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Von der Buschtrommel bis zu Twitter – 19 Meilensteine der Telekommunikation 

Publiziert: 02.11.16, 14:19

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Visionäre Karikatur von Karl Arnold aus dem Jahr 1926 unter dem Titel «Berlin – Drahtlose Telefonie»: «Hier Kuschke zur Zeit Ecke Friedrich-Behrenstrasse ... gut – bon – gemacht – komme sofort!» Bild: PD

Kommunikation ist älter als der Mensch. Schon Tiere tauschen Informationen aus – Beispiele dafür sind die Tanzsprache der Bienen oder die je nach Art der Gefahr verschieden klingenden Warnrufe der Brüllaffen. 

Keine andere Spezies kommuniziert jedoch so komplex und mithilfe technischer Mittel über derart grosse Entfernungen wie der Mensch. Seit den Anfängen des technisch unterstützten Informationsaustauschs sind die Kommunikationsmittel immer effizienter geworden – nicht von ungefähr nennt man unsere Epoche auch das Informationszeitalter. 

Prähistorische Zeit: Buschtrommel

Bis zu zehn Kilometer Reichweite: afrikanische Buschtrommel. 

Besonders in den Wäldern Westafrikas benutzte man schon früh Trommeln zur Übertragung von Informationen. Die Buschtrommeln, auch Nachrichtentrommeln genannt, überbrückten bei idealen Verhältnissen Entfernungen bis zu zehn Kilometern. Die akustischen Nachrichten wurden dabei im Schnitt mit 160 Kilometern pro Stunde verbreitet. 

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Ca. 2400 v. Chr.: Kurierdienst

Schiffe auf dem Nil transportierten schriftliche Nachrichten.

Im alten Ägypten bestand erstmals eine Art Kurierdienst: Schriftrollen wurden von Schiffsreisenden auf dem Nil – der Lebensader des Reichs – transportiert. Daneben hielten die Pharaonen, vor allem zu militärischen Zwecken, durch Fussboten Kontakt mit entfernten Provinzen. Im Neuen Reich (ab ca. 1500 v. Chr.) gab es bereits offizielle Briefboten, die zu Fuss oder zu Pferd reisten. Ein eigentliches Postsystem gab es indes noch nicht. 

550 v. Chr.: Postsystem

Die Persische Königsstrasse führte von Ephesus bis nach Susa.

Der erste richtige Post-Dienst wurde im Perserreich eingerichtet. Unter Kyros II. entstanden – jeweils im Abstand einer Tagesreise – Poststationen. Dort konnten die Boten ihre Nachrichten und sonstigen Sendungen an andere Bedienstete weitergeben. Unter Dareios I. wurde eine Königsstrasse angelegt, die von der Ägais bis ins Herz des Riesenreichs führte. Eine Botschaft benötigte für die 2700 Kilometer lange Route nur sieben Tage. Der griechische Historiker Herodot schrieb: 

«Es gibt niemanden in der Welt, der schneller als diese persischen Kuriere reist.»

Herodot

200 v. Chr.: Rauchzeichen

Für die Rauchsignale wurde möglichst dichter, schwarzer Rauch produziert.  Bild: Weebly.com

Rauchzeichen zur Informationsübermittlung gab es bereits in prähistorischen Zeiten. Systematisch eingesetzt wurde die Technik dann in China, wo Rauchzeichen als Kommunikationsmittel entlang der Grossen Mauer dienten. Die Soldaten verbrannten eine Mischung aus Wolfsdung, Salpeter und Schwefel, um dichten Rauch zu erzeugen. Ein Warnsignal konnte so innerhalb von wenigen Stunden hunderte von Kilometern weit übermittelt werden. 

59 v. Chr.: Acta diurna​

Früher Verleger: Der römische Feldherr und Staatsmann Gaius Julius Caesar.  Bild: Wikimedia

Julius Caesar führte 59 v. Chr. als Konsul ein tägliches Nachrichtenbulletin unter der Bezeichnung Acta diurna («Tagesgeschehen») ein. Dieser Vorläufer der Zeitung erschien bis 235 n. Chr. und diente zunächst nur der Verbreitung von Nachrichten und Klatsch. Unter Augustus wurden die Acta diurna auch als Sprachrohr für Propaganda benutzt. 

12. Jahrhundert: Brieftauben

Brieftauben stammen wie alle Haus- und Strassentauben von Felsentauben ab.  Bild: Shutterstock

Die Domestikation der Taube begann schon etwa um 5000 v. Chr., und bereits die Sumerer setzten Brieftauben zur Nachrichtenübermittlung ein. Im 12. Jahrhundert richtete Nur ad-Din, der Kalif von Bagdad, eine eigene Brieftaubenpost ein. Die zahmen Vögel blieben bis zur Neuzeit die einzige Methode, Botschaften schneller zu übermitteln als durch Boten. Noch im Zweiten Weltkrieg setzten die Briten Brieftauben ein – über 250'000 Vögel waren im Einsatz. 

1440: Buchdruck​

Buchdruck im 16. Jahrhundert. Bild: Wikimedia

In Ostasien gab es schon lange gedruckte Bücher, aber erst die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg überwand die handschriftliche Vervielfältigung von Texten. Die epochale Erfindung, die oft auch als eine der Zäsuren gesehen wird, die den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit markieren, führte zu tiefgreifenden Umwälzungen. Erst der Buchdruck ermöglichte die massenweise Verbreitung von Informationen, ohne die Reformation und Aufklärung kaum denkbar gewesen wären. 

1792: Optische Telegrafie

Chappes Telegrafenturm im Einsatz. Bild: Wikimedia

Der französische Techniker Claude Chappe erfand während der Französischen Revolution eine Telegrafie-Vorrichtung, die schwenkbare Signalarme zur Übermittlung von Zeichen einsetzte. Dieser Flügeltelegraf oder Semaphor bestand aus einem hohen Mast, an dem zwei schwenkbare Querbalken mit zwei weiteren schwenkbaren Balken an jedem Ende angebracht waren. Damit konnten unterschiedliche Buchstaben signalisiert werden. 

1837: Telegraf

Ein Telegraf aus dem Jahr 1844. Bild: Americanhistory.si.edu

Der amerikanische Erfinder Samuel Morse entwickelte in den 1830er Jahren einen elektrischen Telegrafen und revolutionierte damit die weltweite Kommunikation. 1837 führte er seinen ersten Prototypen, den er aus einer Staffelei, einem Stift, Teilen einer Uhr und einem Pendel gebastelt hatte, einem erstaunten Publikum vor. Zusätzlich erfand Morse auch den nach ihm benannten Code, der aus nur drei Zeichen besteht: kurz, lang, Pause. Die Erfindung des Telegrafen ermöglichte über Unterseekabel die Kommunikation über Kontinente hinweg; schon 1858 verband das erste Transatlantikkabel Europa und Amerika. 

1876: Telefon

Ein Schauspieler in der Rolle von Alexander Graham Bell spricht in ein Telefon. Bild: Wikimedia

Schon 1861 hatte der deutsche Physiker Philipp Reis Geräte zur elektrischen Sprachübertragung entwickelt, doch das Echo blieb gering. So war der Weg frei für den Amerikaner Graham Bell, der sein Telefon 1876 patentieren liess. Erst mit dem Kohlekörnermikrofon von Thomas Alva Edison im Jahr darauf wurde das neue Gerät aber für den praktischen Einsatz tauglich. In der Schweiz entstanden erste Lokalnetze bereits um 1880. Die Schweiz war auch bei der Einführung der Selbstwahl über die Wählscheibe weltweit führend. 

1946: Erstes Mobilfunkgespräch

Noch ziemlich unhandlich: Die ersten Mobiltelefone waren so gross und schwer, dass sie nur als Autotelefone dienen konnten. Bild: Pinterest

Das erste mobile Telefon war ziemlich schwer: Es wog beinahe 37 Kilogramm. Ein Gerät dieser Grösse passte nicht in die Hosentasche, sondern wurde als Autotelefon verwendet. Die amerikanische Firma Bell Telephone Company startete ihren Autotelefonservice 1946. Das erste Gespräch wurde am 17. Juni in St. Louis geführt. In Deutschland startete das erste Mobilfunknetz, das A-Netz, im Jahr 1958. Die Mobiltelefone für das Auto wogen 16 Kilogramm, die Gespräche wurden noch handvermittelt. In der Schweiz beschloss die PTT 1975 die Einführung eines mobilen Telefonnetzes für Autos («Natel» = Nationales Autotelefonnetz).

1969: Vorläufer des Internet​

Ein Kontrollraum von ARPANET.

Der wichtigste Vorläufer des heutigen Internets war das militärisch-wissenschaftliche ARPANET (Advanced Research Projects Agency Network), das Ende der 60er Jahre in den USA entstand. Dieses erste Computer-Netzwerk verband mehrere US-Universitäten miteinander, die für das Verteidigungsministerium forschten. Im Oktober 1969 wurden erstmals Daten in diesem Netzwerk ausgetauscht. 

1971: E-Mail

Ray Tomlinson mit dem @-Symbol, das er verwendete, um den Adressaten und den Computer unterscheiden zu können.  Bild: mibqyyo.com

Der amerikanische Informatiker Ray Tomlinson verschickte die erste E-Mail. Die beiden beteiligten Computer standen nur einen Meter voneinander entfernt. Tomlinson konnte sich später nicht mehr an den Inhalt der E-Mail erinnern; er wusste nur noch, dass er darin unter anderem die Verwendung des @-Symbols erklärt hatte. Seit Tomlinsons erster Mail sind Abermilliarden elektronische Briefe verschickt worden; es wird geschätzt, dass im Jahr 2017 die Zahl der versendeten Mails auf über 206 Milliarden steigen soll – pro Tag. 

1973: Handy​

Das DynaTAC 8000X von Motorola, das erste kommerzielle Mobiltelefon, kam 1984 in den Handel.  Bild: Wikimedia/Redrum0486

Die ersten modernen Mobiltelefone wurden 1973 entwickelt. Der Prototyp des ersten Handys von Motorola hatte eine maximale Sprechzeit von 30 Minuten; das Aufladen der Batterie dauerte ein Jahr. Das Zeitalter der kommerziellen Mobiltelefonie begann erst 1984, als Motorola das DynaTAC 8000X auf den Markt brachte. Das damals fast 4000 Dollar teure Gerät hatte eine Gesprächsdauer von ungefähr einer Stunde und konnte 30 Nummern speichern. 

1991: Internet

Tim Berners-Lee implementierte den ersten Webserver der Welt auf einem Next-Rechner am CERN.  Bild: Wikimedia

1990 entschied sich die amerikanische National Science Foundation, das bisher nur über die Universitäten zugängliche Internet für kommerzielle Zwecke zu öffnen. Der britische Informatiker Tim Berners-Lee vom Genfer CERN-Institut hatte zuvor die Grundlagen des World Wide Web entwickelt. Am 6. August 1991 stellte er sein Hyperlink-System im Internet der Öffentlichkeit zur Verfügung. Mit der «Hyper Text Markup Language» (HTML) wurde das Internet massentauglich. Ab 1993, als der erste grafikfähige Webbrowser namens Mosaic veröffentlicht wurde, nahm das Web einen rasanten Aufschwung. 

1992: SMS

2011 wurden allein in der Schweiz 6,7 Milliarden SMS verschickt. 

Eigentlich sollte der Short Message Service (SMS) nur dazu dienen, die Handy-Nutzer über Störungen im GSM-Netz zu informieren. Doch aus dem vermeintlichen Nebenprodukt wurde zeitweise die Milchkuh der Netzbetreiber: Die Swisscom etwa verdiente 2011 jeden Tag rund eine halbe Million Franken damit. Seit dem 3. Dezember 1992, als der Ingenieur Neil Papworth die erste SMS mit dem Text «Merry Christmas» verschickt hatte, explodierte die Zahl der auf 160 Zeichen begrenzten Kurzmitteilungen. 2011 waren es in der Schweiz 6,7 Milliarden. Seither geht die Zahl jedoch zurück: Konkurrenzdienste wie Whatsapp oder Instant Messaging haben der SMS den Rang abgelaufen. 

1995: Voice over IP

VoIP: Sprachübertragung via Breitband-Internet statt Telefonleitungen.

Erste Übertragungen digitaler Sprache mittels Network Voice Protocol gab es schon 1973 im ARPANET. Erst 1995 aber begann die kommerzielle Nutzung: Die israelische Firma VocalTec brachte ein Windowsprogramm auf den Markt, das unter dem Namen «Internet Phone» die Internettelefonie ermöglichte. Zunächst konnten die Gesprächspartner dabei jedoch nur abwechselnd sprechen, und die Sprachqualität war schlecht. In den folgenden Jahren wurden diese Einschränkungen sukzessive beseitigt und die Qualität verbessert. 

1996: Instant Messaging

Icons diverser Instant-Messaging-Apps auf einem Smartphone-Display. 

1996 lancierte eine israelische Startup-Firma den Instant Messenger ICQ. Der populäre Instant-Messaging-Dienst hatte um die Jahrtausendwende bereits weit über 100 Millionen Nutzer. 2003 wurde Skype lanciert, das 2011 von Microsoft aufgekauft wurde. Heute ist das 2009 gegründete Whatsapp der populärste Dienst: 2016 wurde die Marke von einer Milliarde Nutzern überschritten. Instant Messaging erlaubt es zwei oder mehreren Nutzern, über das Internet miteinander zu chatten. Dabei kommen die Nachrichten unmittelbar beim Empfänger an, auch wenn das entsprechende Programm nicht aktiv ist (Push-Verfahren). Oft unterstützen die Instant Messenger auch die Übertragung von Dateien und Audio- und Video-Streams. 

2006: Twitter

Der zwitschernde Vogel ist das Logo des Kurz-Nachrichtendienstes Twitter.   Bild: © Dado Ruvic / Reuters/REUTERS

Der Mikrobloggingdienst Twitter (englisch für «Gezwitscher») wurde 2006 unter dem Namen «twttr» gegründet. Die telegrammartigen Kurznachrichten (Tweets, von englisch «tweet» für «zwitschern») sind auf eine Länge von 140 Zeichen begrenzt, wobei angehängte Fotos oder Videos die Zeichenzahl seit kurzem nicht mehr vermindern. Mitte 2015 zählte Twitter in der Schweiz rund 700'000 Nutzer. 

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
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  • Charlie B. 03.11.2016 08:30
    Highlight "Der Prototyp des ersten Handys von Motorola hatte eine maximale Sprechzeit von 30 Minuten; das Aufladen der Batterie dauerte ein Jahr." Ein Schreibfehler?
    11 0 Melden
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  • Closchli (ehem. T...) 02.11.2016 19:56
    Highlight Ich habe noch die Zeit erlebt, wo bei UNO-Konferenzen in Genf Journalisten mit ihren Artikeln zum Telegrafenamt der PTT kamen. Wir haben dann ihre Artikel, auf eine Art Schreibmaschine aus der nur ein Lochstreifen kam, geschrieben und per Telex an die jeweiligen Zeitungen übermittelt. Wichtig war genug Vorlauf auf den Telex zu haben und beim Rauchen nicht den Lochstreifen abzufackeln. Slawische Sprache war sehr spannend. Für uns fast wie Übungen beim Erlernen des 10-Fingersystems. Und heute?, unfassbar die Entwicklung die stattgefunden hat, und ich bin noch nicht mal pensioniert. :-)
    39 0 Melden
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  • Luca Brasi 02.11.2016 18:17
    Highlight Nr. 7: Wenn mich nicht alles täuscht, sind aber die Koreaner die Erfinder des Drucks mit beweglichen Lettern (siehe Abschnitt Korea): ;)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Buchdrucks
    Nr. 10: Der Weg war für den Dieb Graham Bell frei, weil er es schamlos ausnutze, dass Western Union die Gerätschaften Antonio Meuccis besass und dieser nicht die finanziellen Mittel aufbringen konnte sie zu patentieren. Die Geschichte sollte nicht Antonio Meuccis Leistung unter den Teppich kehren.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Meucci
    9 0 Melden
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  • D(r)ummer 02.11.2016 16:52
    Highlight Zu Punkt 1. Schall hat je nach Temperatur eine höhere Geschwindigkeit als 160km/h^^
    Bei 20 Grad Celsius ca. 343m/s = 1238km/h :)
    (Jodeln war doch auch eine Art der Kommunikation in den Bergen, so als Schlechtwetterwarnung hat mir mal ein Älpler erzählt...Nicht?)
    18 1 Melden
    • Fumo 03.11.2016 08:22
      Highlight Zumal 160km/h völlig falsch ist. Keine Ahnung wie man das nicht wissen kann.
      5 1 Melden
    • D(r)ummer 03.11.2016 11:42
      Highlight Ich hab's jetzt glaub gerafft...^^ Das Trommelsignal konnte in einer Stunde 16 Stämme, die zum nächsten Stamm 10 Kilometer entfernt lebten, erreichen.
      Nice
      4 1 Melden
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  • Starfox 02.11.2016 14:55
    Highlight Guter Artikel, aber aus meiner Sicht fehlen wichtige Meilensteine, wie z.B. Telex und Telefax. Twitter als Meilenstein der Kommunikation zu bezeichnen, finde ich ziemlich vermessen.
    43 0 Melden
    • helios 03.11.2016 00:02
      Highlight Nennenswert auch die erste Funkübertragung über 1.5km von Marconi, 1895 im Wallis.
      11 0 Melden
    • Fumo 03.11.2016 08:23
      Highlight @helios Nein das Funkgerät/Radio wurde doch von Edison erfunden, wie kannst du das nur einen kleinen italiener zuschreiben ;)
      3 3 Melden
    • Cube 03.11.2016 16:02
      Highlight @Helios und Fumo
      https://wissenschaft3000.wordpress.com/2013/03/31/nikola-tesla-erfand-das-radio-marconi-entwickelte-mit-hilfe-von-teslas-patenten-die-drahtlose-telegraphie/
      Edison hat so ziemlich nicht erfunden, sondern die Leute im Hinterzimmer....
      1 0 Melden
    • Fumo 03.11.2016 18:26
      Highlight Danke Cube, muss mich daran gewöhnen den *Sarkasmus*-Tag hinzuzufügen ;)

      Mir ist durchaus bewusst das Edison mehr Ahnung von Wirtschaft hatte als von Technik, eigentlich ein Musk im 20. Jahrhundert.
      1 0 Melden
    • helios 03.11.2016 19:06
      Highlight Ich kann mich nicht erinnern dass Edison anspruch auf die Erfindung von Funktechnolgie erhoben hätte.
      Tesla hat sich übrigens zu drahtloser Energieübertragung bei Maxwell bedient und ersetzte dessen Wissenschaftliche Grundlagen mit esoterischen Vorstellungen wie der Notwendigkeit eines Äthers.
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