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epa05092720 Supporters of Jemaah Islamiyah (Islamic Group) carry placards depicting pictures believed to be for children from the Syrian town of Madaya and Arabic reading 'Save children of Madaya' during a protest in front of the International Committee of the Red Cross (ICRC) headquarters in Beirut, Lebanon, 08 January 2016. Aid agencies have received permission from the Syrian government to deliver relief supplies to the three besieged towns, Madaya, Foua and Kefraya, whose residents are reportedly starving, the Red Cross said. Madaya, a rebel-held town about 25 kilometres north-west of the capital, Damascus, has been under siege since July by forces loyal to Syrian President Bashar al-Assad, aided by fighters from the allied Lebanese Hezbollah movement.  EPA/NABIL MOUNZER

Demonstration für die hungernden Menschen im syrischen Madaja vor dem IKRK-Huptquartier in Beirut (08.01.2016).
Bild: NABIL MOUNZER/EPA/KEYSTONE

Zum Thema Madaja, wo die Menschen verhungern, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht



Hoffnung für die belagerte syrische Stadt Madaja, wo die Menschen in ihrer Verzweiflung Gras essen und trotzdem verhungern: Das Assad-Regime hat der UNO offenbar grünes Licht für den Transport von Hilfsgütern gegeben. Die Konvois sollen die Stadt nordwestlich von Damaskus sowie zwei weitere belagerte Städte in den kommenden Tagen erreichen.

Die schlechte Nachricht: 400'000 Menschen anderswo in Syrien leben ebenfalls unter Belagerung. Total 15 Städte, darunter Deir ez-Zor, Daraja, Foah und Kafraja sowie Ghuta bei Damaskus, sind von lebenswichtiger humanitärer Hilfe abgeschlossen. Bloss 10 Prozent der beantragten Hilfskonvois in diese Regionen wurden im letzten Jahr bewilligt und konnten durchgeführt werden.

Dort düften sich ähnliche Tragödien abspielen wie in Madaja, auch wenn davon keine aufwühlenden Bilder existieren. Laut der UNO leben insgesamt 4.5 Millionen Menschen in Syrien in schwer zugänglichen Gebieten. Das Humanitäre Völkerrecht verbietet die Belagerung und Aushungerung von Zivilisten als Kriegstaktik. (kri)

Update Montag 11.01.2015: In einer früheren Version enthielt dieser Artikel ein Bild, das laut der Nachrichtenagentur AP einen stark abgemagerten Jungen in der belagerten syrischen Stadt Madaja zeigte. Am Samstag hat AP mitgeteilt, dass sie entgegen früherer Angaben nicht in der Lage ist zu verifizieren, dass besagtes Bild in Madaja aufgenommen worden ist. 

Russlands Bomben auf Syrien

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    Alle Leser-Kommentare
  • silverback 08.01.2016 13:42
    Highlight Highlight Zum Screenshot: "Dieses Gräuelvideo existiert mindestens seit dem 14.05.2015, ist aber mutmaßlich älter und wurde laut uncut-News bereits für Propaganda zum Giftgasanschlag von Ghouta verwendet."

    Und noch ein paar weiterel Lesenwerte Gedanken, insbesondere für euch Watson.

    https://propagandaschau.wordpress.com/2016/01/08/wiedermal-ueberfuehrt-zdf-benutzt-graeuelvideo-islamistischer-terroristen-fuer-kriegspropaganda/
    • Markus86 08.01.2016 14:30
      Highlight Highlight Es ist vermutlich unmöglich aus einer Redaktionsstube in der Schweiz die Echtheit eines solchen Bildes zu überprüfen. Und ob jetzt genau jetzt dieser Junge verhungert oder ein anderer ist im Prinzip unerheblich. Dass genau in diesem Moment Kinder sterben und heute Abend und am Wochenende ist leider Tatsache.
    • Wilhelm Dingo 08.01.2016 14:37
      Highlight Highlight Propagandaschau verheimlicht wer die Macher sind. Das ist unseriös. (https://propagandaschau.wordpress.com/2014/11/22/fragen-und-antworten-in-eigener-sache/)
    • Kian 08.01.2016 14:44
      Highlight Highlight O-Ton AP: «This undated photo posted on the Local Revolutionary Council in Madaya, which has been verified and is consistent with other AP reporting, shows a starving boy in Madaya, Syria»
    Weitere Antworten anzeigen

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