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Justin Trudeau sucht das Gespräch mit dem neuen Präsidenten der USA. Bild: CHRIS WATTIE/REUTERS

Für ein «konstruktives Gespräch»: Kanadas Premier Trudeau am Montag zu Besuch bei Trump

09.02.17, 19:39

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau ist am kommenden Montag zu Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Dies teilte am Donnerstag das Weisse Haus mit. Trump und Trudeau wollten ein «konstruktives Gespräch» führen, um die Verbindungen zwischen ihren Ländern zu stärken.

Bei dem Treffen dürfte es unter anderem um das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) zwischen den USA, Kanada und Mexiko gehen. Trump hat das seit 1994 bestehende Abkommen als schädlich für die US-Wirtschaft gegeisselt und will es neu verhandeln. Trudeau wie auch der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto haben sich grundsätzlich dazu bereit gezeigt.

Auch Mexikos Präsident Peña Nieto soll sich an den Gesprächen beteiligen. Bild: HENRY ROMERO/REUTERS

Kanada ist auch vom Scheitern des Transpazifischen Abkommens TPP betroffen.

Auch die von Trump verhängten Einreiseverbote für Flüchtlinge sowie die Bürger von sieben mehrheitlich muslimischen Ländern könnten bei dem Treffen zur Sprache kommen. Trudeau hatte am Tag nach Trumps Dekret vom 27. Januar demonstrativ erklärt, dass Flüchtlinge in seinem Land unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit weiterhin willkommen sein.

Der Erlass des Präsidenten wurde inzwischen von einem US-Bundesrichter vorübergehend aufgehoben, der Rechtsstreit um die Einreiseverbote ist jetzt vor einem Bundesberufungsgericht anhängig. (sda/afp/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 10.02.2017 06:50
    Highlight Wird auch Zeit,dass der arme Donald mal einen Politiker mit Format empfangen kann,nachdem das mit Netanjahu nicht gerade magistral war. Bezweifle allerdings stark, dass er Trudeau intellektuell gewachsen ist.
    2 0 Melden
  • sansibar 10.02.2017 04:01
    Highlight Also doch zwei Gründe für die Reise 1) Trump besuchen und dann 2) noch jemanden für ein konstruktives Gespräch auftreiben 🤔
    4 0 Melden

Seine Ausrede in der Porno-Affäre bringt Trump in Teufels Küche

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