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epa07401715 Michael Cohen, former attorney to US President Donald J. Trump, makes his opening statement before the House Oversight Committee in Washington, DC, USA, 27 February 2019. Cohen is testifying before three congressional committees over three days. Lawmakers plan to grill the convicted felon over the Trump Tower Moscow project, and Cohen's facilitation of hush money payments to two women who alleged to having affairs with Trump before he took office.  EPA/JIM LO SCALZO

Michael Cohen am Mittwoch vor dem Kongress. Bild: EPA/EPA

Diese 15 Zitate zeigen, wie Cohen gerade Trump zerpflückt



Rechtsverstösse und Lügen: Donald Trumps langjähriger Anwalt Michael Cohen hat in einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus schweres Geschütz gegen den US-Präsidenten aufgefahren. Zu Beginn der Anhörung am Mittwoch in Washington fällte Cohen ein vernichtendes Urteil über den Charakter des Präsidenten: «Er ist ein Rassist. Er ist ein Betrüger. Er ist ein Schwindler». Einige zentrale Zitate des früheren Trump-Vertrauten:

Scham und Reue

«Ich schäme mich, dass ich dazu beigetragen habe, Herrn Trumps unerlaubte Handlungen zu verschleiern, statt auf mein eigenes Gewissen zu hören.»

«Ich schäme mich für meine Schwäche und unangebrachte Loyalität - bei Dingen, die ich für Herrn Trump getan habe, um ihn zu schützen und zu fördern.»

«Wenn ich heute hier sitze, erscheint es unglaublich, dass ich so fasziniert von Donald Trump war, dass ich bereit war, Dinge für ihn zu tun, von denen ich wusste, dass sie grundfalsch waren. Deshalb muss ich mich hier bei meiner Familie, bei der Regierung und dem amerikanischen Volk entschuldigen.»

Rassist und Schwindler

«Ich schäme mich, weil ich wusste, was Herr Trump ist: Er ist ein Rassist. Er ist ein Betrüger. Er ist ein Schwindler.»

«Privat ist er noch schlimmer. Einmal fragte er mich, ob ich ein von einem Schwarzen geführtes Land benennen könne, das kein ‹Drecksloch› sei. Das war, als Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten war.»»

«Als wir einmal durch ein Brennpunktviertel in Chicago fuhren, sagte er, dass nur Schwarze so leben könnten.»

«Und er sagte mir, dass Schwarze niemals für ihn stimmen würden, weil sie zu dumm seien.»

«Er wies mich an, einen Pornofilmstar zu bezahlen, mit dem er eine Affäre hatte, und seine Frau darüber zu belügen, was ich getan habe. Die First Lady belogen zu haben, gehört zu dem, was ich am meisten bedauere. Sie ist ein freundlicher, guter Mensch. Ich respektiere sie über die Massen - das hat sie nicht verdient.»

«Ich rede von einem Mann, der sich selbst als brillant bezeichnet und mich anwies, seiner High School, seinem College und der College-Leitung zu drohen, damit sie nie seine Noten oder seine SAT -Punktzahlen (Studienfähigkeitstest) veröffentlichen.»

Hass und Intoleranz

«Niemals in einer Million Jahren konnte ich mir vorstellen, als ich 2007 den Job bei Donald Trump annahm, dass er sich eines Tages um die Präsidentschaft bewirbt, Wahlkampf auf der Grundlage von Hass und Intoleranz macht und tatsächlich gewinnt. Ich bedauere den Tag, an dem ich ‹Ja› zu Herrn Trump gesagt habe. Ich bedauere all die Hilfe und Unterstützung, die ich ihm den ganzen Weg über gegeben habe.»

«Wenn Trump meint, er könne auf der 5. Avenue jemanden erschiessen und damit davon kommen, dann meint er das ernst»

Trumps Moskauer Geschäftspläne

«Um es klar zu sagen: Herr Trump wusste von den und lenkte die Trump-Moskau-Verhandlungen während des gesamten Wahlkampfs und log darüber. Er log, weil er niemals erwartete, die Wahl zu gewinnen. Er log auch deshalb, weil er darauf wartete, durch das Moskauer Immobilienprojekt Hunderte Millionen Dollar zu scheffeln.»

Rätsel Trump

«Herr Trump ist ein Rätsel. Er ist schwierig, so wie ich es bin. Er hat beides in sich - Gutes und Schlechtes, so wie wir alle. Aber das Schlechte überwiegt bei Weitem das Gute, und seit dem Amtsantritt ist er zu schlechtesten Version seiner selbst geworden.»

«Jeden Tag kamen wir zur Arbeit, um für Trump zu lügen.»

«Donald Trump ist ein Mann, der sich um das Amt beworben hat, um seine Marke grossartig zu machen, nicht um das Land grossartig zu machen. Er hat weder den Wunsch noch die Absicht, die Nation zu führen - nur sich selbst zu vermarkten und seinen Wohlstand und seine Macht zu mehren.»

(cma/sda/afp)

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