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UNO will bei zähen Zypernverhandlungen kein Ultimatum setzen



Die Verhandlungen zur Wiedervereinigung Zyperns stocken. «Der Fortschritt ist langsam und es gibt noch jede Menge ungelöste Probleme», sagte UNO-Generalsekretär António Guterres am Freitag in Crans-Montana.

Im Walliser Ort verhandeln die griechischen und türkischen Zyprer mit Vertretern der Garantiemächte der Mittelmeer-Insel: das sind Griechenland, die Türkei, und als ehemalige Kolonialmacht Grossbritannien.

Ziel ist eine Föderation mit zwei Bundesstaaten. Knackpunkt sind vor allem die 35'000 türkischen Soldaten. Die griechischen Zyprer wollen sie auf einer vereinten Insel, die EU-Mitglied ist, nicht dulden.

«Wir sind nicht ungeduldig, unsere Rolle ist es, die beiden Seiten zu unterstützen, nicht, Ultimaten zu setzen», sagte Guterres. Die Gespräche sollen bis 7. Juli laufen.

Am Vortag hatte es Bewegung gegeben. Die Türkei stellte zumindest einen Teilabzug der Truppen in Aussicht, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Die türkischstämmige Bevölkerung ist auf der Insel in der Minderheit. Ankara argumentiert, die Soldaten müssten sie schützen. (sda/dpa)

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