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Das Nokia 8.1 zählt zu den ersten Handys, die Android Q unterstützen.

Android Q kommt: Das sind die besten neuen Funktionen

Google hat eine neue Beta-Version seines Betriebssystems Android Q veröffentlicht. Dieses Mal werden auch Geräte anderer Hersteller unterstützt. Wir geben einen Ausblick auf kommende Funktionen.



Ein Artikel von

T-Online

Pünktlich zu seiner Entwicklerkonferenz I/O hat Google eine dritte Beta-Version veröffentlicht. Anders als die Vorgänger steht diese für 21 Modelle von 13 verschiedenen Herstellern zur Verfügung (vollständige Liste siehe Infobox). Bisher konnten nur Besitzer eines Pixel-Smartphones die neue Android-Version testen. Diese werden von Google selbst entwickelt und bieten somit Hard- und Software aus einer Hand.

Wer das Betriebssystem vor dem Release testen möchte, kann sich bereits eine Beta-Version herunterladen. Doch zunächst die neuen Funktionen in der Übersicht:

Erweiterter Dark Mode und Support für Falt-Smartphones

Das neue Android 10 Q markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des beliebtesten mobilen Betriebssystems. Erstmals werden Geräte mit faltbaren Displays wie das Samsung Galaxy Fold oder das Huawei Mate X und der neue Mobilfunkstandard 5G vollständig unterstützt. Das ist laut Google «perfekt für Streaming, Spiele und Augmented Reality».

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Android 10 auf auffaltbaren Geräten. Video: YouTube/Android

Auch der Trend zum dunklen Design wird in der neuen Android-Version fortgesetzt. Nicht nur das Betriebssystem, wie bei Android 9, sondern auch Google-Apps wie Gmail erhalten ein schwarzes Layout. Der sogenannte «Dark Mode» schont Augen und Akku.

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Das Nokia 9 mit dem alten Dark Mode von Android 9. bild: watson

Schnellere Updates und System-Updates im Hintergrund

Sicherheits- und Funktions-Updates sollen künftig schneller auf die Android-Geräte gelangen. Konkret sollen Updates künftig direkt über den Google Play Store verteilt werden. Laut Google muss man das Handy dazu nicht einmal mehr ausschalten und neustarten. Stattdessen werden Aktualisierungen einfach im Hintergrund ausgeführt, ähnlich wie das heute schon bei Apps der Fall ist.

Live-Untertitel für Video-Apps und Podcasts

Künstliche Intelligenz ermöglicht Software-Innovationen wie etwa eine automatische Audio-Transkription, die beliebige Videos, also auch eigene, auf ein Tippen hin live mit Untertiteln versieht. Das soll vor allem Gehörlosen helfen, ist aber auch praktisch, wenn man unterwegs ein Video schauen möchte, ohne den Ton anzuschalten. Die automatische Funktion funktioniert sogar für Podcasts und Sprachnachrichten – unabhängig davon, welche App man nutzt. Man könnte beispielsweise auch eigene Sprachaufnahmen in Text umwandeln und das Feature als Diktierfunktion nutzen.

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Sobald gesprochenes Wort erkannt wird, werden die Untertitel erstellt – alles direkt auf dem Handy. Die Texte bleiben also immer auf dem Smartphone. Video: YouTube/Google

Verbesserte Privatsphäre-Einstellungen

In Sachen Datenschutz und Privatsphäre hat Google offenbar aus der Vergangenheit gelernt und seine Einstellungen aufgeräumt. Nutzer sollen künftig alle wichtigen Buttons in einer zentralen Privatsphäre-Rubrik finden. Ausserdem können sie leichter festlegen, mit welchen Apps sie ihren Standort teilen wollen. In älteren Android-Versionen sind dazu mehrere Schritte notwendig.

Laut Google soll die neue Android-Versionen vor allem Verbesserungen bei Sicherheit und Datenschutz bringen. Insgesamt sind 50 neue Sicherheitsfunktionen angekündigt.​

Hier erklären wir Schritt für Schritt, wie du gespeicherte Google-Aktivitäten löschen kannst.

Fokusmodus für konzentriertes Arbeiten

Auch das «Digital Wellbeing», also ein gesundes Nutzerverhalten, soll gefördert werden. Google will also, dass wir einen bewussteren Umgang mit dem Smartphone pflegen. Dazu wurden bereits 2018 mit Android 9 Funktionen wie der App-Timer und ein Entspannungsmodus eingeführt. Ein Dashboard zeigt an, wie viel Zeit man mit dem Smartphone verbracht hat und welche Apps man überwiegend genutzt hat. Bei Android 10 kommt ein «Fokusmodus» hinzu, der Apps mit hohem Ablenkungspotenzial vorübergehend deaktiviert und so konzentriertes Arbeiten erleichtern soll. Über den «Family Link» können Eltern zudem die Bildschirmzeit ihrer Kinder überwachen und beschränken.

Neue System-Navigation

Unter Android 10 Q kann man wie gewohnt die Steuerung über die drei Navi-Buttons (Home, Zurück, App-Übersicht) nutzen. Auch die von Android 9 Pie bekannte Wisch-Steuerung ist nach wie vor vorhanden. Neu steht zudem eine dritte Navigationsmöglichkeit zur Auswahl, die vollständig auf Wischgesten setzt.

Zwar bieten Huawei, Samsung oder Xiaomi schon länger eigene Wisch-Steuerungen an, die optional genutzt werden können. Google will die teils unterschiedlichen Umsetzungen der Wischgesten nun mit Android Q vereinheitlichen.

Folgende Smartphones unterstützten die Beta 3-Version von Android Q

- Asus Zenfone 5Z
- Essential PH-1
- Nokia 8.1
- Huawei Mate 20 Pro
- LG G8 ThinQ
- OnePlus 6(T)
- Oppo Reno
- Realme 3 Pro
- Sony Xperia XZ3
- Tecno Spark 3 Pro
- Vivo X27
- Vivo NEX S
- Vivo NEX A
- Xiaomi Mi Mix 3 5G
- Xiaomi Mi 9
- alle Google-Pixel-Modelle ausser Pixel 3a

Die Installation gestaltet sich bei jedem Modell unterschiedlich. Google hat eine Hilfe-Seite veröffentlicht, wo der Installationsvorgang für jedes Modell erklärt wird. Noch ein Hinweis: Beta-Versionen einer Software können Fehler enthalten. Vor der Installation sollten Nutzer daher ihre Daten sichern und sich mit den Risiken vertraut machen.

7 neue Funktionen in Android 10

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Video: YouTube/9to5Google

Die finale Vollversion von Android 10 Q wird voraussichtlich bald veröffentlicht. Allerdings kann es eine Weile dauern, bis Hersteller ihre Geräte mit Updates versorgen. Pixel-Smartphones erhalten die neue Android-Version sofort. Auch Geräte, die am Android-One-Programm teilnehmen, werden zeitnah aktualisiert. Dazu gehören alle neueren Nokia-Smartphones. Besitzer eines Samsung-Handys müssen sich erfahrungsgemäss gedulden. Ältere Geräte erhalten das Update möglicherweise niemals.

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • nick11 11.05.2019 22:50
    Highlight Highlight Gibt es den angekündigten Desktopmodus in der Beta? Konnte leider nichts dazu finden...
    • Hüendli 12.05.2019 01:24
      Highlight Highlight Ohne Gewähr: Ich meine gelesen zu haben, dass der in den Entwickleroptionen eingeschaltet (bzw. enforced) werden muss. Dürfte also drin sein, wohl einfach noch nicht ganz fertig.
  • derEchteElch 11.05.2019 17:27
    Highlight Highlight „Schnellere Updates und System-Updates im Hintergrund (..) Konkret sollen Updates künftig direkt über den Google Play Store verteilt werden.“

    Oha jetzt aber!
    Wie war das? Windows 10 wurde doch beschimpft und schlecht geredet, weil es automatisch Updates herunterlädt sowie installiert. Bei Google hingegen ist das ein erwünschtes Feature, das von allen ganz fest gelobt wird.. 🤷🏻‍♂️
    • nick11 11.05.2019 23:14
      Highlight Highlight Es geht dabei v.a. um Updates im Hintergrund. Bei Windows kannst du dich für min. 10-30 Minuten hinlegen wenn ein Update kommt.
      Und es geht um Sicherheit, ich kenne viele die Ignorieren die Updatemeldungen während Monaten. Ein User der sich nicht auskennt sollte nichts mit den Updates zu tun haben.
      Und bei Microsoft sind es nicht die Updates an sich die für Gerede sorgen, sondern die Probleme die sie damit haben, u.a. Datenverlust und Anwendungen die nicht mehr laufen. Das kenn ich so von Android (noch) nicht.
    • Kirsh1793 13.05.2019 11:35
      Highlight Highlight @nick11 Also ich weiss ja nicht, was andere Leute so mit ihren PCs machen, aber ein Windows Update hält mich jeweils vielleicht 5min von der Arbeit ab (mittlerweile wird ja der Grossteil des Updates schon im Hintergrund gemacht). Bei einem Upgrade auf die nächste Version (also halbjährlich) dauert das natürlich schon etwas länger.
      Ich finde das jedoch völlig ok.
    • nick11 13.05.2019 13:27
      Highlight Highlight sorry, meine natürlich die Halbjährlichen Upgrades, die u.a. auch Probleme bereiten.
  • Chrigu BE 11.05.2019 15:28
    Highlight Highlight Zwei Dinge sollte man dazu wissen:
    1. Der "Dark Mode" spart nur bei Smartphones mit OLED-Display Energie, bei anderen nur durch Verdunkelung der Screen-Beleuchtung
    2. Google hat keineswegs "gelernt", sie erheben weiterhin die Daten (sogar mehr), lediglich die Deaktivierung (EINZELNER!) Datenerfassung ist einfacher. Nach wie vor bleiben Services (z. B. Google Auto) in weiten Bereichen gesperrt, stimmt man der Datenerfassung nicht zu. Google sägt sich nicht selbst eine grosse Einnahmequelle ab. Also: Window Dressing
    • The Destiny // Team Telegram 11.05.2019 16:54
      Highlight Highlight @Chrigu zum Glück kann man ja noch rooten.

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