Schweiz
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Ueli Maurer an der heutigen Pressekonferenz zur Vollgeld-Initiative. Bild: KEYSTONE

Maurer warnt vor Vollgeld-Initiative – Initianten sehen «Fehler» im Abstimmungsbüchlein

17.04.18, 14:12 17.04.18, 14:44


Der Bundesrat lehnt die Vollgeld-Initiative ab. Die Schweiz werde zu einem Experimentierfall für ein unnötiges und riskantes Vorhaben, warnte Finanzminister Ueli Maurer am Dienstag vor den Bundeshausmedien.

Die Volksinitiative «für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!» kommt am 10. Juni an die Urne. Heute hat die Nationalbank (SNB) ein Monopol auf der Ausgabe von Banknoten. Diese machen aber nur rund einen Zehntel des vorhandenen Geldes aus. Die übrigen 90 Prozent werden von den Geschäftsbanken erzeugt, etwa bei der Vergabe von Krediten.

Das wollen die Initianten ändern, weil dieses System ihrer Meinung nach zu Blasen und Geldentwertung führt. In Zukunft soll allein die SNB neues Geld schaffen dürfen. Dieses soll sie den Banken verleihen oder gratis an Bund, Kantone oder die Bürgerinnen und Bürger verteilen können.

Bankkunden zahlen

Dadurch werde der Bankensektor geschwächt, erklärte Maurer gemäss einer Mitteilung. Davon wären auch die Kundinnen und Kunden betroffen, weil die Finanzierung von Krediten teurer würde. Sie müssten laut Maurer voraussichtlich die Zusatzkosten tragen.

Er warnte auch vor eine Machtkonzentration bei der SNB, wenn diese die Wirtschaft mit Krediten versorgt. Auch der politische Druck nehme zu: Wenn die SNB Geld «schuldfrei» schaffen und es direkt an Bund, Kantone oder die Bevölkerung verteile, würden Staatsausgaben zum Teil direkt durch die SNB finanziert.

Der Bundesrat anerkenne die Bedeutung eines sicheren Finanzsektors und eines stabilen Finanzsystems, heisst es in der Mitteilung. Darin erinnert Maurer daran, dass die Banken heute höhere Anforderungen an Liquidität und Eigenkapital erfüllen müssen. Zudem seien bei einem Bankkonkurs bis zu 100'000 Franken pro Kunde gesichert.

Krach um Abstimmungsbüchlein

Hinter der Vollgeld-Initiative steht ein überparteilicher Verein mit einem wissenschaftlichen Beirat. Die Urheber sind der Ansicht, dass es sich bei der Herstellung von Geld um klassischen Service public handelt, der nicht in die Hände von Privaten gehört. Mit der Kommunikation des Bundesrats sind sie alles andere als zufrieden.

Das Abstimmungsbüchlein enthalte «grobe Fehler», schreiben die Initianten in einem Communiqué. Der Bundesrat stelle das Geldsystem falsch dar und lasse wichtige Informationen weg. Sie prüfen deshalb rechtliche Schritte, wie sie weiter mitteilten.

Noch ist das gedruckte Abstimmungsbüchlein nicht im Umlauf. Auf der Webseite der Bundeskanzlei ist es aber bereits online zugänglich. (cma/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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75
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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Graustufe Rot 18.04.2018 08:57
    Highlight Es wäre jetzt schon Aufgabe der SNB die Geldmenge zu kontrollieren. Mit dem Buchgeld unterlaufen die Banken die SNB. Es wird Zeit, dass das abgestellt wird, weil es eine grosse Gefahr für die Volkswirtschaft ist. Geld, das aus dem Nichts geschöpft wird endet eines Tages in einer Superinflation! Oder in einem gigantischen Bankencrash, weil die Gläubiger ihre Buchgeldkredite nicht mehr bezahlen können.
    4 1 Melden
  • Postman 18.04.2018 07:59
    Highlight Maurer mauert ... für die finanzpolitische Elite.

    Die Völker dieser Erde sind seit über 100 Jahren die Versuchskaninchen für die globale Finanz-Elite.
    Sie müssen nach deren Regeln spielen und verlieren praktisch immer, wie in jedem Casino.
    Das aktuelle Schuldgeld-System der Bank-Eliten ist das beste Unterdrückungs-System der Finanzgeschichte, gestützt & mitgetragen von den Zentralbanken.

    Am 10.6.2018 könnte sich David gegen Goliath durchsetzen - falls David die einmalige Chance erkennt
    - vor dem herannahenden Crash des aktuellen Systems.

    Vollgeld ist monetäre Friedenspolitik!
    4 2 Melden
  • trubi 18.04.2018 07:54
    Highlight Vollgeld ist der erste praktische Lösungsvorschlag, der das too-big-to-fail-Problem löst. Und sowieso: Warum sollten private Banken, die mit Profitinteressen Kredite vergeben, auch noch Geld herstellen dürfen?
    4 1 Melden
  • Schneider Alex 18.04.2018 06:23
    Highlight
    An der Vollgeld-Initiative wird kritisiert, dass nicht klar sei, wie die Zentralbank sinnvoll entscheiden könne, um wie viel die Geldmenge in einer bestimmten Periode zunehmen soll. In der Geldmengentheorie war lange klar, dass inflationsfreies Wachstum langfristig nur mit einer Geldmengenerweiterung gemäss dem realen Wachstum einer Volkswirtschaft möglich ist.
    Mit einer Vollgeldreform erlangt die Nationalbank wieder die Kontrolle über die gesamte Geldmenge und kann damit Blasenbildungen, Inflation und überbordendes Wachstum direkt verhindern
    4 1 Melden
    • Graustufe Rot 18.04.2018 14:21
      Highlight Befürchte leider, dass Thomas Jordan von der SNB nicht den Mut zu einem JA zur Vollgeldinitiative haben wird, weil er von den Rechtsbürgerlichen nicht zerfleischt werden möchte. Diese Vollgeldinitiative ist eine einmalige Chance.
      2 1 Melden
  • petrolleis 18.04.2018 00:26
    Highlight


    4 1 Melden
  • _kokolorix 17.04.2018 22:13
    Highlight Leider wird die Mehrheit der Schweizer wieder einmal gegen ihr ureigenes Interesse stimmen und und Ueli Maurer für seine Lügen- und Angstkampagne belohnen. Die Banken werden sicher nicht undankbar sein und für Ueli ein gemütliches Plätzchen für nach der Bundesratszeit warmhalten...
    Dabei hat BR Maurer bei jeder sich bietenden Gelegeheit seine Unfähigkeit demonstrativ zur Schau gestellt. Sei es das Chaos im VBS, der milliardenfalsche Budgetentwurf, oder die milliardenteure Steuergeschenkvorlage.
    Die einzige Gefahr von Vollgeld liegt in einer möglichen Trotz- und Racheaktion der Banken
    11 5 Melden
  • klugundweise 17.04.2018 21:08
    Highlight Nachdem uns gemäss Werbung schon die Migros gehört, gehören uns jetzt nach U. Maurers Aussage in der Pressekonferenz jetzt auch noch die Banken.
    Ich will aber nicht Casino-Besitzer sein. Falls auch ich mit 5% Eigenkapital einen Millionenkredit erhalte wie das unter Banken üblich ist, würde ich es mir vielleicht nochmals überlegen...
    Vollgeld ist der einzig richtige Weg. Die Banken können dann ihr Investmentbanking-Geschäft auf eigenes Risiko weiterbetreiben. Vielleicht finden ein paar unter ihnen zurück zu ihrem Kerngeschäft Geldverkehr, Sparen und Kredite.
    15 5 Melden
  • Ollowain 17.04.2018 20:46
    Highlight Für Interessierte:
    4 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 17.04.2018 23:10
      Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
    • Ollowain 18.04.2018 17:27
      Highlight Anscheinend gibts 50% Desinteressierte. 😂
      1 1 Melden
  • rodman 17.04.2018 20:36
    Highlight Das Gewerbe und die Kleinunternehmungen sind existenstiell darauf angewiesen, dass sie für Wachstum, Innovation und in Krisenzeiten auf Fremdfinanzierung zurückgreifen können. Mit der Vollgeldinitiative gehe ich davon aus, dass es für diese Firmen noch schwieriger ist, sich mit Fremdkapital zu versorgen. Schlecht für unser Gewerbe. (Die Grosskonzerne würden sich wohl international refinanzieren). Inputs?
    7 10 Melden
    • Fulehung1950 17.04.2018 23:19
      Highlight Da hast Du wohl recht. Ebenso dürfte bei Hypotheken für Private aussehen.

      Ich gehe davon aus, dass viele Schweizerinnen und Schweizer ihr Vermögen weder auf Sparbüechli noch sonst irgendwie auf Bankkonten haben, sondern an der Börse und v.a. in Fonds angelegt haben.

      Auf diese Gelder können Banken für die Kreditvergaben nicht zurückgreifen. Wie also finanzieren sie dann Kredite/Hypotheken?
      1 4 Melden
    • rodman 18.04.2018 06:53
      Highlight Ich stelle mir grad die hypothekenkündigungswelle der banken vor, damit sie die vollgeldkriterien erfüllen...
      1 1 Melden
    • ZaharztAua 18.04.2018 08:42
      Highlight Indem die Banken sich das Geld bei der SNB leihen.
      Eigentlich: Wenn die Banken das Geld das sie verleiehen selber schaffen können, wieso verlangen sie denn Zinsen dafür? Eine Bearbeitungsgebühr würde doch genügen?
      2 2 Melden
  • Gäry 17.04.2018 20:18
    Highlight Also, für alle die die idee gut finden... die snb hat aktuell negativzinsen von -0.75%. Bei annahme schafft die bank es nicht mehr, di 0.0000000001% zu vergüten. Heisst bei einem konto von 10‘000.- bezahlt man künftig 75 zinsen im jahr. Zusätzlich kommen dann übliche gebühren wie kontoführung, papierrechnung usw.

    Und nebenbei: nur weil maurer dagegen ist, heisst das nicht per se, dass das seine auffassung ist. Der bundesrat vertritt eine geschlossene meinung und maurer als finanzminister verteitt diese
    2 12 Melden
  • walsi 17.04.2018 20:00
    Highlight Dieser 3 Sat Beitrag erklärt das moderne, unseres, Geldsystem. Wer das gesehen und verstanden hat, hat bei unserem Geld ein ungutes Gefühl und versteht weshalb die Initiative zu Stand kam.

    11 2 Melden
    • petrolleis 18.04.2018 01:00
      Highlight danke für den link. raus aus der (geld)-staatsreligion klingt doch super.
      langfristig sicher ein vernünftiger weg, denn sollte das vertrauen in das luftgeld mal schwinden, wäre dies mit dem jetzigen system eine riesige katastrophe.
      lieber kurzfristig ein paar einbussen in kauf nehmen, als einfach wie bisher weitermachen und einen totalausfall riskieren.
      banken könnten nicht mehr so riskant mit luftgeld zocken, sondern müssten ihre eigenmittel nutzen und für ihre patzer selber haften.
      vielleicht wäre dann auch mal schluss mit dem 2big2fail-szenario...
      von mir gibts ein klares JA in die urne.
      7 1 Melden
  • xHascox 17.04.2018 18:57
    Highlight Liebes Watson Team, könnt ihr bitte diverse Banken um eine ehrliche Stellungsname bitten? Ich würde gerne wissen welche Bank wie viel Geld erschafft.
    Die Raiffeisen Bank NW hat eine öffentliche Bilanz (wie viele Spargelder, wie viele Kreditgelder). Wie wird erschaffenes Geld verbucht?
    38 4 Melden
    • Gäry 17.04.2018 19:52
      Highlight Ein grossteil des geldes wird selbst erschaffen. Wird eine hypothek vergeben, erfolgt folgender buchhngssatz:
      Hypothek meier / kundengeld meier
      Zack geld wurde geschaffen...

      Heute wird das bankengeschäft mit ca. 5% geld hinterlegt (grossbanken ein wenig mehr). Findest du in der billanz somit 1‘000‘000 ist davon 5‘000 echtes geld.

      Die banken würden aber in der heutigen funktion machtlos werden bei der annahme der initiative
      9 1 Melden
    • xHascox 18.04.2018 12:41
      Highlight 50'000 , nicht 5'000.

      Aber Vielen Dank
      1 0 Melden
  • Thom Mulder 17.04.2018 18:49
    Highlight Wenn Maurer dagegen ist, dann weil es schlecht ist für ihn und seine Kumpel. Dass es gut ist fürs Volk interessiert diese Leute nicht.
    41 13 Melden
  • Watson=Propagandahuren 17.04.2018 18:29
    Highlight Gut dass man absichtliche Lügen in der Bundes-Abstimmungspropaganda einfach als "Fehler" bezeichnen kann.
    Sonst müsste man sich ja fragen was dieses "Abstimmungsbüchlein" denn genau darstellt...
    37 9 Melden
    • Fabio74 17.04.2018 20:06
      Highlight kannst denn auch Belegen dass es Lügen sind? Und wenn ja dann mach es hier und jetzt
      3 8 Melden
    • Watson=Propagandahuren 17.04.2018 23:08
      Highlight Dann schau dir mal das Video oben an, wenn du offenbar nur die Version vom Abstimmungsbüchlein kennst.
      6 1 Melden
  • ZaharztAua 17.04.2018 18:17
    Highlight Hätte gedacht, die SVP (Heimat, Unabhängigkeit, etc.) wäre gerade bei dieser Initiative dafür, d.h. dass das schweizer Geld auch nur von der schweizerischen Nationalbank geschaffen wird.
    Aber oh Wunder, oh Überraschung: die SVP ist dagegen...
    45 7 Melden
  • Sarkasmusdetektor 17.04.2018 17:16
    Highlight Wenn ich heute zur Bank gehe, kann sie mir selbst einen Kredit geben. In Zukunft wurde sie das Geld dann einfach bei der SNB holen. Wo ist der Unterschied? Würde die SNB die Geldmenge beschränken, bekäme dir Wirtschaft ein Problem, weil es plötzlich keine Kredite mehr gibt, tut sie es nicht, können genau wie heute auch Blasen entstehen. Also was ist der Punkt?
    12 31 Melden
    • lukass 17.04.2018 21:08
      Highlight Der Punkt ist der Anreiz, die Kredite zu vergeben. Die Banken haben einen Anreiz möglichst viele Kredite zu vergeben, die dann unter Umständen nicht genügend gedeckt sind. Dies weil sie (an den Zinsen) mehr verdienen, je mehr Kredite sie vergeben.
      Die SNB hätte mit der Annahme der Initiative keinen Profit-Anreiz. Sondern könnte die Menge der Kredite alleine anhand anderer, für die Stabilität der Wirtschaft besseren Kriterien regulieren.
      8 0 Melden
    • Fulehung1950 17.04.2018 23:23
      Highlight Lukass, Frage: wer prüft dann die Bonität der Kredite? Die SNB als Kreditgeberin oder die Bank als Kreditvermittlerin?
      0 0 Melden
    • lukass 18.04.2018 14:27
      Highlight @Fulehung1950 Die Bonität prüft immer noch die Bank. Aber die SNB kann die Banken darin kontrollieren und z.b. einen Riegel vorschieben wenn die Banken im grossen Stil Kredite an nicht-kreditwürdige Kunden vergeben.
      Diese Möglichkeit hat die SNB heute nicht.
      Siehe auch das Interview mit Mathias Binswanger welches heute auf Watson erschienen ist.
      1 0 Melden
  • Gubbe 17.04.2018 16:46
    Highlight Die SNB steuert schon heute die Banken mit ihrer Zinspolitik. Eigentlich ist es schon eigenartig, das Banken Geld verleihen, welches sich nicht im Safe befindet. Einfach Luft, für die wir dann Zinsen aller Art zahlen. Kein Wunder gibt es so viele kleine Banken. Bei genügend Kundschaft sind die Boni gesichert, auch wenn der Kunde keinen realen Gegenwert bekommt.
    89 15 Melden
  • Ulmo Ocin 17.04.2018 16:15
    Highlight Sehe ich das richtig, dass die meisten hier für Hypotheken lieber 1% mehr bezahlen würden, als das funktionierende System wie bisher weiterzuführen?
    38 91 Melden
    • mrcharliebrown 17.04.2018 17:04
      Highlight Naja "funktionierend"... Für wen denn?
      82 26 Melden
    • loquito 17.04.2018 17:08
      Highlight Wer hat Eigentum? Kaum eine Mehrheit... Also dein Argument macht mir keine Angst....
      35 10 Melden
    • Ulmo Ocin 17.04.2018 17:17
      Highlight Für die Volkswirtschaft. Für wen nicht?
      7 21 Melden
    • Pius C. Bünzli 17.04.2018 17:22
      Highlight Man könnte auch mal auf Löhne oder Boni verzichten anstatt alles auf die Kundschaft abzuwälzen.
      37 9 Melden
    • T13 17.04.2018 17:56
      Highlight Das system funktioniert für die banken.
      Wir bezahlen mehr gebühren als unser geld für uns erwirtschaftet wärend die geldhäuser milliarden damit scheffeln.
      Klar das system funktioniert für die leute welche millionen darin haben.
      Aber alle anderen werden bloss wie kühe gemolken.
      43 7 Melden
    • Dagobart 17.04.2018 17:58
      Highlight Naja also, ich für meinen Teile hätte gerne zuerst verstanden, wieso das teurer ausfallen soll? Normalerweise werden zentralisierte Lösungen doch immer als kostengünstiger verkauft ? Wieso jetzt nicht ?
      25 4 Melden
    • Thom Mulder 17.04.2018 19:06
      Highlight Man wird weniger bezahlen, nicht mehr.
      20 7 Melden
    • Fulehung1950 17.04.2018 23:25
      Highlight Thom Mulder: Beweis? Glaskugel oder Kafisatz-Lesen?
      0 3 Melden
    • Ulmo Ocin 18.04.2018 09:00
      Highlight Also ich denke mir, wenn eine Bank Geld einkaufen muss, werden diese Gebühren auf den Kunden abgewälzt und somit das Produkt teurer..
      Aus euren Kommentaren interpretiere ich einfach, weil Banken daran Geld verdienen soll diese Initiative angenommen werden und nicht weil ihr einen persönlichen Nachteil trägt.
      1 1 Melden
    • T13 18.04.2018 11:12
      Highlight Es geht darum, dass die banken mit unserem geld beachtlich viel geld verdienen dies aber nicht weitergeben.
      Lass uns sagen ich hab ein franken auf der bank diese verdient mit diesem in einem jahr 1franken. Wir haben nun 2 franken wovon einer mir gehört vom anderen seh ich höchst warschinlich nicht mal 1 rappen.
      Dazu kommt ende jahr die gebühr so steht mein vermögen bei weniger als 1 franken.
      1 0 Melden
    • Ulmo Ocin 18.04.2018 12:28
      Highlight Verstehe, was du meinst. Jedoch versucht nicht jedes Unternehmen mit ihren Geschäftstätigkeiten möglichst viel Ertrag zu generieren? Wenn ein Coop mehr Gewinn macht, werden die Preise günstiger? Wenn die SBB den Gewinn steigert, werden die Tickets günstiger ? Eher Teurer.
      1 1 Melden
  • Kronrod 17.04.2018 15:54
    Highlight Wer Vollgeld will, kann das schon heute haben. Das gibt es bei jeder Bank in Form von Nötli in diversen Farben. Und wer es nicht selbst aufbewahren will, kann es ja in ein Bankschliessfach tun. Dazu braucht es keine Initiative.
    35 131 Melden
    • mrcharliebrown 17.04.2018 17:07
      Highlight Meinen ganzen Zahlungsverkehr mittels Bargeld und ohne Bankkonti abzuwickeln ist in der heutigen Zeit weltfremd, um nicht zu sagen unmöglich.

      Ausserdem wirken sich Turbulenzen oder Krisen auch auf jemanden aus, der sich trotz allem auf Bargeld beschränkt.
      57 5 Melden
    • schuldig 17.04.2018 18:13
      Highlight @mrcharliebrown
      Mit "Vollgeld" ist nicht Bargeld gemeint
      28 5 Melden
    • geissenpetrov 17.04.2018 18:18
      Highlight Versuch mal 10k in Bar bei einer KB abzuheben. Ich habs zwei mal bei der LUKB versucht und nicht geschafft. Die Begründungen waren zum Teil dermassen absurd, man könnte ein Buch darüber schreiben ;)
      30 2 Melden
    • Kronrod 17.04.2018 20:30
      Highlight Echt? Ich hatte mal 50k abgehoben. 10k sollten da problemlos möglich sein.
      1 1 Melden
    • lukass 17.04.2018 21:09
      Highlight @schuldig Bargeld ist aktuell tatsächlich bereits Vollgeld. Da es von der SNB zu 100% gedeckt ist.
      5 0 Melden
    • mrcharliebrown 18.04.2018 00:38
      Highlight @Schuldig
      Doch heute schon.
      0 1 Melden
  • Etniesoph 17.04.2018 15:50
    Highlight Also wenn Br Maurer vor etwas warnt und dagegen ist, war es bis jetzt immer eine gute Sache. Also mein JA ist sicher. Diesmal warte ich nicht mal wie der Geldadel aus Herrliberg und Lenzerheide trötet...
    103 24 Melden
  • Hexentanz 17.04.2018 15:34
    Highlight JA Ueli, da kommt was auf dich zu.

    Ich werd die initiative annehmen. Bin oft pro SVP aber in den letzten Jahren haben sie den Bogen leider überspannt was das "Wirtschaften für die Reichen" angeht.

    ,,|,,,
    154 53 Melden
  • G. Schlecht 17.04.2018 15:30
    Highlight Gemäss dem Bankengesetz ist der Maximalbetrag der Einlagensicherung auf CHF 6 Milliarden beschränkt. Sollten die Aktiven der betroffenen Bank zur Deckung der gesicherten Einlagen nicht ausreichen, werden die übrigen Banken und Effektenhändler maximal CHF 6 Milliarden für die Deckung des Differenzbetrages beisteuern. Jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen, wieviel diese "Sicherung" im Ernstfall wert wäre. Die Initiative wird wohl ähnlich wuchtig abgelehnt, wie mehr Ferien, BGE usw. Man soll den Schweizer nicht am zahlen hindern! :)
    53 43 Melden
    • Ulmo Ocin 17.04.2018 16:13
      Highlight Naja.. Eine Bank verfügt dann auch noch über eigene Aktiven. Ebenso ist jede Bank verpflichtet die Hälfte dieser 6 Milliarden--> 3 Milliarden zu halten...
      11 28 Melden
    • G. Schlecht 17.04.2018 16:15
      Highlight Wow... dass soviele Blitzer die Initiative ablehnen, hätt ich jetzt nicht gedacht. Tatsächlich fast schon 90% Nein. Vielleicht war mein Kommentar auch einfach nur ein bisschen herausfordernd geschrieben. :)
      19 15 Melden
    • Fabio74 17.04.2018 20:08
      Highlight Die Frage betrifft meiner Meinung nach nicht nur die Schweiz. Was bringt es wenn die kleine Schweiz diese Initiative umsetzt, alle anderen Nationen aber nicht. Konsequenzen draus?
      0 3 Melden
  • DaBoong 17.04.2018 15:26
    Highlight Wenn bund und svp dagegen sind, kann das ding ja nur gut und für uns bürger mittlerer Klasse sein! Von mir auf keden fall ein ja..... 😁
    198 89 Melden
    • Fabio74 17.04.2018 17:26
      Highlight Bisschen simpel
      14 14 Melden
    • Gringoooo 17.04.2018 18:24
      Highlight Wer sein Abstimmungsverhalten nach solchen Kriterien richtet, der kann nicht viel begriffen haben ...
      22 14 Melden
  • WeischDoch 17.04.2018 15:22
    Highlight Das würde doch jegliche Banken schwächen. Dann heulen die Leute wieder über Entlassungen...es trifft die Wirtschaft meiner Meinung nach zu hart.
    22 86 Melden
    • Raphael Stein 17.04.2018 15:52
      Highlight es trifft die Wirtschaft meiner Meinung nach zu hart.

      und warum das?
      55 13 Melden
    • Pius C. Bünzli 17.04.2018 17:28
      Highlight Die Wirtschaft schehrt sich einen Dreck um uns. Mit diesem Gesetz können wir den raffgierigen Banken ein Bein stellen. Gute Sache
      23 5 Melden
    • Dagobart 17.04.2018 18:09
      Highlight Leute ! Aus der ‚Bankgeheimnis Krise‘ heraus, wurde publiziert, dass der gesamte Banksektor in der Schweiz , 6% des CH BIP ausmacht!

      Betroffen wäre auch nur der Kreditvergabe Teil ! Davon ja auch lediglich ein kleiner Prozentsatz! Da ja nicht die gesamte Kreditvergabe abgeschafft würde !

      Schlussendlich gehts ja auch darum, dass die Privatbanken den Gewinn der Kreditvergabe nicht mehr behalten dürfen, somit sind dort verluste zu kalkulieren. Den einen oder andern Boni halbieren und die Arbeitplatzverluste sind abgefangen! Wenn man das will? Zudem ist das gut Ausgebildete Personal!
      17 4 Melden
    • WeischDoch 17.04.2018 18:44
      Highlight Eine Entlassungswelle bei allen Schweizer Banken würde wohl kaum einen Boom auslösen oder? Vertrauen im Ausland gegenüber den Banken wäre im ersten Moment definitiv auf einem Tiefpunkt. Überlebst du den "Erstschlag" nicht, ist es verständlicherweise vorbei...
      7 14 Melden
  • Wilhelm Dingo 17.04.2018 15:20
    Highlight Falschinformationen haben beim Thema Geld eine lange Tradition. Warum wohl?
    88 11 Melden
  • Cris Schmid 17.04.2018 15:11
    Highlight Im Abstimmungsbüchlein wird behauptet, Banken würden Spargelder als Kredite weitergeben. Das stimmt nicht - sie stellen das Geld aus Nichts her. Spargelder weitergeben ist u.a. mit einer Lösung für TooBigToFail- aber genau das, was die Vollgeld-Initiative erreichen will!
    168 32 Melden
    • reffx 17.04.2018 16:07
      Highlight Nur die halbe Wahrheit. Für jeden Kredit, der ausgesprochen wird, muss ein bestimmter Betrag bei der Nationalbank hinterlegt werden.
      Der Rest ist durch Sicherheiten seitens des Kreditnehmers geschützt, also z. B. ein Haus.
      Man kann also nicht einfach unendlich Geld aus dem nichts schaffen, wie immer von den Befürwortern behauptet wird.
      Die aktuelle Methode ist sicher, fördert unser wirtschaftliches Wachstum und macht deshalb Sinn.
      39 69 Melden
    • petrolleis 17.04.2018 16:34
      Highlight "Der Rest ist durch Sicherheiten seitens des Kreditnehmers geschützt, also z. B. ein Haus."

      ist es nicht eher ein kleiner teil des rests, der geschützt ist.
      heute können banken doch aus 100fr. einen kredit von 1000fr. geben, also 900fr sind einfach so aus dem nichts entstanden, die gar nicht abgesichert sind. oder liege ich da falsch?
      57 13 Melden
    • Gubbe 17.04.2018 16:52
      Highlight reffx : Stimmt schon so, aber wie viele Häuser kann die Bank stemmen, wenn der Zinssatz wieder auf 5% schiesst und der Kreditnehmer nicht mehr zinsen kann?
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    • Janis 17.04.2018 17:55
      Highlight Falsch, es werden Spargelder benutzt um Kredite zu finanzieren. Nennt sich Geldschöpfung :) kein Hate, aber wollte das mal sagen weil es viele nicht wissen
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    • WeischDoch 17.04.2018 18:50
      Highlight Die 900 sind nicht aus dem nichts entstanden. Es ist eine Abmachung. Die nächsten 1000 Franken die der Kreditnehmer erlangt, gehen an die Bank. Es ist eine Art bezahlung für ne zukünftige Leistung. Das Geld ist gedeckt durch objekte oder leistungen (bestehende und zukünftige). Ja es gibt das Risiko, dass das zukünftige nicht eintrifft. Dies ist in den Zinssätzen für alle Kredite "solidarisch" enthalten
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    • Troxi 17.04.2018 19:48
      Highlight Die Deckungen durch Objekte sind aber nur auf dem Papier Risikoabsicherungen! Geht der Immobilienmarkt auf Talfahrt nützen die ganzen Deckungen von Hypotheken mit Immobilien auch nichts mehr Wert! Das Kartenhaus fällt bei nur einem einzigen Gegenwind auf alle Seiten auseinander. Zudem wurden alleine in der EU 4.6 Billiarden!!!! Euro für die Rettung von Banken eingesetzt. Vollgeld könnte man auch umgehen wenn man den Banken Geldströme die nicht in die Realwirtschaft gehen, als bsp bei der Deutschen Bank sind es seit 1997 97%, abwürgen. Denn nur die Realwirtschaft bringt Wohlstand.
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    • _kokolorix 17.04.2018 22:03
      Highlight Die vorgeschriebene Eigenkapitalquote beträgt 5%. D.h. Eine Bank kann aus einer Einlage von 1000.- einen Kredit von 20000.- schöpfen. Allfällige Umtriebe werden über Gebühren und Zinsen finanziert. Das bedeutet, wenn der Kreditnehmer seine 20000.- zurückgezahlt hat, ist die Bank um 19000.- reicher. Es gibt kein Geschäft auf der Welt das einträglicher wäre. Wie man es schaffen kann in einem solchen Umfeld Verluste in Milliardenhöhe einzufahren, kann ich nicht nachvollziehen. Mit Vollgeld müsste die Bank vielleicht für die 19000.- bei der NB Zins entrichten, der Gewinn wäre immer noch gigantisch
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    • Graustufe Rot 18.04.2018 08:50
      Highlight Die Grundidee des Geldes: Der Bauer kann nicht mit einem LKW voller Kartoffeln beim Kleiderladen vorladen, wenn er eine neue Hose bracht. Also verkauft er zuerst seine Kartoffeln, kriegt Geld dafür und zahlt damit die neue Hose. Geld, dem kein Gegenwert entgegensteht, ist eine Pervertierung des Geldes als Tauschmittel. Denn dafür wars gedacht: als Tauschmittel nicht als Seifenblase. Wir werden nichts Negatives spüren, das Buchgeld der Banken wird von der SNB in Vollgeld umgewandelt und dann gibt's nur noch Vollgeld von der NAB.
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    • Graustufe Rot 18.04.2018 14:19
      Highlight @kokolorix. Besser kann mans nicht erklären. "Es gibt kein Geschäft das einträglicher wäre", aber auch keines das risikoreicher wäre siehe Subprime-Krise 2007/08. Wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann....?????
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«Ein alter Zopf» – GLP-Politiker will Geschlechter abschaffen

Verschwindet das Geschlecht aus dem Pass? Nach GLP-Nationalrat Beat Flach soll der Bund nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden.

«Bist du ein Mann oder eine Frau?»: Egal, ob wir neue Schuhe bestellen, ein Abo lösen oder eine Umfrage ausfüllen – wir werden nach unserem Geschlecht gefragt. Auch der Staat gehört zu den Fragenden, und dies kaum sind wir auf der Welt. Die Antwort schreibt er in die Akten und druckt sie auf den Pass und die ID.

Was die meisten nicht hinterfragen, findet GLP-Nationalrat Beat Flach «ein alter Zopf». Geht es nach ihm, sollen das M oder F ganz aus dem Pass und dem Personenstandregister …

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