Schweiz
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Winter 2016/2017 war im Mittelland zu kalt und zu trocken

01.03.17, 18:21 02.03.17, 06:34

Die 10 besten Skigebiete der Alpen 2016

Der Winter 2016/2017 war im Mittelland zu kalt und zu trocken. In Zürich-Affoltern betrug das Temperaturdefizit im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 minus 0.6 Grad.

Das Thermometer stieg in Zürich-Affoltern an 18 Tagen dieses Winters nicht über 0 Grad an. Die Zahl an sogenannten Eistagen entspricht dem langjährigen Mittel. Auf der Alpensüdseite gestaltete sich der Winter zu warm und deutlich zu trocken, so dass zeitweise erhebliche Waldbrandgefahr herrschte.

Auch in den Bergen fiel der Winter zu mild aus. Auf dem Pilatus betrug der Temperaturüberschuss 1.6 Grad. Mit mehr als 472 Stunden in den letzten drei Monaten schien die Sonne auf dem Luzerner Hausberg überdurchschnittlich oft.

Ausserdem fiel auch schweizweit deutlich zu wenig Niederschlag, wie der Wetterdienst MeteoNews am Mittwoch bilanzierte. Schuld an der Niederschlagsarmut war der aussergewöhnlich trockene Dezember 2016. Einzelne Messstationen in der Schweiz registrierten einen Dezember ohne einen einzigen Millimeter Niederschlag. (sda)

Diese Bilder beweisen, dass es in der Schweiz im Winter durchaus auch mal Schnee hat

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • gas_wookie 01.03.2017 21:54
    Highlight Ist ein Winter nach DIN genormt? Oder wie kann ein Winter zu kalt sein? Dass es in besagter Jahreszeit auch Minusgrade haben kann, sollte seit längerem bekannt sein.
    2 0 Melden
    • Döst 02.03.2017 07:34
      Highlight Ja, die "DIN" Norm ist der Durchschnitt von 1981-2010 (Winter=dez/jan/feb).
      Aber klar: es wird nie genau einen exakten Durchschnittswinter geben. Ist immer zu warm, kalt, trocken oder nass.
      Deshalb geht den Meteorologen und "Klimaexperten" auch nie die Arbeit aus..
      3 0 Melden

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