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«Kartographie der Erinnerung»: Premio Formentor an Cartarescu



Der rumänische Schriftsteller Mircea Cartarescu erhält den mit 50'000 Euro dotierten Premio Formentor. Der Autor soll den von einem spanischen Verlag und zwei Hoteliersfamilien vergebenen Preis am 5. Oktober auf Mallorca entgegennehmen.

«In Cartarescus Werk tritt die Existenz einer Kartographie der Erinnerung zutage, die kreative Energie des Traumes, die Freiheit der Imagination und die Kraft der Sehnsucht», urteilte die Jury unter dem Vorsitz des Vorjahrespreisträgers Alberto Manguel. Frühere Preisträger waren ausserdem etwa Jorge Luis Borges, Saul Bellow, Carlos Fuentes oder Javier Marias.

Cartarescu, der als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, wurde 1956 in Bukarest geboren. Er veröffentlicht seit 1979 Gedichte und Prosa und wurde dafür vielfach ausgezeichnet - unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, dem Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur oder dem Thomas Mann Preis 2018. Für 2019 kündigt sein deutschsprachiger Verlag Zsolnay seinen «monumentalen Roman» mit dem Titel «Solenoid» an. (sda/apa)

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