Schweiz

Rentner in Affoltern a.A. vor Zug gestossen: Zürcher Polizei verhaftet 31-Jährigen

23.03.16, 17:36 24.03.16, 07:18

Tatort: Bahnhof Affoltern a.A.

Die Kantonspolizei Zürich hat den Täter verhaftet, der am Montag im zürcherischen Affoltern am Albis einen 85-Jährigen vor einen einfahrenden Zug gestossen hatte. Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann, der unter psychischen Problemen leidet.

Der Mann konnte am Mittwochvormittag in Horgen verhaftet werden, wie die Kantonspolizei mitteilte. Der Türke sei bei der ersten Einvernahme grundsätzlich geständig gewesen. Es werde nun Antrag auf Untersuchungshaft gestellt. Zudem soll ein psychiatrisches Gutachten erstellt werden.

Der Verhaftete hatte am Montag am Bahnhof Affoltern am Albis einen 85-jährigen Mann vor eine einfahrende S-Bahn gestossen. Der Mann geriet unter den Zug und wurde dabei schwer verletzt. Er liegt nach wie vor im Spital. Sein Zustand ist stabil. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Gelöschter Benutzer 24.03.2016 11:32
    Highlight Meine Schwester wohnt in der nähe mit ihrem Sohn. Nicht vorzustellen was passiert wäre wenn beide zur falschen Zeit, am falschen Ort gewesen wäre.

    Von wegen Psychische störungen. Solchen Menschen ghören auf einer einsamen Insel abgeschoben. Punkt
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    • Fumo 24.03.2016 12:45
      Highlight Anscheinend war ein Streit der Auslöser zum Schubser, es war keine Willkür. Brauchst dir also keine unnötigen Sorgen zu machen...
      1 2 Melden
  • Sinriu 23.03.2016 18:40
    Highlight ich wünsche dem opfer von herzen eine gute genesung!
    51 3 Melden
  • Magman 23.03.2016 18:13
    Highlight Klar, psychische Probleme... Der arme, so kommt er sicher wieder mit einer Kuscheleinheit davon. Unglaublich was sich für Zeitbomben so i unserer Gesellschaft herumtreiben...
    71 66 Melden
    • TwoFiveOne 24.03.2016 08:26
      Highlight Menschen mit psychischen Störungen können in der Schweiz nach dem Verüben solcher Straftaten ohne Höchstdauer eingesperrt werden. So kuschlig ist das nicht.
      16 0 Melden
  • Illuminati 23.03.2016 18:10
    Highlight Horrorvorstellung. Laufe auch häufig nahe der weissen Linie entlang um in den richtigen Sektor zu gehen, der Gedanke dass man einfach in die Gleise geschuppst wird ist schon krass und es jeden (auch ohne einem Streit oder so) treffen könnte. Aber generell ist die SBB in Sachen Sicherheit top meiner Meinung nach!
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    • bokl 23.03.2016 20:35
      Highlight Das Leben ist nun mal lebensgefährlich. Lieber nicht zu oft Nachdenken, wie knapp man am Tod vorbeistolpert, sonst geht man nicht mehr aus dem Haus.

      Als Opfer ist das natürlich ein schwacher Trost. Und wenig überraschend hatte der Täter ein "Problem", welches sich wohl strafmildern auswirken wird. Die Schlagzeile "Täter gefasst. 30, keine Störungen, ist einfach ein Arschloch. Daher Höchststrafe!" wird es wohl nie geben.
      42 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.03.2016 17:39
    Highlight man was für ein arschloch..
    116 8 Melden
    • tromboner 23.03.2016 17:56
      Highlight Darf man das sagen, bei einem Mann, der unter psychischen Problemen leidet?
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    • Gelöschter Benutzer 23.03.2016 18:13
      Highlight Natürlich darf man das. Auch kranke Leute können entweder Arschlöcher sein oder sich aufgrund der Krankheit wie solche verhalten.
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    • chartreader 23.03.2016 19:02
      Highlight Totalausfällen. Schuld sind dann aber nie die Nervengifte die sie von Psychiatern verabreicht bekommen. Von den letzten 12 "Amokfahrten" in amerikanischen Schulen weiss man, dass immer auch Psychopharmaka im Spiel waren. Hinter diesem schlimmen Schicksal könnten eben solche Zusammenhänge stecken. Das wird aber nie ans Tageslicht befördert, wenn es denn so wäre. Dieser arme Türke kommt jetzt garantiert in die geschlossene Psychiatrie, wo dank Medikation eine Pflanze aus ihm gemacht wird.
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    • Ylene 24.03.2016 09:25
      Highlight chartreader, schick mal einen Link, der deine Behauptung irgendwie stützen würde u lies doch mal nach, was Neurotoxine (aka. die an sich falsche Bezeichnung Nervengas) sind... Seit September 2015 gabs übrigens bereits wieder 12 Schiessereien an US-Schulen (https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_school_shootings_in_the_United_States) u bspw. Adam Lanza (Sandy Hook Elementary) nahm seit Jahren KEINE Medis mehr. Zudem werden wohl kaum Psychopharmaka an psychisch unauffällige Leute verschrieben u psychisch unauffällige (nicht das gleiche wie sozial unauffällig) Leute laufen auch nicht Amok.
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    • chartreader 24.03.2016 19:47
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    • Ylene 24.03.2016 23:17
      Highlight Also, wenn der rechtsextreme Kopp-Verlag mit seinen esoterischen Verschwörungstheorien u stolzer Gewinner eines Alu-Hutes etwas sagt, dann muss das ja einfach stimmen... ;-) https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kopp_Verlag
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    • chartreader 25.03.2016 07:57
      Highlight und was ist mit dem ersten link nicht in Ordnung?
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    • Ylene 25.03.2016 11:56
      Highlight Beim ersten Link picken sie gegen 70 Fälle von irgendwelchen gewalttätigen Vorfällen (Schiesserei, Bombendrohung, Messer, mit Auto überfahren) an / in der Nähe einer Schule weltweit über die letzten 20 Jahre heraus. Mit selektiver Auswahl kann so ziemlich alles 'bewiesen' werden. Als Vergleich nahmen in der OECD täglich 56 (finde ich persönlich viel) von 1000 Personen Antidepressiva in 2011 (s. 103 unter http://www.oecd.org/els/health-systems/Health-at-a-Glance-2013.pdf) Das sind Millionen! Erlaube mir die zynische Bemerkung, dass dafür viel zu wenig passiert, um deine These zu stützen...
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    • chartreader 25.03.2016 14:45
      Highlight 70 Fälle von irgendwelchen gewalttätigen Vorfällen? Die Auflistung spricht für sich - das sind alles Vorfälle im Schulbetrieb in Kombination mit SSRI. Punkt. Wir können es ja umkehren. Finde du mir einen gewalttätigen Vorfall in einer Schule, wo keine Pillen im Spiel sind. So wie ich das sehe, gibst den gar nicht. Und wenn du findest, steht es dann 35 : 1.

      Wenn du irgendwelche gewalttätige Vorfälle in denen Psychopharmaka im Spiel sind kritisieren willst, musst du diesen Link ansteuern. Da sind zur Zeit über 6000 Fälle dokumentiert.

      http://ssristories.org/all-posts/
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    • Ylene 25.03.2016 15:27
      Highlight Ich biete dir ca. 70 Schiessereien in US-Schulen an vor 1952 (Erfindung des ersten Psychopharmaka, nämlich Chlorpromazin). Dazu musst du nur auf meinen ersten Link klicken. Als nächstens erwarte ich von dir eine Auflistung aller gewalttätigen Vorfällen in Schulen weltweit in den letzten 20 Jahren und nicht nur ausgesuchte 70 mit Leuten, die irgendwann mal Medis nahmen.
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    • chartreader 25.03.2016 16:54
      Highlight
      Weltweit wurden in den letzten 20 Jahren 90 Vorfälle in Schulen dokumentiert:

      http://www.infoplease.com/ipa/A0777958.html

      Bei 70 Vorfällen waren Psychopharmaka im Spiel: Das bedeutet aber nicht, dass die anderen 20 nichts damit zu tun haben. Es bedeutet nur, dass die Verfügbaren Berichte keine Infos dazu anführten. Bedenkt man, welche Druckmittel die Pharmaindustrie hat, ist es erstaunlich , das man es von ganzen 70 Vorfällen überhaupt in Erfahrung bringen konnte.

      Es ist auch nicht so, dass sie irgendwann Medis nahmen. Sie waren in Behandlung oder hatten diese gerade abgebrochen.



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    • Ylene 25.03.2016 18:37
      Highlight Ich versuche es jetzt das allerletzte Mal. 1) Leute, welche Psychopharmaka nehmen, hatten ja wohl schon vorher psychische Probleme. (Es macht ja auch niemand eine Chemotherapie zum Spass.) Tickt ein psychisch Erkrankter aus wegen seinen psychischen Problemen (bspw. alle vor 1952) oder wegen der Behandlung und wieviele ticken ohne Behandlung aus? Keine Aussage von dir hierzu. 2) Diese Seiten von dir suchen sich willkürlich Fälle zusammen, um damit eine Behauptung zu stützen. Sorry, aber so funktioniert keine Ernst zu nehmende Statistik. Das ist nur lachhaft. Schöne Ostern noch...
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    • chartreader 27.03.2016 15:57
      Highlight zu1) Psychiatrische Diagnosen sind medizinisch objektiv oder wissenschaftlich unbeweisbar. Sie alle basieren auf einer subjektiven Wahrnehmung, einer Momentaufnahme. Die psychiatrische Theorie besagt z.B, dass bei Depression ein gestörter Serotonin Haushalt vorliegt, weshalb SSRI eingesetzt werden. Die meisten dieser 70 Kinder, nicht Leute, die in Schulen kaltblütig Massaker angerichtet haben, wurden mit eben solchen SSRI wegen Depressionen behandelt. (zu 2) Pragmatisch und ohne jede Willkür zeigt diese Liste wohin diese Theorie in mindestens 70 von Total 90 weltweiten Vorfällen führen kann.
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