Trump vergleicht sich mit Jesus, teilt gegen Macron aus – und kriegt zurück
In der Nacht auf Donnerstag hat Donald Trump eine Rede gehalten, die er als «sehr wichtig» angekündigt hatte. Relevantes über den Krieg im Nahen Osten erfuhr man dabei aber nicht:
Dafür hat der 79-Jährige wie so oft mit Beleidigungen und Seitenhieben um sich geworfen. Ziel einer der verbalen Entgleisungen war diesmal Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Von einem französischen Journalisten darauf angesprochen, liess dieser den bissigen Vermerk auf die angebliche Ohrfeige von seiner Frau Brigitte jedoch an sich abprallen und liess durchblicken, dass er vom US-Präsidenten mehr Ernsthaftigkeit erwarten würde, wenn es eigentlich um einen Krieg gehen sollte.
Lobesrede von TV-Predigerin
Ebenfalls anwesend bei Trumps Rede war Paula White-Cain, seine spirituelle Beraterin. Sie trat ans Mikrofon und zog einen Vergleich, der ihr im Netz von vielen gläubigen Christinnen und Christen viel Kritik einbrachte.
Sie verglich Donald Trump nämlich mit Jesus und zog Parallelen zwischen dessen Leidensweg in der Bibel und den Widerständen, mit denen Trump zu kämpfen hätte. Online-Kommentatoren, die sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen, werfen ihr Blasphemie vor. Auch der US-Präsident selbst schreckte nicht davor zurück, in dieselbe Kerbe zu schlagen. So sprach er davon, wie Jesus einst König genannt worden sei – und dies heute auch sein Übername sei.
(hde)
