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Rollerfahrer stirbt auf der A2: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung

11.11.17, 07:13 11.11.17, 13:08


Tödlicher Verkehrsunfall im Tessin: Nach der Kollision mit einem Auto auf der A2 kam der Fahrer eines Motorrollers ums Leben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Autolenker – er wird der vorsätzlichen Tötung und schwerer Verkehrsdelikte verdächtigt.

Nach einer ersten Befragung wurde der Autofahrer vorübergehend festgenommen, wie die Tessiner Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei gemeinsam mitteilten. Bei ihm und beim Unfallopfer handelte es sich jeweils um 36-jährige Italiener mit Wohnsitz in der Schweiz.

Gemäss Zeugenaussagen war der Verdächtige viel zu schnell unterwegs. Die Polizei schickte deshalb bereits vor dem Unfall mehrere Patrouillen los, um den fehlbaren Lenker zu stoppen - erfolglos. Untersuchungen hätten zudem ergeben, dass er alkoholisiert gewesen sei, teilten die Tessiner Strafverfolgungsbehörden am Samstag mit. Weitere Ermittlungen laufen.

Die Kollision hatte sich am Freitagnachmittag nahe Sigirino auf dem Monteceneri ereignet. Die Autobahn war wegen des Unfalls kurzzeitig komplett gesperrt. (viw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 11.11.2017 09:09
    Highlight Letzthin konnte ich beobachten, wie innerorts eine Limousine mit viel zu ungenügendem Abstand einem Roller aufsass. Wenn dieser sich bedrängt fühlt und sich vor der nächsten nassen Kurve verunsichern lässt, kräht wohl kein Hahn danach, warum dieser zu Fall kam, dachte ich nur - und was für ein Psychopath im Auto
    44 7 Melden
  • andrew1 11.11.2017 08:14
    Highlight Wäre interessant zu wissen wie genau der unfall zu stande kam. Denn eine anklage wegen vorsätzlicher tötung bei einem nicht "absichtlichen" unfall ist schon harter tobak. Meist werden unfälle höchstens als fahrlässig taxiert. Auf der anderen seite ermitteln und anzeigen kann man ja immer- was dabei rauskommt ist eine andere sache.
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    • ands 11.11.2017 10:12
      Highlight Eventualvorsatz wird als Vorsatz behandelt. Grobe Verkehrregelverletzungen können den Vorwurf des Eventualvorsatzes begründen. Es muss also nicht unbedingt absichtlich gewesen sein.
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