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New York als Lesezirkel: Millionen sollen das gleiche Buch lesen



Die Millionenmetropole New York soll sich zu einem stadtweiten Lesezirkel zusammenschliessen. «One Book, One New York» heisst die Aktion von Bürgermeister Bill de Blasio, bei der so viele New Yorker möglich parallel das gleiche Buch lesen und dann diskutieren sollen.

Fünf Titel stehen zur Auswahl, über die diesen Monat online sowie an digitalen Säulen im U-Bahn-System der Stadt abgestimmt werden kann. Vom 1. März an sollen die New Yorker das gewählte Werk dann innerhalb von drei Monaten lesen und bei öffentlichen Veranstaltungen und anderen Begleitprogrammen in allen fünf Stadtteilen besprechen.

Eine vergleichbare Aktion war 2002 gescheitert, weil die Organisatoren sich auf keinen Titel einigen konnten. Chicago, Seattle und andere US-Städte haben vergleichbare Lese-Kampagnen bereits mit Erfolg durchgeführt.

Zur Auswahl stehen in New York der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Roman «Ein Baum wächst in Brooklyn» von Betty Smith, «Americanah» der Autorin Chimamanda Ngozi Adichie, «Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao» von Junot Díaz, «Zwischen mir und der Welt» von Ta-Nehisi Coates und die Satire «The Sellout» von Paul Peatty. In New York leben rund 8.5 Millionen Menschen. (sda/dpa)

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