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SVP-Wahlkampfleiter Amstutz kritisiert die Partei: «Das schleckt keine Geiss weg»



«Wir haben verloren, das schleckt keine Geiss weg», hat Adrian Amstutz die letzten Wahlen vor 340 Delegierten und 150 Gästen im zürcherischen Niederglatt kommentiert. Der Berner Nationalrat ortete klare Versäumnisse der Partei.

Er kritisierte, dass es vielen Sektionen nicht gelungen sei, die Wähler genügend zu mobilisieren. Besonders zu denken geben müsse die tiefe Beteiligung in der Westschweiz. Klar habe die Klimabewegung mobilisiert, aber mit solchem Gegenwind müsse die Partei umgehen können.

«Wir müssen wieder in die Städte gehen»

Adrian Amstutz

Alt-Nationalrat Adrian Amstutz spricht an der Delegiertenversammlung der SVP Kanton Bern, am Mittwoch, 30. Oktober 2019, in Kirchberg. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Adrian Amstutz an der DV der SVP. Bild: KEYSTONE

«Es ist unabdingbar, dass wir zu den Menschen gehen», betonte Amstutz. So forderte er etwa, dass SVP-Parlamentarier jeweils Sessionsrückblicke für die Wähler durchführten. Und es gehe nicht an, dass viele gewählten Volksvertreter nicht an der Delegiertenversammlung anwesend seien.

Zudem müsse die Partei in den Städten wieder stärker präsent sein. «Wir müssen wieder in die Städte gehen», sagte Amtstutz. Der Nationalrat kritisierte im Weiteren parteiinterne Querelen, die öffentlich ausgetragen worden seien. Diese hätten sich sicher negativ auf die Wahlresultate ausgewirkt.

Auch Rösti will «ohne Tabus» analysieren

Trotz der «durchaus schmerzlichen Verlusten» der letzten Wahlen bedürfe die SVP keiner Wertediskussion. Das erklärte SVP-Präsident Albert Rösti am Samstag an der Delegiertenversammlung in Niederglatt ZH.

SVP-Parteipraesident Albert Roesti an der Delegiertenversammlung der SVP-Schweiz in Glattbrugg am Samstag, 2. November 2019.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Albert Rösti an der DV der SVP. Bild: KEYSTONE

Die SVP gehe bereits zum sechsten Mal in Folge als mit Abstand stärkste Kraft aus den Wahlen hervor. Vor dem Hintergrund der Verluste, welche die anderen Bundesratsparteien hätten hinnehmen müssen, könne die Partei «durchaus aus der Position der Stärke» in die neue Legislatur starten. Der Versuch Vieler, der SVP eine vernichtende Niederlage zu bescheren, sei nicht gelungen.

Wo im Wahlkampf Fehler passiert sind, will Rösti «ohne Tabus» gemeinsam mit den Kantonalparteien analysieren. Bereits könne aber festgestellt werden, dass die Wähler insbesondere jene abstraften, die nicht auf Parteilinie waren und sich interne Streitigkeiten leisteten. Das sei beschämend und müsse in Zukunft verhindert werden.

Eigeninteressen müssten im Interesse des Parteierfolges hinten an gestellt werden, forderte der Parteipräsident. Schon vor der internen Analyse sei zudem klar, dass nun die «knüppelharte Basisarbeit» im Zentrum stehen werde.

Wenig Freude bei der BDP

Nicht nur die Delegierten der SVP, auch jene der Grünen und der BDP versammeln sich am Samstag. Mit 17 Sitzgewinnen können die Grünen an ihrer Versammlung in Bern eine ausgesprochen positive Bilanz der eidgenössischen Wahlen ziehen.

Parteipraesident Martin Landolt packt seinen Rucksack, an der Delegiertenversammlung der BDP Schweiz, am Samstag, 2. November 2019, in Salenstein. Haupttraktandum waren die Wahlen 2019. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der abtretende BDP-Präsident Martin Landolt packt an der DV der Partei seinen Rucksack. Bild: KEYSTONE

Wenig Freude dürfte den Delegierten der BDP in Salenstein TG der Blick zurück auf die eidgenössischen Wahlen bereiten, wenn sie sich versammeln. Noch drei Sitze sind der Partei im Nationalrat geblieben. Und Martin Landolt hat seinen Rücktritt vom Präsidium für das kommende Jahr angekündigt.

Momentan sucht die BDP Anschluss: Nach dem Verlust von vier Sitzen hat die BDP im Nationalrat nämlich keine Fraktionsstärke mehr. Welcher Fraktion sie sich anschliessen wird, wird in diesen Tagen entschieden.

(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 03.11.2019 04:42
    Highlight Highlight Die dachten sich wohl was für Erdogan gut genug ist funktioniert bei ihnen auch.
    Da ihr altersschwacher Zottel wohl nicht mehr so ein Schleckmaul ist, ging halt der Schuss nach hinten los.
    Benutzer Bildabspielen
  • Dominik Treier 03.11.2019 01:32
    Highlight Highlight Ich vergesse nie mehr die Aussage der bürgerlichen Wahlkampfleitung bei den Wahlen von Zürich, als sich alle bürgerlichen Parteien zusammenschlossen, um die linke Mehrheit zu überwinden und man grandios gescheitert ist;
    Den Zürchern gehe es eben noch viel zu gut, um bürgerlich zu wählen!...

    Und ich dachte, das sollte der Sinn der Politik sein... Das Leben aller besser zu machen und unnötige Einschränkungen für zu reduzieren, besonders für die, die sich nicht selbst wehren können und unter kleinen Entscheiden, überproportional leiden...

    Man lern nie aus...
  • RicoH 02.11.2019 16:41
    Highlight Highlight @ Amstutz

    Es genügt halt eben nicht, auf die Leute zu zugehen und sie zu mobilisieren versuchen.

    Besser wäre Lösungen für die Ängste und Bedürfnisse der Bevölkerung anzubieten.

    Davon ist die SVP jedoch meilenweit entfernt.
  • Der Kritiker 02.11.2019 16:36
    Highlight Highlight Amstutz macht es sich mit seiner Kritik einfach. Als WahlkampfLEITER hatte er wohl die Aufgabe, den Wahlkampf zu LEITEN. Wenn jemand also versagt hat, dann war es der Leiter und erst in zweiter Linie sein "Fussvolk". Aber es offenbart einmal mehr die Denk- und Handlungsweise der sogenannten "Volchs"partei.
  • Peter von der Flue 02.11.2019 16:33
    Highlight Highlight Man kann das Palaver deuten wie man will. Was aber generell zu denken gibt im Kanton Bern, ist wie die Werbung für den SR subjektiv läuft. Grüne und SP nur in den Ballungsräumen und ab der Einfamilienhauszone rund um die Städte nur noch SVP. Denke wir laufen auf ein gröberes Gefälle in unserer Gesellschaft hin. Und jetzt behaupten dass halt die eine Seite besser ist, wäre ein billiges Argument. Zumindest im Kanton Bern sollte man den 2. Wahlgang streichen und die Sitze leer lassen. Alle nicht hilfreich für's weiter kommen in unserem Land. Allesamt idiologisch verbrannte Politikdinos.
    • You will not be able to use your remote control. 02.11.2019 17:57
      Highlight Highlight Das einzige 'billige Argument' ist hier die Behauptung, dass beide Pole gleich schlecht sind, weil es beides Pole sind.
    • Dominik Treier 03.11.2019 01:39
      Highlight Highlight Es ist ja grundsätzlich schon falsch, dass heute beides noch Pole sind...
      Während die meisten Linken aus dem Kommunismus gelernt zu haben scheinen und gemerkt haben, dass es heute die Marktwirtschaft noch braucht, nur ihre Orientierung allein auf möglichst viel Gewinn, in Form des Kapitalismus falsch ist und man definitiv nicht alle Macht dem Staat geben soll, sondern den einzelnen Individuen, hört man von der neuen Rechten ausser Parolen, die an 1933 erinnern oder Kaltkriegsrhetorik erinnern nicht viel...
      Radikale, Intolerante sind schlecht, nur existieren die heute vor allem rechts...
  • Juliet Bravo 02.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Adrian Amstutz war der Nationale Kampagnenleiter der SVP für die Wahlen. Jetzt sind natürlich alle anderen Schuld für den Misserfolg nur nicht er selber.
    • Makatitom 02.11.2019 16:37
      Highlight Highlight Er ist $SVP-Mitglied, hast du wirklich etwas anderes erwartet?
    • Juliet Bravo 02.11.2019 17:06
      Highlight Highlight Ähm, nein.
  • Macrönli 02.11.2019 16:11
    Highlight Highlight Ja, Geissen mögen ja halt auch keine Madenäpfel gell.
  • tzhkuda7 02.11.2019 16:08
    Highlight Highlight Die BDp soll sich auflösen und entweder der FDP, CVP oder GLP anschliessen, GLP wäre am besten.
    • Dominik Treier 03.11.2019 01:42
      Highlight Highlight GLP und FDP wären aber vom Profil her am unlogischsten...
      Glaube ausser der grünen Welle gibt es für die GLP keine Argumente...
      Die BDP ist doch eher noch konservativ aufgestellt, wie die CVP auch...
      Man müsste, wenn, eine neue Mittepartei in diesem Spektrum gründen, wobei die CVP die Chance hätte, sich vom C zu verabschieden.
      Aber naja, Konservativismus...
  • so war es doch nicht gemeint 02.11.2019 15:28
    Highlight Highlight "«Das schleckt keine Geiss weg»"

    Muss sie auch nicht.

    Das müssen die SVP-Geissböcke schon selbst tun!

    Ans Werk, ihr Geissenpeterlis!


    Äh, ich bin übrigens ds'Heidi und habe mich schon längst in einen anderen verguckt.








    • sunshineZH 03.11.2019 00:05
      Highlight Highlight Richtiger Lacher 😴
  • Lowland 02.11.2019 14:44
    Highlight Highlight "Eigene Interessen müssen zu Gunsten des Parteierfolgs hinten anstehen".
    Man kann daraus durchaus auch lesen, dass selbständiges Denken und eine eigene Meinung in der SVP keinen Platz haben.
    Die Partei sagt was ihre Vertreter zu meinen und zu denken haben.
    • the Wanderer 02.11.2019 23:33
      Highlight Highlight Und die Partei ist immer noch Blocher.
    • Dominik Treier 03.11.2019 01:46
      Highlight Highlight Die Frage darf sich dann auch stellen was "eigene Interessen müssen hinten anstehen" wohl meint...
      Vielleicht auch, dass gemässigte SVPler durchwegs alles zu schlucken haben, was aus Herrliberg kommt und sei es z.B. der neoliberale Sozialabbauer- und Dereguliererkurs, der einem Grossteil der Wählerbasis nur schadet. Man hat ja immer noch die 3A als Sündenböcke um das gut aussehen zu lassen; Asländer, Arme und Asylanten... Die bösen Linken und Netten nicht zu vergessen...
  • pamayer 02.11.2019 14:38
    Highlight Highlight "wir sollten in die städte gehen."
    kommt nur. in basel wurde der letzte svp mohikaner weggewählt. in den aufgeschlossenen städten seid ihr mit eurer bigotten und hetzerischen haltung nicht erwünscht.
    • wasps 02.11.2019 16:16
      Highlight Highlight Eigentlich einverstanden, aber tönt halt auch ein wenig nach Hetze...
    • sunshineZH 03.11.2019 00:02
      Highlight Highlight Wenn die Grünen nicht Vorwärts machen, ändert sich das schnell wieder...also bald ☺️
    • Dominik Treier 03.11.2019 01:54
      Highlight Highlight Hetze? Wann werdet Ihr Rechten den Unterschied begreifen zwischen gewaltloser Verteidigung und Distanzierung gegen willkürliche Hetze (Also solche gegen Nationalitäten, Hautfarben, Vermögensklassen, sexuelle Orientierungen, Religionen usw.) und konsequenterweise eben auch dem Nichtmögen von Menschen, die ihren Hass so auf Unschuldigen abladen, was im Gegensatz zu all den obigen Gründen für wirkliche Verhetzung eine Entscheidung darstellt, und der Hetze selber...
      Weiss nicht, ob ich das noch erlebe...
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  • Doppelpass 02.11.2019 14:20
    Highlight Highlight Aha! Knallhart analysieren nach SVP heisst:
    1. Keine Wertediskussion
    2. Schuld sind die, welche nicht auf der Parteilinie waren
    3. Alles den Parteiinteressen unterordnen
    4. Mehr Ackern

    = die Parteispitze hat keine Fehler gemacht. Die Spitze denkt und lenkt für Euch. Ihr habt euch zu wenig angestrengt. Ihr habt nach unserer Pfeiffe zu tanzen.
    Knallharte Analyse!

    • Juliet Bravo 02.11.2019 16:17
      Highlight Highlight Amstutz als Wahlkampfleiter übernimmt natürlich keine Verantwortung.
    • MAOAM 02.11.2019 16:41
      Highlight Highlight Chinesische Verhältnisse...
    • Cremetörtchen 02.11.2019 16:50
      Highlight Highlight Tja. Die Basis wird sich freuen das zu hören...
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Köbi Löwe 02.11.2019 14:15
    Highlight Highlight @Amstutz; noch nicht gemerkt:
    Die Städte habt ihr verloren.
    Sollen die alle aufgezählt werden?!
    Bern, Zürich, Basel, Genf, und und und.
    Früher gab‘s den Röschtigraben.
    Heute gibt’s den Stadt.- Land Graben.
    Dagegen hilft kein wettern und verunglimpfen mit Maden Äpfeln, gell!
  • Thomas Melone (1) 02.11.2019 13:51
    Highlight Highlight Vielleicht täte es dieser Partei mal gut, im Jahr 2012 anzukommen. Die Zeiten der fossilen Energie und des fossilen Denkens sind vorbei. Die Dinosaurier leben ja auch nicht mehr unter uns.
    • _kokolorix 02.11.2019 15:52
      Highlight Highlight Das tun sie sehr wohl noch, die Vögel stammen direkt von den Dinosauriern ab. Aber die fossilen Denker arbeiten hart daran auch diese auszurotten...
    • Juliet Bravo 02.11.2019 16:19
      Highlight Highlight 2012 - dann sind sie wenigstens nur noch 7,5 Jahre hintendrein.
    • wasylon 02.11.2019 17:30
      Highlight Highlight @Thomas
      Die globale Förderung von Erdöl ist in den letzten fünfzig Jahren kontinuierlich gestiegen – auf einen Spitzenwert von rund 94,72 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2018. Damit hat sich die tägliche Fördermenge im genannten Zeitraum etwa verdreifacht.

      Aber ja die Zeiten der fossilen Energie ist vorbei😂
  • Baron Swagham IV 02.11.2019 13:50
    Highlight Highlight Ob sie sympathischer werden wenn sie noch präsenter werden? Gloubä aso nid.

    Die BDP soll ihr Elend beenden und sich auflösen oder einer CVP anschliessen.
    Ich warte nach wie vor auf eine pragmatische Mittepartei ohne religiöse Nebenerscheinungen
    • eightball 02.11.2019 14:28
      Highlight Highlight Also präsent waren sie ja, mit all ihr Plakaten, an gefühlt jedem Miststock und jeder Siloballe, aber auch in unserer Stadt überpräsent. Vielleicht beginnen dessen Wähler zu begreifen; das kostet, Lobbisten bezahlen dafür und wollen dann die Stimme der Gesandten missbrauchen. Dazu müssen sich diese eben vordergründig biegen. Somit kollidiert dies mit "Eigeninteressen im Interesse des Parteierfolges hinten angestellt werden" (Rösti).
  • Kari Baldi #WirallesindCorona 02.11.2019 13:25
    Highlight Highlight «Das schleckt keine Geiss weg». Geissen sind nicht nur Feinschmecker, Herr Amstutz, sie sind auch lernfähig...
  • Panna cotta 02.11.2019 13:00
    Highlight Highlight "Und es gehe nicht an, dass viele gewählten Volksvertreter nicht an der Delegiertenversammlung anwesend seien."
    Die dürfen dann im Nationalrat wieder abwesend sein, aber ums Himmelswillen nicht an der Delegiertenversammlung!
  • Freddy Blütteler 02.11.2019 12:52
    Highlight Highlight Von mir aus muss die Geiss das auch nicht wegschlecken. Ich kann sehr gut damit leben, dass die SVP nicht mehr wächst. Ich habe nichts gegen bürgerliche Politik der SVP, ich bin gegen die populistischen Scharfmacher und Beller wie Glarner, Köppel und Co.
    • Dominik Treier 03.11.2019 02:02
      Highlight Highlight Nun ob neoliberale Zustände, wie in den USA noch bürgerlich sind, weiss ich auch nicht... Trotzdem sehen SVP, FDP und GLP da kein Problem, nur entspricht es von der Vermögens- und Einkommensklasse her nicht einmal den Eigeninteressen der durchschnittlichen SVP-Wähler so zu stimmen, selbst wenn man den gesellschaftlichen Zusammenhang ignoriert, in der jede Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied und eigentlich auch die anderen zwei zumindest das begreifen müssten.
      Aber die 3A als Sündenböcke, helfen eben über vieles hinweg... Ausländer, Arme und Asylanten...
  • Hoopsie 02.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Genau so wie die SVP die eigene Partei führt, genau so sehen sie die Politik in der Schweiz. Ein paar hohe Herren vorne, die ihre Schäfchen herumschubsen und sagen, "wir müssen halt härter arbeiten". Fehler in der Führung werden nicht in Betracht gezogen. Die Vorne sind alle super. Die Unten die Deppen.

    Es wäre jetzt an der Zeit, dass die Verantwortlichen ihren Hut (Wahlkampfleiter und Parteichef) nehmen und gehen, der Fisch stinkt ja bekanntlich beim Kopf zuerst. Aber eben, wie in der Schweizer Politik sind auch in der SVP intern, immer die kleinen Schuld. Sie waren halt zu faul!
    • bokl 02.11.2019 15:07
      Highlight Highlight Natürlich macht die Führung (resp. der Führer) keine Fehler. Der Rest soll bitteschön nicht zu viel denken, sondern mit viel Getöse die Parteilinie unters Volk bringen.

      Sobald die letzten Abweichler aus der Partei gemobbt sind, ist die Metamorphose von der Partei zur Sekte abgeschlossen.
    • Juliet Bravo 02.11.2019 17:49
      Highlight Highlight Ich dachte auch an das Wort „Gleichschaltung“.
  • wasps 02.11.2019 12:35
    Highlight Highlight Kunststück, wenn der Wahlkampfleiter in den Medien Säich erzählt und mit Wurmplakaten provoziert. Wenn schon hat die Parteizentrale versagt (was ja auch nicht erstaunlich ist bei diesem Altherrenclub, der in seiner eigenen Welt dahindöst).
    • MAOAM 02.11.2019 16:47
      Highlight Highlight Von mir aus kann die Parteizentrale weiter dösen, an diskriminierenden Plakaten herum basteln und die Fehler bei den anderen suchen.

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