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Trump erklärt April zum Monat der Prävention gegen sexuelle Gewalt



US-Präsident Donald Trump hat den April zum Monat der Sensibilisierung und der Prävention gegen sexuelle Gewalt erklärt. Trump wurden selbst von einer Reihe von Frauen sexuelle Übergriffe vorgeworfen.

Sexuelle Angriffe seien nach wie vor «tragisch weit verbreitet», heisst es in einer am Freitag vom Weissen Haus verbreiteten Erklärung Trumps. Die Angriffe würden sich in einer Beziehung, in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz zutragen.

Zu häufig blieben die Täter ungestraft, zu häufig würden die Opfer schweigen. «Meine Regierung setzt sich dafür ein, das Bewusstsein über sexuelle Angriffe zu steigern und die Opfer zu ermächtigen, Angreifer zu identifizieren, damit diese zur Verantwortung gezogen werden können», erklärte Trump.

Mindestens 20 Frauen haben dem US-Präsidenten öffentlich vorgeworfen, sie vor seiner Amtszeit sexuell belästigt zu haben. Trump weist die Vorwürfe zurück. Erst vor wenigen Wochen bezeichnete er Vorwürfe einer Empfangsdame, er habe sie ohne ihr Einverständnis geküsst, als «falsche Anschuldigung». Im Präsidentschaftswahlkampf hatte ein Video für Aufregung gesorgt, in dem Trump mit sexuellen Übergriffen gegenüber Frauen prahlt.

Im Zuge der Enthüllungen um Hollywood-Mogul Harvey Weinstein sind in einer Reihe von Branchen Vorwürfe der sexuellen Belästigung und sexuellen Gewalt laut geworden. (sda/afp)

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