Gesundheit
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This undated electron microscope image made available by the U.S. National Institutes of Health in February 2020 shows the Novel Coronavirus SARS-CoV-2, orange, emerging from the surface of cells, green, cultured in the lab. Also known as 2019-nCoV, the virus causes COVID-19. The sample was isolated from a patient in the U.S. (NIAID-RML via AP)

Der Coronavirus (orange) unter dem Elektronenmikroskop. Bild: AP

Was du zum Coronavirus wissen musst – die wichtigsten Punkte

Das Coronavirus hat sich in Europa rasant verbreitet und auch die Schweiz erreicht. Woran erkennt man eine mögliche Infektion? Und wie kann man sich schützen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.



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Welche Symptome können auftreten?

Grundsätzlich verursachen gewöhnliche Coronaviren gemäss dem Robert Koch Institut (RKI) eine «milde Erkältungssymptomatik», also Fieber, Husten, Schnupfen und Atemnot. Im Fall des neuartigen Coronavirus kann eine Infektion aber auch zu einer Lungenentzündung und Atemproblemen führen.

Da es sich in diesem Fall um eine atypische Lungenentzündung handelt (heisst: nicht von Bakterien verursacht), treten die Symptome eher langsam und schleichend auf. Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den typischen Symptomen, dazu leichtes Fieber und Husten.

Die Inkubationszeit (der Zeitraum zwischen Ansteckung mit einem Erreger und Auftreten der ersten Symptome) beträgt zwischen 2 und 14 Tagen. Menschen sind vermutlich während der Inkubationszeit ansteckend.

Coronavirus: Was du wissen musst

Wie verhalte ich mich bei einem Ansteckungsverdacht?

Wie wird das Virus übertragen?

Das Virus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden – meist per Tröpfcheninfektion (also etwa durch Anhusten). Auch sogenannte Schmierinfektionen sind möglich. Dabei nehmt ihr die Viren etwa von einer Türklinke auf. Fasst ihr euch dann zum Beispiel ins Gesicht, könnt ihr euch mit dem Erreger infizieren.

Wie schützt ihr euch vor einer Ansteckung?

Grundsätzlich gelten auch für das neuartige Coronavirus dieselben Schutzmassnahmen, mit denen ihr euch auch vor einer Erkältung oder Grippe schützen könnt.

Welche Therapien gibt es?

Derzeit gibt es keine spezifischen Behandlungsmöglichkeiten gegen das neuartige Coronavirus. Allerdings sei die unterstützende Behandlung der Infektion sehr wirkungsvoll.

Je nach Schwere des Krankheitsbildes können dazu etwa Sauerstoffgabe, Ausgleich von Flüssigkeitshaushalt oder die Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen mit Antibiotika gehören. Außerdem werden die relevanten Grunderkrankungen behandelt, also etwa euer Husten.

Was müssen Personen über 65 und alle mit einer Vorerkrankung beachten

Wer älter als 65 Jahre alt ist oder haben eine Vorerkrankung (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, geschwächtes Immunsystem, Krebs) hat, dem empfiehlt der Bund:

(aeg/mlu)

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.
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