Grosse Fragen
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Monsters in the mist

Dieser feministische Nebel! Gar nicht gut! (Szene aus der Stephen-King-Verfilmung «The Mist»).
Bild: weinstein company

«Eine vögelnswerte Feministin bringt mann nur mit Zahlen und Fakten zum Schweigen» – willkommen im #FemFog

WAM! FUM! GYB! Ein amerikanischer Akademiker erfindet einen neuen Nebel des Grauens, den #FemFog, und sorgt damit für einiges Erstaunen.



Als Feministin stellt man sich den Antifeministen ungefähr so vor wie Gollum: Kreuzunglücklich, total vergrätzt und soziophob sitzt er da, betrachtet sehnsüchtig die Überreste alter Männerherrschaften und sagt andauernd «my precious, my precious». Der antifeministische Theoretiker gar ist uns so egal wie der Fortschritts-Verdammer dem Internet. Aber: Er amüsiert uns gewaltig. 

Ganz grandios lässt sich dies mal wieder mit dem amerikanischen Antifeministen Allen J. Frantzen, 68, belegen. Frantzen ist ein emeritierter Mediävistik-Professor aus Chicago, als er noch lehrte, unterrichtete er Gender-Studies mit dem Männerschwerpunkt «Kriege sind irgendwie super». Er ist homosexuell, konservativ und stockkatholisch, hasst Hillary Clinton und, wie's scheint, auch jede andere Frau. Aber er ist natürlich der absolute Männerversteher. Und deshalb hat er jetzt den Hashtag #FemFog in die Welt gesetzt.

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bild: giphy

Der fundamental verunsicherte Mann, sagt Frantzen, tappt heute völlig orientierungslos durch einen «dichten Nebel männerfeindlicher Propaganda», den FemFog. Verschlimmert wird dieser noch durch den WAM-Nebel (women are wonderful) des linken Medienmainstreams. Die derart benebelten Typen sind FUM, wahlweise als «fogged up» oder «fucked up men» zu übersetzen. Den FUM – auch Wegwerfmänner genannt – ist die BP (blue pill) des Feminismus verabreicht worden. Im Ernst, das steht da.

allen j. frantzen

Allen J. Frantzen.
Bild: facebook

Das ist insgesamt alles sehr blöd für den Mann, denn im Grunde will er von der Frau immer nur eins: Sex. Alles andere ist ihm einigermassen egal, Frauen dürfen ruhig auch viel verdienen und Führungspositionen übernehmen, auch wenn Frantzen sich ein bisschen darüber wundern muss: Denn um darauf ein richtiges Recht zu haben, müssten ein paar mehr von ihnen in Kriegen gefallen sein und auf Baustellen oder bei der Müllabfuhr arbeiten. Ja klar. Und Männer kriegen endlich Kinder.

Der FemFog ist irrsinnig böse. Horrorfilmböse.

Der FemFog verschlingt, verdaut, vernichtet restlos alles, was an (heterosexueller) Männlichkeit noch in der Welt ist. Er will nicht, dass sich Frauen und Männer «die Macht teilen», er will den Männern «Einfluss wegnehmen». Aber: «Wie alle zwanghaften Bewegungen kann Feminismus von intelligenten Menschen in die Schranken gewiesen werden», weiss Frantzen. Der Mann muss dafür nur GYB beherzigen (grab your balls – nimm dich an deinen Eiern) und die RP (red pill) von Frantzens Theorie schlucken.

Bild

Der Untergang der Titanic: Ein typisches Beispiel für die Bevorteilung der Frau.
bild: Paramount pictures

Denn: Der Mann will ja endlich Sex. Leider sind aber die meisten begehrenswerten Frauen in seinem Umfeld feministisch vergiftet: «Viele haben mindestens ein Jahr Gender Studies (also das, was Frantzen gelehrt und wovon er als homosexueller Akademiker profitiert hat) hinter sich und wurden von Frauen darauf trainiert, Männer zu bestrafen.» Ja genau, an nichts anderes haben wir alle während unserem Gender-Studies-Jahr gedacht. An die Männer und unsere Rache an ihnen. 

Eine vögelnswerte Feministin bringt mann nur mit Zahlen, Statistiken, Fakten zum Schweigen.

Also, sagt Frantzen, schluckt meine rote Pille und versucht folgendermassen vorzugehen: a) Haltet einfach den Latz, wenn euch eine Feministin vögelnswert erscheint. Doch sollte dies b) nicht möglich sein, stopft ihr den ihrigen ganz unaufgeregt mit Zahlen, Statistiken, Fakten. Die belegen, dass der Mann das unterprivilegierte Geschlecht ist. Schliesslich haben bloss 34 Prozent der reichsten Männer, aber 46 der ärmsten Frauen den Untergang der Titanic überlebt. (Und das ergibt jetzt genau welchen Sinn?) Dann kommt ihr zum Schuss. Mehr wollt ihr gar nicht von den Frauen.

Frantzens neuer Studiengegenstand ist übrigens Boxen. Weil er in einer Bar einen muskulösen jungen Mann mit Tattoos traf, der so wundervoll nach Schweiss roch und so toll zuschlagen konnte. Das turnte ihn an. Denn die Sache zwischen Männern und Frauen, die ist ihm letztlich wirklich, wirklich egal. Als er den FemFog in die Welt setzte, musste er einen wirklich, wirklich benebelten Tag gehabt haben.

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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SuicidalSheep 06.02.2016 15:30
    Highlight Highlight Na ja... es besteht auch ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Feminismus hier und jenem über dem grossen Teich. Was da abgeht hat oft nichts mit Feminismus zu tun sondern ist reiner Männerhass - vorallem gegenüber weisen hetero Männern.

    Man darf gerne Mal nach Anita Sarkeesian oder Brianna Wu googlen...
  • dracului 05.02.2016 21:17
    Highlight Highlight Mir scheint, dass man heute nur noch mit Extremmeinungen punkten kann. Das Leben ist vermutlich zu komplex und deshalb fahren wir auf solche Lendenschurzphilosophen und ein Pillensystem ab. Kann sein, dass wir tatsächlich in einer Meta-Ebene leben: Wir freuen uns über Themen und uns stinkt die Arbeit an einem Thema! Letztlich fehlen mir echte Feministinnen, nicht extreme, narzisstisch Aushängeschilder, allgemein gemässigte Personen, die am Thema interessiert sind und auch an mir, einem Mann, als Teil einer Lösung und nicht als Klassenfeind.
  • keplan 05.02.2016 17:27
    Highlight Highlight Irgendwie kann man solchen bullshit gar nicht kommentieren... Schade um die Verschwendete energie.

    Aber ein super Artikel
  • Alnothur 05.02.2016 16:51
    Highlight Highlight Als neutraler Beobachter kann ich nur sagen: was der Typ rauslässt, ist genauso bescheuert wie das, was der Alice-Schwarzer-/Gender-Studies-Fraktion entsteigt. Und ich sitze hier und schüttle ungläubig den Kopf, hoffe auf Abschaffung der Gender Studies wie in Norwegen.
  • Bruno Wüthrich 05.02.2016 16:40
    Highlight Highlight Allen J. Frantzen geht mir direkt am Allerwertesten vorbei. Der ist nun wirklich ohne jede Relevanz. Wieso der hier, und ausgerechnet von einer Frau, portiert wird, ist mir schleierhaft. Der ist ja völlig ungeeignet, dem Mann von heute ein schlechtes Gewissen zu bereiten. Aber wahrscheinlich ist der Artikel sowieso mehr für die Frau gedacht.
    Doch in diesem Zusammenhang ist mir ein Argument in den Sinn gekommen, weshalb jede/r recht hat, wenn er/sie sagt, Männer müssten sich mehr um die Kinder kümmern. Es sind vorwiegend die Frauen, die uns Männer zu dem erzogen haben, was wir heute sind.
    • Bruno Wüthrich 06.02.2016 17:15
      Highlight Highlight Damit hast du wohl recht. Doch eben: Die Mutter kann ihm nur zeigen, wie man damit bei Frauen durchkommt. Dass er bei den Männern damit durchkommt, was ihm sein Vater zeigen könnte, wird Frauen wohl etwas weniger stören.
  • lily.mcbean 05.02.2016 15:53
    Highlight Highlight Brilliant Frau Meier! Als ich bei der Titanic ankam musste ich so sehr loslachen das ich ein Päuschen eingelegt hab... Gott der arme Junge hatte wohl einen Drachen als Mutter...
  • Kookaburra 05.02.2016 15:34
    Highlight Highlight Könnt ihr nicht ein Bildchen von Emma Watson bringen? Weil ich las den Titel, hatte Erwartungen... und wurde entäuscht:(
    • Simone M. 05.02.2016 15:57
      Highlight Highlight Immer gern.
      Benutzer Bild
    • Liv_i_am 05.02.2016 16:15
      Highlight Highlight hach, sie ist so super
    • Kookaburra 05.02.2016 16:27
      Highlight Highlight Thx! Ich habe jetzt sogar den Artikel gelesen:)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 05.02.2016 15:05
    Highlight Highlight Ich möchte, dass ihr mich von jetzt an Loretta nennt...
    Play Icon
    • Papa Swappa 05.02.2016 16:44
      Highlight Highlight Mach das nicht nochmals, ich habe mir gerade in die Hosen gepisst!
  • koks 05.02.2016 14:54
    Highlight Highlight wahrscheinlich habe ich als normaler mann etwa dasselbe bild von feministinnen, wie frauen von antifeministen haben.
    • Simone M. 05.02.2016 15:40
      Highlight Highlight Das glaub ich. Wollte auch noch eine mit Gollum vergleichbare Figur dazuschreiben. Any idea?
    • Züzi31 05.02.2016 15:45
      Highlight Highlight Alice Schwarzer comes to mind.
    • Kookaburra 05.02.2016 16:49
      Highlight Highlight Die dicke Tintenfischfrau von Arielle...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cerulean 05.02.2016 14:49
    Highlight Highlight Eine Schweigeminute für die armen und gebeutelten heterosexuellen, weißen Männer, bitte. Schon schlimm, wenn man von den "Feminazis", der bösen "Schwulenlobby", der "Genderelite" und den "BlackLivesMatter-Terroristen" die ganze Zeit schickaniert wird und andere nicht mehr diskriminieren darf, wenn Mann sich doch in den letzten paar Jahrhunderten so schön an die Privilegien gewöhnt hat...!


    • GeneralButtNaked 05.02.2016 15:14
      Highlight Highlight Penis
    • Amanaparts 05.02.2016 15:18
      Highlight Highlight "Jeder hat ein Recht auf Diskriminierung." -Hassias
    • Züzi31 05.02.2016 16:06
      Highlight Highlight Ich bin leider erst 34, komme dann aber gerne in ein paar Jahrhunderten auf Ihren Post zurück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tilman Fliegel 05.02.2016 14:47
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso ein Schwuler sich zum Befinden des Heterosexuellen Mannes äussert. Ich verstehe auch nicht, was der Papst für Kompetenzen in Sachen Verhütung hat und wieso eine Lesbe Heterosexuellen Frauen erklären will, wie schrecklich der Geschlechtsverkehr ist.
    Man sollte doch seine Grenzen erkennen können, wenn sie so offensichtlich sind.
  • Fumo 05.02.2016 14:42
    Highlight Highlight "Ja genau, an nichts anderes haben wir alle während unserem Gender-Studies-Jahr gedacht. An die Männer und unsere Rache an ihnen. "

    In deinen Fall, ja. Würde jeder Psycholog so bestätigen ;)
  • Theor 05.02.2016 14:40
    Highlight Highlight Ach noch so einer, der grauenhaft orientierungslos in der Neuzeit umherwandert.

    Ich betrachte mich selber nicht direkt als uneingeschränkter Frauenbejubler. Aber das Problem, dass wir doch in Tat und Wahrheit haben, sind nicht starke Frauen, sondern schwache Männer. Während man den Mädchen in den letzten 20 Jahren von Kindesalter einblöhste, sie können alles schaffen was sie will, hat man an der Erziehung der Jungen nie was geändert und ihnen nicht beigebracht, wie man nun mit einer emanzipierten Frau richtig umgeht. Also steht der selbstsicheren Frau von heute oftmals ein unsicherer Mann...
    • Theor 05.02.2016 14:49
      Highlight Highlight ...gegenübersteht, der gross geworden ist, dass er ein starker Kämpfer sein soll und dafür die unschuldige Prinzessin bekommt, die liebende Hausmutter und die aufopfernde Ehefrau. Aber die Frau von heute ist komischerweise schlauer und stärker als er. Ui, das kann für Irritationen sorgen... Und dann labert man so einen Mist wie der Herr da oben.
  • Luca Brasi 05.02.2016 14:31
    Highlight Highlight Ich kann keine Kinder gebären... :(

    ;)
    • Human 05.02.2016 14:36
      Highlight Highlight Na toll Luca so wird das nix :D
    • Luca Brasi 05.02.2016 14:45
      Highlight Highlight Sorry, Frau Fabienne... :(
      ;)
    • Human 05.02.2016 15:02
      Highlight Highlight Ja ne is schon gut aber dann nich wieder motzen xD
    Weitere Antworten anzeigen
  • Depecher 05.02.2016 14:14
    Highlight Highlight es gäb no e wäg e frau zum schwige z bringe...isch zwar nid ganz jugendfrei aber sicher eifacher ^^
    • Human 05.02.2016 14:29
      Highlight Highlight höhöhö du bist ja ein ganz gerissener *augenroll*
    • Maett 05.02.2016 14:57
      Highlight Highlight @Fabienne89: aus physikalischer Sicht hat Depecher völlig Recht.

      höhöhö und so.
    • Human 05.02.2016 15:07
      Highlight Highlight @Maett echt? Das wäre Möglich? Das ja krass... meinen sie ich bin doof? Haben sie meinen Kommentar verstanden? ^^


      Nur weil physikalisch möglich finden sie das einen guten Witz? ^^ Schön sind sie so leicht zum lachen zu bringen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Human 05.02.2016 14:07
    Highlight Highlight "Er ist homosexuell, konservativ und stockkatholisch...."

    Mir ist nicht ganz klar wie das zusammen passt aber okay ^^
    • Fumo 05.02.2016 14:42
      Highlight Highlight Wahrscheinlich indem die letzten zwei Eigenschaften von der Autorin des Artikels dazugedichtet wurden ;)
    • Human 05.02.2016 15:10
      Highlight Highlight Wer weiss heutzutage ist doch alles möglich... man kann sich doch selber hassen ist doch okay ...
      stell mir diesen Herrn gerade vor dem Spiegel bei der Selbstkasteiung vor
      Schlag auf die linke Schulter "Sündige Homosexuelle"
      Schlag auf die rechte Schulter "Scheiss Gläubige"
      Links "Homosexualität ist eine Sünde"
      Rechts "Die gottverdammte Kirche"
      Links "Ich muss damit aufhören"
      Rechts "Verdammt ist Brad Pitt scharf"
      Links "Sünder"
      Rechts "Unterdrücker"
    • Simone M. 05.02.2016 15:43
      Highlight Highlight @Fumo Nee, ist nicht dazugedichtet. Die Uni, an der er lehrte, ist die grösste, von Jesuiten gegründete Uni Amerikas.
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