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«Stunde Null» im Kunsthaus Zürich - Kunst von 1933 bis 1955



Mit der Ausstellung «Stunde Null» widmet sich das Kunsthaus Zürich der Frage, wie sich die Kunst zwischen 1933 und 1955 entwickelt hat. Zu besichtigen ist die Werkauswahl aus der Sammlung des Museums vom 7. Juni bis 22. September.

Im Mittelpunkt der Schau steht die Frage, wie Künstlerinnen und Künstler «auf die massiven Zäsuren von Faschismus und Zweitem Weltkrieg» reagiert haben. Der Sammlungskonservator Philippe Büttner präsentiert 70 Werke, darunter Gemälde und Skulpturen, die seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigt worden sind.

Zum einen dokumentiert die Ausstellung die Kontraste in der Malerei der Zeit von 1933 bis zum Kriegsende. Zum anderen zeigt sie, dass sich mit dem Kriegsende, der «Stunde Null», eine neue künstlerische Sprache zu entwickeln beginnt, «eine neue Freiheit des Ausdrucks», wie das Kunsthaus im Vorfeld der Ausstellungseröffnung schreibt.

In den Dreissiger- und frühen Vierzigerjahren stösst traditionelle Kunst zum Beispiel von Hermann Huber auf ebenfalls gegenständliche, aber moderne Malerei von Max Gubler und Varlin. Daneben stechen die stärker international vernetzten Schweizer Positionen hervor. Zu nennen sind Serge Brignoni und Otto Tschumi, die dem Surrealismus nahe stehen, aber auch die schon damals Ungegenständlichen Max Bill, Fritz Glarner oder Sophie Taeuber-Arp.

Mit dem Kriegsende setzen die Ungegenständlichen ihren Führungsanspruch durch. Sie befinden sich in bester Gesellschaft mit internationaler Kunst von Wols oder Jackson Pollock. Dass nach dem Krieg aber auch figürliche Positionen weiterhin Gewicht haben, zeigen Werke von Alberto Giacometti oder Jean Dubuffet. (sda)

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