Ja-Trend in Basel-Stadt zum direkten Abzug der Steuern vom Lohn
Kanton Basel-Stadt: Freiwilliger Steuerabzug vom Lohn
Die Resultate:
Nach Auszählung der brieflichen Stimmen zeichnet sich am Sonntag in Basel-Stadt ein Ja zum freiwilligen Steuerabzug vom Lohn ab. Dies bedeutet ein Novum für die Schweiz: Arbeitnehmende, die im Kanton wohnen und arbeiten, sollen einen solchen direkten Abzug nutzen können.Für die Vorlage gingen rund 53,4 Prozent der brieflichen Stimmen ein, dagegen waren 46,6 Prozent, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Darum geht es: Arbeitnehmende im Kanton Basel-Stadt sollen die Möglichkeit erhalten, Steuern direkt vom Lohn abziehen zu lassen. Mitarbeitende in der Stadt würden zehn Prozent, in Riehen oder Bettingen fünf Prozent des Bruttolohns automatisch abgezogen bekommen. Der Steuerabzug ist für Mitarbeitende freiwillig. Wer ihn nicht wünscht, muss den Arbeitgeber informieren.
Grossratsbeschluss vom 22. Oktober 2025 betreffend Änderung des Gesetzes über die direkten Steuern (Steuergesetz, StG)
Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat
53,4% Ja
46,6% Nein
Kanton Basel-Stadt: Stadttauben-Initiative
Die Resultate:
Mit 63,84 Prozent lehnt die Stimmbevölkerung von Basel-Stadt die Initiative ab. Für den Gegenvorschlag hingegen sprechen sich 67,70 Prozent der bereits ausgezählten Stimmen aus. Bei einem Stichentscheid würden sich 71,19 Prozent der bereits ausgezählten brieflichen Stimmabgaben für den Gegenvorschlag entscheiden.
Darum geht es: Die Initiative fordert ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement mit Reduktion der Population auf 3000 bis 4000 Tiere, betreuten Taubenschlägen in allen Quartieren und einem Tötungsverbot. Ziel ist, Konflikte mit der Bevölkerung zu reduzieren und das Tierwohl zu sichern.
Der Gegenvorschlag des Grossen Rates sieht ein vierjähriges Pilotprojekt mit fünf betreuten Taubenschlägen, gezielter Betreuung durch Fachpersonal, Information der Bevölkerung und Massnahmen an Hotspots vor. Damit soll die Population nachhaltig reguliert werden.
Kantonale Initiative für ein «Neues Stadttaubenkonzept Kanton Basel-Stadt»
Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat
36,2% Ja
63,8% Nein
Gegenvorschlag des Grossen Rates vom 7. Januar 2026
Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat
67,7% Ja
32,3% Nein
Stichfrage zu Initiative und Gegenvorschlag
Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat
28,8% Initiative
71,2% Gegenvorschlag
Kanton Basel-Stadt: Durchmesserlinie
Die Resultate:
Bei der Fortführung des Bahnknoten-Projekts zeichnet sich ein deutliches Ja ab. 56,1 Prozent der brieflich Stimmenden befürworten eine Ausgabe von 3,6 Millionen Franken für das Lobbying beim Bund und Stadtplanungen für die Durchmesserlinie zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof.
Darum geht es: Der Ausbau der S-Bahn in Basel beinhaltet die Durchmesserlinie und damit eine direkte unterirdische Verbindung zwischen Basel SBB und dem Badischen Bahnhof. Der Kanton erhält 3,6 Millionen Franken für Planungen, Stadtentwicklung und Lobbying in Bundesbern.
Grossratsbeschluss vom 7. Januar 2026 betreffend Finanzierung der weiteren Arbeit im Zusammenhang mit dem Herzstück und dem Bahnknoten Basel
Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat
56,1% Ja
43,9% Nein
Kanton Basel-Stadt: Klybeckinsel-Volksinitiative
Die Resultate:
Das Stimmvolk lehnt die Klybeckinsel-Volksinitiative deutlich ab. 62 Prozent sagen Nein. Die Initiative verlangt, dass das Gebiet der ehemaligen Klybeckinsel zur Grünzone wird, als Insel wiederhergestellt und bewaldet wird. Mit einem Nein können die Areal-Entwicklungspläne des Kantons auf der ehemaligen Klybeckinsel mit Wohnungen und Grünanlagen weiterverfolgt werden.
Darum geht es: Diese Initiative will das Gebiet der ehemaligen Klybeckinsel in die Grünzone umwandeln, industrielle Altlasten beseitigen, die Insel bis 2035 wiederherstellen und mit einheimischen Bäumen aufforsten. Ziel ist die Schaffung neuer Grünflächen und die Verbesserung des Stadtklimas.
Kantonale Initiative «Für die Wiederherstellung und Wiederaufforstung der ehemaligen Klybeckinsel (Klybeckinsel-Volksinitiative)»
Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat
38,0% Ja
62,0% Nein
(leo/ jul/ mit Material der Sda)
Nationale Vorlagen
«Keine 10-Millionen-Schweiz»
Keine 10-Millionen-Schweiz
Ausgezählt: 0/4 | Stand: Zwischenresultat
26,8% Ja
73,2% Nein
Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:
Zivildienstgesetz
Zivildienstgesetz
Ausgezählt: 0/4 | Stand: Zwischenresultat
38,4% Ja
61,6% Nein
Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:
