International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Düstere Wolken über dem Capitol von Puerto Rico.
Bild: Getty Images South America

Riesiges Loch in der Kasse: Verschuldete Karibikinsel Puerto Rico kommt unter Finanzaufsicht

30.06.16, 05:07 30.06.16, 07:37


Das hoch verschuldete US-Aussengebiet Puerto Rico wird unter Finanzaufsicht gestellt und kann seine Verbindlichkeiten restrukturieren. Der Senat in Washington billigte am Mittwoch das sogenannte Promesa-Gesetz.

Ein Aufsichtsgremium soll nun eine Haushaltsreform vorantreiben, den Verkauf von Liegenschaften forcieren und Schuldenabkommen mit den Gläubigern aushandeln. Puerto Rico befindet sich seit Monaten in einer schweren Haushaltskrise.

Insgesamt liegt die Schuldenlast bei rund 70 Milliarden US-Dollar, hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Anfang Mai kam die Regierung in San Juan einer Forderung in dreistelliger Millionenhöhe nicht nach. Gouverneur Alejandro García Padilla kündigte bereits an, am Freitag eine Zahlung von zwei Milliarden US-Dollar platzen zu lassen. (cma/sda/dpa)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

Artikel lesen