International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


Steckt der «IS» dahinter? Blutiger Anschlag in der syrischen Stadt Homs mit mindestens 14 Toten

28.12.15, 10:58 28.12.15, 11:15

Bei einem Doppelanschlag in der syrischen Stadt Homs sind nach Medienberichten mindestens 14 Menschen getötet worden. 132 weitere Menschen seien bei den zeitgleichen Bombenexplosionen im Viertel Al-Sahraa am Montag verletzt worden, berichtete das staatliche Fernsehen.

Die meisten Einwohner des Viertels sind wie Staatschef Baschar al-Assad und seine Familie Alawiten. Gouverneur Talal Barasi sagte der Nachrichtenagentur AFP, zunächst sei eine Autobombe detoniert, dann habe sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

Doppelanschlag erschüttert Homs.
YouTube/syriaalikhbaria2

Im gleichen Stadtteil von Homs war am 12. Dezember ein Anschlag verübt worden, bei dem 16 Menschen getötet wurden. Dazu hatte sich die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» bekannt.

Homs war eine der ersten Städte, die sich im Frühjahr 2011 gegen die Herrschaft Assads aufgelehnt hatten, und war lange eine Hochburg der Rebellen. Nach jahrelanger Belagerung und heftigen Kämpfen waren die Aufständischen aber gezwungen, die Innenstadt zu räumen.

Anfang des Monats mussten die Rebellenkämpfer im Zuge einer Abmachung mit der Regierung auch das Viertel Waer verlassen, das als letzter Stadtteil noch von ihnen kontrolliert worden war. (sda/afp)

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Terroristenmiliz «IS» benutzt Schweizer RUAG-Handgranaten

Schweizer Handgranaten des Industrie- und Rüstungskonzerns RUAG sind möglicherweise erneut in Syrien aufgetaucht. Es könnte sich laut RUAG um Handgranaten aus derselben Lieferung handeln, die 2003 und 2004 an die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft worden waren.

Damals seien Handgranaten von den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Verletzung der vertraglichen Zusicherungen nach Syrien gelangt, stellt die RUAG in einer aktuellen Stellungnahme zu einem Bericht des «SonntagsBlick» fest.

Die …

Artikel lesen