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IKRK organisiert familientreffen

Verwandte aus Nord- und Südkorea sehen sich nach Jahrzehnten wieder



Nach jahrzehntelanger Trennung haben sich Verwandte aus Süd- und Nordkorea im Rahmen organisierter Familientreffen wiedersehen können. Die auf drei Tage beschränkten Treffen begannen am Donnerstag. 

Wie südkoreanische Medien vom Treffpunkt am Kumgang-Gebirge berichteten, wurden 82 ältere Südkoreaner in einem Hotel von rund 180 Verwandten aus dem Norden erwartet. Die Südkoreaner waren zuvor mit Bussen über die schwer bewachte Grenze gebracht worden. Die Treffen ermöglichen für die Betroffenen die ersten direkten Kontakte seit Jahrzehnten von Geschwistern und Ehepartnern sowie von Müttern und Vätern mit Söhnen und Töchtern. Bei der Landesteilung und im Korea-Krieg (1950-53) waren unzählige Familien auseinandergerissen worden.

Das Begegnungsprogramm ist mehr als drei Jahre unterbrochen gewesen. Nach den heftigen Spannungen im vergangenen Jahr sind die Familientreffen ein Zeichen für die jüngsten vorsichtigen Bemühungen um eine Wiederannäherung beider Länder. Auf die Treffen hatten sich die Rot-Kreuz-Verbände beider Seiten in diesem Monat geeinigt. (rar/sda) 

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