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Zwei mutmassliche Cyberkriminelle in den Niederlanden verhaftet



Erstmals sind bei einer koordinierten Aktion zwischen Schweizer und niederländischen Strafverfolgungsbehörden am Dienstag in Rotterdam zwei mutmassliche Cyberkriminelle ins Netz der Fahnder geraten. Sie sollen in der Schweiz E-Banking-Daten gestohlen haben.

Die international aktive Gruppierung werde verdächtigt, die Daten mit Spam-Emails und Phishing-Anrufen erlangt und rechtswidrig verwendet zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft (BA) am Mittwoch mit. Betroffen seien unter anderem Kunden von Finanzinstituten in der Schweiz.

Die BA führe in dem Fall bereits seit Mai 2017 ein Strafverfahren und habe deswegen in den Niederlanden ein Rechtshilfegesuch gestellt. Durch diese Zusammenarbeit sei es gelungen, die mutmasslichen Täter zu identifizieren und ihre «Operationsbasis» im Grossraum Rotterdam zu lokalisieren.

Am Dienstag habe dann zusammen mit dem Bundesamt für Polizei (fedpol), den niederländischen Strafverfolgungsbehörden und Eurojust, eine «koordinierte Operation» stattgefunden. Dabei seien Hausdurchsuchungen durchgeführt und zwei Personen verhaftet worden.

Das Bundesamt für Justiz (BJ) habe bei den niederländischen Behörden bereits die Auslieferung derjenigen Person beantragt, die für die Phishing-Anrufe in die Schweiz verantwortlich gewesen sein soll. Für alle beteiligten Personen gelte aber nach wie vor die Unschuldsvermutung.

Eine grenzüberschreitende koordinierte Aktion gegen Cyberkriminialität mit einer Verhaftung im Ausland ist für die BA etwas relativ Neues. Einen ähnlichen Einsatz gab es erst 2015 einmal. Wie die Operation in den Niederlanden zeige, müsse man sich darauf einstellen, die strafrechtliche Verfolgung dieser Art von Kriminalität auf globaler Ebene anzugehen, hiess es weiter. (sda)

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