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Millionen Laptops werden nach wenigen Jahren ersetzt. Was läuft schief?

Der Akku im neuen ThinkPad von Lenovo ist auch für Laien leicht austauschbar.
Der Akku im neuen ThinkPad von Lenovo ist auch für Laien leicht austauschbar.bild: watson
Interview

Millionen funktionierende Laptops werden nach wenigen Jahren ersetzt – Was da schief läuft

Die EU drängt auf einfach reparierbare Elektrogeräte. Der Schweizer Lenovo-Manager Christoph Blindenbacher über die Gründe, warum Laptops und Handys oft schlecht reparierbar sind, wie man sie nachhaltiger bauen könnte und warum er an ein Comeback langlebiger Geräte glaubt.
21.04.2024, 17:3321.04.2024, 17:56
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In Europa und den USA stehen Reparaturgesetze vor der Tür, die Notebooks und Smartphones besser reparierbar machen sollen. Der weltweit grösste PC-Hersteller Lenovo hat auf die kommenden «Right to Repair»-Gesetze reagiert und die Reparierbarkeit seiner neusten Laptops stark verbessert. Christoph Blindenbacher – Director ThinkPad Portfolio Management bei Lenovo in den USA – erklärt im Gespräch mit watson, warum er glaubt, dass die ganze Branche vor einem Wandel steht.

Herr Blindenbacher, Millionen einwandfrei funktionierende Laptops werden bereits nach wenigen Jahren ersetzt. Warum eigentlich?
Christoph Blindenbacher: Für unsere Geschäftskunden ist der nachlassende Akku der wichtigste Grund für einen Gerätewechsel nach rund drei Jahren. An zweiter Stelle werden abgenutzte Tastaturen genannt. Firmen wollen ihren Angestellten keine Laptops abgeben, die nicht neuwertig aussehen – die Mitarbeiter könnten sich so nicht wertgeschätzt fühlen. Gestiegene Technologiebedürfnisse kommen erst an dritter Stelle.

Welche Teile in Laptops gehen am häufigsten kaputt?
Der häufigste Reparaturgrund ist ein Displaybruch, weil der Laptop fallen gelassen wurde. Nummer zwei ist die Tastatur, weil der User beispielsweise etwas verschüttet hat. Auf Platz drei folgt die Hauptplatine. Da heutzutage vieles verlötet ist, muss nur ein Teil defekt sein, etwa der häufig genutzte USB-C-Anschluss, und die ganze Platine muss ausgetauscht werden.

Genau das ist das Problem. Früher konnte man bei jedem Notebook den Akku ersetzen oder den Arbeitsspeicher aufrüsten. Dann erschien vor gut 15 Jahren das ultradünne MacBook Air und seitdem lassen sich Laptops immer schlechter reparieren. Was ist schiefgelaufen?
Der Hauptgrund für die abnehmende Reparierbarkeit ist der stark gestiegene Mobilitätsanspruch. Plötzlich hiess es von Kunden, der Laptop sei für mobiles Arbeiten zu schwer. Um die Geräte dünner, leichter und portabler zu machen, wurden die Bauteile verlötet und verleimt – mit dem Nachteil, dass Laptops nicht mehr aufrüstbar und schlechter reparierbar wurden.

Ist es nicht auch günstiger für den Hersteller, Geräte zu verlöten und verleimen, statt sie reparierbar zu bauen?
Teilweise sicher, aber wenn man es richtig machen würde, muss ein gut reparierbares Gerät nicht zwingend teurer werden. Wir zeigen dies mit unseren neuen ThinkPads. Unsere bislang umgesetzten Massnahmen, welche die Laptops einfacher reparierbar machen, haben eigentlich keinen Kostennachteil für die Kunden.

Die Tastatur lässt sich beim neuen Lenovo ThinkPad mit wenigen Handgriffen austauschen.
Die Tastatur lässt sich beim neuen Lenovo ThinkPad mit wenigen Handgriffen austauschen.bild: watson

Die beiden neusten ThinkPads sind laut unabhängigen Reparatur-Experten tatsächlich sehr gut reparierbar. Wie baut man einfach zu reparierende Geräte?
Ideal für Laien ist so modular wie möglich. Das heisst, viele Komponenten, die man einfach mit Steckverbindungen anbringen kann, und die Verwendung von Standardschrauben, die kein spezielles Werkzeug erfordern. Wichtig ist, dass der Zugang zu oft defekten Teilen leicht und selbsterklärend ist, aber heikle Komponenten geschützt bleiben.

Klingt gut, aber in der Praxis sind 99 Prozent aller Geräte nicht mit Fokus auf einfaches Reparieren entwickelt.
Auch unsere Geräte sind noch nicht vollständig modular, aber unsere Vision ist, dass sie in fünf bis sechs Jahren modular oder viel modularer sind. Eine Herausforderung sind die Kosten: Ein bausteinförmiges Design ist teurer, als alles fix auf einer Hauptplatine zu verbauen. Insbesondere bei privaten Konsumenten fehlt teils noch der Wille, diesen Aufpreis zu bezahlen. Noch immer gewinnt oft der günstigste Anbieter und nicht der nachhaltigste.

«Technisch ist ein modularer Laptop heute machbar, würde aber extrem teuer werden, wenn man keine Qualitätseinbusse in Kauf nehmen will.»
Christoph Blindenbacher, Director ThinkPad Portfolio Management

Haben gut reparierbare bzw. modulare Geräte auch Nachteile?
Soll ein vollständig modularer Laptop sechs Jahre laufen, werden hochwertigere Materialien als bei heutigen Geräten notwendig. Das bedeutet: Technisch ist ein modulares Design zwar bereits machbar, würde aber extrem teuer, wenn man keine Qualitätseinbusse in Kauf nehmen will.

Unsere Geräte sind noch nicht vollständig modular, da wir keine Kompromisse bei der Qualität eingehen möchten. Aber wir stehen erst am Anfang: Werden modulare Komponenten künftig hoffentlich von der gesamten Branche häufiger nachgefragt, dürften auch die Preise sinken.

Es gibt schon lange den Trend, neue Geräte in kürzeren Intervallen auf den Markt zu bringen. Ich vermute, die Produktentwicklung ist mit fest verbauten Komponenten einfacher?
Das ist so. Die Innovationszyklen haben sich beschleunigt, alle Gerätehersteller wollen neue Technologien schnell implementieren und das geht mit fest verbauten Teilen einfacher. Laptops sind zudem je länger je mehr zu austauschbaren Gebrauchsgegenständen mit geringen Margen geworden. Man hat entsprechend mit fest verbauten Bauteilen den einfachsten gangbaren Weg gesucht. Der Hauptgrund für die abnehmende Reparierbarkeit war aber das gestiegene Mobilitätsbedürfnis im Business-Bereich.

Also sind die Kunden schuld?
Für Lenovo ist der Business-Markt zentral. Und dort ist es so, dass bei öffentlichen Ausschreibungen Kriterien wie Portabilität lange überhandnahmen, während Anforderungen wie reparierbar und aufrüstbar völlig in den Hintergrund rückten. Wer diese Anforderungen nicht erfüllte, wurde schlicht nicht berücksichtigt. Zudem war früher das Verständnis, was kurze Produktlebenszyklen für die Umwelt bedeuten, niemals so ausgeprägt wie heute. Laptops alle drei Jahre zu ersetzen, wurde kaum hinterfragt.

Christoph Blindenbacher von Lenovo zeigt das Innenleben eines ThinkPads.
Christoph Blindenbacher von Lenovo zeigt das Innenleben eines ThinkPads.
bild: watson

Werden Geräte wie Laptops und Smartphones nun wieder besser reparierbar?
Man muss unterscheiden zwischen Greenwashing, was in den vergangenen Jahren oft betrieben wurde, und Massnahmen, welche die Langlebigkeit und den CO2-Fussabdruck wirklich reduzieren.

Was bezeichnen Sie als Greenwashing?

Ein Beispiel ist recyceltes Plastik aus den Ozeanen, das in geringen Mengen etwa in den Lautsprechern eines Mobilgeräts verbaut wird, um das Produkt insgesamt als nachhaltig darzustellen.

Was wäre wirklich nachhaltig?
Sinnvolle Massnahmen zur CO2-Reduktion bei Elektronikgeräten werden in drei Bereichen erzielt: erstens beim Transport der Bauteile zu unserem Produktionswerk sowie der Endgeräte zu den Kunden, zweitens beim Energieverbrauch und drittens beim Lebenszyklus – mit dem Ziel, diesen zu verlängern und in einen Kreislauf zu kommen. Bei diesen drei Faktoren, die etwa 65 Prozent des gesamten CO₂-Fussabdrucks ausmachen, setzen wir an, um nicht Greenwashing zu betreiben.

Was tut Lenovo konkret?
Beim Transport bieten wir den Weg auch per Schiff oder vor den geopolitischen Spannungen in Osteuropa per Zug an. Beim Stromverbrauch setzen wir beispielsweise auf Laptop-Displays mit geringerem Stromverbrauch. Und natürlich müssen unsere Geräte reparierbar sein, damit sie eben nicht nach drei Jahren entsorgt werden.

«Für Unternehmen ist die Nachhaltigkeit eines Laptops fast wichtiger als der Preis.»

Sie haben jetzt zwei gut reparierbare Laptops. Was ist mit all den anderen Lenovo-Geräten?
Bis 2027 sollen 76 Prozent unserer Geräte reparierbar sein. Wir haben bei den meistverkauften Business-Laptops begonnen, um eine grosse Wirkung zu erzielen, und weil Firmenkunden reparierbare Geräte wünschen, um ihre CO2-Ziele zu erreichen. Mittlerweile ist für Unternehmen die Nachhaltigkeit eines Laptops fast wichtiger als der Preis.

Klar, Unternehmen oder Behörden müssen nachhaltige Geräte kaufen. Aber bei Privatkunden zählen vermutlich Preis, Technik oder Design weit mehr?
In zwei, drei Jahren wird Nachhaltigkeit für Firmenkunden zum wichtigsten Kaufkriterium. Bei Grosskunden ist dies teils schon heute der Fall. Bei Privatkunden wird es noch etwas länger dauern. Wir gehen aber davon aus, dass sich auch Enduser in ein paar Jahren eher nicht für ein Lenovo-Gerät entscheiden werden, wenn sie nicht besser reparierbar werden.

Wenn die Geräte reparierbar sind, werden weniger neue Geräte gekauft. Das ist kaum in Ihrem Interesse.
Das Risiko gehen wir ein. Wer nicht reparierbare Geräte anbietet, wird sehr bald Marktanteile verlieren.

Warum?
Die ganze Branche steht vor einem Wandel, weil die Kunden künftig immer öfter reparierbare Geräte fordern werden. Dies auch, weil sie einen Beitrag an eine nachhaltigere Welt leisten wollen.

«Unsere Vision sind komplett modulare Geräte, die aufrüstbar sind.»
Je modularer ein Laptop, desto leichter lässt er sich reparieren oder aufrüsten. Bei den neuen ThinkPads können Teile wie Tastatur, Akku, Arbeitsspeicher (RAM) oder 5G-Funkmodul einfach ersetzt werden ...
Je modularer ein Laptop, desto leichter lässt er sich reparieren oder aufrüsten. Bei den neuen ThinkPads können Teile wie Tastatur, Akku, Arbeitsspeicher (RAM) oder 5G-Funkmodul einfach ersetzt werden.bild: ifixit

Und Geld wird dann mit Ersatzteilen verdient?
Ersatzteile sind ein Geschäft, ja. Die Vision sind aber komplett modulare Geräte, die aufrüstbar sind. Die Kunden sollen ihren Laptop künftig auch mit einem schnelleren Prozessor aufrüsten können und der Verkauf solcher Upgrades kann ein neuer Absatzkanal sein.

Wollen nur Europäer reparierbare Geräte oder ist das ein globaler Trend?
Den Paradigmenwandel sehen wir am stärksten in Europa, an zweiter Stelle mit noch relativ deutlichem Abstand folgen die USA. In Asien hingegen stehen Kriterien wie möglichst dünn und schnell klar an erster Stelle.

Ist die wieder entdeckte Liebe für die Reparatur auch eine Reaktion auf die kommenden Reparaturgesetze in Europa und den USA?
Ja. In Frankreich müssen Geräte in Läden bereits jetzt transparent ausweisen, wie reparierbar sind. Die EU wird dies übernehmen und mit grosser Sicherheit austauschbare Batterien ab 2026 vorschreiben. Auch einzelne US-Bundesstaaten wie Kalifornien sind sehr weit mit sogenannten «Right to Repair»-Gesetzen.

Das heisst?
Als Hersteller müssen wir unsere Geräte dem striktesten Gesetz anpassen, da es keinen Sinn ergibt, für einzelne Länder oder US-Bundessaaten andere Geräte zu bauen. Zudem wollen auch wir bis 2050 das Netto-Null-Ziel bei unseren Treibhausgas-Emissionen erreichen und dafür müssen unsere Geräte langlebig sein.

Das neue ThinkPad T14 Gen 5 hat im Reparatur-Test der Reparaturexperten von iFixit 9 von 10 Punkte erhalten.
Das neue ThinkPad T14 Gen 5 hat im Reparatur-Test der Reparaturexperten von iFixit 9 von 10 Punkte erhalten. bild: watson

Unterstützt Lenovo die kommenden «Right to Repair»-Gesetze?
Ja, unsere neuen Business-Laptops der L- und T-Serie sind bereits auf die kommenden Reparaturgesetze ausgelegt. Wir wollen bereit sein.

Die EU will Hersteller verpflichten, über mehrere Jahre Ersatzteile und Reparaturanleitungen zur Verfügung zu stellen. Wie beurteilen Sie das?
Bei unseren ThinkPads sind Reparaturteile schon jetzt fünf Jahre nach Verkaufsende verfügbar. Mithilfe der Reparaturexperten von iFixit haben wir zudem eine leicht verständliche Reparaturanleitung mit Bildern und Videos erstellt. Zuvor hatten wir einen 400-seitigen Reparatur-Guide, der für Laien eher abschreckend als nützlich war.

«Wir müssen das Vertrauen der Kunden in reparierbare Geräte zurückgewinnen.»

Die Branche hat Smartphones und Laptops über Jahre immer schlechter reparierbar gemacht. Es dürfte schwierig sein, Konsumenten davon zu überzeugen, dass sie ihre Geräte nun wieder reparieren statt ersetzen sollen?
Wir als Branche müssen das Bewusstsein für Reparaturen steigern. Kunden haben teils die schlechte Erfahrung gemacht, dass sie ein Gerät nur sehr mühsam öffnen konnten und merkten, dass der Akku nicht getauscht werden kann und sie nach dem Öffnen die Garantie verloren haben. Wir müssen also das Vertrauen der Kunden in reparierbare Geräte zurückgewinnen.

Wie soll das gehen?
Indem wir mit den Leuten zusammenarbeiten, deren Kernkompetenz Reparaturen sind. Deshalb unsere Partnerschaft mit der Firma iFixit. Ihre Reparatur-Tests sind der Massstab in der Industrie. Die Resultate sind online einsehbar und machen transparent, was wir bei der Entwicklung unserer neuen ThinkPads gut oder schlecht gemacht haben. iFixit überprüft beispielsweise auch, ob wir alle wichtigen Reparaturteile anbieten. Konsumenten erhalten so die Gewissheit, dass Reparaturen effektiv möglich sind.

Was kann ein Laptop-Hersteller wie Lenovo von einer Reparaturfirma wie iFixit lernen?
Sehr viel. Einerseits kennt iFixit jeden Kniff, um Geräte auch für Laien reparierbar zu bauen. Als Hersteller vergisst man vielleicht kleine Details, die Reparaturen unnötig erschweren, etwa unter einer Folie versteckte Schrauben. Andererseits sind die kommenden Reparaturgesetze komplex. iFixit hat in diesem Bereich viel Expertise und konnte uns beraten, die neuen ThinkPads so zu entwickeln, dass sie mit den künftigen Gesetzen kompatibel sind.

In den USA hat Oregon als erster Bundesstaat Software-Blockaden verboten, mit denen Hersteller Reparaturen mit Ersatzteilen erschweren. Setzt Lenovo solches Parts-Pairing ein?
Ja, wir setzen es momentan aus Sicherheitsgründen bei unseren Motorola-Smartphones, die zu Lenovo gehören, ein. Gerade bei einem Akku wollen viele Gerätehersteller verhindern, dass ein Dritthersteller-Akku aufschwillt oder Feuer fängt. Es geht dabei auch um Haftungsfragen. Bei den Notebooks waren wir schon immer offener, dort ist es problemlos möglich, einen anderen Akku einzusetzen, und wir blockieren das nicht mit Software.

Müssen Laptop- und Smartphone-Hersteller nun ihre Software-Blockaden in den USA entfernen?
Wir analysieren das neue Gesetz und werden uns – wie andere Marken auch – anpassen. Wir gehen davon aus, dass dieses Parts-Pairing-Verbot beispielsweise auch in Kalifornien bald kommt.

Andere Hersteller argumentieren, Kunden könnten sich bei Selbstreparaturen verletzen. Besteht diese Gefahr?
Es gibt natürlich Herausforderungen, um den Enduser als auch das Innenleben des Geräts zu schützen. Das ist aber auf jeden Fall lösbar, sonst hätten wir nicht unsere meistverkauften Laptops für Endkunden reparierbar gebaut.

Und was ist mit der Garantie, wenn ich das Gerät öffne?
Teile, die austauschbar verbaut sind, dürfen bei uns vom Endnutzer ohne Garantieverlust ausgewechselt werden, also Komponenten wie Akku, Arbeitsspeicher oder 5G-Funkmodul. Bei Teilen, die bislang nicht für Selbstreparaturen entwickelt wurden, etwa das Display, geht die Garantie verloren. Bei Smartphones werden wir bald auch modulare Displays sehen, bei Notebooks wird es länger dauern.

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141 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pan Tau
21.04.2024 18:20registriert Oktober 2014
Und wenn das Gerät einwandfrei funktioniert, kommt ein Softwareriese und sagt, du brauchst jetzt ein neues.
9820
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eocas
21.04.2024 19:23registriert Juni 2022
Der Artikel riecht nach Advertorial, macht aber nichts, weil inhaltlich top!

Was im Interview allerdings nicht erwähnt wird, ist die Gängelei durch das Betriebssystem Microsoft Windows, das sich für Laien oft nicht so einfach upgraden lässt. Das verleitet viele Anwender dazu ein neues Gerät (mit vorinstalliertem Win11) anzuschaffen.

Diesen Ersatzkauf könnte man sich sparen, denn mit Linux-Distributionen wir z.B. Lubuntu lässt sich auch ein schwachbrüstiger Computer noch viele Jahre schnell und sicher weiterbetreiben.
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Bruno Meier (1)
21.04.2024 18:11registriert Juni 2018
Es ist schon amüsant zu lesen, zuerst, "es muss nicht zwingend teurer sein" ein paar Sätze danach "eine Herausforderung sind die Kosten".

Da braucht es kein Studium dafür, ein reparierbares Gerät ist zwingend deutlich teurer. Mehr Arbeitsschritte bei der Produktion, teurere respektive überhaupt Steckverbindungen, mehr Befestigungen, etc. Ausserdem, durch die Reparierbarkeit werden erst neue, zusätzliche Fehlerquellen geschaffen.

Ich persönlich freue mich, auf reparierbare Geräte, gerade im IT Bereich. Ich kaufe wo möglich immer langlebige Produkte und bezahle gerne am Anfang mehr dafür.
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