Basel
Abstimmungen 2026

Abstimmung im Kanton Basel-Stadt: Alle Resultate vom 14. Juni 2026

Abstimmungen 2024: Die Resultate aus dem Kanton Basel-Stadt.
Im Kanton Basel-Stadt wird gleich über mehrere kantonale Belange abgestimmt.Bild: keystone/watson

Ja-Trend in Basel-Stadt zum direkten Abzug der Steuern vom Lohn

Am 14. Juni 2026 wird im Kanton Basel-Stadt abgestimmt. Auf nationaler Ebene stehen zwei Vorlagen auf dem Programm und auch auf kantonaler Ebene gelangen diverse Belange an die Urne. Hier findest du alle Informationen und Ergebnisse aus dem Kanton Basel-Stadt dazu.
14.06.2026, 07:0014.06.2026, 13:35

Kanton Basel-Stadt: Freiwilliger Steuerabzug vom Lohn

Die Resultate:

Nach Auszählung der brieflichen Stimmen zeichnet sich am Sonntag in Basel-Stadt ein Ja zum freiwilligen Steuerabzug vom Lohn ab. Dies bedeutet ein Novum für die Schweiz: Arbeitnehmende, die im Kanton wohnen und arbeiten, sollen einen solchen direkten Abzug nutzen können.Für die Vorlage gingen rund 53,4 Prozent der brieflichen Stimmen ein, dagegen waren 46,6 Prozent, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Darum geht es: Arbeitnehmende im Kanton Basel-Stadt sollen die Möglichkeit erhalten, Steuern direkt vom Lohn abziehen zu lassen. Mitarbeitende in der Stadt würden zehn Prozent, in Riehen oder Bettingen fünf Prozent des Bruttolohns automatisch abgezogen bekommen. Der Steuerabzug ist für Mitarbeitende freiwillig. Wer ihn nicht wünscht, muss den Arbeitgeber informieren.

Grossratsbeschluss vom 22. Oktober 2025 betreffend Änderung des Gesetzes über die direkten Steuern (Steuergesetz, StG)

Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat

53,4% Ja

46,6% Nein

Kanton Basel-Stadt: Stadttauben-Initiative

Eine Taube sucht im Kies des Stadelhoferplatz nach Futter fotografiert am Freitag, 17. April 2026 in Zuerich. Nachdem die Stadt den Bestand regulierte, hat der Verein Stadttauben eine Motion zum Schut ...
Im Kanton Basel-Stadt soll eine Lösung für die Taubenpopulation gefunden werden.Bild: keystone

Die Resultate:

Mit 63,84 Prozent lehnt die Stimmbevölkerung von Basel-Stadt die Initiative ab. Für den Gegenvorschlag hingegen sprechen sich 67,70 Prozent der bereits ausgezählten Stimmen aus. Bei einem Stichentscheid würden sich 71,19 Prozent der bereits ausgezählten brieflichen Stimmabgaben für den Gegenvorschlag entscheiden.

Darum geht es: Die Initiative fordert ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement mit Reduktion der Population auf 3000 bis 4000 Tiere, betreuten Taubenschlägen in allen Quartieren und einem Tötungsverbot. Ziel ist, Konflikte mit der Bevölkerung zu reduzieren und das Tierwohl zu sichern.

Der Gegenvorschlag des Grossen Rates sieht ein vierjähriges Pilotprojekt mit fünf betreuten Taubenschlägen, gezielter Betreuung durch Fachpersonal, Information der Bevölkerung und Massnahmen an Hotspots vor. Damit soll die Population nachhaltig reguliert werden.

Kantonale Initiative für ein «Neues Stadttaubenkonzept Kanton Basel-Stadt»

Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat

36,2% Ja

63,8% Nein

Gegenvorschlag des Grossen Rates vom 7. Januar 2026

Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat

67,7% Ja

32,3% Nein

Stichfrage zu Initiative und Gegenvorschlag

Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat

28,8% Initiative

71,2% Gegenvorschlag

Kanton Basel-Stadt: Durchmesserlinie

Die Resultate:

Bei der Fortführung des Bahnknoten-Projekts zeichnet sich ein deutliches Ja ab. 56,1 Prozent der brieflich Stimmenden befürworten eine Ausgabe von 3,6 Millionen Franken für das Lobbying beim Bund und Stadtplanungen für die Durchmesserlinie zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof.

Darum geht es: Der Ausbau der S-Bahn in Basel beinhaltet die Durchmesserlinie und damit eine direkte unterirdische Verbindung zwischen Basel SBB und dem Badischen Bahnhof. Der Kanton erhält 3,6 Millionen Franken für Planungen, Stadtentwicklung und Lobbying in Bundesbern.

Grossratsbeschluss vom 7. Januar 2026 betreffend Finanzierung der weiteren Arbeit im Zusammenhang mit dem Herzstück und dem Bahnknoten Basel

Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat

56,1% Ja

43,9% Nein

Kanton Basel-Stadt: Klybeckinsel-Volksinitiative

Die Resultate:

Das Stimmvolk lehnt die Klybeckinsel-Volksinitiative deutlich ab. 62 Prozent sagen Nein. Die Initiative verlangt, dass das Gebiet der ehemaligen Klybeckinsel zur Grünzone wird, als Insel wiederhergestellt und bewaldet wird. Mit einem Nein können die Areal-Entwicklungspläne des Kantons auf der ehemaligen Klybeckinsel mit Wohnungen und Grünanlagen weiterverfolgt werden.

Darum geht es: Diese Initiative will das Gebiet der ehemaligen Klybeckinsel in die Grünzone umwandeln, industrielle Altlasten beseitigen, die Insel bis 2035 wiederherstellen und mit einheimischen Bäumen aufforsten. Ziel ist die Schaffung neuer Grünflächen und die Verbesserung des Stadtklimas.

Kantonale Initiative «Für die Wiederherstellung und Wiederaufforstung der ehemaligen Klybeckinsel (Klybeckinsel-Volksinitiative)»

Ausgezählt: 0/3 | Stand: Zwischenresultat

38,0% Ja

62,0% Nein

(leo/ jul/ mit Material der Sda)

Nationale Vorlagen

«Keine 10-Millionen-Schweiz»

Keine 10-Millionen-Schweiz

Ausgezählt: 0/4 | Stand: Zwischenresultat

26,8% Ja

73,2% Nein

Darum geht es: Diese Initiative der SVP verlangt, dass Bundesrat und Parlament einen Bevölkerungsdeckel für die Schweiz einführen. So soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 nicht die 10-Millionen-Marke überschreiten. Wie das genau funktionieren soll, erfährst du im Video unten:

Video: watson/Aylin Erol, Michael Shepherd

Zivildienstgesetz

Zivildienstgesetz

Ausgezählt: 0/4 | Stand: Zwischenresultat

38,4% Ja

61,6% Nein

Darum geht es: Bund und Parlament finden, dass zu viele Männer vom Armee- in den Zivildienst wechseln. Deshalb soll der Zivildienst unattraktiver gestaltet werden. Welche Massnahmen im neuen Gesetz genau drinstehen, erfährst du hier:

Video: watson/hanna hubacher, michael shepherd
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

Bundesbeschluss über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
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