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Italien sei für die USA ein wichtiger Partner im Handel, der NATO und der Bekämpfung des Terrors, sagt Trump. Bild: EPA/Bloomberg POOL

Trump schleimt sich bei Italien ein: «Starkes Europa sehr, sehr wichtig für die USA»

21.04.17, 01:52 21.04.17, 07:47

US-Präsident Donald Trump hat sein Interesse an einem starken Europa unterstrichen. «Ich halte ein starkes Europa für sehr, sehr wichtig, für mich als Präsident und auch (...) für die USA», sagte Trump am Donnerstag nach einem Treffen mit dem italienischen Regierungschef Paolo Gentiloni in Washington.

Die USA wollten Europa in einer starken Verfassung sehen, betonte der amerikanische Präsident. Die Vereinigten Staaten wollen zudem Europa dabei helfen, stark zu sein.

Die USA und Italien wollen zudem eine «ausgeglichene Handelspartnerschaft», in der beide Seiten geben und nehmen. Das betonte US-Präsident Trump nach dem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Gentiloni.

Er verwendete dabei den Begriff «reziprok»: Er liebe das Wort, sagte der Republikaner, «denn wir haben nicht zu viele reziproke Handelspartnerschaften, das kann ich Ihnen sagen.» Aber das werde sich bald ändern.

Das Handelsvolumen zwischen den USA und Italien lag im vergangenen Jahr bei 52 Milliarden Dollar – mit einem US-Defizit von 28 Milliarden Dollar.

Trump nannte Italien einen «Schlüsselpartner» im Kampf gegen den Terrorismus. Er hob in diesem Zusammenhang hervor, dass der NATO-Verbündete das zweitgrösste Truppenkontingent im Irak und in Afghanistan stelle. Auch lobte Trump Italiens Bemühungen um eine Stabilisierung Libyens. (sda/dpa)

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  • amazonas queen 21.04.2017 07:23
    Highlight Wieviele Kehrtwendungen macht der eigentlich so am Tag?
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    600
  • rodolofo 21.04.2017 06:12
    Highlight Jetzt schaut es wieder ganz lieb und treuherzig!
    Man möchte das satt gefressene "Orange Riesenmeerschweinchen" direkt hinter den Öhrchen kraulen!
    Aber jetzt mal ganz ohne Ironie:
    Ich sehe sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen Italien und den USA:
    - Hang zu emotional-impulsivem Handeln
    - Begeisterung für oberflächlichen Glamour und für protzig-dekadente Inszenierungen
    - Mafia-Strukturen im Big Business und in der Schattenwirtschaft
    - Privatisierungs-Wahn
    - Heuchlerisch-doppelbödiges Religions-Verständnis
    - Im Grunde ist NICHTS heilig
    - Land zum versauen
    - lange Küsten und Badestrände
    etc. ...
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    • opwulf 21.04.2017 09:12
      Highlight Oder vielleicht sind sie nicht so puritan wie die Nordländer inkl. deinen Dänen? Man kann alles im negativen Licht darstellen! Ich versuchs mal bei den Norsk (die ich eigentlich genau so mag, wie die Italiener ;))
      - gleichgeschaltet
      - wenig durchmischt
      - regelversessen
      - unsere Art ist die Beste
      - laut über die rassistische Schweiz beklagend um dann selber noch viel rechtere Gesetze rauszuhauen, sobald sie mit anderen Kulturen vom Süden konfrontiert werden
      - über faule Südländer ablästern
      Trifft auf gewisse Dänen, Finnen, Norweger zu genau so wie deine Aufzählung auf gew. dieser 2 Länder ;-)
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    • rodolofo 21.04.2017 13:00
      Highlight @ opwulf
      Ob die Sachen, die ich aufgezählt habe, als "negativ" wahrgenommen werden, oder nicht, liegt allein im Auge des Betrachters.
      Ich möchte betonen, dass meine Aussagen nicht wertend, sondern beobachtend und beschreibend gemeint sind.
      In diesem Zusammenhang möchte ich wieder mal auf das Meisterwerk des Österreichischen Philosophen, Georg Pfaller, hinweisen:
      "Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft".
      Möglicherweise neigen "Nordländer" eher zur reinen Vernunft, und "Südländer" (oder Möchtegern-Italiener, wie ich) mehr zum schmutzigen Heiligen...
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    • opwulf 21.04.2017 14:05
      Highlight Rodolofo: Sympathische Antwort :)
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    • Sophia 21.04.2017 17:07
      Highlight Ich liebe Italien über alles! Italien hat die Welt erobert, ohne dass es irgendjemandem wehtat. Wo du auch hinkommst auf dieser Welt, gibt's Pizza und Spaghetti ua. wohin du auch kommst, kannst du in irgendeinem Opernhaus ein Werk eines Italieners hören. Alle Menschen, egal welcher Rasse, Religion oder Kultur können diese Emotionen nachvollziehen.
      Aber nicht nur das, Italien hat die grössten Dichter und Denker, die grössten Künstler, die intelligentesten Mathematiker und Physiker. Die ganze Welt liegt Italien zu Füssen, nur Politik können sie nicht, das wurde ihnen von ihren Fürsten abgewöhnt.
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    • Sophia 21.04.2017 17:14
      Highlight rodolofo, du bist ein sympatischer Mensch, aber bitte schön, diese von dir gebrauchten Ausdrücke sind alles, aber nicht neutral oder gar gut gemeint:
      " emotional-impulsivem
      oberflächlichen Glamour, protzig-dekadente..,
      - Mafia-Strukturen im Big Business und in der Schattenwirtschaft
      - Privatisierungs-Wahn
      - Heuchlerisch-doppelbödiges Religions-Verständnis
      Land zum versauen..."
      Also bitte, sei so ehrlich und versuche nicht, deine Worte zu verdrehen und zu rechtfertigen. Da gibt es nichts zu beschönigen. Was du geschrieben hast, ist vernichtend für Italien! Das ist reine Überheblichkeit!
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    • rodolofo 22.04.2017 08:13
      Highlight @ Sophia
      Solche Sonnenseiten sehe ich natürlich auch!
      Aber gleichzeitig blutet mir auch das Herz, wenn ich sehe, wie lieblos diese ach so kultivierten Italiener mit ihrem ebenfalls grossartigen Agrikulturellen Erbe umgehen!
      Die Gehöfte der Grossbetrieben sind baufällig und heruntergekommen. Riesige Felder und Plantagen werden maschinell und mit viel Gift bearbeitet, für eine EU-Billigst-Produktion, die auch in jeder Beziehung billig (und schädlich!) ist.
      Terrassierungen in Hügelzonen zerfallen, während aufgetakelte Schickimickis an der Meeresküste eingebildet durch Shoppingmeilen flanieren...
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    • Sophia 22.04.2017 14:35
      Highlight Gut, Rolofo, das ist nun aber nicht unbedingt typisch für Italien, das triffts du überall im Süden Europas an.
      Italien beherbergt aber 40% aller Kulturgüter der Erde. Und viele dieser Kunstwerke werden von kleineren privaten Firmen instand gehalten oder restauriert, in Salerno fischen Privatleute den Müll der Tuoristen aus dem Meer, in den Colli Bolognesi und anderswo auch werden noch Tierrassen gehalten, die es sonst wo gar nicht mehr gibt. Und viele Naturparks der Halbinsel sind Heimat von Tieren, die wir bereits ausgerottet haben. Mal ganz abgesehn von der Freundlichkeit der Menschen.
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    • rodolofo 22.04.2017 16:42
      Highlight @ Sophia
      Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten.
      Und in Italien gibt es halt mehr Licht, als anderswo.
      Das muss irgendwie mit der Sonne zu tun haben...
      Und noch intensiver wird's ja in Afrika!
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  • Fischra 21.04.2017 06:06
    Highlight Was Donald sagt und eigentlich meint mussnicht unbedingt dasselbe sein. Usa First und ausgeglichene Handelsbeziehung mit Italien? Ein starkes Europa? Aber evtl ohne EU? Gegner die alleine stehen sind einfacher zu Nötigen. Dies weiss Donald sehr gut. Die EU ist auf der Welt eine sehr starke wirtschaftsmacht und die müssen wir unterstützen. Ohne EU hat Europa verloren in Verhandlung gegen andere Wirtschaftsmächte.
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  • "let's dance" 21.04.2017 05:21
    Highlight
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