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epa08175986 Dr. Angela Corpolongo, shows the dressing procedure for the treatment of patients at the U.O.C. (Complex Operating Unit) Infectious diseases with high intensity of care and highly contagious of the Lazzaro Spallanzani Hospital in Rome, Italy, 24 January 2020 (reissued on 29 January 2020). The death toll from the outbreak of coronavirus in China has reached 132 and infected more than 6000 others, according to media reports.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

Eine Ärztin schützt sich vor dem Coronavirus in Rom. Bild: EPA

Neues Coronavirus hat einen Namen – und 5 weitere wichtige Entwicklungen zur Erkrankung

China erlebte am Montag den tödlichsten Tag seit Ausbruch des Coronavirus. Auch in der Schweiz sorgt eine mögliche Infektion für Aufsehen. Beim Expertengipfel wurde nun ein Namen beschlossen für das neue Coronavirus.



Name für das Virus

Beim Expertengipfel in Genf wurde ein Name für das neue Coronavirus beschlossen. Demnach wird es in Zukunft «COVID-19» genannt. Dies sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf.

Weiter gab er bekannt, dass ein Impfstoff gegen die Erkrankung in 18 Monaten bereit sein könnte. «Also müssen wir heute alles mit den bisher verfügbaren Mitteln tun.»

Zudem rief der Chef der WHO angesichts der Bedrohung zur weltweiten Solidarität auf. «Es geht jetzt nicht um Publikationen, Patente und Profite», sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag zum Auftakt eines Expertengipfels in Genf. «Jetzt geht es darum, den Ausbruch zu stoppen und Leben zu retten. Mit Ihrer Unterstützung können wir das hinbekommen.»

In Genf tagen bis Mittwoch Experten aus aller Welt, um die Erforschung des Virus voranzubringen und möglichst die Grundlage zur Entwicklung eines Impfstoffs zu legen. Die weltweit führenden Fachleute wollen sich in den zwei Tagen unter anderem mit Therapien, der möglichen Quelle des Virus und seiner Übertragbarkeit befassen.

Kind in Neuenburg unter Quarantäne

Im Kanton Neuenburg ist ein zehnjähriges Kind wegen möglicher Infektion durch das Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Der Kantonsarzt hat diesen Entscheid gefällt, wie der Kanton am Dienstag mitteilte.

Die Eltern des Kindes hatten am Montag das Neuenburger Spitalnetz konsultiert. Deren Kind hatte zwar keine Symptome, war aber kürzlich in Frankreich in Kontakt mit einer Person, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Der Neuenburger Kantonsarzt hat nach Rücksprache mit den französischen Gesundheitsbehörden und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine zweiwöchige Quarantäne für das Kind verfügt.

Eine Quarantäne ist laut dem Neuenburger Kantonsarzt dann angezeigt, wenn jemand mit einer infizierten Person während 15 Minuten auf weniger als zwei Metern im Kontakt war. In jedem Fall werde einzeln entschieden, ob eine solche Massnahme nötig sei oder nicht.

Das BAG erinnerte am Dienstag daran, dass eine Quarantäne eine ausserordentliche Massnahme ist und verhältnismässig sein muss. Sie wird angewandt, wenn eine Person in direktem Kontakt mit einem bestätigten Fall war, schreibt das BAG in einem Tweet. Das BAG unterstütze deshalb den Entscheid des Kantons Neuenburg.

Infiziert mit dem Virus hat sich in der Schweiz bisher aber noch niemand. Bisher wurde in keiner der untersuchten Proben das neue Coronavirus nachgewiesen, wie das BAG schreibt.

Tödlichster Tag in China

Noch nie starben so viele Menschen am Coronavirus wie am Montag. In China kamen am Montag 108 Personen ums Leben, womit die Anzahl Opfer auf deutlich über 1000 stieg. Das Virus hat somit mehr Menschenleben gefordert wie die Sars-Epidemie der Jahre 2002 und 2003.

epa08201822 Medical staff work in the isolated intensive care unit in a hospital in Wuhan, Hubei province, China, 06 February 2020 (issued 08 Ferbuary 2020). The nation is pulling medical resources from around the country to help the province, badly hit by the novel coronavirus outbreak.  EPA/YUAN ZHENG CHINA OUT

Pflegepersonal kümmert sich um Patienten in Wuhan. Bild: EPA

Die allermeisten Infektions- und Todesfälle gibt es weiterhin in der chinesischen Provinz Hubei, von wo die Epidemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte.

Nach Angaben der Behörden in Hubei wurden seit Montag fast 2500 Ansteckungsfälle in der Provinz verzeichnet. Die offizielle Gesamtzahl der Ansteckungsfälle in Festlandchina stieg damit auf mehr als 42'600.

China zählt Infizierte ohne Symptome nicht mehr

Ob die Ansteckungen weiterhin zunehmen oder ob sie bereits rückläufig sind, ist derzeit schwierig zu sagen. Grund dafür ist die hohe Dunkelziffer. Viele Personen, die sich zwar mit dem Coronavirus infiziert haben, zeigen keine Symptome.

Wie die chinesische Regierung nun beschlossen hat, werden Personen, die keine Symptome zeigen, nun auch nicht mehr in der Virus-Statistik geführt.

Wie viele Infektionen damit gar nicht erst erfasst werden, ist unklar. Generell dürfte die Dunkelziffer nicht registrierter Fälle immens sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte in ihren täglichen Pressekonferenzen zum Virus zuletzt betont, dass rund 80 Prozent der Infektionen einen milden Verlauf nähmen.

epa08208898 A picture released by Xinhua News Agency shows Chinese President Xi Jinping, also general secretary of the Communist Party of China (CPC) Central Committee and chairman of the Central Military Commission, inspecting the novel coronavirus pneumonia prevention and control work in Beijing, China, 10 February 2020. Xi visited Anhuali Community, Chaoyang District of Beijing to learn about the epidemic prevention and control at the primary level and the supply of daily necessities. He also extended regards to residents and community workers.  EPA/XINHUA/JU PENG MANDATORY CREDIT  EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Xi Jinping lässt sich die Temperatur messen: Der chinesische Staatschef will eine andere Statistik führen als von der WHO vorgegeben. Bild: EPA

Ein Grund, warum die Statistik geändert wurde, wurde nicht genannt. Seit Ende vergangener Woche wächst der täglich verkündete Anstieg der neu nachgewiesenen Ansteckungen mit der Lungenkrankheit nicht mehr so stark wie zuvor. In welchem Ausmass die neue Art, die Zahlen zu erfassen und zu berichten, dahinter steckt, war zunächst unklar.

Die neue Definition widerspricht den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die als Infizierten jemanden betrachtet, bei dem eine 2019-nCoV-Infektion durch ein Labor bestätigt wurde – «ungeachtet klinischer Zeichen oder Symptome». Die Zahl erfasster Fälle auf dem chinesischen Festland lag am Dienstag bei rund 42'600.

Journalisten in Wuhan festgesetzt

Ein weiterer Vorfall lässt zudem weitere Fragen offen, wie transparent China über das Coronavirus informiert. Zwei chinesische «Bürgerjournalisten», die über den Ausbruch des Coronavirus und die überfüllten Spitäler in Wuhan im Internet berichtet haben, sind von der chinesischen Polizei festgesetzt worden.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtete unter Hinweis auf Familie und Freunde, Polizisten hätten den Anwalt Chen Qiushi und den Blogger Fang Bin «unter dem Vorwand der Quarantäne abgeholt».

In this image from video taken Feb. 4, 2020 and released by Chen Qiushi, Chinese citizen journalist Chen Qiushi speaks in front of a convention center-turned makeshift hospital amid a viral epidemic in Wuhan in central China's Hubei province.  Armed with smart phones and social media accounts, Chen and other citizen journalists in China are telling stories from the deadly epidemic in their own words, defying the ruling Communist Party's monopoly on information. Chen disappeared last week after garnering millions of views online. (Courtesy of Chen Qiushi via AP)

Reporter Chen Qiushi ist derzeit nicht mehr erreichbar. Bild: AP

Seither seien beide nicht mehr über ihr Handy erreichbar, was in Isolation normalerweise möglich sein müsste. Keiner von beiden habe Symptome einer Infektion gehabt.

«Wer in normaler Quarantäne steckt, kann telefonieren», sagte die in New York ansässige Forscherin Wang Yaqiu von Human Rights Watch. «Beide haben die Zustände in Wuhan untersucht und unverblümt darüber gesprochen.»

Die Videos von Fang Bin, der auch Leichensäcke gefilmt und auf Youtube hochgeladen hatte, waren um die Welt gegangen. Auch Chen Qiushi hatte in den überforderten Spitälern der schwer betroffenen Stadt Wuhan gefilmt. «Es gibt nicht genug Gesichtsmasken, nicht genug Schutzanzüge, nicht genug Material und was noch wichtiger ist, nicht genug Tests», schilderte Chen Qiushi in einem Video.

Der freimütige Anwalt hatte im vergangenen Jahr auch an prodemokratischen Demonstrationen in Hongkong teilgenommen und Videos davon in sozialen Medien in China verbreitet. «Ich habe nicht einmal Angst vor dem Tod», sagte Chen Qiushi in einem Video aus Wuhan. «Denkt ihr, ich habe Angst vor der Kommunistischen Partei?»

Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne – Porno-Seite offeriert Zugang

Vor der japanischen Küste in Yokohama ist derzeit das Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» unter Quarantäne. An Bord befinden sich 3700 Passagiere und Crew-Mitglieder. Bei 134 Personen wurde das Coronavirus festgestellt.

FILE - In this Feb. 9, 2020, file photo, the cruise ship Diamond Princess is anchored off the Yokohama Port in Yokohama, near Tokyo. The virus outbreak that began in China and has spread to more than 20 countries is stretching already-strained public health systems in Asia and beyond, raising questions over whether everyone can get equal access to treatment. (AP Photo/Eugene Hoshiko, File)

Auf der «Diamond Princess» in Yokohama sitzen 3700 Personen fest. Bild: AP

Laut den japanischen Behörden müssen die Personen insgesamt 14 Tage unter Quarantäne bleiben und dürfen frühestens am 19. Februar wieder an Land.

Die Porno-Webseite «CamSoda» hat den 3700 Personen an Bord nun gratis Zugang zu ihrer Website offeriert. «Sie müssen nicht nur mit der Angst vor einer Ansteckung zurechtkommen, sondern auch mit Langeweile», lässt sich der Geschäftsführer des Porno-Portals zitieren.

So bauen die Chinesen ein Notspital innert zehn Tagen

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Garp 12.02.2020 00:22
    Highlight Highlight Das Wichtigste ist nun, China zu unterstützen im Kampf gegen dieses Virus. Alles andere kann später geklärt werden.
  • Do not lie to mE 11.02.2020 22:32
    Highlight Highlight Dr. Zhong Nanshan (2003 SARS Entdecker) BIS ZU 24 TAGE Inkubationszeit 10 Tage länger als allgemein angenommen.
    Gesundheitsminister von Japan sagt es ist sehr schwer all 3800 Passagiere zu testen, wirft die Frage auf wie China Hunderttausende testen kann.
    Hohe Komplikationsrate 15% Pneumonie und bis zu 5% benötigen Intensive Care
    10x bis 20x tödlicher als die Grippe
    Sehr hoher R0-Wert über 2 bis zu 4 und mehr (Kontagiösität)

    Play Icon
  • Ökonometriker 11.02.2020 21:45
    Highlight Highlight Derweil m sind in diesem Jahr seit Dezember allein in den USA 22 Millionen Menschen am neuen Grippevirus erkrankt und über 12'000 gestorben, aber kaum einer berichtet darüber. Quarantäne ist auch kein Thema, das Virus wurde unkontrolliert nach Europa getragen 🤷‍♂️
    • Firefly 11.02.2020 22:04
      Highlight Highlight 12'000 von 22'000'000

      gegenüber

      1000 von 40'000

      merksch öbbis?

      das wären dann bei 22'000'000 Ansteckungen so gegen...

      550'000 tote

      das ist schon ein bisschen eine andere Liga, meinst nicht?
    • Ökonometriker 12.02.2020 09:37
      Highlight Highlight @Firefly: die Letalitätsrate errechnet sich aus konditionalen Wahrscheinlichkeiten, nicht aus den direkten Attributionen...
    • Firefly 12.02.2020 10:20
      Highlight Highlight @Ökonometriker Es ging mir nicht darum wie genau sich die Letalitätsrate errechnet sondern darum wie man Dinge im alltäglichen Leben in relation bringen kann damit man abschätzen kann ob da jemand Äpfel mit Birnen vergleicht oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 11.02.2020 18:26
    Highlight Highlight 80% mit mildem Verlauf = 20 % überleben nicht? Könnte in etwa so sein:

    http://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

    Total Recovered 4347 (heute morgen knapp 300
    weniger)
    Total Deaths 1018 (seit heute morgen gleich)

    Dass heute niemand verstarb kann kaum korrekt sein.
    • Magnum44 11.02.2020 22:07
      Highlight Highlight Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu geniessen, da offenbar nur die Provinz Hubei überhaupt die Toten meldet.
    • Ueli der Knecht 11.02.2020 23:00
      Highlight Highlight "80% mit mildem Verlauf = 20 % überleben nicht? Könnte in etwa so sein"

      Wiedermal kann man dir nur empfehlen, einen Einführungskurs in Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung (Stochastik) zu besuchen, Fairness.

      80% mit milden Verlauf bedeutet jedenfalls ganz sicher nicht, dass 20% sterben.

      Ich frage mich bloss, warum du dauernd mit irgendwelchen wirren und falschen Rechnungen derart Panik verbreiten willst.

      "Dass heute niemand verstarb kann kaum korrekt sein."

      Doch, ist korrekt. Es steht dort, wann updatet wurde, und die Zeitreihen sind auch gelinkt. Die Zahlen sind nicht realtime!
    • Saraina 12.02.2020 00:41
      Highlight Highlight 20% mit schwerem Verlauf bedeutet, dass diese Atemprobleme, eventuell eine Lungenentzündung und wahrscheinlich Intensivpflege in abgeschlossener Umgebung benötigen. Das ist logistisch ein grösseres Problem, wenn es viele Fälle gibt, und senkt die Gesundheitskosten ganz und gar nicht.

      Deswegen ist auch der Vergleich mit der Grippe blödsinnig. Es sterben zwar Menschen an der Grippe, aber es benötigen keineswegs 20% intensive Behandlung.
  • nafets 11.02.2020 17:38
    Highlight Highlight und vor einer Woche hiess es, man hätte einen Impfstoff gefunden und diese Nachricht lies die Börsen sprunghaft ansteigen.
    dass man zu Beginn diesen Virus unterschätzt hat, könnte noch knapp nachvollziehbar sein, dass man aber einen Monat später immer noch keinen Plan hat - ein Spital innert 10 Tagen aus dem Boden stampfen, ist keine Lösung - finde ich sehr bedenklich. und die WHO berät weiterhin und schaut weiter zu.
    Wann wird China endlich der Tragweite bewusst...
  • Garp 11.02.2020 17:19
    Highlight Highlight China hat zu wenig Tests, also nimmt man einfach die, die keine Sympt. zeigen aus der Statistik aus, dann muss man sie auch nicht testen und das auch nicht offen zugeben. Es geht nur darum, die Macht zu behalten, damit es ja nicht zu Aufständen kommt.
    Das Volk ruhig zu halten ist am Wichtigsten. Um die Menschen selber geht es nicht. Zeigt sich indem man Leute verhaftet, die zeigen wollen was abgeht.
    Auch die Schweiz wäre in der gleichen Situation überfordert. Darum ist es wichtig in der Anfangsphase keine Fehler zu machen. Die wurden gemacht.
    • Ueli der Knecht 11.02.2020 22:49
      Highlight Highlight Auf den Quarantäne-Kreuzfahrtschiffen und in den europäischen Quarantäne-Stationen (wo alle aus China Evakuierten zur Zeit leben), gibt es ziemlich repräsentative Populationen von mehreren Tausend Menschen, welche 100% durchgetestet werden, und zwar unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen oder nicht, Garp.

      Also besteht gar kein Grund zur Panik. Es gibt verlässliche Zahlen. Auch ganz unabhängig von den Chinesen.

      Du kannst daher deine Empörung wieder entschieden zurückfahren, und künftig sachlich argumentieren, mit objektiven Zahlen. Danke.
    • Magnum 12.02.2020 09:46
      Highlight Highlight Verlässliche Zahlen gibt es NUR unabhängig von den Chinesen. Denn was China kommuniziert, entspricht dem politischen Wunsch der Leitgremien der Staatspartei. Die Änderung der Zählweise ist ein Musterbeispiel. Epidemien lassen sich nicht mit einem Hütchenspieler-Trick bekämpfen.
    • Garp 12.02.2020 11:13
      Highlight Highlight A Hab ich keine Panik und B sprach ich von China selber. Empört bin ich auch nicht 🤷🏻‍♀️ .

      Dass die Schweiz im Gesundheitswesen auch an den Anschlag kommt, sieht man manchmal bei starken Grippewellen mit vielen Komplikationen. Das ist aber sicher nicht jedes Jahr so. Wie muss es da den Chinesen mit ihrem Gesundheitssystem gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 11.02.2020 17:17
    Highlight Highlight Und die WHO so: Breaking News, der Virus hat einen Namen! Und wir sagen euch sogar, wie er ausgesprochen wird!

    Bin ich froh, dann ist ja jetzt alles gut.
    • bokl 11.02.2020 18:15
      Highlight Highlight Öffnet ganz neue Möglichkeiten für Merchandising. Gleich mal als Markenzeichen eintragen lassen.
    • Parzival 12.02.2020 07:55
      Highlight Highlight giantmicrobes.com verkauft solche Kuriositäten. Von Herzmuskelzellen zu Salmonellen in Form von Stofftieren. Wahrscheinlich bald auch das Corona Virus. :D
  • Magnum44 11.02.2020 16:58
    Highlight Highlight Keine Reisebeschränkung heisst für mich keine Gefahr.
    • Magnum 11.02.2020 17:28
      Highlight Highlight Gratuliere. Du bist auf die Desinformation der WHO und ihres China-hörigen Präsidenten reingefallen. Ein Brite ohne Symptome, der zuvor an einem Kongress in Singapur war, hat vergangene Woche in Frankreich 11 Leute angesteckt.

      Reisebeschränkungen sind Pflicht in der aktuellen Situation. Wer etwas anderes sagt, fördert die weitere Verbreitung dieses Virus. Und in Gebieten mit schlechterer medizinischer Versorgung wird auch die Mortalität höher ausfallen.

      Zwischen Mut, Leichtsinn und Schwachsinn sind die Grenzen fliessend.
    • Magnum44 11.02.2020 22:16
      Highlight Highlight Ändert nichts daran, dass der Personenverkehr immer noch mehr oder weniger frei fliesst. War heute in GVA, 2 Plakate hat man aufgestellt, zudem wurden Chinesen vor dem Boarding ans Gate gebeten (wobei das wohl eher eine Massnahme von LX gewesen sein dürfte).

      Für den Bund also alles i.O.
    • Magnum 12.02.2020 11:19
      Highlight Highlight @Magnum44

      Es soll auch Staaten geben, die komplette oder zumindest partielle Einreisesperren für Reisende ab China eingeführt haben. Taiwan steckt sogar Menschen, die über Hong Kong anreisen, für 14 Tage in Quarantäne.

      Laut Fortune Magazine haben aktuell 50 Staaten Einschränkungen für den Reiseverkehr von und nach China erlassen. Hier der Link zur Liste:
      https://fortune.com/2020/02/06/countries-china-travel-restrictions-coronavirus/

      Immer noch der Meinung «keine Reisebeschränkungen, keine Gefahr»?
  • Parzival 11.02.2020 16:00
    Highlight Highlight Nicht sehr durchdacht.
    Wer keine Symptome zeigt und nicht in eine Statistik aufgenommen wird, der wird kaum in einem System erfasst und ist dann auch nicht rückverfolgbar. Das erschwert doch die Eindämmung massivst?
    • Magnum 11.02.2020 16:15
      Highlight Highlight Absolut - zumal die Behauptung der chinesischen Gesundheitsbehörde, wonach Infizierte ohne Symptome weniger ansteckend seien, wissenschaftlich nicht belegt, sondern im Gegenteil widerlegt sind.

      Das Regime in China hat soeben einen unfassbaren Fehler gemacht, um international und vor den eigenen Leuten besser da zu stehen. Diese grobe Fahrlässigkeit wird entsprechende Folgen haben.
    • El Vals del Obrero 11.02.2020 16:39
      Highlight Highlight Und auch die Gefährlichkeit lässt sich so schlechter beurteilen, da man nicht feststellen kann, wie viele Prozent der Infizierten welche Symptome haben oder sterben.
    • äti 11.02.2020 18:17
      Highlight Highlight Wie kann man Infizierte ohne Symptome feststellen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glatttaler 11.02.2020 15:37
    Highlight Highlight Ich glaube nur die Studie, die ich selbst gefälscht habe..
    • häxxebäse 11.02.2020 18:32
      Highlight Highlight Und von keinem chinesen "revidiert" wurde..😁
  • Magnum 11.02.2020 14:42
    Highlight Highlight Message Control, Zensur und verhaftete Journalisten.
    Neue, nicht in Einklang mit der WHO stehende Definition von infizierten Personen - und damit einher gehend eine weitere Entwertung der ohnehin dubiosen, offiziellen Zahlen aus China.
    Und ein WHO-Präsident, der unfähig und zudem eine Marionette Chinas ist. Und der allen ernstes von Reisebeschränkungen abrät, weil dies der Wirtschaft Chinas Schaden zufüge.

    Was soll da schon schief gehen? Alles unter Kontrolle, alles gut.
    • _Qwertzuiop_ 11.02.2020 15:31
      Highlight Highlight Wie beim Klimawandel: Economy first, humans second in “Trumps Worten”
    • Magnum 11.02.2020 16:13
      Highlight Highlight Hier noch mehr Hintergründe zu Unstimmigkeiten bezüglich der von Peking kommunizierten Zahlen zu Angesteckten, Geheilten, Verstorbenen, der Ansteckungsrate und der Mortalität:
      https://www.taiwannews.com.tw/en/news/3871594 (Artikel auf Englisch)

      Wenn China darauf beharrt, intransparent zu sein, sollte die Welt darauf beharren, an den bestehenden Reisebeschränkungen festzuhalten. Ich habe null Bock auf eine Pandemie, weil ein paar Apparatschiks ihren Ruf und ihre Karriere retten wollen. Der Umgang mit diesem neuen Virus könnte wirklich zu Xi Jinpings Tchernobyl werden. Zu gönnen wäre es ihm.
    • brudi 11.02.2020 17:22
      Highlight Highlight Also man kann den Chinesen nun wirklich nicht vorwerfen sie täten zu wenig. Meinetwegen zu spät, weil sie dachten alles unter den Teppich kehren zu können.
      Die Schweizer Behörden wären massiv überfordert gewesen
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Grundsätzlich verursachen gewöhnliche Coronaviren gemäss dem Robert Koch Institut (RKI) eine «milde Erkältungssymptomatik», also Husten, Schnupfen und Atemnot. Im Fall des neuartigen Coronavirus kann eine Infektion aber auch zu einer Lungenentzündung und Atemproblemen führen.

Da es sich in diesem Fall um eine atypische Lungenentzündung handelt (heisst: nicht von Bakterien verursacht), treten die Symptome eher langsam und schleichend auf. …

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