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Sowohl ukrainische Soldaten (im Bild) wie auch prorussische Separatisten bezichtigten sich zuletzt wieder vermehrt der Missachtung der geltenden Waffenruhe.&nbsp;<br data-editable="remove">
Sowohl ukrainische Soldaten (im Bild) wie auch prorussische Separatisten bezichtigten sich zuletzt wieder vermehrt der Missachtung der geltenden Waffenruhe. 
Bild: IVAN BOBERSKYY/EPA/KEYSTONE

Brüchige Waffenruhe: Ukraine pocht auf Verlängerung von OSZE-Mandat im Donbass

25.12.2015, 20:41

Angesichts andauernder Spannungen im Kriegsgebiet Donbass im Südosten des Landes spricht sich die Ukraine für eine Verlängerung der Beobachtermission der OSZE aus. Das sagte Aussenminister Pawel Klimkin am Freitag in Kiew.

Das Mandat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) läuft formell im März 2016 aus. Die Organisation hat im Konfliktgebiet mehr als 500 Mitarbeiter im Einsatz – auch mehrere aus der Schweiz.

Vorwürfe hüben wie drüben

Trotz der jüngsten Einigung auf eine «bedingungslose Waffenruhe» hatten die Spannungen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten im Frontgebiet in den vergangenen Tagen zugenommen. Die Militärführung in Kiew warf den Aufständischen am Freitag Dutzende neue Angriffe vor. Die Separatisten berichteten ihrerseits von Beschuss durch die Armee unter anderem des in monatelangen Kämpfen zerstörten Flughafens der Grossstadt Donezk.

Zuvor hatten sowohl die ukrainische Führung als auch Russland eine Verschärfung der Lage im Donbass, der Flussebene des Donez um die südostukrainische Millionenstadt Donezk, kritisiert. Die Konfliktparteien hatten sich am Dienstag auf eine striktere Waffenruhe geeinigt, um die Lage vor den Feiertagen zum Jahresende zu entspannen. (tat/sda/dpa)

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