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epa07756517 AfD Thuringia leader Bjoern Hoecke speaks during a campaigning event of the youth organisation of the populist right-wing party Alternative for Germany (AfD), Junge Alternative (JA), in Cottbus, Germany, 04 August 2019. Regional election in the German federal state Brandenburg will be held on 01 September 2019.  EPA/ALEXANDER BECHER

Björn Höcke ist der Star der AfD im Osten. Dabei ist er ein lupenreiner Wessi. Bild: EPA

Analyse

Aus DDR wird AfD: Wie der Osten Deutschlands nach rechts rutschte

In Brandenburg und Sachsen wird am Sonntag gewählt. Die AfD darf mit satten Gewinnen rechnen. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist die ehemalige DDR zu einer Hochburg der radikalen Rechten geworden.



Die Euphorie war unbeschreiblich, als die Berliner Mauer am 9. November 1989 mehr zufällig als absichtlich geöffnet wurde. Weniger als ein Jahr später erfolgte die Wiedervereinigung der DDR mit der damaligen BRD. Viele Deutsche waren überzeugt, dass «jetzt zusammenwächst, was zusammengehört», wie der frühere SPD-Bundeskanzler Willy Brandt sinngemäss gesagt haben soll.

30 Jahre nach dem Mauerfall aber herrscht Ernüchterung. Im Alltag erinnert kaum noch etwas an die Spaltung Deutschlands in zwei politisch und wirtschaftlich vollkommen unterschiedliche Länder. Mental aber existiert bis heute eine Barriere zwischen West und Ost, ist man sich befremdlich fremd geblieben. Das zeigt sich selbst im Urlaub: Der Wessi fährt überspitzt gesagt nach Sylt, der Ossi nach Rügen.

Berlin feiert den Mauerfall

Politisch zeigt sich dies am Erfolg der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD). Im Westen hat sie sich etabliert, aber sie ist weit davon entfernt, ein Machtfaktor zu sein. Ganz anders in der ehemaligen DDR. In Brandenburg und Sachsen wird am Sonntag gewählt, in Thüringen am 27. Oktober. Die AfD wird deutlich zulegen, sie könnte in allen drei Ländern stärkste Partei werden.

Was steckt hinter dem Rechtsruck? Wie wurde DDR zu AfD? Ein Erklärungsversuch.

Die Wirtschaft

epa07718761 German Chancellor Angela Merkel (C) inspects a turbine next to the Prime Minister of Saxony, Michael Kretschmer (L) and the director of the Siemens turbine plant in Goerlitz, Ronald Schmidt (R) during her visit to the Siemens plant in Goerlitz, Germany, 15 July 2019. German Chancellor Angela Merkel will visit later today the steam turbine plant of the German industrial conglomerate Siemens.  EPA/FILIP SINGER

Angela Merkel besucht ein Siemens-Werk in Görlitz. Die Kanzlerin ist eine von wenigen Ostdeutschen in einer Spitzenposition in Deutschland. Bild: EPA

Nach der Wende war der Osten wirtschaftlich am Boden. Die DDR-Industrie wurde von der berüchtigten Treuhand-Anstalt «abgewickelt». Erst spät bemühte man sich, Firmen und Arbeitsplätze zu retten. Das hat in den Köpfen der Ostdeutschen Spuren hinterlassen. Heute gibt es die von Einheits-Kanzler Helmut Kohl versprochenen «blühenden Landschaften» tatsächlich.

Die Wirtschaft boomt auch im Osten. Aber die Arbeitslosigkeit ist noch immer höher als im Westen, während Löhne und Renten teilweise deutlich tiefer sind. Und trotz einer Bundeskanzlerin mit DDR-Background sind Ostdeutsche in den Spitzenpositionen von Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine Rarität. Selbst im Osten sitzen zum grossen Teil Wessis auf den Chefsesseln.

In der DDR konnten die Menschen auch kaum Vermögen aufbauen und vererben. Viele Ostdeutsche fühlen sich deshalb noch heute als Bürger zweiter Klasse. Diese Befindlichkeit entstand teilweise schon zu Zeiten der DDR, denn selbst in den sozialistischen «Bruderländern» wurden Touristen aus der BRD mit ihrer harten D-Mark besser behandelt als DDR-Bürger.

Die Kultur

epa04538276 A supporter of the movement 'Pegida' (Patriotic Europeans Against the Islamization of the Occident) wave German national flags during a rally against what Pegida claims to be excess of immigration by refugees, in Dresden, Germany, 22 December 2014. Pegida invited their supporters for a Christmas carol singing on the square in front of the landmark Dresden Semper Opera house. A counter demonstration by Pegida opponents was held simultaneously.  EPA/KAY NIETFELD

Die Pegida in Dresden ist Ausdruck der kulturellen Unterschiede zwischen Ost und West. Bild: EPA/DPA

Die Bundesrepublik erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Auch kulturell geriet vieles in Bewegung, es kam zu einer gesellschaftlichen Öffnung. Die totalitäre DDR hinter dem Eisernen Vorhang blieb davon unberührt. Weil sie sich per Definition als antifaschistischer Staat verstand, kam es nie zu einer richtigen Vergangenheitsbewältigung.

Bis heute fallen rechte und nationalistische Parolen im Osten auf fruchtbaren Boden. Das zeigt sich auch am Umgang mit Ausländern. Die Wirtschaftswunder-BRD holte viele Arbeitskräfte ins Land und «gewöhnte» sich an Multikulti. In der DDR hingegen gab es kaum Ausländer, weshalb die Flüchtlingskrise von 2015 im Osten als wesentlich bedrohlicher empfunden wurde als im Westen.

Allerdings erhielten viele DDR-Bürger durch Westfernsehen zumindest eine Ahnung vom Leben in der BRD. Das galt nicht für den Nordosten und den Südosten des Landes, dort konnte man weder ARD noch ZDF empfangen. Als «Tal der Ahnungslosen» wurden diese Gebiete damals bezeichnet. «Das wirkt bis heute nach», sagte der Historiker Heinrich August Winkler der «WirtschaftsWoche».

Der fehlende Zugang zum Westfernsehen sei ein Grund, warum sich die rassistische und tendenziell demokratiefeindliche Pegida in Dresden etablieren konnte, während eine ähnliche Bewegung in Leipzig am Bürgerprotest scheiterte. Auch die AfD kommt nirgends in Deutschland auf so hohe Umfragewerte wie in Sachsen und besonders in der Region Dresden.

Die Politik

epa07758199 An elections campaign poster for the German 'Left' party (Die Linke) reading 'OST' (lit. EAST) is hung on a street pole in Potsdam, Germany, 05 August 2019. The 2019 Brandenburg state election will be held on 01 September.  EPA/Omer Messinger

Die Linke ist nicht mehr die führende «Ost-Partei». Bild: EPA

Lange war die Linke das politische Sammelbecken für «Ostalgiker». Sie war aus der DDR-Staatspartei SED hervorgegangen. Mit Bodo Ramelow – auch ein «Westimport» – stellt sie in Thüringen den Ministerpräsidenten, den einzigen der Partei in einem deutschen Bundesland. Nun aber läuft ihr die AfD bei den Ostdeutschen zunehmend den Rang ab.

Die Gründe sind für Politbeobachter einerseits hausgemacht. Durch den Einbezug einer dominanten Figur wie des früheren SPD-Chefs Oskar Lafontaine habe die Linke ihre Ost-Identität verwässert. Hinzu kommen die erwähnten kulturellen Befindlichkeiten, die höhere Empfänglichkeit der Ostdeutschen für Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus. Das spielt der AfD in die Hände.

Der Potsdamer Politologe Jochen Franzke bezeichnet die AfD als «eine Staubsauger-Partei, die gegenwärtig allen Protest aufsaugt». «Das Gefühl, überfahren und übergangen worden zu sein, hat viele Bürger in den neuen Bundesländern zunächst nach links, dann aber nach rechts geführt», schrieb der Staatsrechtler und Schriftsteller Bernhard Schlink («Der Vorleser») in einem Aufsatz.

Das Phänomen Höcke

A young man stands in front of the Holocaust Memorial after he laid down a red rose on a slab of the memorial to commemorate the victims of the Nazis in Berlin, Sunday, Jan. 27, 2019. The International Holocaust Remembrance Day marks the liberation of the Auschwitz Nazi death camp on Jan. 27, 1945. (AP Photo/Markus Schreiber)

Björn Höcke bezeichnete das Holocaust-Mahnmal bewusst doppeldeutig als «Denkmal der Schande». Bild: AP

Björn Höcke ist eigentlich «nur» der Chef der Thüringer AfD. Doch auch in Brandenburg und Sachsen wollen die Parteianhänger vor allem ihn erleben. Der 47-jährige frühere Geschichtslehrer ist der Star der AfD im Osten. Dabei hat er gar keine DDR-Vergangenheit. Höcke ist Rheinländer – mehr Wessi geht kaum. Nach Thüringen zog er auf der Suche nach seinem Deutschland-Ideal.

Mit Frau und vier Kindern wohnt er in einem Kaff, das jede Romantik-Kitschpostkarte zieren könnte – malerische Burgruine inbegriffen. Björn Höcke vertritt den «Flügel» in der AfD, dessen Profil man als völkisch-nationalistisch bis rechtsextrem bezeichnen kann. In dieser Deutung war die Flüchtlingswelle von 2015 keine humanitäre Krise, sondern Teil der «Umvolkung» Deutschlands.

Höcke ist eine schillernde Figur und ein Meister der Zweideutigkeit. Im Januar 2017 bezeichnete er das Holocaust-Mahnmal in Berlin als «Denkmal der Schande». Mit Schande meinte er nicht nur den Massenmord an den europäischen Juden, sondern vor allem die Existenz des Stelenfelds an bester Hauptstadtlage, das die Deutschen an das von ihnen begangene Verbrechen erinnert.

Ein Holocaust-Leugner ist Höcke nicht, aber für ihn ist der Nationalsozialismus nicht viel mehr als ein ärgerlicher Betriebsunfall in einer ansonsten glorreichen deutschen Geschichte. Als «Vogelschiss» bezeichnete ihn der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland. Shit happens. Und jetzt abhaken und eine «erinnerungspolitische Wende um 180 Grad» (O-Ton Björn Höcke) vollziehen.

Im Wahlkampf hält sich Höcke vergleichsweise zurück und macht doch keinen Hehl aus seinen Absichten. Für Asylbewerber will er keine Willkommens-, sondern eine «Verabschiedungskultur». Offene Machtkämpfe hat er bislang gescheut. So hat Höcke noch nie für den Bundesvorstand der AfD kandidiert. Dennoch glauben Beobachter, der «Flügel» könne die Partei langfristig spalten.

Die Prognosen

Michael Kretschmer, governor of German state Saxony, and top candidate of the Christian Democratic Union (CDU) grills sausages during an election campaign event of his party in Goerlitz, Germany, Monday, Aug. 12, 2019. The regional parliament (Landtag) elections in Saxony will be held on Sept. 1, 2019. (AP Photo/Jens Meyer)

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) macht einen engagierten Wahlkampf. Das scheint sich auszuzahlen. Bild: AP

Obwohl die AfD in Brandenburg, Sachsen und Thüringen deutlich zulegen wird, gilt sie als nicht regierungsfähig. In Sachsen denken CDU-Vertreter über eine Minderheitsregierung nach, die sich fallweise von der AfD unterstützen lassen würde. Gleichzeitig melden sich die Abwehrkräfte. In Dresden kam es am letzten Samstag zur Grossdemo «für Solidarität statt Ausgrenzung».

Das äussert sich auch in den jüngsten Umfragen. In Sachsen liegt die CDU nun deutlich vor der AfD. In Brandenburg hat die SPD zu ihr aufgeschlossen, und in Björn Höckes Thüringen liegt die AfD nur auf Platz drei hinter der Linken und der CDU. Von den Ergebnissen der SVP in einzelnen Schweizer Kantonen kann die AfD ohnehin nur träumen, so heikel dieser Vergleich auch sein mag.

Die wirtschaftlichen und kulturellen Differenzen zwischen Ost und West werden weiter abnehmen. Doch die Überwindung der deutschen Teilung beansprucht mehr Zeit, als die meisten Euphoriker vor 30 Jahren dachten. Sicher so viel wie die Teilung selbst, also mindestens 40 Jahre.

Demonstrationen in Chemnitz 1.9.2018

Sie wollen die Migration Richtung Europa stoppen

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    Alle Leser-Kommentare
  • GurMadh 28.08.2019 17:34
    Highlight Highlight Warum ist gerade der ex kommunistische / LInke Osten heute so rechtsextrem? Vielleicht, weil selbst die Kommunisten, die deutschen Linken eine "Lügenkultur" in den Letzte Jahrzehnten gepflegt haben und die Gesellschaft zu Faktenresistente Zombies gemacht hat? Sehr viele AFD Wähler waren einstige Linke Wähler. Und es ist auch kein Zufall dass viel Ostblock-migranten aus post-sozialistischen Ländern die AFD wählen. Diesen Zusammenhang muss man endlich zur Sprache bringen.
    • nilson80 29.08.2019 10:54
      Highlight Highlight Der Umstand, dass Osteuropa jahrzehntelang (Ostdeutschland sogar von 1933 - 1989) in einer Diktatur lebte ist natürlich ein Grund für die totaliären Anfälligkeiten dort. Das ist aber kein verschwiegenes Thema. Im Gegenteil, es gibt sehr viel Literatur, Veröffentlichungen und Forschung dazu.
  • Dynamischer-Muzzi 28.08.2019 16:44
    Highlight Highlight 2/2
    So mancher User stellt hier in den Kommentaren die ehemaligen DDR Bürger als ungebildet, faul und dumm dar, das es einem beim lesen das Blut kochen lässt!
    Wenn ja alle Ossis so sind, warum sind dann direkt nach der Wende Firmen wie Bosch, BASF oder Infineon in den Osten gekommen? Weils dort billig ist, oder weil dort Fachktäfte und Technologien mit Potenzial vorhanden waren?
    Die Wirtschaft ist keineswegs so schlecht wie hier im Artikel geschrieben, sonst würde Infineon jetzt nicht die grösste Produktionsfläche in ganz Europa in Dresden haben. Denkt mal drüber nach statt zu diffamieren!
    • hutti 29.08.2019 12:16
      Highlight Highlight Ist klar Brauna und jetzt beruhige dich.
      Der Artikel ist gut und diffamiert niemanden. Oder sind die wählerzahlen auch bloss erfunden?

      Tatsache ist, dass im osten Deutschlands weit aus mehr zurückgebliebene leben als im westen Deutschlands.

      Wenn das dir und deinen braunen Freunden nicht passt, tja da kann man dir auch nicht helfen. Aber einen Tipp: Mach Quellenangaben. Aber nicht wie deine Freunde bei Metapedia die den Film 300 als Quelle für den Artikel über Spartaner angeben xD
  • Dynamischer-Muzzi 28.08.2019 16:39
    Highlight Highlight 1\2
    Ich glaube ich habe noch nie so einen Einseitigen und auch die ehemaligen DDR Bürger verletzenden Artikel gelesen! Die DDR wurde also zur AfD? Die Ossis sind also alles Nazis? Mal hinterfragt, warum die Wahlquote für die AfD im ehemaligen Osten so hoch ist? Liegt es eventuell auch daran, dass im Osten massiv weniger "Deutsche" mit Migrationshintergrund leben als im ehemaligen Westen? Die Zahl dieser ist im Ost/West Vergleich aufgrund der DDR Geschichte gravierend. Oder glauben Sie, dass nur ein Deutscher mit Migrationshintergrund im Westen die AfD wählen würde?
    • geissenpetrov 28.08.2019 23:21
      Highlight Highlight @Dynamischer-Muzzi
      "Die Ossis sind also alles Nazis?"

      Das Wort "Nazi" hab ich im Artikel nicht gefunden. In den Kommentaren kommt es drei mal vor, allerdings nicht abwertend.

      "Oder glauben Sie, dass nur ein Deutscher mit Migrationshintergrund im Westen die AfD wählen würde? "

      Ja, tun sie: "Bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag hat diese Gruppe auf den ersten Blick nur geringfügig anders gewählt als Menschen ohne Migrationshintergrund, leicht über dem Durchschnitt liegen FDP und AfD." https://bit.ly/2Zlwuwk
  • vamosT 28.08.2019 13:15
    Highlight Highlight Die Ossis erinnern sich even noch, was es heisst in einem Unrechtssystem zu leben. Deshalb mögen sie das System Merkel even nicht. Auch erkennen sir durch ihre DDR-Erfahrung, wenn implizite Sprech- und Denkverbote aufgezogem werden.
    • geissenpetrov 28.08.2019 23:10
      Highlight Highlight Unrechtsregime & Denkverbote? Erzähl bitte mehr!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.08.2019 11:55
      Highlight Highlight Und vor allem, welches Sprechverbot?
      Bis jetzt wurde noch keiner verurteilt wegen eines angeblichen Sprechverbots.
      Oder meinst du etwa, dass Zeitungen selbst entscheiden dürfen, was für Kommentare sie aufschalten?
      Wäre äusserst interessant zu erfahren.
    • hutti 29.08.2019 12:17
      Highlight Highlight XD klar deswegen verlangen die nach Diktatur und rechtsextremen Politiker. Weil die extreme Rechte niemals ein Ausmass in der Geschichte erreicht hatte wo Menschen diskriminiert wurden oder Meinungen, Kunst und Themen verboten wurden. Nein sir, sowas würde denen niemals einfallen.
  • Auric 28.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Also in Sachsen-anhalt ist der amtierenden Ministerpräsident von den LINKEN aka PDS aka SED.

    Müsste man da nicht von einem Linksrutsch sprechen? oder doch eher von Back to the Roots?
  • jimknopf 28.08.2019 11:31
    Highlight Highlight Der Name im Titelbild ist falsch, er heisst Bernd nicht Björn.
    • FITO 28.08.2019 11:48
      Highlight Highlight Bernd das Brot!
      :D
    • Tillo Reilly 29.08.2019 09:30
      Highlight Highlight Landolf Ladig...
    • Mandalayon 29.08.2019 11:47
      Highlight Highlight Nö, Björn ist schon korrekt:
      "Im März 2015 gab die Thüringer Allgemeine Höckes Vornamen irrtümlich mit „Bernd“ an. Nachdem Höcke sich darüber öffentlich empört hatte, benutzte Oliver Welke in der heute-show absichtlich den falschen Vornamen. Andere Satiriker taten es ihm nach."
      Kommt wohl davon, dass bei uns die Satire aus Deutschland mehr Beachtung findet, als die eigentliche Politik (sofern man das bei der AfD so nennen kann)...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 28.08.2019 10:47
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die AfD endlich mal einen Bundesstaat wie Sachsen regieren darf oder muss... Dann merken die Leute endlich, dass diese alles nur Versager sind. Gut obwohl, lieber nicht, den Donald loben auch jetz noch genügend Leute in den Himmel...
  • Namenloses Elend 28.08.2019 10:26
    Highlight Highlight Jedem Land seinen Rösti äähh Sauerkraut Graben. 😁
  • Auric 28.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Keine Partei produziert Wähler,

    Parteien haben ein Parteiprogramm, und wenn das potentiellen Wähler "schmeckt" dann besteht die Chance das diese Partei gewählt wird.
    Hat sie ein Programm das dem potentiellen Wähler nicht schmeckt, wird sie nicht gewählt (siehe SPD)
    Wenn also eine Partei ein Programm hat das vielen Wählern schmeckt, wird sie entsprechende Stimmen bekommen. Da anscheinden die AfD für viele das schmackhafteste Programm hat, wird sie gewählt. Diesen ist perfekt Demokratisch. Wenn der versammelten Linken das nicht passt können sie entweder die AfD oder die Wähler abschaffen.
    • Liselote Meier 28.08.2019 12:34
      Highlight Highlight Natürlich produzieren Parteien Wähler.
      Die Mittel sind Agitation und Propaganda.

      Die breite Masse liest doch keine Parteiprogramme geschweige denn vergleicht sie.
    • Auric 28.08.2019 12:55
      Highlight Highlight Agitation und Propaganda
      na da weiß Mann woher der Wind weht ;-)
      Und nein, keiner sagt sich ach die AfD ist geil, und weil die so geil ist bin ich jetzt auch gegen den Euro
    • Diavolino666 28.08.2019 13:06
      Highlight Highlight @Liselote Meier
      Diese Mittel werden ja natürlich nur von rechts eingesetzt...

      Der Mord in Chemnitz war das Paradebeispiel, wie man es NICHT machen sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 28.08.2019 10:04
    Highlight Highlight Man hört immer wieder, wie im breitestem Sächsisch erzählt wir, „wie wirs im Östen besser hatten“. Meist von Personen, welche zur Wende kaum mal im Kindsgi waren. Denke, dass auch hier mangelnde Bildung das Problem verstärkt. Überall wo Menschen radikal werden (Naher Osten, verarmte Französische und Britische Vororte, Rustbelt etc.) ist die fehlende Bildung der Radikalisierten ein Hauptproblem.
    • Dynamischer-Muzzi 28.08.2019 12:31
      Highlight Highlight Wenn das sächsisch sein soll, lege ich mich fest, dass sie noch nie im Osten waren. Mangelnde Bildung bei ehemaligen DDR Bürgern? Woraus schliessen Sie diese diffamierende Behauptung? Quellen dazu wären hilfreich. Ansonsten einfach die Finger stillhalten und nicht einfach eine ganze Region von Deutschland als ungebildet oder sogar dumm bezeichnen. Sie sollten sich mal mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Osten nach der Wende beschäftigen. Firmen wie Bosch, Siemens, Philips oder namenhafte Chip Hersteller sind nicht nur einfach aus Spass direkt nach der Wende in den Osten gekommen.
    • Scott 28.08.2019 12:43
      Highlight Highlight Alt bekanntes Muster: anders denkende müssen dumm/ungebildet sein. Hat noch nie gepasst und ist zudem extrem anmassend.
    • karl_e 28.08.2019 14:45
      Highlight Highlight Die mangelnde Bildung könnte auch den schlechten unterfinanzierten Schulen in den sozialen Brennpunkten geschuldet sein. Das wäre dann ein positive Rückkoppelung, aber nicht zum Positiven hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 28.08.2019 10:00
    Highlight Highlight Ich würde mich darüber freuen wenn mal ein Artikel erscheinen würde der die SVP mit AfD, Fidez, Lega, Flaamsbelang, Front National, Schwedendemokraten, ... vergleicht. Weil so wahnsinnig viel anders sind die meiner Meinung nicht - wir haben uns nur daran gewöhnt das Nationalismus, postfaktische Lügen und Fremdenhass salonfähig sind.
    • Scott 28.08.2019 12:46
      Highlight Highlight Was soll das bringen? Besser würde man die Fehler der regierenden Parteien miteinander vergleichen und Gegenmassnahmen ergreifen.
    • Daniel Caduff 28.08.2019 14:24
      Highlight Highlight Hat die renommierte New York Times bereits gemacht. Die SVP steht rechts von allen.

      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/12426235

    • sowhat 29.08.2019 20:37
      Highlight Highlight Danke für den Link. Dieser Artikel ist mir durch die Lappen gegangen. Lesenswert!
  • sowhat 28.08.2019 09:59
    Highlight Highlight 2/2 Und trotzdem sind hier nicht mehr Leute rechts als in der Schweiz, wo die SVP immerhin auf eine solide Basis von 30% der Wählenden zählen kann. Natürlich sind in D die Leute lauter und extremer - wie wir das von anderen Situationen auch kennen.
    Dass der Osten mehr Abgehänkte hat liegt eben daran, dass es Kohls blühende Landschaften, die du gefunden haben willst, nicht gibt. Die paar Fleckchen wo's blüht, reichen da nicht. Der Rest der Bevölkerung, hat keinen anständigen Zugang zum www, zu Ärzten und zu all dem was wir in unserer kleinteiligen Schweiz in kürzester Wegdistanz finden.
  • sowhat 28.08.2019 09:51
    Highlight Highlight 1/2 Lieber Peter, ich bin sehr erstaunt aus deiner Feder einen derart obeaflächlichen Text zu lesen. Allein die letzte Woche ausgestrahlte Sendung zur Treuhand zeigt scon viel klarer auf, wo einer der Gründe liegen könnte. Schau mal rein:
    https://m.prisma.de/news/Das-schwierige-Erbe-der-Treuhand-Birgit-Breuel-bricht-in-ARD-Doku-ihr-Schweigen,23750092
    Was verfehlte Infrastrukturpolitik, und daraus folgender Arbeitsplatzmangel anrichten, kann man sich im Weiteren ausmalen.

  • So en Ueli 28.08.2019 09:49
    Highlight Highlight Wer sein Volk nicht ernst nimmt, der muss nicht nicht wundern, wenn aus Enttäuschung Dinge passieren, die nie passieren sollten. Die AfD ist ein Produkt einer unfähigen Politik. Entgegenwirken kann man nur, wenn die Politik sich für die einsetzt, welche sich nicht ernst genommen fühlen.
    • cal1ban 28.08.2019 11:43
      Highlight Highlight Und der aktuelle CDU-Ministerpräsident von Sachsen glaubt, er sei bürgernah, wenn er etwas am Grill steht und durch die Provinz reist. Das grösste Problem sind die CDU Granden in der Bundesregierung. Seine Arbeit kann noch so gut sein, viele Wähler stimmen für die AfD aus Protest gegen die Bundesregierung.
    • dan2016 28.08.2019 12:18
      Highlight Highlight nein, auch diejenigen, die Ihr Weltbild verallgemeinern und vom Volkswillen sprechen, haben nicht unbedingt mehr Basis, mehr Fundament. Es geht um das um das Bewusstsein, dass ICH in der Schweiz einen sechsmillionstel Anteil an Entscheidungen habe und nicht dass ich und mein Stammtisch repräsentativ sind. Und diese Einsicht fehlt bei vielen. Und der AfD-Wählende ist halt einer von 70 Mio - und es ist weder SChiebung noch fehlende Demokratie, wenn sein Wille nicht umgesetzt wird.
  • AnnikKilledTheStage 28.08.2019 09:45
    Highlight Highlight Als Kind aus dem Tal der Ahnungslosen möchte ich anmerken, dass Ihr einen sehr wesentlichen Punkt vergessen habt. Die drei grossen Abwanderungswellen aus dem Osten - Die 1. als die Mauer zuging, die 2. als sie wieder aufging und die 3. war als meine Generation Ende der 90iger mit der Schule fertig war und eine Ausbildung suchte. Die, die weltoffen sind, sind weg. Die ewig Frustrierten immer noch dort. Und deren Hetzstimmen sind lauter als die der Mehrheit, die die AFD nicht wählen. Nicht alle in meiner Heimat sind rechts. Sie sind nur leiser. Wie in den 30igern.
  • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 28.08.2019 09:41
    Highlight Highlight Der geschichtliche Punkt zur Zeit der DDR darf auch nicht vergessen werden. Es gab schon zu jener Zeit Faschismus und Ausländerfeindlichkeit unter Honecker, aber anstatt das sich der sozialistische Staat damit auseinander gesetzt hat wurde das Phänomen konsequent totgeschwiegen, es passte ja nicht in den Geist der SED.
  • Ich_bin_ich 28.08.2019 09:36
    Highlight Highlight Wen sollen die sonst wählen?

    Die etablierten Parteien sind zum neokapitalistischen Einheitsbrei mutiert.
    Linke Ideen nützen nur mehr gewissen Kreisen, da man ja höhere Ziele hat als dem dummen Arbeiter zu helfen.

    Niemand interessiert sich für das Prekariat und die Verlierer der Gesellschaft auf nationaler Ebene. Man engagiert sich lieber für die ganze Welt, aber nicht für die eigenen Wähler.

    Da wird dann halt AfD gewählt, obwohl die auch nur Neokapitalisten im Tarnanzug sind.


    Verlieren werden die Menschen sowieso...
    • AdiB 28.08.2019 11:34
      Highlight Highlight Linke iddeen nützen dem arbeiter nicht? Lohnschutz, mindestlohn und sichere rente nützt dem einfachem arbeiter nichts?
      Okey, ja was will denn der einfache arbeiter?
    • Oigen 28.08.2019 11:42
      Highlight Highlight "Die etablierten Parteien sind zum neokapitalistischen Einheitsbrei mutiert."

      Die AFD ja nicht...

      "Man engagiert sich lieber für die ganze Welt, aber nicht für die eigenen Wähler."

      auch da... die AFD nicht?
    • Ich_bin_ich 28.08.2019 14:39
      Highlight Highlight @AdiB
      Sicher nützen linke Ideen (aus dem genannten Spektrum) den ArbeiterInnen. Habe nie etwas anderes behauptet. Das hat aber nichts mit der Umsetzung zu tun. Wenn ich mir so die Priorisierung der Themen und Agenden anschaue, kann man sich trotzdem sehr gut vergessen und unverstanden fühlen. Muss man nicht verstehen, aber sollte man verstehen.

      @Oigen
      Lesen sie doch den zweitletzten Abschnitt meines Kommentares bevor Sie antworten. Dann hätte sich Ihre Frage erübrigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 28.08.2019 09:20
    Highlight Highlight «Das Gefühl, überfahren und übergangen worden zu sein, hat viele Bürger in den neuen Bundesländern zunächst nach links, dann aber nach rechts geführt»

    Das bringt es so ziemlich auf den Punkt.
    Schröders Agenda 2010 brachte dieses Fass zum bersten. Voll war es bereits.
    Aber es gibt im Osten nicht nur braunes Gesocks. Von den anderen hört man nur nicht so viel.
    Ausser in den Berichten des sogenannten Verfassungsschutzes. 😐
  • Eskimo 28.08.2019 09:08
    Highlight Highlight Deutschland hat es nicht geschafft im Osten für Arbeitsplätze zu sorgen und den Leuten eine perspektive zu geben. Ein grosser Teil der ehemaligen DDR lebt in Armut. Stattdessen kümmerte sich Merkel lieber um Nordafrikaner und lockte sie Massenhaft ins Land. Das rächt sich nun.
    • dan2016 28.08.2019 12:22
      Highlight Highlight das ist völliger Käse. Die Ostdeutschen mussten nicht durch ein Jammertal gehen wie die Polen, die Balten und die Bulgaren. Sehr abgefedert konnte der ökonomische Transfer vorgenommen werden. Es ist nicht unbedingt Staatsaufgabe, Jobs zu schaffen (abgesehen davon dass es ja sehr viele Leuchttürme bezüglich erfolgreicher Wirtschaftspolitik gibt).
    • sowhat 28.08.2019 14:30
      Highlight Highlight Dan2016, auch wenn ich finde, dass der Eskimo Stuss erzählt, hast du leider auch nicht recht. Der Staat muss zwar nicht Arbeitsplätze schaffen, aber die Infrastruktur,. dass Arbeitsplätze geschaffen werden können,müsste er schon sicherstellen.
      Abgefedert war beim Übergang gar nichts. Das Land wurde mit Ware aus dem Westen zugemüllt, weil alle von der Öffnung profitieren wollten. Das bischchen Industrie wurde an Westler verscherbelt, die es ausschlachteten und zu Geld machten. Die Infrastruktur nicht so angepasst, dass engagierte Leute etwas auf die Beine stellen können.
      Abwanderung folgte.
    • dan2016 28.08.2019 19:38
      Highlight Highlight @sowhat: natürlich wurden beim Übergang Fehler gemacht. Die Industrie wurde kaputtgemacht, weil man den Ostdeutschen möglichst vom Tag 1 die echte DMark ermöglichen wollte/musste. Die staatliche Infrastruktur hingegen im Osten ist in vielen Bereichen inzwischen besser. Die ostdeutsche Wirtschaft hat ein Internationalisierungsproblem und ein Demografieproblem - und beides wird im Moment noch verstärkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FITO 28.08.2019 09:02
    Highlight Highlight So wird dank Lieschen, Bernd und Konsorten der Müllhaufen der Geschichte zum Müllhaufen der Gegenwart und dies auch noch mittels grosszügiger Unterstützung aus der Schweiz.
    Benutzer Bildabspielen
  • Roland Kull 28.08.2019 09:01
    Highlight Highlight Ja man spürt den Unterschied. Auch wird abends im Osten massiv mehr Alk konsumiert, leider. Und leider wurde der Osten auch ausverkauft. Der Westen rieb (nicht nur D) sich verwundert die Augen bezügl. der alten Maschinen und Produkten. Teils dafür heute im Bereiche Salben etc. eine gewisse Nostalgie vorhanden. Wer dermassen "ausgeräumt" wird, hat tatsächlich das Gefühl nie etwas erreicht zu haben und minderwertig zu sein. Die Witze über den Osten tun den Rest. Multikulti gab den Rest. Auch, weil die sog. Integration im Westen tatsächlich nie wirklich stattgefunden hat.
  • Liselote Meier 28.08.2019 09:01
    Highlight Highlight Bei der Wende gab es ein politisches Vakuum und da konnten sie Richtig andocken und "freie Kameradschaften" schossen wie Pilze aus dem Boden mit vielen Aufmärschen wie z.B. der Tühringer Widerstand woraus dann Teile davon die NSU wurde.

    Viertens ist Ost-Deutschland viel Ländlicher als West-Deutschland mit dem Ruhrpott. Bayern eher ländlich und ein hoher AFD Anteil, gäbe es dort keine CSU wären die Werte wohl Deutschlandweit am höchsten. 90er hatten da die Reps auch hohe Anteile und gibt auch viele Nazi Gruppe wie der Dritte Weg welcher in Bayern ziemlich Präsent ist.

  • Xnce 28.08.2019 08:59
    Highlight Highlight Hat Watson eigentlich über den Wahlbetrug berichtet?

    Ein Wähler der Grünen hat stimmen für die AFD den Grünen angerechnet und meinte sogar noch er würde es wieder tun.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/afd-stimmen-fuer-die-gruenen-gezaehlt-wahlbetrug-in-brandenburg-ist-fall-fuer-den-staatsanwalt/24937160.html
    • Scott 28.08.2019 12:54
      Highlight Highlight Das Schlimme daran, es hatte keinerlei Konsequenzen für den jungen Mann oder auf die Wahl.

      Kein Wunder, dass sich viele verarscht fühlen.
  • Liselote Meier 28.08.2019 08:57
    Highlight Highlight 1.) Da spielen andere Faktoren. Wegen kein Wessi-Fernsehen wählt man nicht AFD. Man vergesse die 90er nicht wie die Asyldebatte in der BRD geführt und die Presse berichtete siehe Rostock-Lichtenhagen, Möhlin etc.

    Dresden ist nicht ein Rechter Hotspot weil es im Tal der "Anhungslosen" war, sondern weil dort ein Opferkult betrieben (Bombardierung) wird und es seit 10 Jahren grosse Rechte Aufmärsche gibt.

    Drittens haben Rechte Bewegungen schon in der DDR ziemliche Wühlarbeit gleistet und z.B. NPD Kader eingeschleust und Strukturen aufgebaut bei der NVA, Volkspolizei usw.

  • ChlyklassSFI 28.08.2019 08:46
    Highlight Highlight Bernd Höcke machte im Interview mit dem MDR eine sehr schlechte Figur. Wer hat sich das auch angeschaut? Höcke kann oder will keine Antworten geben. Und ja, er heisst Bernd.
    Zum Video:
    Play Icon
  • Nonchalant 28.08.2019 08:26
    Highlight Highlight Den häts jetzt nicht gebraucht:

    „Von den Ergebnissen der SVP in einzelnen Schweizer Kantonen kann die AfD ohnehin nur träumen, so heikel dieser Vergleich auch sein mag.“

    Wertet den Beitrag leider ab. Ansonsten eigentlich sehr erhellend.
    • Güzmo 28.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Ich denke doch der ist sehr zutreffend.
      Zum einen stehen sich die beiden Parteien im Politspektrum eher nah, schaut man Republikweit auf die AfD sind es quasi dieselben Argumente auf dieseleb Weise kaschiert und im selben verunglimpfenden Tonfall gegenüber polit. Gegnern, der Presse, dem linken Wahlvolk und der Gerichtsbarkeiten.
      Der Sprech ist klar derselbe, nur ein wenig angepasste Wortwahl.

      Beide Parteien nehmen STÄNDIG in Anspruch für das Volk zu sprechen, als hätten sie 100% Stimmanteil.

      Ich würde noch nicht mal von einem heiklen Vergleich, sondern von klaren Gemeinsamkeiten sprechen.
    • Daniel Caduff 28.08.2019 10:17
      Highlight Highlight Was stört Dich denn an diesem Satz? Zugegeben, die SVP deckt ein breiteres politisches Spektrum ab, als die AFD. Weder die bäuerliche Basis, noch die millionenschwere neoliberale Führungsriege gibt es in der Form bei der AFD.

      Beide Parteien decken jedoch den völkisch-nationalistischen rechten Rand der Gesellschaft ab. Beide Parteien wollen für Rechtsextreme wählbar bleiben. - Und sind das auch.

      Wer die Regierung hasst, wer Ausländer hasst, wer das Gefühl hst, ein zu kurz gekommener Wutbürger zu sein, wählt in Deutschland AFD und in der Schweiz SVP. Die SVP ist erklärtes Vorbild der AFD!
    • Güzmo 29.08.2019 12:08
      Highlight Highlight @E7#9:
      Kenne keinen Linken der sagt alle Rechten würden das Land vorsätzlich kaputt machen wollen oder seien verblendete Naive (Bessermensch/Gutmensch/Nette). Für die SVP-Spitze ist das etablierter Sprech.
      Gilt auch für die Verunglimpfung der Gerichte, des Parlaments, unserer Nachbarn, allen Links-Wählern, den Ausländern, Muslimen und Nicht-Klimaleugnern.
      Alles dutzende Male auf Papier gebracht (im SVP-eigenen Schundblatt), im Fernsehn geäussert und in den Positionspapieren festgehalten.

      Vergleich das mal mit dem Sprech anderer Parteien. Du wirst staunen:
      Bei anderen geht's bereits anständig.
  • Scott 28.08.2019 08:12
    Highlight Highlight Die Ossis kennen die sozialistische Diktatur zur Genüge. Warum sollten sie deshalb die Wölfe im Schafspelz der etablierten Parteien wählen?
    • Tjuck 28.08.2019 08:53
      Highlight Highlight Bloss sind es ja nicht die progressiven Kräfte, die AfD wählen, sondern die reaktionären. Diejenigen, die sich nach den "geordneten" Zuständen zurücksehnen. Wie sie im Sozialismus geherrscht haben.
    • Shlomo 28.08.2019 08:57
      Highlight Highlight @Scott: WTF
    • aglio e olio 28.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Du meinst, dass CDU, SPD und Grüne eine sozialistische Diktatur errichten möchten? Bitte korrigiere mich falsch ich das missverstanden habe, Scott.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 28.08.2019 08:07
    Highlight Highlight Hätten Kohl und Co. die DDR nicht kolonialisiert sondern integriert, wäre dort ein enormer Wirtschaftsraum entstanden. Heute ist der Osten Deutschlands ein Armenhaus, ein Ort der Verlierer. Das ist der beste Nährboden für Rechtsradikalismus.
    • Roland Kull 28.08.2019 09:02
      Highlight Highlight Treffend geschrieben "kolonisiert" und abgewertet. Leider. Bin übrigens kein Heimweh Ossi sondern Schweizer der viel gereist ist und viel gesehen hat - auch den Osten
    • sowhat 28.08.2019 09:24
      Highlight Highlight Das ist leider richtig. Ich weiss nicht, Peter Blunschi, wo du die blühenden Landschaften siehst. Im Osten sind sie jedenfalls nicht. Es gibt bestimmt ein paar blühende Gärten. Das ist schon richtig, aber von Kohls blühenden Lanschaften ist diese gesamte Region weit abgehängt. Durch fehlenden Breitbandanschluss, durch fehlende Strassen– und Bahninfrastruktur, durch fehlende Arbeitsplätze und durch dadurch abwandernde Bevölkerung.
    • Fly Baby 28.08.2019 09:28
      Highlight Highlight Ich habe keine Ahnung was du uns sagen willst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DäPublizischt 28.08.2019 07:59
    Highlight Highlight Spannende Analyse! Was mich zusätzlich interessieren würde: Wie sieht es mit der Bildungsschere zwischen Ost und West aus?

    Und noch eine Anmerkung zum SVP-Vergleich. Zumindest beim "rechten Flügel" scheinen die Ideologien nicht weit auseinander zu sein, nur fühlen sich "unsere" Rechten etwas unwohler, wenn sie ihr Gedankengut offen aussprechen müssen. Aber ab und zu passiert's ja doch - auch wenn nicht immer ganz absichtlich.
    • oliversum 28.08.2019 08:43
      Highlight Highlight Die Universitäten im Osten sind besser alls im Westen (siehe Titelstory im aktuellen Spiegel)
    • Auric 28.08.2019 08:47
      Highlight Highlight Die Bildungsschere existiert und existierte schon immer zwischen den roten und nicht roten Bundesländern. Ganz gut zu sehen wie BW seit neuestem abschlifft seit der Exkommunist am Ruder ist. Länder wie Sachsen hängt Länder wie NRW, HH, HB gnadenlos ab, und ist mittlerweile vor BW
  • Heinzbond 28.08.2019 07:52
    Highlight Highlight Schon 89/90 war ich skeptisch was die blühenden landschaften im Osten anging. Ich sehe keine Einheit in 🇩🇪. Klar als Bayer oder Schwabe hatte man immer etwas über die Hamburger oder Holz einer zu lachen und umgekehrt genauso. Aber was den Osten angeht, 30 Jahre und es fühlt sich immer noch fremd an. Fremd und wenn man so manche Bilder und reden hört auch zum fremdschämen. 40 Jahre hat es gedauert eine Diktatur zu stürzen, jetzt Rennen sie den nächsten rattenfängern hinterher....
    • Rabbi Jussuf 28.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Heinz
      Du kannst sicher sein, dass die Ostdeutschen ein feines Näschen haben für diktatorische Ambitionen. Das wird nicht gewählt, ausser von den Unverbesserlichen. Aber die wählen die LINKE.
    • Heinzbond 29.08.2019 21:39
      Highlight Highlight Rabbi, das sie den rattenfängern hinterher laufen sieht jeder der es sehen will, blinde, halblinde und ideologisch blinde sehen es halt nicht....
  • Majoras Maske 28.08.2019 07:38
    Highlight Highlight Man sollte sich vielleicht auch mal etwas von der DDR lösen. Das ist 30 Jahre her. Ausserdem hatte die Region auch vor der DDR eine Vergangenheit. Das Bundesland Preussen etwa hatte als "demokratisches Bollwerk" den Nazis besonders lange getrotzt und Sachsen war ein wesentlicher Entwicklungsort der Sozialdemokratie. Vielleicht wählen 30% der Leute dort die AfD, aber 70% tun es nicht. Gleichzeitig schaffen es immerhin die Grünen auch sich dort zu etablieren.
  • Auric 28.08.2019 07:37
    Highlight Highlight Nur mal so ein geometrisches Problem:

    Wenn alles um dich herum nach links rückt, du dich aber nicht bewegst.... bist du bald rechts.

    Wenn man sich die Deutsche Politik der letzten 20 Jahre anschaut, wenn man sich die Aussagen der Kanzlerin vor 20 Jahren und heute anschaut, dann haben sich nicht die genannten Wähler nach rechts bewegt, es hat sich die Politik unisono nach links bewegt, und da es dort wo die Wähler heute immer noch stehen keine der alten Parteien mehr gibt ist der Erfolg der AfD alles andere als verwunderlich.
    • geissenpetrov 28.08.2019 08:40
      Highlight Highlight "Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen."

      -CDU, 1947

      Leute die dieses Argument bringen, haben meist selber ein "geometrisches" Problem, frei nach dem Motto, "Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!" (verwandt mit "Ich bin kein Rassisit, aber...")
    • Dong 28.08.2019 08:41
      Highlight Highlight Ich stimm Dir zu, was die Rhetorik und die Konzepte betrifft. Gleichzeitig ist die SPD zu einer reinen Wirtschaftspartei verkommen, weit weniger sozial als die Union unter Kohl. Ich empfinde da die Linken auch nicht mehr als links (wobei unsere SP noch vergleichsweise glaubwürdig ist).
    • Tjuck 28.08.2019 08:57
      Highlight Highlight @Auric

      Im Prinzip hast du ja recht. Die westliche Welt wird immer linker. Das hat mit der französischen Revolution als Folge der Aufklärung und dem wirtschaftlichen Aufschwung des Bürgertums angefangen und hat uns Wohlstand, Demokratie und Menschenrechte beschert. Freiheiten, von denen die Menschen früher nur träumen konnten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RAZZORBACK 28.08.2019 07:37
    Highlight Highlight .... Und - warum wundert mich das nicht! :-)
    • Dynamischer-Muzzi 28.08.2019 16:19
      Highlight Highlight Weil du keine Ahnung vom Ostdeutschland hast vielleicht?
  • WID 28.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Mit der AfD verhält es sich ein wenig wie mit der SVP: Sie punktet mit Themen welche ein grosser TeIl der Leute beschäftigt. Hintenrum aber wird eine stramme Politik zu Gunsten der Reichen betrieben.
  • de_spy 28.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Lieber Herr Blunschi
    Der Artikel ist bestenfalls eine Annäherung an das Problem. Vieles wird ausser Acht gelassen. In den 30 Jahren seit dem Mauerfall hat sich so viel getan in der Region "ehemalige DDR", dass ein 1:1 Vergleich eigentlich unzulässig ist (und ja, "aus DDR wird AfD" tönt sehr nach 1:1).
    Beispiel demografische Wandel:
    Direkt um die Wendezeit und vor allem danach sind extrem viele Ossis abgewandert. War es früher vor allem der Westen, ist es heute vor allem auch Berlin. Insbesondere das Land ist brutal überaltert und strukturlos. Idealer Nährboden also für "sich abgehängt fühlen".
    • Tjuck 28.08.2019 09:05
      Highlight Highlight "Sich abgehängt fühlen." Es gibt in der Demokratie nicht nur eine Bringschuld der Politik, sondern auch eine Holschuld der Bürger.
    • de_spy 28.08.2019 09:15
      Highlight Highlight Stimme dir zu, Tjuck. Nur leider sind viele Menschen von Natur aus eines: bequem und bestrebt die Verantwortlichkeiten anderen zuzuschieben.
  • Tu1zla 28.08.2019 07:31
    Highlight Highlight Interessant wie die Leute aus dem Westen genau wissen, wie das damals in der DDR war...

    Play Icon
    • Güzmo 28.08.2019 09:01
      Highlight Highlight Liegt daran, dass die DDR Berge von Dokumenten über X-tausende Observierungen angelegt hat und daraus ziemlich genau die Wahrnehmung der DDR zu entnehmen ist.
      Zudem sind die DDR-Bürger/innen bis hin zur Parteispitze nicht einfach entrückt, sondern können sich bis heute äussern, Bücher und Biographien schreiben sowie Interviews geben, was sie auch tun.
      Und mal unter uns, Ich-bin-kein-Nazi-Höcke ist gar kein Osi.

      Heute gibts auch umfangreiches Wissen zum präpharaonischen Ägypten. Damals dabei war aber niemand der heute noch lebt. Wieso wissen wir überhaupt von denen?/s.
    • RAZZORBACK 28.08.2019 18:33
      Highlight Highlight Gute Antwort - Danke!
  • rodolofo 28.08.2019 07:26
    Highlight Highlight Da unsere immer globalisiertere Welt ein Pyramiden-System ist, bei dem die oberste Spitze den grössten Teil von erzielten Mehrwerten und Gewinnen abschöpft und damit seine Macht zementiert und erweitert, herrschen weiter unten, in der Basis dieser Pyramide die entgegengesetzten Bedingungen des Mangels und der Auszehrung.
    Die ehemalige "2.Welt" des Ostblocks war nicht in der Lage, der original-kapitalistischen Pyramide eine wirkliche Alternative entgegen zu stellen, aus verschiedenen Gründen.
    So wurde sie schliesslich zu einer billigen und groben Kopie, die bei der Zusammenlegung einging...
    • Alnothur 28.08.2019 09:38
      Highlight Highlight Vieles aus der DDR ging bei der Zusammenlegung vor allem deshalb ein, weil es von der Treuhand mutwillig zerstört wurde.
    • rodolofo 28.08.2019 14:28
      Highlight Highlight Den Ostblock-Ramsch teuer zu verkaufen und zu modernisieren muss allerdings auch nicht leicht gewesen sein.
      Sehr schade finde ich, dass man die bestehende Bahn-Infrastruktur abgeriss- und voll auf den Ausbau der Strasse setzte.
      Das zeigt auch, welche Interessen in der Bundesrepublik Deutschland am Drücker waren und es auch heute noch sind.
      Die Privatisierungen zum Schnäppchenpreis haben in Russland den früheren Klassenfeind stärker denn je zurückkehren lassen, in Form der heutigen Oligarchen.
      Und Putin ist der Ober-Oligarch und neue Zar.
      Eine Art "einheimische Treuhand GmbH"...

    • sowhat 29.08.2019 21:10
      Highlight Highlight Ähm, tschuligom, Ausbau der Strasse? Wo genau?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unkel Wullewu 28.08.2019 07:24
    Highlight Highlight Es lebe die Demokratie. Falsch wählen geht nicht. Und wer die Andersdenken kollektiv als rechtsextrem bezeichnet, der hat die Idee der Demokratie nicht verstanden, oder ist zu schwach sie auszuhalten.
    Wer die AfD stoppen will, der muss den AfD-Wähler nur eine bessere Lösung für ihre Probleme aufzeigen. So einfach ist das in einer Demokratie.
    • Oigen 28.08.2019 08:44
      Highlight Highlight "wer die Andersdenken kollektiv als rechtsextrem bezeichnet, der hat die Idee der Demokratie nicht verstanden,"

      also war die NSDAP gar nicht rechtsextrem?

      "Wer die AfD stoppen will, der muss den AfD-Wähler nur eine bessere Lösung für ihre Probleme aufzeigen."

      Ja in in einer traumwelt. Wer die Lösung nicht sehen will kann sie auch nicht verstehen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.08.2019 08:47
      Highlight Highlight Es gibt leider einen gewissen Unterschied zwischen Menschen, die einfach anders denken, und Menschen die ihr rechtsextremes Gedankengut öffentlich präsentieren.
    • Tjuck 28.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Offenbar verstehen die "Richtigdenkenden" (die Rechten) Demokratie so, dass keine Kritik an ihrer Politik geübt werden darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 28.08.2019 07:22
    Highlight Highlight Der Osten Deutschlands erscheint mir wie ein Sub Sahara Land in light.
    Wer die Mittel und Möglichkeiten hat verlässt die Gegend. Wer dort bleibt, verstickt sich gerne in Verschwörungstherorien oder huldigt irgendwelchen obsukuren Kults.

    • Heinzbond 28.08.2019 09:24
      Highlight Highlight Gut das ist jetzt aber nicht subsahara spezifisch, gibts auch im rustbelt und auch sicher in anderen Gegenden der Welt die abgehängt werden.
    • sowhat 28.08.2019 09:35
      Highlight Highlight Das ist so was von Dünns..., was du hier rauslässt. Da werd sogar ich agressiv. Die Gegend ist wunderschön. Man geht hier nur weg, weil man keine Perspektiven hat. Sei es beruflich, sei es infrastrukturell. Verschwörungstheorien und dämliche obskure Kults sind nicht zu finden. Ein paar rechte Idioten hingehen schon. Vermutlich fast so viele wie in der Schweiz, wo die SVP immerhin 30% Wähler hat.

Eklat im ARD-Sommerinterview: AfD-Chef Gauland verweigert Zuschauerfragen

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