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Burkhalter in Moskau: «Wir sind uns nicht in allen Punkten einig»

11.04.16, 12:56 11.04.16, 13:09


Aussenminister Didier Burkhalter hat am Montag in Moskau seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zu einem offiziellen Arbeitsbesuch getroffen. Dabei kamen mehrere Dossiers zur Sprache: Syrien, die Ukraine, Georgien, der Südkaukasus und der Kampf gegen den Terror.

epa05253907 Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (R) welcomes Swiss Foreign Minister Didier Burkhalter (L) prior to their talks in Moscow, Russia, 11 April 2016.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Aussenminister Didier Burkhalter mit seinem russischen Kollegen Sergej Lavrow.
Bild: SERGEI CHIRIKOV/EPA/KEYSTONE

«Wir sind uns zwar nicht in allen Punkten einig», sagte Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), an der Medienkonferenz nach dem Treffen der beiden Minister am Morgen. Die Diskussionen und der Dialog seien indes «solide, konstruktiv und positiv».

Man habe über Funktionierendes geredet, aber auch über Streitpunkte, so Burkhalter. Im Zentrum der Gespräche hätten die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland gestanden. Es seien zudem die jeweiligen Ansichten zu den aktuellen internationalen Fragen ausgetauscht worden.

Die beiden Minister sprachen dabei über das doppelte Schutzmandat, welches die Schweiz für Russland und Georgien ausübt, die Entwicklung im Ukraine-Konflikt und den Krieg in Syrien. Auch die Situation im Südkaukasus und der Kampf gegen den Terrorismus wurden besprochen.

Der letzte offizielle Arbeitsbesuch auf Ministerebene fand am 12. April 2013 statt, als sich Lawrow und Burkhalter in Neuenburg trafen. Zu weiteren Treffen der beiden kam es im Rahmen internationaler Konferenzen, letztmals am 30. September 2015 anlässlich der UNO-Generalversammlung in New York.

(sda)

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