Wirtschaft
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An Apple store employee pulls two iPhone 6s Friday, Sept. 19, 2014,  in New York. The highly anticipated iPhone 6 and iPhone 6 Plus are being released in stores today. (AP Photo/Julie Jacobson)

Zugreifen bei Apple: Der US-Konzern plant laut einem Zeitungsbericht, eine Anleihe in Schweizer Franken aufzulegen – weil's so günstig ist Bild: AP

Folge der Negativzinsen

Apple setzt auf den Schweizer Franken: Erste Anleihe zu Tiefstzinsen geplant

10.02.15, 03:17 10.02.15, 08:38

Angesichts der Negativzinsen bei der Schweizerischen Nationalbank sind Schweizer Franken derzeit billig zu haben. Davon will nun auch Apple profitieren. Das US-Unternehmen plant, erstmals eine Anleihe in Schweizer Franken zu platzieren, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Bankkreise berichtet.

Die Grossbanken Credit Suisse und Goldman Sachs sollen demnach den Anleihenverkauf durchführen – möglicherweise schon nächste Woche. Da sich die Zinsen für Unternehmensanleihen oft nach jenen für Staatsanleihen richten, versprechen Anleihen in Schweizer Franken derzeit sehr tiefe Zinsen.

Negative Rendite: Kommt es zu einer Premiere?

Unbekannt ist, mit welcher Dauer Apple die Anleihe auflegen will. Sollte es sich aber um eine eher kurze Frist handeln, ist nach Aussagen eines Vermögensspezialisten der Londoner Firma ECM Asset Management gegenüber dem «Journal» sogar eine negative Rendite möglich.

Das würde bedeuten, dass die Anleger Apple einen bestimmten Betrag bezahlen und nach Ende der Laufzeit weniger zurückerhalten. Laut dem Spezialisten wäre das eine Premiere für eine Unternehmensanleihe.

Gemutmasst werde in Investorenkreisen aber eher, dass Apple eine Laufzeit von 10 bis 15 Jahren anstrebt, was noch immer eine Rendite von weniger als 0,5 Prozent bedeuten könnte.

Schuldenmachen in Schweizer Franken kann aber auch schief gehen: Nach dem markanten Erstarken des Schweizer Franken standen über Nacht tausende Osteuropäer, deren Häuserkredite an den Schweizer Franken gekoppelt sind, vor einem riesigen Schuldenberg und mussten Zinsen zahlen, die umgerechnet in die eigene Währung deutlich höher lagen. (trs)



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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