Schweiz
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Der ehemalige Berner Nationalrat Thomas Fuchs an der SVP-Landsgemeinde 2010 in Coinsins VD. Bild: © Valentin Flauraud / Reuters/REUTERS

Die SVP im Kopf oder der ewige Glaube an die Unabhängigkeit der Schweiz

Die SVP will nationales über internationales Recht stellen, obwohl dessen Bedeutung zunimmt. Vielen (Deutsch-) Schweizern fehlt das Bewusstsein, wie sehr wir vom Ausland abhängig sind.

15.03.15, 08:51 15.03.15, 11:09

Kürzlich war ich in Genf. Ich traf mich zum Interview mit der Journalistin und Buchautorin Joëlle Kuntz. Es war ein anregendes und geistreiches Gespräch mit einem scharfsinnigen Menschen. Und irgendwie ein deprimierendes. Es führte mir vor Augen, wie unterschiedlich die Befindlichkeiten in den Landesteilen der Schweiz sind. Und wie wenig wir voneinander wissen. Wir leben nicht miteinander, sondern aneinander vorbei.

Denn wer in der Deutschschweiz kennt Joëlle Kuntz? In Frankreich wurde sie mit einem Orden ausgezeichnet, diesseits der Saane/Sarine ist sie der breiten Öffentlichkeit kein Begriff. Immerhin, ihre Bücher wurden und werden auch auf Deutsch übersetzt. «Die Schweiz – oder die Kunst der Abhängigkeit» ist ihr neustes Werk, es handelt von den Mythen Unabhängigkeit und Neutralität.

Joëlle Kuntz in ihrer Wohnung in Carouge GE. bild: zvg

In der Westschweiz beurteilt man diese ziemlich nüchtern. Die Romands befinden sich in einer doppelten Minderheitenrolle, gegenüber der Deutschschweiz wie auch Frankreich. Sie wissen, was Abhängigkeit ist. Und erfahren es immer wieder auf schmerzhafte Weise, etwa wenn sie von der Suisse alémanique überstimmt werden. Wie am 9. Februar 2014 bei der SVP-Masseneinwanderungs-Initiative. «Wir wissen nicht, wem wir uns zugehörig fühlen. Wir sind unglückliche Schweizer und unglückliche Europäer», sagte Joëlle Kuntz im Interview.

Die Globalisierung der Wirtschaft muss zwangsläufig dazu führen, dass auch die Rechtsprechung vermehrt nach globalen Regeln erfolgt.

Solche Befindlichkeiten kümmern uns Deutschschweizer nicht, wir ignorieren sie geflissentlich. Oder kommentieren sie mit arroganter Herablassung, wie Christoph Blocher nach besagtem 9. Februar: «Die Welschen hatten immer ein schwächeres Bewusstsein für die Schweiz», sagte der SVP-Übervater in einem Interview mit der «Basler Zeitung». «Blochers Aussage hat das Gefühl verstärkt, dass die dominierende Partei in der Deutschschweiz die Existenz der Westschweizer Kultur nicht anerkennt», meint Joëlle Kuntz dazu.

Die Schweizerische Volkspartei, die dominierende politische Kraft der letzten 25 Jahre, hat Unabhängigkeit und Neutralität in den Status eines Dogmas erhoben. Wer daran zu rütteln wagt, gerät in den Verdacht des Landesverrats. Oder eines schwächeren Bewusstseins für die Schweiz. Die SVP aber lebt vom Kampf für die «unabhängige» Schweiz und gegen die EU und «fremde Richter». Als Selbstbestimmungs-Initiative bezeichnet sie ihr diese Woche lanciertes Volksbegehren, das den Vorrang des nationalen Rechts festschreiben will.

Rechtsprofessor Hans-Ueli Vogt und Christoph Blocher bei der Vorstellung der neuen SVP-Initiative. Bild: KEYSTONE

«Ein Staat, der sein Recht nicht mehr selber bestimmt, hört auf, ein Staat zu sein», sagte der Zürcher SVP-Kantonsrat und Rechtsprofessor Hans-Ueli Vogt, der die Initiative massgeblich erarbeitet hat. Dabei weiss die SVP genau, dass das internationale Recht zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es ist eine logische Entwicklung: Die Globalisierung der Wirtschaft muss zwangsläufig dazu führen, dass auch die Rechtsprechung vermehrt nach globalen Regeln erfolgt.

Die Schweiz hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrfach auf die harte Tour lernen müssen, dass sie vom Ausland abhängig ist und nicht umgekehrt. 

Die Schweiz ist wie kaum ein anderes Land in die globalisierte Wirtschaft eingebunden. Dies hat massgeblich zu unserem Wohlstand beigetragen. «Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass die Schweiz den Entwicklungen der Weltwirtschaft und der Finanzmärkte stark ausgesetzt ist», sagte Nationalbank-Präsident Thomas Jordan kürzlich in einem Vortrag in Brüssel. Deshalb ist sie «besonders darauf angewiesen, dass internationale Abmachungen eingehalten werden», hielten die Präsidenten von SP, FDP, CVP, BDP, GLP, EVP und Grünen in einer Mitteilung zur SVP-Initiative fest.

Internationales Recht ist im Interesse der Schweiz, das neue Begehren der SVP steht quer in der Landschaft.

Dennoch hat sich in weiten Kreisen der Deutschschweiz die Überzeugung festgesetzt, dass die Schweiz unabhängig und neutral bleiben muss. Ja kein Beitritt zur EU, ja keine Anbindung des Franken an den Euro, ja keine «fremden Richter». Man findet dieses Denken nicht nur bei notorischen SVP-Anhängern, sondern auch bei Leuten, die es besser wissen sollten.

SVP-Abstimmungsplakate

Hier liegt der vielleicht grösste Erfolg der SVP. Sie brachte Medien, Linke und «Nette» dazu, sich über ihre stilistischen Grobheiten zu echauffieren. Und konnte auf diese Weise ihre Dogmen in unsere Köpfe einpflanzen. So dass heute ein grosser Teil der Deutschschweizer überzeugt ist, dass die Schweiz nur für sich allein bestehen kann und sich vom Ausland abgrenzen muss.

Wie bekommen wir die SVP wieder aus unseren Köpfen heraus?

Einfach wird dies nicht. Die Schweiz hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrfach auf die harte Tour lernen müssen, dass sie vom Ausland abhängig ist und nicht umgekehrt. Man denke an die Kontroverse um die Konten von Holocaust-Opfern oder den Untergang des Bankgeheimnisses. Bei den bilateralen Verträgen bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an. Die Schweiz kann sie wohl nur retten, wenn sie sich mit einem Rahmenvertrag an die EU anbindet. Oder sie wählt den Alleingang.

Bewirkt hat dies wenig. «Es braucht vermutlich 30 solche Erfahrungen, bis wir etwas lernen. Eine oder zwei genügen nicht», sagte Joëlle Kuntz in unserem Gespräch. Potenzial dafür gibt es, etwa den Rohstoffhandel, dessen Risiken für die Schweiz selbst der Bundesrat nicht bestreiten kann. Oder eine mögliche Umgehung der Russland-Sanktionen über unser Land. Oder wenn die Wirtschaft schleichend den Euro als Zahlungsmittel einführt, weil mit dem Spekulations-Franken keine Buchhaltung mehr zu machen ist.

Braucht es das, damit wir uns auf «die Kunst der Abhängigkeit» besinnen? Oder «le génie de la dépendance», wie es im französischen Original weitaus eleganter heisst. Es bringt jedenfalls nichts, wenn wir uns ins Schneckenhaus verkriechen. «Verhandlungen sind die Voraussetzung für eine gewisse Unabhängigkeit», meint Kuntz. Vielleicht sollten wir öfter auf unsere Landsleute im Westen hören. 

Facebook und Twitter zur SVP-Zuwanderungsinitiative

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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77
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77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 16.03.2015 21:51
    Highlight Liebe Sille
    Danke für die Blumen.
    Schade, dass Sie farbenblind sind.
    Ich gebe mir alle Mühe etwas nett rüberzukommen!
    0 1 Melden
    • Sille 16.03.2015 22:50
      Highlight nicht Mühe geben...machen...meine Reaktion kam vor allem auf die "braune" Aussage und die war mehr als unter der Gürtellinie.
      1 0 Melden
  • Schneider Alex 16.03.2015 09:55
    Highlight Wir lassen uns weder vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) richten noch von der EU erpressen!
    11 24 Melden
  • malu 64 15.03.2015 20:29
    Highlight Zuerst einmal zur Einwanderung!
    Leider nimmt die ganze Weltbevölkerung explosionsartig zu. Das ist das größte Übel.
    Unsere ganze Kugel wird zu klein.
    Die relativ kleine, fruchtbare Fläche an gutem Land wird immer
    kleiner. Wenn jeder Erdenmensch den gleichen Standart wie wir leben würde, so müssten wir
    X Welten zur Verfügung haben.
    Die Zugbruecke hochzuziehen und
    sich wie Dagobert Duck zu verhalten ist der falsche Weg.
    Wenn die bestehenden Gesetze so
    angewandt werden wie Sie herrschen, so reichen diese völlig aus. Ohne Arbeitsvertrag keine
    Aufenthaltsbewilligung und ohne
    Beides keine Wohnung.
    Und ein Job wird erst durch einen
    Zuwanderer besetzt, wenn keine passenden Kandidaten aus der Schweiz gefunden werden.
    Leider ist sich der Schweizer auch für gewisse Jobs zu fein, oder halt zu wenig qualifiziert.
    24 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.04.2015 14:55
      Highlight Die Übervölkerung ist nachweislich nicht das Problem. Das redet man den Völkern nur fleissig via Medien ein, um von den wahren Verantwortlichen abzulenken.
      Ursächlich ist v.a. die ungerechte Verteilung von Ressourcen und Reichtum des Planeten.
      Dazu gibt es ein paar gute Dokus. Auch eine von ARTE.

      Hier findet man einiges dazu. Karten, Zahlen, Daten, Fakten:
      http://ddc.arte.tv/unsere-karten/ueberbevoelkerung-eine-falsche-frage
      1 0 Melden
  • Die Super-Schweizer 15.03.2015 20:25
    Highlight so sieht's aus....
    15 42 Melden
    • Angelo C. 15.03.2015 22:33
      Highlight Sehr geistreich - grosses Kompliment....
      24 5 Melden
  • dr_b 15.03.2015 16:01
    Highlight Das artet mittlerweile hier auch so aus mit den Kommentaren wie bei 20Min.
    Sobald ein SVP kritischer Artikel erscheint wird die Kommentarfunktion von der Propagandaabteilung zugemüllt.
    Ich würde mir auch wünschen weniger SVP oder Putin Artikel zu lesen.
    Dann sollten diese Herren (und Damen) aber bitte aufhören nur negative Schlagzeilen zu produzieren. Das wäre im Interesse aller.
    Nur sieht es leider nicht so aus, als könnten sie sich vorstellen, dass es noch andere Menschen auf dem Planeten gibt mit denen sie zusammenleben müssen.
    86 21 Melden
  • Alnothur 15.03.2015 14:34
    Highlight Etwas, das immer wieder gerne vergessen wird:
    Politische Unabhängigkeit ist nicht dasselbe wie wirtschaftliche Unabhängigkeit. Politische Unabhängigkeit jedoch ist ein sehr erstrebenswertes Ziel. Das mag für ein paar EU-Turbos jetzt zwar unangenehm tönen, aber die EU und die USA erpressen uns regelmässig mit der wirtschaftlichen Freiheit: "Macht, was wir sagen, oder ihr bekommt es zu spüren", Faustrecht pur. Diesbezüglich haben uns die ganzen Verträge viel genützt, was?
    35 23 Melden
  • Maria B. 15.03.2015 14:30
    Highlight Als noch nicht Watson-Dauerleserin ist mir immerhin doch schon aufgefallen, dass SVP- und Putin-Bashing zum Standard zu gehören scheinen. Demnach scheint ausgewogener Journalismus keine wirkliche Hausspezialität zu sein? Persönlich gefällt mir objektive Berichterstattung am Besten - also mal so und mal so, einfach kein Einheitsbrei. Werde die kommenden Tage etwas mehr als bisher auf den Watson-Stil achten, damit ich mir eine definitive Meinung bilden kann.
    38 60 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 19:28
      Highlight Gute Frau, Sie wissen doch gar nicht was objektive Berichterstattung ist. Was Sie wollen ist Hofberichterstattung. Das haben Sie mit der Baslerzeitung und der Weltwoche. Lassen Sie uns Linken und Netten Watson.

      Und ob Sie weiter Watson lesen? Wayne....
      57 27 Melden
    • Maria B. 15.03.2015 22:50
      Highlight D00A : Ich weiss nicht recht, ob ich Ihre "gute Frau" sein möchte, zumal mir solche Machosprüche gemeinhin aus der linken Ecke etwas merkwürdig vorkommen. Ich brauche auch keine rechtslastige Hofberichterstattung wie Sie treu-doof unterstellen, sondern schätze ganz einfach eine objektive Berichterstattung. Ihr Geheimnis, was daran unstatthaft oder gar überrissen sein soll. Und ob ich Watson, nachdem ich mich etwas aufmerksamer einlesen haben werde, auch weiterhin konsumieren möchte, dürfen Sie vertrauensvoll mir überlassen.
      22 8 Melden
    • malu 64 15.03.2015 22:54
      Highlight Liebe Maria B..
      Falls Ihnen der Stil von Watson nicht passt, so finden Sie im WWW noch tausende andere Anbieter.
      Lesen Sie 20 Minuten, da haben Sie nur die nackte Info.
      Falls Sie einen braunen Touch suchen, so sind Sie bei der Weltwoche oder der Baz am richtigen Ort.
      ťWatson ist frisch, frech und informativ.
      Mit den verschiedenen Testfragen bekommen wir sogar etwas Training fürs Hirn.
      Dank den vielen Journalisten, ist Watson
      farbig und vielseitig.
      Die Artikel sind zum Teil lustig und durch die vielen
      Bilder und Videos, bestens präsentiert.
      Bravo!
      28 17 Melden
    • Sille 16.03.2015 11:46
      Highlight malu64
      Noch nie was von Foren nettiquette gehört scheint mir.

      Watson ist vor allem links.. und überlassen Sie es doch der Leserschaft wo sie was lesen will und vor allem wie sie's kommentiert. Ihr brauner Kommentar ist unter aller Sau und für jeden hier,der anders denkt als Sie eine Beleidigung.
      Und alle welche jetzt einen Blitz schenken, Danke :-) dies bestätigt mir das es noch mehr solcher Trolle im Netz gibt welche keinen Anstand haben.
      8 4 Melden
  • Statler 15.03.2015 14:00
    Highlight «Sie brachte Medien, Linke und «Nette» dazu, sich über ihre stilistischen Grobheiten zu echauffieren.»
    Genau hier liegt das Problem. Ausser Gejammer über den schlechten Stil war von den oben genannten nämlich nichts zu hören.
    Das Erstarken der SVP ist vor allem der Unfähigkeit der anderen Parteien zu verdanken, dem nationalistischen Gesülze etwas handfestes entgegenzusetzen. Auch und vor allem, weil man die «diffusen Ängste» derer, die der SVP auf den Leim kriechen, nicht ernst genommen und sie schlicht ignoriert hat, statt auf sie einzugehen und nach Kräften zu zerstreuen.
    42 14 Melden
  • Lowend 15.03.2015 13:10
    Highlight Wer es, wie Peter Blunschi wagt, diese Dogmen des Übervaters in Frage zu stellen, scheint heute schon der Blasphemie angeklagt zu werden, denn die Sekte des gerühmten deutschen Einwanderersohns verträgt keine Kritik an seinem überirdischen Glanz und wer es wagt, seine Ideen zu kritisieren, ist ein elender Landesverräter, da dieser Gesinnungsdiktator und sein Parteimoloch die Meinung der Deutschschweiz bestimmt, ja gar besitzt und heute stellt sich für gläubige Eidgenossen nur noch die Frage, wie und wo wir dereinst eine goldene Statue errichten, die seiner Grösse nur in Ansätzen gerecht wird?
    60 29 Melden
  • malu 64 15.03.2015 13:09
    Highlight Apropos SVP noch meine persönliche Anmerkung. Wenn ich schon die oberen Vertreter der SVP sehe, zieht es mir die Lippen in die Breite. Diese Komödianten kommen mit den ewig gleichen Sprüchen. Zudem wird alles kritisiert und blockiert, aber konstruktive Vorschläge oder Verbesserungen hört man praktisch nicht.
    54 28 Melden
    • Jol Bear 15.03.2015 15:16
      Highlight Das ist die eine Sichtweise. Auf der anderen Seite erkenne ich auch nichts Kreatives, lediglich das Mantra "alles, was von der SVP kommt ist schlecht, muss aus diesem Grund kategorisch abgelehnt werden." Am Beispiel Masseneinwanderungsinitiative exemplarisch: Problem ignorieren, keine glaubhaften Gegenargumente. Prognose: Kommt die "fremde Richter Initiative" zur Abstimmung, wird sie angenommen, weil die Gegner mit nichts anderem als inhaltslosem SVP-Bashing argumentieren.
      27 13 Melden
  • malu 64 15.03.2015 12:54
    Highlight Seit dem 2 Weltkrieg hat sich in den Koepfen der Schweizer nicht viel verändert. Möglichst abschotten und nichts mit den Nachbarn zu tun haben. Dabei hatten wir ein riesenglueck, dass Adolf nicht einmarschierte.
    39 31 Melden
    • Sille 15.03.2015 17:06
      Highlight Dann gehören Sie als erste zu den ewig gestrigen welche immer noch nicht begriffen hat das es nie um Abschottung gegangen ist. Aber den Gegnern der Mei ist jedes Mittel recht um die Schweiz zu demontieren. Weiter so, die Rechnung können dann auch Ihre Nachkommen bezahlen.
      14 25 Melden
    • Statler 15.03.2015 21:29
      Highlight Worum geht's dann, Sille? Das Gegenteil von Abschottung wäre Öffnung. Davon sehe ich in den Vorstössen der SVP aber herzlich wenig. «Wir müssen uns gegen [beliebige Sache ennet der Grenze einfügen] wehren» klingt für mich durchaus nach Abschottung. Das andere Mantra «wir müssen [alles was irgendwie nach Schweiz riecht einfügen] bewahren» klingt auch nicht sehr zukunftsorientiert. Die heutigen Probleme können in dieser vernetzten Welt nicht im Alleingang gelöst werden. Sich jeglicher Diskussion und Teilhabe daran zu verweigern, IST Abschottung.
      21 4 Melden
    • Sille 15.03.2015 22:24
      Highlight Statler,Sie haben es vielleicht nicht bemerkt,aber wir lassen schon seit Jahrzehnten rein.Abschotten würde für mich heissen mit der MP an der Grenze stehen und selektiv reinlassen.Man kann nicht die Eigenen mit offenen Augen ausmustern und grosskotzig behaupten das man*nur*Spezialisten sucht.Das ist schon seit Jahren schlicht und einfach eine Lüge.Die Globalisierung ist auch nicht an allem schuld, man kann sich wie andere Lände schützen, aber nicht die Schweiz. .Man kann aber auch alles entschuldigen und die Augen gegen innen richten damit man den Tatsachen nicht in dieselbigen schauen muss.
      8 7 Melden
    • Statler 16.03.2015 21:07
      Highlight Oh, ich hab's sehr wohl bemerkt.
      Wenn's nach der SVP geht, stehen wir zwar nicht grad mit der MP an der Grenze, aber «selektiv reinlassen» würden wir auf jeden Fall.
      Dass die «Eigenen» ausgemustert werden, hat vielfältige Gründe - aber das wird keine der SVP-Initiativen lösen.
      Und ich sage nicht, (nur) die Globalisierung sei schuld - ich sage nur, dass wir uns dem nicht entziehen können, indem wir die Augen davor verschliessen und so tun, als würde es nicht stattfinden.
      Leider sind 600 Zeichen zu wenig, um das detaillierter auszuführen, aber so einfach, wie das die SVP behauptet, ist es nicht
      4 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 12:26
    Highlight Lustig, wie die Journalisten immer noch um den heissen Brei herumschreiben. Der derzeitige Art. 121a BV wird nicht zur Kündigung des FZA führen, weil die Übergangsbestimmungen den Bundesrat nicht dazu ermächtigen. Nur zum "anpassen" und "neu verhandeln". Erst die neue Inititative der SVP (BBl 2015 1965) - sollte sie angenommen werden - würde zur Kündigung des FZA führen, weil diese den heute existierenden Widerspruch zwischen völkerrechtlichem Vertrag (FZA) und Verfassung (Art. 121a BV) zugunsten der Verfassung auflöst. Widersprechende völkerrechtliche Verträge müssten dann gekündigt werden.
    15 8 Melden
  • Lumpirr01 15.03.2015 12:19
    Highlight Die EU und damit ihr oberstes Rechtsempfinden ist für Brüssel und speziell für Deutschland (nach 1933 - 1945) eine der grössten Errungenschaften, die auf keinen Fall wieder zerstört werden dürfen. Auch der täglichen Spott und die Beleidigungen aus Griechenland für Merkel, Schäuble & Co. ändert nichts daran. Sorry, ich verstehe diejenigen Schweizer, welche sich diesem bis hinter den Ural wachsenden Moloch nicht unterwerfen möchten.
    41 16 Melden
    • Alnothur 15.03.2015 12:40
      Highlight Das ist mittlerweile ein so lächerliches Argument geworden. Egal, was für ein Blödsinn die EU anstellt, immer ist das Argument: "Aber dafür hatten wir seit 1945 keinen Krieg mehr in Europa!" (was nicht einmal stimmt...)
      Rationale Argumente scheint es keine zu geben, jedenfalls höre ich die nie.
      25 19 Melden
  • Hinterländer 15.03.2015 11:59
    Highlight Bin gespannt, wie ich mich als Bürger der Volksrepublik China fühlen werde. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Anpassung um jeden Preis kann ihrer Argumentation zufolge doch nicht lätz sein?
    24 15 Melden
  • Rheinpfeil 15.03.2015 11:54
    Highlight Das Problem ist, dass viele, vielleicht sogar die Mehrheit, der Schweizer wirtschaftliche Stärke und Wohlstand für gottgegeben halten und keinerlei Ahnung haben, wie sehr man als exportorientierte Volkswirtschaft auf internationale Beziehungen angewiesen ist. Und es ist - zum Beispiel - auch nicht so, dass es eine Geste der Gnade ist, wenn Zehntausende oder hunderttausend Deutsche im Grossraum Zürich arbeiten. Jeder einzelne Arbeitsplatz mehr Schweizer Wohlstand.
    61 23 Melden
  • Zeit_Genosse 15.03.2015 11:35
    Highlight Wer gegen einen politischen Gegner (oder Meinung) schreiben möchte, sollte diesen nicht ständig erwähnen, sondern über die alternative Lösung sprechen. Es gibt diese Partei, die es schafft im Gespräch zu bleiben, ständig rezitiert und erwähnt wird. Damit macht man diese Partei stark und die Lesenden denken, dass sie diese Bedeutung verdient hat. Die Kunst sich im Gehirn selbst bei den Gegnern festzusetzen, wird uns gerade von jenen vorgeführt, die es besser wissen müssten. Es ist wie mit dem "Nichtrauchen", das über das "Rauchen" definiert wird. Die eine Partei wiederholt ihr Partei-Programm wie ein Mantra ständig und betreibt Agendasetting, die anderen Parteien grenzen sich permanent zu dieser Partei/Programm ab, statt uns ihre Programme, Lösungen und Absichten zu "verkaufen". Jeder weiss von welcher Partei ich schreibe....
    46 7 Melden
  • DerWeise 15.03.2015 11:11
    Highlight Muss man wirklich alles auf die SVP abschieben. Ausser ein paar Eliten, will von Rechts bis Links niemand mehr in die EU. Zu diesem Entschluss kommt man automatisch, wenn man die letzten 10 Jahre EU anschaut. Übrigens die Anti-MEI Slideshow könnte man auch einfach zu Anti-Eu Slideshow machen... oder hat man schon vergessen, dass sich die EU mit Meterhohen Zäunen in Afrika von der Welt "abschottet"
    42 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 11:08
    Highlight Schade gibt es keinen Filter um alle diese Beiträge über politische Statements zu entfernen, egal gegen wen sie sich richten. Ich bin hier um News zu lesen!
    30 55 Melden
  • just sayin' 15.03.2015 11:06
    Highlight juchuu. es gibt noch watson-leser mit der gabe des kritischen denkens.

    es wäre schön, wenn watson diese lauterwerdende stimmen bei der berichterstattung berücksichtigen und ausgewogener schreiben würde.
    29 37 Melden
  • stadtzuercher 15.03.2015 10:54
    Highlight SVP-Blocher hat mit Spekulant Ebner zusammen schon in den 90er Jahren Schweizer Firmen (zum Beispiel die Lonza im Wallis) zerschlagen und die Filetstücke ins Ausland verschachert (zum Beispiel das Wasserkraftwerk nach Deutschland, worunter die Firma heute noch leidet und öffentliche Subventionen fordern muss). SVP-Immobilienfirmen verkaufen heute ebensogerne Schweizer Boden an Ausländer. Während also die SVP das Reduit politisch ausschlachtet und nationalkonservatives Marketing betreibt, verkaufen SVP-Schergen die Schweizer Wirtschaft und Schweizer Boden ins Ausland.
    84 17 Melden
    • cassio77 15.03.2015 11:42
      Highlight Das hat vielleicht damit zu tun, dass auch Herr Blocher nur ein Papierlischwiizer ist und mit der Ur-Schweiz wenig bis überhaupt nichts gemeinsam hat.
      38 17 Melden
    • Lumpirr01 15.03.2015 11:58
      Highlight Lieber stadtzuercher: Deine Aussage betreffend Verkauf der Lonzakraftwerke an Deutschland ist nicht ganz korrekt. Lonza-Chef Richard Ridinger behauptet das zwar im Artikel:
      http://www.infosperber.ch/Politik/Lonza-Kahlschlag-trotz-spottbilliger-Wasserkraft
      Richtig ist, dass die Anlagen heute nicht mehr der Lonza gehören. Der grösste Anteil am Anlagenbesitz (neben den Anteilen der Walliser Gemeinden) hat EnAlpin und das ist eine Tochtergesellschaft des Energiedienstes Laufenburg, einer an der Schweizer Börse kotieres Energieunternehmen. Die GV ist nächsten Freitag in Laufenburg AG.
      26 6 Melden
    • koala 15.03.2015 13:40
      Highlight @cassio77
      Warum muss man sich immer so unsäglich mit einem Land indentifizierien. Was meinst du wenn du von der "Ur-Schweiz" sprichst? Ich empfehle dir dringend ein Geschichtsbuch zuzulegen. Andere Frage: Ist ein "Ur-Schweizer" denn ein besserer Bürger?
      20 5 Melden
    • stadtzuercher 15.03.2015 13:41
      Highlight Lumpir, die EnAlpin (die ehemaligen Wasserwerke Lonza) gehört zu 100% der Energiedienstgruppe, welche wiederum zu 64% deutschen Besitzern gehört. Du liegst also bezüglich Schweizer Besitz falsch.
      http://www.energiedienst.de/cms/unternehmen/ueber-uns/ed-gruppe.php
      Die Profite fliessen also nach wie vor nach Deutschland, teuer bezahlt von der Lonza. Dank SVP Blocher.
      13 6 Melden
    • stadtzuercher 15.03.2015 13:44
      Highlight Die EnAlpin gehört sogar zu 67% der Energie BadenWürtemberg, nicht 64%. Siehe Screenshot anbei.
      7 4 Melden
    • Lumpirr01 15.03.2015 17:45
      Highlight @Stadtzürcher: Ich behaupte ja gar nicht, die Schweizer hätten mehr Aktien als die Deutschen. Das wirst Du auch nie genau erfahren, denn darüber herrscht Stillschweigen genauso wie die Unbekannte, viele Schweizer es gibt, welche namhafte Anteile an Deutschen Aktiengesellschaften besitzen!. Mein Tipp: Komm an die GV der EDHN und rede mit den Leuten.
      Schau mal nach unter:
      http://www.enalpin.ch/unternehmen/wasserkraftwerke/uebersichtwasserkraftwerke/kwtkraftwerketoerbel-moosalpag.php
      Dann siehst Du, dass bei bestimmten Anlagen die Walliser Gemeinden die Mehrheit besitzen und nicht die Deutschen!
      4 4 Melden
    • Lumpirr01 15.03.2015 17:58
      Highlight @stadtzürcher: Du sprichst von Filetstücken und von saftigem Profit. Schon mal davon gehört, dass es der Wasserkraft seit der massiven Förderung der Solarenergie von Frau Doris Leuthard richtig lausig geht? Schon mal davon gehört, dass es bei Sonnenschein im Sommer viel zu viel Strom am Markt hat, die Wasserkraftwerke negative Strompreise bezahlen müssen, aber ihre Anlage aus Stabilitätsgründen für die 50 Herz nicht abstellen dürfen?
      6 6 Melden
    • stadtzuercher 15.03.2015 18:53
      Highlight Lumpir, ich zeige schlicht auf, dass Blocher nicht der Heimatschützer ist, den er gerne vorgibt zu sein. Für gutes Geld verscherbelt er und viele andere SVP-Mannen die Schweizer ans Ausland. Das kannst du jetzt zurechtbiegen wie du willst. Aber der Fact ist durch Leugnen und Abwiegeln nicht aus der Welt zu schaffen.
      13 4 Melden
    • Lumpirr01 15.03.2015 20:00
      Highlight Lieber stadtzuercher, Du möchtest hier im Sinne eines Möchtegern einfach ein Bild verbreiten, welches Blocher und seine SVP in eine Ecke drängt, die zwar Deiner Vorstellung entsprechend Deinem Feindbild des SVP Übervaters entspricht, aber bei sauberem Recherchieren zu 100% widerlegt werden kann. Die Schweizer SMI Gesellschaften (auch der Blocher / rsp. die EMS Chemie) haben in den letzten 10 Jahren X mal mehr Firmen / Betriebsteile im Ausland eingekauft als verkauft rsp. in der Schweiz geschlossen!
      Beispiel:
      http://www.tagesanzeiger.ch/video/?channel_id=62&video_id=108673
      7 10 Melden
    • Lumpirr01 15.03.2015 20:11
      Highlight @stadtzuercher: Der Verkauf der Energieanlagen von Lonza erfolgte auf der Tatsache, dass das Energiegeschäft nicht zum Kernbereich eines Chemieunternehmens gehört. Das ist die Kernkompetenz eines Energieunternehmens genauso wie die UBS heute ihre Gebäude durch ISS putzen lässt. Hat mit Verscherbeln rein nichts zu tun! Ist ihr Auto kaputt, flicken Sie es dann selber?
      7 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 23:00
      Highlight @Lumpir. Die Sache mit Lonza ist ja bloss der eine Teil der Geschichte... Da gibts noch die Alusuisse, die von Blocher und Ebner an Das Kanadische Unternehmen Alcan verkauft wurde. Als letzter Rest der einst grossen Schweizer Aluminium Firma ist grad noch im Wallis was übrig, welches im Moment zu einem indischen Konzern gehört. Die anderen Firmenteile sind vernichtet.
      10 2 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 17.03.2015 15:56
      Highlight BTW @lumpirr: Frau Leuthard hat mit den Subventionen für die Deutschen neuen, erneuerbaren Energien ziemlich gar nichts zu tun. Und der Deutsche Öko-Strom ist es, der unsere Wasserkraft unrentabel macht. Und es sind auch nicht die Überkapazitäten im Sommer, sondern besonders die über Mittag, die den Schweizer Pumpspeicherkraftwerken das Geschäft versauen

      ...so von wegen Möchtegern... erst selber schlau machen oder sein.
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    • Lumpirr01 17.03.2015 16:59
      Highlight @kettcar: Du scheinst offenbar ein Energieexperte zu sein. Solaranlagen wurden in der Schweiz wie in Deutschland bekanntlich stark subventioniert und mit ein guter Strompreis bei Einspeisung ins Netz garantiert. Die Idee war, so wie von Frau Leuthard gefordert, vom Atomstrom wegzukommen. Wie Du auch weisst, ist die Stromproduktion bei höchstem Sonnenstand am grössten, also im Sommer über Mittag und im Winter dementsprechend praktisch 0. Die Folge davon ist, dass auch die Laufkraftwerke nun nicht mehr rendieren. Unrentable Pumpspeicher KW's, welche Überschüsse verwerten, sind ein Witz von Dir?
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  • zombie1969 15.03.2015 10:44
    Highlight "Vielen (Deutsch-) Schweizern fehlt das Bewusstsein, wie sehr wir vom Ausland abhängig sind"
    Doch eher: Vielen (West-) Schweizern fehlt das Bewusstsein, wie sehr das Ausland von uns abhängig ist.
    33 95 Melden
    • Peter 15.03.2015 10:50
      Highlight Wer ist wohl mehr von wem abhängig?
      69 24 Melden
    • JJ17 15.03.2015 10:55
      Highlight @Peter: Wir haben die Banken, wir haben das Geld, wir haben die Macht! Muhahaha ;)
      24 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 10:57
      Highlight @ Zombi: an Ihren Witzen müssen Sie noch etwas arbeiten ;)
      49 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 11:30
      Highlight @ jj16: Dumm nur, dass wir nicht Eigentümer des Geldes sind, ja nicht Mal Besitzer, nur Verwalter. Und die Bosse sind erst noch Ausländer. Würde es hart auf hart kommen, wäre es eine Kleinigkeit all das Geld in andere Finanzhochburgen zu bringen. Singapur, etc.Zu dem ist man da noch näher am boomenden Asien bzw. mittendrin statt nur dabei...
      29 10 Melden
    • nitram 2000 15.03.2015 11:37
      Highlight wie lächerlich, absolut niemand da draussen ist abhängig von der schweiz. grössenwahn!
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    • Theophilus Timotheos 15.03.2015 12:47
      Highlight Doch die ganze Welt ist abhängig von der Schweiz! Stellen wir uns eine Welt ohne die Schweiz vor gibt es für Firmen absolut keine Chancen ihren Hauptsitz in ein Steuerparadies zu versetzen, die Schweiz ist ja bekanntlich das einzige der Welt!
      19 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 10:29
    Highlight Interessant ist, dass die Romands sich viel stärker zu Frankreich hingezogen fühlen, als etwa die Schaffhauser zu Deutschland oder die Tessiner zu Italien.
    Der Röstigraben wird auch weiterhin bestehen bleiben, denn ich kenne kaum ein Romand, der gewillt ist, Deutsch zu sprechen. Umgekehrt sind die Deutschweizer bei jeder Gelegenheit bereit, mit den Welschen ihr Französisch zu verbessern.
    Die Distanz zur Romandie ist auch in der Vergangenheit zu suchen. Seit Jahrzehnten sind die Deutschweizer in den jungen Jahren ins Welschland um Französisch zu lernen (Au pair, Welschlandjahr, Anstellung bei Genfer und Lausanner Firmen, Versicherungen, Banken etc.). Die jungen Au pair Girls wurden von den welschen Familien mehr oder weniger ausgenutzt. Ich habe auch 2 Jahre in Genf gelebt und bei Genfer und internationalen Firmen gearbeitet - als Deutschweizer hatte ich nie eine Chance dort Karriere zu machen, darum ging ich nach 2 Jahren zurück in die Deutschschweiz.
    40 46 Melden
    • Theophilus Timotheos 15.03.2015 12:53
      Highlight Eigenen Misserfolg und Verbitterung doch bitte nicht gleich auf die Mentalität schieben. Ich will jetzt nicht unhöflich sein aber existiert nicht ein eventueller Zusammenhang zwischen Karriere und den Fähigkeiten einer Person im fachlichen und persönlichen Bereich. Wenn ich Ihren Kommentar so lese spüre ich doch eine gewisse Abneigung gegenüber Romands, was eventuell auch ihre Zusammenarbeit beeinträchtigt haben könnte.
      Und die Aussage dass sich Deutschschweizer um Französisch bemühen und umgekehrt nichts zu spüren ist, empfinde ich doch auch als ein wenig platt und verallgemeinernd.
      21 17 Melden
  • Sigmund Freud 15.03.2015 10:26
    Highlight An alle Heimatromantiker und Blocheranhänger, ich möchte Ihnen ein Zitat vom fiktiven Hanspeter Burri ans Herz legen: "vo dem blöde Usland si mir nämli erst denn unabhängig wenn üs da glump ghört".
    46 22 Melden
    • JJ17 15.03.2015 10:57
      Highlight Okay soll ich jetzt etwa auch Lebensraum im Osten fordern oder was?
      17 14 Melden
    • Sigmund Freud 15.03.2015 11:10
      Highlight @JJ16 Nein besser nicht aber was ich damit sagen wollte, ist dass selbst wenn wir eine Bleimauer um die (Deutsch) Schweiz bauen und alle 246 Volksvertreter von "S"VP sind, wird die Schweiz nicht unabhängig sein. Sie war es nie und wird es auch nie sein. Warum also nicht endlich wieder auf konstruktive Politik setzen?
      42 11 Melden
  • Jol Bear 15.03.2015 10:17
    Highlight Gehe mal davon aus, dass es darum gehen wird, dass die Schweiz autonom entscheidet, ob sie die einzelnen EU- oder andere internationale Gesetze übernehmen will oder nicht. Das bedeutet nicht, dass man sie grundsätzlich allesamt ablehnt oder sich grundsätzlich nicht daran hält. So gesehen geht es eben doch um Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Solange wir noch nicht EU-Mitglied sind, ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
    44 20 Melden
  • ivolution 15.03.2015 10:07
    Highlight Die ganze Zeit immer nur SVP-bashing, das nervt! Solche Artikel können auch geschrieben werden, ohne dass man die ganze Zeit mit dem Finger auf die SVP zeigt. Es sollten die Fakten und Meinungen dazu aufgezeigt werden. Welche Positionen die politischen Partei entsprechend vertreten, kann doch auch mal Interpretation der Leserschaft bleiben.
    44 84 Melden
    • windfall 15.03.2015 10:32
      Highlight Nur weil andere Online-Medien wie 20min neuerdings zu einem Hort von hasserfüllten SVP-Befürwortern geworden sind, muss dies ja nicht überall geschehen. Peter Blunschi mag die SVP nicht; er legt seine Meinung dar und teilt sie mit Ihnen. Sie müssen ja nicht einverstanden sein....
      86 21 Melden
    • Sille 15.03.2015 11:01
      Highlight Windfall, das heisst aber nicht, dass man nur auf die SVP schiesst und die anderen Parteien verschont, dies hat nichts mehr mit Journalismus sondern mit Polithetze zu tun.
      Für was ist die Schweiz bekannt? Neutralität, dann sollten dies die Medien an erster Stelle leben und aufhören im eigenen Land zu hetzen.
      28 35 Melden
    • just sayin' 15.03.2015 11:51
      Highlight scheinbar nicht

      aktuell 35 "blitzli" zeigen, dass mindestens 35 leser dies nicht wollen.

      hmmm... bedenklich. werden diese kommentare wirklich gelesen, bevor eine bewertung abgegeben wird?

      wer möchte nicht mehr fakten zu einem thema und die möglichkeit selbst zu interpretieren?
      13 11 Melden
  • flyingdutch18 15.03.2015 10:07
    Highlight Der SVP und ihrem Blocher wird in den Medien viel zu viel Raum geschenkt. Man sollte ihre zersetzenden Ideen nicht ständig kommentieren, denn sonst hilft man nur ihrem Ziel, die Schweiz nach ihren Vorstellungen umzustürzen. Denn das wollen Blocher und Konsorten: die totale Kontrolle, ja das Diktat über die Schweiz.
    55 32 Melden
  • Sille 15.03.2015 09:59
    Highlight Wenn ich über die anderen Parteien, welche unser Land immer mehr an die Wand fahren mal eine ähnliche Schlagzeile lese, dann bekommt Watson von mir einen Blumenstrauss... aber zur Zeit ist nur SVP Hetze an der Wochenordnung...
    Die Schweiz muss nicht jeden Mist übernehmen, ausser man will das irgendwann Fremde über unser Land das sagen haben..
    44 79 Melden
    • Peter 15.03.2015 10:49
      Highlight Ich habe mir vorgenommen, die SVP in nächster Zeit zu schonen. Sofern sie mich lässt...
      43 17 Melden
    • Sille 15.03.2015 10:59
      Highlight Hallo Peter
      Guter Plan ... ich lass mich gerne überraschen
      16 11 Melden
    • nitram 2000 15.03.2015 11:39
      Highlight Nein Peter, die SVP hats nicht anderes verdient, bitte weitermachen!
      34 21 Melden
    • Bowell 15.03.2015 14:18
      Highlight Ich denke der SVP wirds recht sein wenn sie kostenlos in den Schlagzeilen ist. Die gleichen Journalisten, die jetzt die SVP im Gespräch halten, werden sich dann im Herbst empört über die Abstimmungsresultate äussern "müssen". Obwohl sie tatkräftig mitgeholfen haben mit ihrer SVP-Empörung alle anderen Parteien zu ignorieren.
      21 3 Melden
    • Statler 15.03.2015 21:39
      Highlight @Peter - es wäre durchaus erfrischend, wenn man den anderen Parteien, die der SVP ausser dem Vorwurf «dasch aber nöd schö was ihr mached» nichts entgegenzusetzen haben, genauso auf die Finger klopfen würde. Nur gegen die SVP zu lästern (was ja durchaus Unterhaltungswert - und Berechtigung - hat), wird das Problem leider nicht lösen. Im Gegenteil, die kriegen dadurch nur viel zuviel Aufmerksamkeit, die sie eigentlich gar nicht verdienen.
      Ergo: tretet mal den anderen in den Allerwertesten und kritisiert ihre Ideen- und Hilflosigkeit. Vielleicht bewegt sich dann ja mal was...
      12 0 Melden
  • maxi 15.03.2015 09:56
    Highlight Die leute mit der ja kein eu beitritt einstellumg haben ja recht.... Oder springen sie gern auf ein sinkendes schiff?
    42 23 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 09:43
    Highlight Wieviele Erfahrungen braucht es wohl, damit man diesen Hang zur Unterwerfung wieder wegbringt? Nur weil wir geographisch in Europa liegen, sollen wir alles unserer Nachbarn übernehmen? Warum nicht der USA, Russland, China oder gar niemandem beitreten, vielleicht sollte Frau Kuntz ihren Tunnelblick erweitern.
    49 51 Melden
  • poga 15.03.2015 09:28
    Highlight Würden sich in gewissen Kreisen die Leute nicht immer an genau das Recht klammern dass Ihnen lieber ist, müssten wir nicht über fremde Richter diskutieren. Und ich bin überzeugt dass wenn diese fremden Gesetzesartikel breit von der Weltbevölkerung gestützt würden wäre hier nichts zu holen für die SVP. Nur leider sind es immer mehr die Eliten welche die Gesetzte machen und auch umsetzten. Diese Eliten sind jedoch immer mehr abhängig von Lobbies und Lobbies kommen von den Mächtigen und Reichen. Das ist das Problem.
    33 13 Melden
  • thierry_haas 15.03.2015 09:13
    Highlight Peter Blunschi liefert uns an diesem Sonntag endlich einen Artikel zu einem ganz neuen thema: die SVP :-)
    36 14 Melden
  • Adi E. 15.03.2015 09:06
    Highlight Gähn. Die eintönige watson-Berichterstattung wird langsam langweilig. Probiert doch mal andere Meinungen einfliessen zu lassen. Jeden Tag das gleiche zu lesen, unabhängig davon ob es stimmt oder nicht, macht nicht glücklich.
    49 79 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2015 09:35
      Highlight Eigentlich könnten Sie diesen Artikel einfach links liegen lassen, aber als Blocher Anhänger müssen Sie ihn natürlich lesen und auch noch Ihren Käse dazu geben...
      79 40 Melden
    • Angelo C. 15.03.2015 13:37
      Highlight Das ist exakt so, mehr und mehr eintönig, stets voreingenommen, immer inobjektiv - sobald es die SVP oder ihren grossen Anhang unter Bauern und Urschweizern betrifft. Letztere muss man ja eh nicht ernst nehmen, alles Ewiggestrige. Sonst (oder auch hier) Boulevardjournalismus as usual, einfach etwas mehr aus der linken Tüte. Im Gegenzug verschweigt man natürlich unangenehme Themen elegant oder sperrt sie für Kommentare, wie unlängst beim Regensdorfer Sozialhilfe-Missbraucher und Affolternmörder aus dem Kosovo (5 Mille monatlich, Jaguar, Hanfplantage, 5 massive Vorstrafen, keinerlei Kooperationswilligkeit etc.etc.) elegant, denn das würde ja nicht ins eigene Kalkül passen. Das nicht einmal dann, wenn die Regensdorfer Sozialamtsvorsteherin der SVP angehört ;-)! Man könnte sich sonst ja nicht mehr zu den "ganz wenigen Einzelfällen" äussern. Gut, die Unternehmenskultur gibt der Unternehmer (WATSON) vor, aber doch bitte politisch in einigermassen erträglichem Rahmen und nicht nur für die links-grüne Galerie...da ist eine Kurskorrektur wünschenswert. Nehmt euch den Tagi als ausgewogeneres Beispiel...der lief früher auch nur auf eurer Schiene, mittlerweile hat er zugelernt.
      15 26 Melden

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Im Juni lanciert der Thinktank «Sentience Politics» eine Volksinitiative, die die Massentierhaltung in der Schweiz abschaffen will. Der Verein und ähnliche Tierrechtsorganisationen verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten.

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