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Sachschäden bei Erdbeben der Stärke 4,7 in Mittelitalien



Ein Erdstoss der Stärke 4.7 hat Dienstagfrüh in Mittelitalien Sachschäden an Gebäuden sowie Angst unter der Bevölkerung ausgelöst. Tausende Menschen rannten auf die Strasse, berichteten Medien. Es gab weder Todesopfer noch Verletzte, aber Sachschäden.

Das Erdbeben ereignete sich um 5.11 Uhr mit Epizentrum in der Provinz Macerata in der Region Marche (Marken), die bereits von schweren Erschütterungen im Herbst 2016 heimgesucht worden war.

Zehn Nachbeben wurden zehn Minuten nach dem ersten Erdstoss gemeldet. Es gab weder Todesopfer noch Verletzte, berichtete der Zivilschutz.

In dem 900-Einwohner-Ort Muccia unweit von Macerata stürzte der Glockenturm einer kleinen Kirche aus dem 16. Jahrhundert ein. In der Ortschaft Pieve Torina mussten vier Familien in Sicherheit gebracht werden. Zu spüren waren die Erschütterungen auch in der Nachbarregion Umbrien, sowie im Latium, meldeten italienische Medien.

Als Folge des Bebens fielen Züge in den Marken aus, Schulen in der Region blieben geschlossen. Der italienische Premier Paolo Gentiloni sagte den vom Erdbeben betroffenen Gemeinden Unterstützung zu. «Wieder Erdstösse, Schäden und Angst: Der Zivilschutz ist mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden im Einsatz», schrieb er auf Twitter.

Italien wird immer wieder von teils verheerenden Erdstössen heimgesucht. Am 24. August 2016 erschütterte ein schweres Beben die mittelitalienische Region um die Stadt Amatrice. 299 Menschen starben. (sda/apa)

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