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15-Jährige in Indien mit Vergewaltigungs-Video erpresst – und weiter vergewaltigt

24.09.2021, 13:5525.09.2021, 13:10

Im Zusammenhang mit der mutmasslichen Gruppenvergewaltigung einer 15-Jährigen sind in Indien 28 Männer festgenommen worden. Unter den Männern, die in der Stadt Thane nahe Mumbai in Gewahrsam genommen wurden, befinden sich zwei Jugendliche, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Die Behörde untersucht demnach einen Fall, bei dem mehrere Männer seit Januar die 15-Jährige immer wieder missbraucht haben sollen. Den Festgenommenen werden verschiedene Straftaten zur Last gelegt, darunter Vergewaltigung. Die Polizei nahm den Fall am Donnerstag auf, nachdem das Mädchen am Mittwoch einem Verwandten von den Vorfällen erzählt hatte.

Anlaufstellen für Opfer von sexueller Gewalt
Sexuelle Übergriffe können in den unterschiedlichsten Kontexten stattfinden. Hilfe im Verdachtsfall oder bei erlebter sexueller Gewalt bieten etwa die kantonalen Opferhilfestellen oder die «Frauenberatung sexuelle Gewalt». Für Jugendliche oder in der Kindheit sexuell ausgebeutete Erwachsene gibt es die Stelle «Castagna».

Ihr Freund habe sie zunächst vergewaltigt und dies gefilmt. Mit den Aufnahmen habe er zusammen mit seinen Freunden sie dann erpresst und zu Sex mit den Männern gezwungen, erläuterte ein Polizist. Medien berichteten, das Mädchen habe 33 Verdächtige für die Übergriffe genannt. Die Vorwürfe lösten in Indien Empörung aus.

Eine indische Frau demonstrierte im Oktober 2020 gegen Gruppen-Vergewaltigungen und Femizide.
Eine indische Frau demonstrierte im Oktober 2020 gegen Gruppen-Vergewaltigungen und Femizide.
Bild: keystone

In Indien mit 1,3 Milliarden Einwohnern wird nach offiziellen Zahlen alle 15 Minuten eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt. Die tatsächlichen Zahlen liegen Frauenrechtsaktivistinnen zufolge viel höher. Auch wenn in den vergangenen Jahren Gesetze verschärft wurden, haben viele das Gefühl, dass zu wenig getan wird gegen diese Gewalt. (yam/sda/dpa)

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Sexismus in den Medien

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Sexismus in den Medien
quelle: shutterstock / screenshot blick / bearbeitung watson
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«Es braucht ein neues Vergewaltigungsgesetz» – so sieht der Vorschlag aus

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