International

Russischer Flugzeugträger «Admiral Kusnezow». Bild: STR/AP/KEYSTONE

Russischer Flugzeugträger «Admiral Kusnezow» erreicht syrische Küste

12.11.16, 21:47

Der wegen des syrischen Bürgerkrieges ins Mittelmeer entsandte russische Flugzeugträger «Admiral Kusnezow» hat die syrische Küste erreicht. Auch die ihn begleitenden Kriegsschiffe seien im östlichen Mittelmeer eingetroffen, sagte der Kommandant Sergej Artamonow am Samstag dem russischen Fernsehsender Rossia 1.

Die auf dem Flugzeugträger stationierten Kampfflugzeuge und Helikopter tätigten bereits «fast täglich» Übungsflüge.

Russland hatte Mitte Oktober angekündigt, den Flugzeugträger und mehrere Kriegsschiffe nach Syrien zu schicken, um die russische Militärpräsenz in der Region zu verstärken.

Heimathafen der «Admiral Kusnezow» ist Seweromorsk in der Barentssee. Der Flottenverband hatte in den vergangenen Wochen die Nordsee und das Mittelmeer durchquert.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte sich besorgt über die Verlegung einer russischen Kriegsschiffflotte ins Mittelmeer geäussert. Es bestehe die Befürchtung, dass Russland so die Angriffe auf die syrische Stadt Aleppo und damit das «menschliche Leid» verstärken könnte, sagte er.

Moskau hatte im September 2015 auf Ersuchen des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad in den Bürgerkrieg eingegriffen. In dem Konflikt, der im März 2011 mit zunächst friedlichen Protesten gegen den autoritär regierenden Assad begann, wurden Schätzungen zufolge bereits mehr als 300'000 Menschen getötet und Millionen in die Flucht getrieben. (sda/afp)

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
10 Kommentare anzeigen
10
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Mnemonic 13.11.2016 01:23
    Highlight Ein albernes Schiff. Matrosen müssen ihre eigenen Heizstrahler mitbringen...
    6 8 Melden
    600
  • Rodolfo 13.11.2016 00:31
    Highlight 300'000 Tote! Und wie viele Tausend sind in den berüchtigten Foltergefängnissen bereits auf bestialische Weise ermordet worden? Laut seriöse Schätzungen dürften es gegen 100'000 sein................!
    8 22 Melden
    600
  • The Destiny 12.11.2016 23:43
    Highlight wuuut, auf diesem Bild "raucht" er ja gar nicht <.<
    15 4 Melden
    • Zarzis 13.11.2016 12:30
      Highlight Ja, es steht auch still. Es fährt nicht.
      3 0 Melden
    600
  • dmark 12.11.2016 23:24
    Highlight "In dem Konflikt, der im März 2011 mit zunächst friedlichen Protesten gegen den autoritär regierenden Assad begann..."

    ...und plötzlich hatten sie "irgendwo her" Waffen bekommen und es war Schluss mit friedlich...
    19 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.11.2016 01:30
      Highlight Man bedenke auch, dass die syrische Polizei bei diesen friedlichen Protesten ausschliesslich mit Schlagstöcken und dergleichen (nicht letal) bewaffnet war. Erst nachdem ein Polizist durch einen Schuss (mutmasslich Scharfschütze) getötet wurde, befehligte Assad auf drängen der (nicht letal bewaffneten) Korps die Armee, die Aufstände zu beenden.
      9 4 Melden
    • The Destiny 13.11.2016 01:30
      Highlight ...das ganze ist total spontan und ohne äussere Einflusse passiert...
      7 4 Melden
    • Randy Orton 13.11.2016 01:40
      Highlight Schluss mit friedlich war es, sobald Assad seine Scharfschützen in die Demonstrantenmengen schiessen liess um die Demos aufzulösen. Logisch bewaffnet sich dann ein gewisser Teil der Menschen.
      9 12 Melden
    600
  • pachnota 12.11.2016 22:54
    Highlight Um solchen Frust von der Seele zu schreiben, wäre das liebe Tagebuch die bessere Lösung.
    13 10 Melden
    • genoni 13.11.2016 01:13
      Highlight Das ist eine Agenturmeldung, du König der Scharfsinnigkeit...
      9 8 Melden
    600

Trump soll geheime Informationen ausgeplappert haben – ausgerechnet gegenüber Russland

Donald Trump soll beim Treffen mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow streng geheime Informationen ausgeplappert haben. Das Weisse Haus bestreitet dies jedoch.

Das Treffen zwischen Donald Trump und dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow hätte zu einem kritischeren Zeitpunkt nicht stattfinden können. Feuerte der US-Präsident doch tags zuvor FBI-Chef James Comey, der untersuchte, ob Trumps Team während den Wahlen mit Russland kooperierte. 

Zu allem Überdruss wurde zum Treffen von vergangenem Mittwoch auch noch der russische Botschafter Sergej Kisljak eingeladen. Eine zentrale Person in den laufenden FBI-Ermittlungen. Sowohl Justizminister …

Artikel lesen