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US-Pianist und Liedbegleiter Irwin Gage in Zürich gestorben



Irwin Gage, einer der weltweit bedeutendsten Liedbegleiter, ist tot. Der in Cleveland geborene Pianist, der lange in Zürich lebte und arbeitete, starb am Donnerstag 78-jährig im Universitätsspital Zürich.

«Nach einer langen Zeit körperlicher Beeinträchtigung und Krankheit ist er umgeben von seinen nächsten Verwandten und Freunden friedlich entschlafen», teilte der Zürcher Musiker Daniel Fueter im Namen von Irwin Gages Familie der Nachrichtenagentur sda mit.

«Er war einer der Grossen seines Fachs» und werde als eine «einzigartige und farbige, ebenso starke wie einfühlsame Persönlichkeit der Musikwelt in Erinnerung bleiben», so Fueter.

Irwin Gage wurde am 4. September 1939 in Cleveland, Ohio, geboren. Er studierte Klavier, Musikwissenschaft und Literatur an den Universitäten Michigan und Yale sowie an der Musikhochschule Wien. Er trat als Pianist solistisch in Erscheinung, vor allem aber als gefragter Begleiter von Liedsängerinnen und -sängern wie etwa Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender oder Jessye Norman.

Gage unterrichtete von 1979 bis 2005 Liedinterpretation an der Hochschule für Musik und Theater Zürich - heute Zürcher Hochschule der Künste. 2001 wurde er zudem auf eine Professur für Liedgestaltung an die Musikhochschule Saarbrücken berufen, wo er einen einzigartigen Studiengang «Lied-Duo» initiierte.

An Meisterkursen in ganz Europa habe Gage eine neue Generation junger Sängerinnen und Sänger, Pianistinnen und Pianisten geprägt, sagt Daniel Fueter. Sein Fachwissen und seine Virtuosität habe er darüber hinaus als Juror in den Dienst grosser Musikwettbewerbe gestellt. (sda)

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