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Ein Unbekannter hatte am 21. Juli 2015 bei Emmen an der Reuss eine 26-jährige Frau vom Velo gerissen und in einem nahen Waldstück vergewaltigt. Die Frau erlitt bei dem Überfall schwerste Verletzungen. Ihre Arme und Beine sind laut Behörden gelähmt.
Ein Unbekannter hatte am 21. Juli 2015 bei Emmen an der Reuss eine 26-jährige Frau vom Velo gerissen und in einem nahen Waldstück vergewaltigt. Die Frau erlitt bei dem Überfall schwerste Verletzungen. Ihre Arme und Beine sind laut Behörden gelähmt.Bild: KEYSTONE

Auch ein Jahr nach der brutalen Vergewaltigung in Emmen läuft der Täter noch frei herum – ist er im Ausland?

21.07.2016, 09:2821.07.2016, 09:49

Das Verbrechen hat die Schweiz aufgewühlt: In Emmen LU wurde am 21. Juli 2015 eine Frau von einem unbekannten Mann vom Velo gezerrt, vergewaltigt und schwer verletzt. Die 26-Jährige ist seither querschnittgelähmt. Trotz umfangreichen Ermittlungen konnte der Täter bisher noch nicht gefasst werden. Eine Bilanz der Ermittlungen ein Jahr danach.

19 bis 25 Jahre alter Raucher gesucht

Die Ermittler konnten unter anderem an den Kleidern des Opfers die mutmassliche DNS des Täters sicherstellen. Gemäss der vagen Beschreibung des Opfers ist der Gesuchte ein 19 bis 25 Jahre alter Raucher mit dunklem, gekrausten Haar.

10'000 Personendaten überprüft

Während mehreren Wochen wurden im Umfeld vom Tatort Personenkontrollen durchgeführt.

3 Männer vorübergehend festgenommen

Die Öffentlichkeit wurde mehrmals mittels Medienmitteilungen informiert und mit spezifischen Fragen zur Mithilfe aufgefordert. Drei Personen wurden vorübergehend festgenommen.

10'000 Franken Belohnung ausgesetzt

Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 10'000 Franken für Hinweise, welche zur Täterermittlung führen, ausgesetzt.

371 Männer beim DNS-Test

371 Männer wurden zu einem Massen-DNA-Test aufgeboten.

6 Männer noch nicht überprüft

Sechs der 371 zu einem Massen-DNS-Test aufgebotenen Männer konnten bisher noch nicht überprüft werden, weil sie sich im Ausland aufhalten. Entsprechende Rechtshilfeersuchen sind hängig.

1863 Handydaten ausgewertet

Die Luzerner Polizei hat tausende Handynummern erhoben, welche zur Tatzeit im Gebiet des Tatortes aktiv waren. Davon wurden 1863 Handydaten detailliert ausgewertet.

32 Handybesitzer für DNA-Test aufgeboten

Für 32 Personen, welche über ihr Handy zur Tatzeit im Umfeld vom Tatort registriert wurden, hat die Staatsanwaltschaft DNA-Tests beantragt.

3 Handybesitzer noch nicht überprüft

29 DNA-Proben von Handybesitzern wurden bereits erhoben und ausgewertet. Drei Personen konnten bisher noch nicht überprüft werden.

(whr)

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