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Kritik an Todesstrafe mit Giftspritze



In den USA sinkt die Zustimmung gegenüber der Todesstrafe. Das Mittel für die Giftspritze wird knapp, denn Apotheken weigern sich, die benötigten Dosen zu liefern. Geht es nach dem Willen der Befürworter, könnten Verurteilte bald wieder vor dem Erschiessungskommando stehen.

In den USA sollen am Mittwoch zwei verurteilte Mörder hingerichtet werden - inmitten von neuen Debatten über die Todesstrafe und die Form ihrer Vollstreckung. Viele Pharmafirmen und Apotheken weigern sich mittlerweile aus ethischen oder rechtlichen Gründen, das für Hinrichtungen zumeist verwendete Mittel Pentobarbital zu verkaufen. Bei den Behörden kommt es deshalb zu Engpässen am Mittel. Ersatzstoffe stehen in der Kritik weil sie zu einem qualvollen Tod führen können. 

Michael Taylor soll am Mittwoch in Missouri wegen Vergewaltigung und Mordes an einer 15-Jährigen im Jahr 1989 hingerichtet werden. Eine Apotheke im Nachbarstaat Oklahoma teilte mit, sie werde Pentobarbital nicht mehr an die Gefängnisbehörden Missouris verkaufen. Taylor hatte sie zuvor verklagt. Die Hinrichtung werde dennoch vollstreckt, sagte ein Sprecher des Gouverneurs. (tvr/sda)

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