Interview
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06851145 The co-chairs of the parliamentary group of the right-wing AfD party Alexander Gauland (L-R), Alice Weidel and the Member of the parliamentary group of the AfD party, Beatrix von Storch, during the first day of the AfD convention in Augsburg, Germany, 30 June 2018. The Alternative for Germany (AfD) party meets in the bavarian city Augsburg for a two-day congress.  EPA/DANIEL KOPATSCH

Alexander Gauland, Alice Weidel und Beatrix von Storch am AfD-Parteitag in Augsburg (Juni 2018). Bild: EPA/EPA

«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.



Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?
Franziska Schreiber:
Nein, könnten Sie nicht, aus dem einfachen Grund, dass Sie dann als Journalist in Deutschland gar keine Lizenz mehr hätten. Sie sind, in der Sprache der AfD-Funktionäre, Schreiberling eines «linksrotgrün versifften Mediums», das man um jeden Preis eindämmen müsste. Die Medienlandschaft würde gesäubert, wer kritisch über die AfD schreibt, würde seine Zulassung verlieren.

Image

Bild: Europaverlag

Sie haben ein Buch geschrieben über Ihre Zeit namens «Inside AfD». Der Titel erinnert nicht zufällig an eine Sekte ...
Nein, die AfD trägt ganz klar Züge einer Sekte.

Wie funktioniert die «Sekte AfD»?
Man kapselt sich nach aussen hin komplett ab, man will unter sich bleiben, versucht zwar neue Mitglieder zu gewinnen, ist aber nicht für Presse und Kritiker zugänglich, man sucht nicht den Diskurs mit anderen Parteien, sondern ist eine eingeschworene, eingeigelte Gemeinschaft.

«Meine Familie wollte am liebsten die ganze Welt retten, während ich mich für trockene Wirtschaftsthemen interessiert habe.»

Können Sie konkreter werden?
Als Neumitglied in der AfD bekommt man extrem viel Aufmerksamkeit, man kümmert sich um einen, ein starkes Netzwerk entsteht, in dem man sich auch privat trifft. Das einzelne Mitglied wird von der Aussenwelt mehr und mehr abgeschirmt, es existiert eine eigene Sprache, die sich im Lauf der Zeit entwickelt hat.

Zum Beispiel?
Man spricht etwa von «Altparteien», wenn man SPD, CDU, FDP und Grüne meint, oder von der «Flüchtlingswelle» anstatt von Migration, oder von «Merkels Goldstücken», wenn es um Aylbewerber geht. Da hat sich ein ganz eigener Code entwickelt. Und dann gibt es Führungsfiguren, die werden heldenhaft verehrt, als ob sie ein Mittel gegen Krebs erfunden hätten – Björn Höcke zum Beispiel.

Sie haben einen linken familiären Hintergrund, ihr Urgrossvater engagierte sich bei den Kommunisten gegen die Nazis, Ihre Eltern wählen links, Ihre Schwester ist bei der Antifa. Warum traten Sie mit 23 in die AfD ein?
Ich wollte mich sicher ein bisschen abgrenzen von meiner Familie. Ich war nicht so links und nicht so emotional. Meine Familie wollte am liebsten die ganze Welt retten, während ich mich für trockene Wirtschaftsthemen interessiert habe. Mit dieser politischen Haltung bin ich bei meiner Familie auf taube Ohren gestossen.

Und dann?
Dann habe ich erst die Liberalen und die CDU gewählt. Aber als die FDP zur Mövenpick-Partei verkam, und dann plötzlich die AfD auftauchte, mit dem Versprechen, eine echte Graswurzel-Bewegung zu sein, die das System erneuert, wurde ich hellhörig. Das klang alles gut, seriös, rational, auch der Auftritt des Parteigründers Bernd Lucke bei Anne Will wirkte auf mich normal und wissenschaftlich. Damals hat für mich nichts darauf hingedeutet, dass es eine rechtsextreme Partei ist.

Image

Franziska Schreiber. Bild: Ove Landgraf

Was die AfD nach Ihrer Darstellung damals ja auch nicht war. Wie ging es weiter?
Die ersten zwei Jahre wurde ich dem radikaleren Lager zugeordnet, weil ich an der Seite von Frauke Petry gegen Bernd Lucke gekämpft habe. Dann aber kam es zu einer Machtverschiebung. Nachdem Lucke weg war, wurde plötzlich auch heftig gegen Petry geschossen.

Zur Person

Franziska Schreiber (27) trat im Herbst kurz vor den Bundestagswahlen aus der AfD aus und empfahl öffentlich die Wahl der FDP. Zuvor galt sie als eines der Nachwuchstalente der Partei. Landesweite Bekanntheit erlangte sie mit einem umstrittenen Facebook-Post zur Strafbarkeit der Holocaustleugnung. Anfang August veröffentlichte sie ein Buch über ihre Zeit bei der AfD: «Inside AfD».

«Es sind rechtsextreme Personen an der Spitze dieser Partei, abgesegnet von der Basis.»

Und was war der Wendepunkt?
Das war, als Höcke diese Aussage zur Rassentheorie machte ...

... und von unterschiedlichen «Reproduktionstypen» bei Afrikanern und Europäern sprach ...
Genau. Da bin ich das erste mal mit diesem anderen Flügel aneinandergeraten. Ich habe gemerkt, dass die mich wie ein Piranha-Schwarm angreifen, sobald ich mich kritisch äussere. Mir schlug Widerstand und Hass entgegen und ich wurde als Verräterin bezeichnet. Die haben ihren Guru Höcke mit allen Mitteln verteidigt, wie in einer Sekte eben.

Die AfD, behaupten Sie, sei eine rechtsextreme Partei.
Sie ist nicht durch und durch rechtsextrem, aber sie ist eine von rechtsextremen Personen dominierte Partei. Es gibt noch einzelne Leute innerhalb der Partei, die versuchen das abzuwenden. Aber dazu ist es längst zu spät.

Woran machen Sie das fest?
Alexander Gauland hat öffentlich gesagt, das System BRD müsse überwunden werden. Das bedeutet nichts anders als ein Systemumsturz, ein Staatsstreich, das ist verfassungsfeindlich. Von Alice Weidel gibt es eine Email, in der sie davon schreibt, dass es einen Plan gebe, Europa mit Migranten zu überfluten. Das sind die beiden wichtigsten Vorsitzenden der Partei. Und der Vorstand wird von der Basis gewählt. Es stehen rechtsextreme Personen an der Spitze dieser Partei, abgesegnet von der Basis.

Laut Gauland, Höcke, Poggenburg & Co. sind das alles «Ausrutscher», wie auch der «Vogelschiss in der Geschichte», oder das «Denkmal der Schande». Im ZDF-Sommerinterview sprach Gauland jüngst denn auch von den «12 furchtbaren Jahren». Kein Wort von Nazi-Glorifizierung.
Das sind keine Versehen. Die Leute an der Spitze wollen wiedergewählt werden von der Basis, und damit wissen wir auch, wie die Mehrheit der Basis tickt. Wenn man dann beim ZDF vor einem gemässigten Publikum auftritt, dann rudert man wieder ein bisschen zurück, stellt alles als Fehlinterpretation dar, als Ausrutscher. Aber die Haltung ist völlig klar: Es sind Rechtsextreme an der Spitze der AfD.

ZDF Sommerinterview mit Alexander Gauland

Play Icon

Video: YouTube/alleundalles

Im Herbst haben 12,6 Prozent der deutschen Wähler die AfD in den Bundestag gewählt. Sind das alles Rechtsextreme?
Nein, ich glaube, das sind noch immer mehrheitlich Protestwähler. Die unterschätzen noch immer wie die AfD wirklich tickt.

Wie kann das sein? Man weiss ja offenbar ziemlich genau, was man bekommt.
Weil die Landesverbände extrem unterschiedlich aufgestellt sind. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise ist die AfD einigermassen gesittet. Die Landes-Wähler projizieren diese Erfahrungen auf die Bundespartei und wählen auch bei der Bundestagswahl AfD. Da herrscht ein riesiges Zerrbild.

«Es wurde behauptet, dass ich  mehrere Abtreibungen gehabt habe, dass ich in psychischer Behandlung war, dass ich mit mehreren Leuten innerhalb der Partei geschlafen habe, dass ich als Prostituierte gearbeitet habe.»

Welche Reaktionen haben Sie auf Ihr Buch erhalten?
Ich bekam enorm viel Unterstützung von ausserhalb der Partei, unzählige Leute die mir Glück wünschten, und mir zu meinem Schritt gratulierten.

Und negative Reaktionen?
Zuhauf. Beleidigungen, Drohungen, böse Bilder, das ganze Verleumdungs-Programm halt.

Verleumdung?
Innerhalb der Partei gehen gerade allerlei Gerüchte über mich herum, gerade auch in der Jugendorganisation, die ohnehin tief sexistisch ist. Es wurde zum Beispiel behauptet, dass ich mehrere Abtreibungen gehabt habe, dass ich in psychiatrischer Behandlung war, dass ich mit mehreren Leuten innerhalb der Partei geschlafen habe, dass ich als Prostituierte gearbeitet habe. Da wurde alles herausgeholt, was meinen Ruf schädigen könnte.

Ist das Buch auch eine «persönliche Abrechnung» und ein Versuch, Kapital aus dem Abgang zu schlagen, wie Ihnen teilweise vorgeworfen wird?
Nein, ich hatte keine emotionalen Probleme mit einzelnen Leuten aus der Partei, sondern starke inhaltliche Differenzen. Ich kenne viele der im Buch erwähnten Personen nicht persönlich, Gauland zum Beispiel hab ich nur einmal getroffen. Und was das Geld angeht: Es ist ein politisches Sachbuch, kein Beststeller. Ich bin selber überrascht, wie viel Aufmerksamkeit ich erhalten habe. Mein Verlag hat mich noch gewarnt, dass ich nicht zu erwarten brauche, damit reich zu werden. Aber das war auch nicht meine Absicht. Ich habe nach dem Austritt aus der Partei 30 Kilo abgenommen, ich hätte ein hundertfaches mehr verdient, wenn ich über Abnehmmethoden geschrieben hätte als über die AfD.

Die Aufmerksamkeit erklärt sich auch dadurch, dass Sie über ein angebliches Treffen zwischen dem Vorsitzenden des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maassen, und der damaligen Vorsitzenden der AfD, Frauke Petry, schreiben.
Ja, ich war selber erstaunt über die heftigen Reaktionen. Über dieses Treffen zwischen Petry und Maassen hatte der «Spiegel» ja vor zwei Jahren schon berichtet, und auch das Innenministerium bestätigte die Treffen. Petry aber leugnete es, und Maassen druckste herum, das machte die Öffentlichkeit wohl misstrauisch.

Was das Innenministerium allerdings bestreitet, ist, dass Verfassungsschützer Maassen Petry konkrete Empfehlungen gegeben habe, wie die Partei eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz vermeiden könne. Genau das behaupten Sie nun aber in Ihrem Buch.
Ja, diese Treffen und diese Empfehlung Maassens gab es laut Frauke Petry. Dazu habe ich letzte Woche eine eidesstaatliche Versicherung abgegeben.

epa06791248 Independant parliament member Frauke Petry speaks during a session of the German Bundestag in Berlin, Germany, 07 June 2018. German parties representatives spoke about the European Union General Data Protection Regulation, new data privacy security regulations, which were implemented on 25 May 2018 in all EU countries.  EPA/OMER MESSINGER

Ehemalige Vorsitzende der AfD: Frauke Petry. Bild: EPA/EPA

Auf Facebook wird Ihnen entgegengehalten, dass die AfD wie jede andere Partei ein breites Spektrum an politischen Meinungen beherberge – und dass es, wie in jeder anderen Partei auch, schwarze Schafe gebe.
Glauben Sie mir, ich kenne die Verwerfungslinien der Partei. Wir hatten einen schönen Lackmustest bei der Wahl der Bundesvorsitzenden. Georg Pazderski, das Aushängeschild der Liberalen, hätte es um ein Haar nicht in den 14-köpfigen Vorstand geschafft. Hauchdünn konnte er eine damals völlig unbekannte Sprengkandidatin schlagen. Die Bundesmehrheit der AfD ist ganz klar dominiert von rechtsradikalen Positionen. Wo dringen denn je liberale Positionen nach aussen?

Die AfD geriert sich als «grösste Oppositionspartei». Sie behaupten jetzt aber, die AfD habe einen grösseren Plan ...
Es stimmt, nach aussen gibt sich die AfD als reine Oppositionspartei. Aber intern, innerhalb des Rechtsextremen-Flügels gibt es einen Plan, und der ist sehr beängstigend.

Erklären Sie.
Weil die AfD nie mit einer anderen Partei in der Regierung sein wird, stellt sich für sie die Frage, wie man Deutschland trotzdem verändern kann. Man landet dabei in einem ausserparlamentarischen, vorpolitischen Raum, genauer: bei der Identitären Bewegung. Die AfD versteht sich als einzig legitime Vertreterin dieses ausserparlamentarischen Raums und kann so die Themenhoheit nach Belieben bestimmen.

«Wer nicht Einblick in diese Partei hatte, der versteht nicht, wie ideologisiert die Vertreter des rechtsextremen Flügels sind, wie sehr sie sich nach der Zeit des Nationalsozialismus sehnen.»

Und dann?
Man hofft, dass die Flüchtlingsfrage irgendwann so sehr eskaliert, dass ein bürgerkriegsähnlicher Zustand entsteht und man dieses Land putschartig übernehmen kann. Die ganze Strategie, das unablässige Provozieren der Muslime, Migranten und Ausländer, hat zum Ziel, den Islam zu einem imaginären Feind aufzubauen, den man dann schattenboxenartig besiegen kann. In der Bevölkerung hätte die AfD dann einen Status des heldenhaften Widerstands, sodass bei den nächsten Wahlen die absolute Mehrheit errungen werden könnte. Und was dann geschähe, können Sie sich ja vorstellen.

Eine Wiederholung des Reichstagsbrands, 85 Jahre später und mit anderen Mitteln. Haben Sie Belege für diese Vorwürfe?
Die AfD ist in dieser Hinsicht ja nicht gerade vorsichtig. Nach dem Attentat am Breitscheidplatz gaben führende AfD-Mitglieder ihrer Freude öffentlich Ausdruck. Oder Gauland, der endlich wieder stolz sein möchte auf Deutschland, auch auf die 12 Jahre. Oder Höcke, der das Holocaust-Denkmal sehr zweideutig als «Denkmal der Schande» bezeichnet.

epa06863272 The co-chair of the parliamentary group of the right-wing ’Alternative fuer Deutschland’ (AfD) party Alexander Gauland delivers a speech to the German parliament 'Bundestag' in Berlin, Germany, 04 July 2018. Amongst other topics the German parliament 'Bundestag' is about to discuss the chancellery budget.  EPA/CLEMENS BILAN

Schreiber: «Man versteht nicht, wie gefährlich diese Partei ist» – im Bild Alexander Gauland, Bundesvorsitzender der AfD. Bild: EPA/EPA

Aber das sind noch keine schriftlichen Beweise für einen Umsturzplan.
Ja, das stimmt. Diese Pläne werden in internen Gruppen besprochen, in geschlossenen Facebookgruppen zum Beispiel. Innerhalb dieser Chats nimmt man kein Blatt vor den Mund. Da wird davon gesprochen, dass man gewisse Dinge nicht ins Wahlprogramm schreibt, sondern sie einfach tut, wenn die historische Stunde gekommen ist.

Auch das sind keine schriftlichen Belege.
Natürlich steht das nicht im Wahlprogramm, sonst stünde ja auch der Verfassungsschutz auf dem Plan!

Mit Verlaub, aber es fällt schwer, solche angeblichen Pläne ernst zu nehmen.
Ja, und das ist ein grosses Problem der Öffentlichkeit und der Medien. Wer nicht Einblick in diese Partei hatte, der versteht nicht, wie ideologisiert die Vertreter des rechtsextremen Flügels sind, wie sehr sie sich nach der Zeit des Nationalsozialismus sehnen. Das Einzige, was diese Leute Hitler übelnehmen, ist der Zweifrontenkrieg, weil er den Untergang des dritten Reichs besiegelte. Und das, was Hitler mit den Juden machte.

Wieso?
Weil es ein schlechtes Licht wirft auf das dritte Reich ...

Sie fordern, dass der Verfassungsschutz die Partei beobachtet.
Ja, der Verfassungsschutz müsste einzelne Landesverbände beobachten, wenn nicht sogar die ganze Partei. Und er müsste auf jeden Fall die Jugendorganisation beobachten, weil dort längst radikale Kräfte das Zepter übernommen haben.

«Die AfD hat keine Antworte auf inhaltliche Fragen, sie hat null Lösungskompetenz, nicht einmal in ihren Kernthemen, Islam und Zuwanderung.»

Welche Landesverbände sind das?
Thüringen, Sachsen, Brandenburg und das Saarland auf jeden Fall.

Und dann? Ein Verbot der Partei?
Je nach Ergebnis müsste die Partei verboten werden, ja.

Bundestagswahl 2017

Die Bundesverwaltung ermittelt aktuell in Sachen illegalen Parteifinanzierung. Was wissen Sie über die angebliche Zusammenarbeit zwischen dem ominösen Unterstützungsverein (Verein für die Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten), der Schweizer Werbeagentur Goal und der AfD?
Die Zusammenarbeit zwischen dem Unterstützungsverein und der AfD war sehr eng. Wir hatten zum Beispiel in Baden-Württemberg einen Kandidaten, Markus Frohnmeier, der konnte sich mehr oder weniger aussuchen, welche Plakate in seinem Wahlkreis hängen sollten. Das ist nichts anderes als verdeckte Parteienfinanzierung, kostenfreie Werbung. Wir wissen auch, dass der Vorsitzende des Vereins einen Antrag zur Mitgliedschaft bei der AfD gestellt hatte. Es ist mehr als offensichtlich, dass zwischen dem Verein und der Partei Absprachen existierten.

Und was ist mit der Agentur Goal des Schweizer Werbers Alexander Segert, die die Plakate designt?
Der Verdacht liegt nahe, dass hier ausländische Kräfte in den Wahlkampf eingegriffen haben und dass die Agentur Goal beteiligt ist. Auch da muss unbedingt eine Untersuchung her.

Seit die AfD den Lucke-Kurs verlassen hat, streiten sich Journalisten darüber, wie mit der AfD umgegangen werden soll. Haben Sie eine Antwort?
Das ist nicht einfach. Auf der einen Seite müssen die dramatischen Aussagen der Parteifunktionäre thematisiert werden, weil sie nicht unwidersprochen bleiben dürfen. Auf der anderen Seite lebt die AfD vom Skandal, ernährt sich von der Aufmerksamkeit. Die AfD hat das wie keine andere Partei zum Geschäftsmodell gemacht.

Was also tun?
Man muss die AfD immer wieder auf Inhalte ansprechen. Dann passiert das, was Gauland im ZDF-Sommerinterview passiert ist – er bleibt sprachlos. Die AfD hat keine Antworte auf inhaltliche Fragen, sie hat null Lösungskompetenz, nicht einmal in ihren Kernthemen, Islam und Zuwanderung, bietet sie verfassungskompatible Konzepte.

Gewisse Punkte der neuen linken Sammlungsbewegung «Aufstehen» von Sahra Wagenknecht sind nicht allzu weit von der AfD entfernt. Gräbt «Aufstehen» der AfD Wasser ab?
«Aufstehen» kann zu einer realen Bedrohung werden für die AfD, ja. Aber wer um die AfD zu bekämpfen deren Thesen und Rezepte übernimmt, der bietet keine wirkliche Alternative. Man kann den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben. Das musste auch die CSU einsehen.

Wie sind die Verbindungen zwischen der AfD und der SVP? AfD-Vordenker Jongen sprach auch schon davon, dass eine «Verschweizerung Deutschlands» nötig sei.
Es gibt und gab ideologische Verbindungen zur SVP, wie auch zur FPÖ in Österreich. Der grosse Unterschied ist aber: Die SVP ist eine sehr sehr konservative Partei, ähnlich wie die CSU bei uns in Bayern. Aber sie will die Eidgenossenschaft nicht umstürzen. Sie will nicht die Verfassung aushebeln.

Woher kommt eigentlich diese Obsession in der AfD mit Kanzlerin Angela Merkel?
Das ist ein Narrativ, das wir in der AfD bewusst aufgebaut haben, indem wir immer wieder behauptet haben, Merkel habe 2015 die Grenzen aufgelöst, was ja faktisch falsch ist. Mit dieser mantrahaften Wiederholung und der Verbindung zu echten oder erfundenen Kriminalfällen, Vergewaltigungen, Überfälle durch Migranten, haben wir das perfekte Feindbild geschaffen.

People take part in a protest rally of the German party 'Alternative fuer Deutschland, AfD' (Alternative for Germany) in Berlin, Germany, Saturday, Nov. 7, 2015. The  anti-immigration party has staged a march in Berlin against the German government’s migrant policies, with demonstrators chanting “Merkel must go” and counter-protesters shouting “Nazis out.”  (AP Photo/Michael Sohn)

Protest der AfD in Berlin, 2015. Bild: AP/AP

«Der Rassismus ist absolute Mehrheitsmeinung in der AfD.»

Wie schauen Sie auf diese vier Jahre in der AfD zurück?
Ich gucke da teilweise mit Entsetzen darauf, es ist ein Stück Selbstekel. Ich habe dieses Buch auch geschrieben, um zu rekapitulieren, um mir selber zu erklären, wie das passieren konnte, wie ich zwei Jahre lang völlig unkritisch mitgelaufen bin in dieser Organisation.

Und? Wie erklären Sie sich das?
Es hatte viel mit diesem Einheitsfront-Gedanken zu tun, mit dieser Wir-gegen-alle-Haltung. Das hat mir am Anfang ein extrem geborgenes Gefühl gegeben. Erst als ich merkte, dass intern keine Kritik geduldet wird, bin ich aufgewacht.

«Schämen Sie sich» – Politiker explodiert bei Curios Rede

Play Icon

Video: watson

Sie haben vorhin gesagt, längst nicht alle AfD-Wähler seien rechtsextrem. Wie steht es um den Rassismus in der Partei? Frau Wagenknecht sagte ja unlängst in einem Interview mit der FAZ, AfD-Wähler seien keine Rassisten ...
Rassismus ist absolut mehrheitsfähig in der Partei. Da wird Boris Beckers Sohn auf Twitter als «Halbneger» bezeichnet, Barack Obama ist auf Facebook der «Quotenneger», und Gauland will Jérôme Boateng nicht als Nachbarn. Was der Hautfarbe in der AfD für ein Gewicht beigemessen wird, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, das ist ein ganz grosses Thema.

Es gibt auch schwarze AfD-Mitglieder ...
Ja, und die werden wie ein Feigenblatt hingehalten und als Schutzschild benutzt, das sagt ja eigentlich schon alles. Der Rassismus ist absolute Mehrheitsmeinung in der AfD. Der Araber, der Südländer generell, ist das Feindbild Nummer 1 und nicht kompatibel mit dem Deutschen.

In einem Porträt im «Zeit»-Magazin vor zwei Jahren sagten Sie, Ihr Gesicht sei für alles andere ausser für die Politik «verbrannt». Was meinten Sie damit?
Ich hing damals einem Irrglauben nach, der den AfD-Mitgliedern systematisch suggeriert wird.

Was für ein Irrglaube?
Es wird einem eingetrichtert: «Ihr könnt nicht aus der AfD austreten, weil die Restgesellschaft, das sogenannte Establishment, euch nie mehr akzeptieren wird, weil ihr das Nazi-Stigma nie mehr los werdet.» Das schweisst natürlich zusammen. Aber es stimmt nicht. Ich habe nach meinem Austritt viele Leute erlebt, die offen auf mich zugekommen sind. Die Gesellschaft ist nicht unversöhnlich, solange man die eigenen Fehler zugibt. Diese Botschaft ist extrem wichtig für die Zweifler in der AfD, ich habe mein Buch auch für sie geschrieben.

Auf Twitter bezeichnen Sie sich als «libertär», in einem Interview sagten Sie vor kurzem über sich, Sie seien «liberal». Wo stehen Sie heute politisch?
Ich würde mich schon als liberal einschätzen.

Und welche Partei steht Ihnen heute am nächsten?
Wählen würde ich heute die FDP.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder in die Politik zu gehen?
Nein, in nächster Zeit nicht. Ich will gerade nur für mich selber sprechen. Ich empfinde es als Ausdruck meiner persönlichen Freiheit, dass ich mich nicht absprechen muss. Ich arbeite als Redakteurin bei einem Online-Magazin. Ich kann mich über mein Leben nach der AfD nicht beklagen.

Sie haben Todesdrohungen bekommen, man wünscht Ihnen Vergewaltigungen. Haben Sie nie Angst?
Hin und wieder mache ich mir schon Sorgen. Aber dann wiederum sage ich mir: Eigentlich können sie mir nichts tun. Wenn sie mich jetzt angreifen würden, wäre das taktisch völlig unklug, dann würde die Öffentlichkeit ja erst recht aufmerksam werden.

AfD, NPD oder SVP? Welche Partei ist's?

1.Welche Parteien rühren mit einem «Extrablatt» die Werbetrommel für ihre Anliegen?
Extrablatt wirbt vor Berliner Wahl für die AfD
AfD und NPD
SVP und AfD
SVP und NPD
2.Welche Partei pflasterte das Land mit diesen Plakaten zu?
NPD Schäfli
SVP
AfD
NPD
3.«Wir stellen uns gegen willkürlich betriebene Masseneinwanderung.» – Bei wem steht dieser Satz im Parteiprogramm?
ZUR ABSTIMMUNG GEGEN MASSENEINWANDERUNG VOM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Einwanderer aus Italien und Spanien treffen sich am Samstag,  21. Mai 2011 in Zuerich. Der Anlass wuerdigte die von der sogenannten ersten Einwanderungsgeneration erbrachten Leistungen fuer unsere Gesellschaft. Stellvertretend fuer alle ehemaligen Gastarbeitenden nahmen gut 700 ueber 70-jaehrige Italienerinnen und Italiener und Spanierinnen und Spanier den Dank der Stadt Zuerich entgegen. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
KEYSTONE
AfD
SVP
NPD
4.Welche Partei setzte ein Matterhorn auf das Plakat?
NPD Matterhorn
AfD
NPD
Keine davon – das Plakat war eine Fotomontage einer linken Gruppierung in Deutschland.
5.Welche Partei stellte Ausländer pauschal als raubende, vergewaltigende und tötende Männer dar?
Question Image
SVP
AfD
NPD
6.Welche Partei sah Kinder einst schon hinter Gittern?
Staatskinder SVP
SVP
AfD
NPD
7.«Maria statt Scharia» – wer war's?
Maria statt Scharia
NPD
AfD
NPD und AFD
NPD und SVP
8.Der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland berief sich in einer Rede im Juni dieses Jahres mehrmals auf den Slogan: «Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land.» Bei wem hat Gauland abgekupfert?
Alexander Gauland, top candidate for the Alternative for Germany (AfD) party in the upcoming Brandenburg state election, addresses a news conference in Berlin September 1, 2014. Chancellor Angela Merkel's conservatives were poised to cling to power in Sunday's election in the east German state of Saxony but new right-leaning rival Alternative for Germany (AfD) made a breakthrough by winning its first seats in a state assembly.      REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY - Tags: POLITICS ELECTIONS)
X90145
bei der SVP
bei der NPD
Bei niemandem. Das ist original AfD.
9.Und zum Abschluss noch ein kleiner Auszug aus einem Parteiprogramm. Von wem ist dieser Satz?: «(...) die muslimischen Zuwanderer stammen oft aus Ländern, in denen keine demokratische Rechtsordnung herrscht. Sie bringen Vorstellungen über Recht und Ordnung mit, die mit unserem Rechtssystem und unseren demokratischen Spielregeln nicht vereinbar sind.»
Des chapelets musulman et un coran photographie dans la salle de priere de la nouvelle mosquee de l'Association culturelle musulmane de Payerne, ACMP, dans le cadre d'une journee porte ouverte ce samedi 20 septembre 2014 a Payerne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
KEYSTONE
SVP
AfD
NPD

Die AfD im Bundestag

«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Link to Article

Alice Weidel sorgt für Eklat im deutschen Bundestag 

Link to Article

Grünen-Politikerin on fire 🔥 – Hasselmann demontiert im Bundestag die AfD

Link to Article

AfD-Abgeordneter zündelt im Bundestag – bis diesem Grünen-Politiker der Kragen platzt

Link to Article

Nach AfD-Hetze im Bundestag: Hier lupft es Cem Özdemir den Deckel – aber so richtig

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

177
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
177Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DomKi 15.08.2018 22:20
    Highlight Highlight Rate 3 x wie es überhaupt so zu einer Situation kommen konnte in Deutschland. Alles liberale Politik, und dann wundert man sich, dass Sachen passieren, die dem Land schaden und die Leute natürlich aufstehen und gewissen Gruppierungen dann Macht verleihen. Diese gefährlichen Gruppierungen sind nicht weniger oder mehr schuldig als all die anderen die während 40 Jahren Mist gebaut haben. Und eins ist klar die Geschichte wird sich wiederholen, und zwar sehr heftig.
    62 27 Melden
    • Halimasch 16.08.2018 14:04
      Highlight Highlight Die Geschichte wird sich nicht wiederholen, denn alle sind gewarnt, was passieren könnte.
      15 14 Melden
    • Chanich das ändere? 16.08.2018 14:54
      Highlight Highlight Interessant, machen wir ein Ratespiel:

      Wenn also jemand ein brennendes Zündholz in ein volles Ölfass wirft. Und wenn es dann brennt: Wer ist schuld?
      (wir raten 3 x:)
      1. Das Ölfass (bzw. das Öl selbst, müsste ja nicht brennbar sein, selber Schuld!)
      2. Der oder die, die das volle Ölfass hingestellt hat. Sowas macht man nicht, ist unverantwortlich!)
      3. Der oder die, die besagtem jemand das Zündholz in die Hand gab bzw. es nicht rechtzeitig wegnahm!

      Na, wie viele Punkte habe ich erreicht?
      20 11 Melden
    • Halimasch 16.08.2018 16:54
      Highlight Highlight @DomKi
      40 Jahre lang Mist gebaut? Was lief denn so schlecht in den letzten 40 Jahren?

      Wiederaufbau, Demokratie und Rechtsstaat, steigender Wohlstand, Sozialstaat, Gesundheitsversorgung, Wiedervereinigung, aktuell rekordtiefe Arbeitslosigkeit - das soll alles schlecht sein?

      Alles in Allem ist die Bundesrepublik ein Erfolgsmodell und der Bevölkerung ging es nie besser als in der Nachkriegszeit.
      29 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 15.08.2018 20:49
    Highlight Highlight Schon sehr reisserische Darstellung. Weder ist die AfD eine homogene Partei, noch sind grundlegende Programmpunkte definiert.

    Erinnert mich an die Gründungszeit der Grünen in Deutschland, als erst die Richtung der Partei zwischen Fundis und Realos ausgemarcht wurde. Die AfD wird sich von einer reinen Oppositionspartei zu einer etablierten Rechtspartei wandeln, sobald Mitsprache auf Länder- und Bundesebene gefordert ist. Dann werden all die Neunazis aussortiert und der Kurs der AfD wird moderater, oder es droht ihr der Niedergang in die Bedeutungslosigkeit.
    55 21 Melden
    • FrancoL 16.08.2018 17:16
      Highlight Highlight Würde ich so NICHT unterschreiben, zu stark sind nach wie vor die Tendenzen zur alten Herrlichkeit, zu stark sehnen sich manche nach einem starken Mann oder Frau.
      Wenn sie sich so wandelt wie Du es vorschlägst dann wird sie sich in der FDP und CDU wieder finden.
      12 22 Melden
    • Nick Name 16.08.2018 23:38
      Highlight Highlight Moment mal: Was genau ist hier "reisserisch" dargestellt?
      Dass die Frau von Tatsachen und Erlebtem erzählt?
      10 3 Melden
    • Besorgter Bürger 17.08.2018 11:24
      Highlight Highlight "noch sind grundlegende Programmpunkte definiert"

      Genau. Bloss immer die andern kritisieren, und selbst nichts dazu beitragen.
      6 6 Melden
  • Martello 15.08.2018 20:41
    Highlight Highlight Danke für dieses Interview!
    23 39 Melden
  • Richu 15.08.2018 20:24
    Highlight Highlight Heute war in der deutschen Presse und auch im Teletext von verschiedenen Fernsehsendern zu lesen, dass Lars Steinke, der niedersächsische AfD Jugend-Chef, nach abfälligen Äusserungen über den Hitler-Attentäter Graf von Stauffenberg, seiner Ämter enthoben wurde. In der AfD-Jugendorganisation sei "kein Platz für die Verunglimpfung deutscher Widerstandskämpfer gegen das NS-Unrechtsregime". Beim Lesen solcher Aussagen zweifelt man an gewissen von Frau Schreiber gemachten Analysen!
    52 22 Melden
    • FrancoL 16.08.2018 17:17
      Highlight Highlight Wenn man aber der Weide oder Gauland zuhört schinden dann wieder solche Zweifel.
      21 16 Melden
  • Dem Klima hinterher 15.08.2018 18:17
    Highlight Highlight Die Gefahr welche von der AfD "ausging" ist mir längst bekannt. Da aber bereits die trumpschen Repubikaner am weltpolitischen Ruder sind, hat sich die Aufmerksamkeit stark verschoben. AfD, Front National und andere vorlaute Rechtsverdreher und Volksmanipulationsparteien sind jetzt nicht mehr "wichtig". Die globalen Verhältnisse werden aktuell gerade radikal neu aufgewichtet... Der Mist wird bereits geführt.
    78 40 Melden
  • Gulubat 15.08.2018 18:08
    Highlight Highlight Unabhängig vom Interview fand ich beide Videos nicht unbedingt Contra AfD, bisschen zu populistisch vielleicht, zumindest aber eine klare Ansage und keine Ausflüchte bei Nichtwissen.

    Das kann weder die CDU/CSU noch die linke Seite und schon gar nicht die Grünen besser.
    85 61 Melden
    • Beggride 15.08.2018 19:27
      Highlight Highlight Ein bisschen zu populistisch, im Interview an den Staatsfernsehen, wo sie sich ja angeblich sehr seriös geben, um nicht ins Kreuzfeuer zu geraten. Zudem ist es schon ein Unterschied, ob man keine sehr gute Idee hat, wie die anderen Parteien oder einfach bei ALLEN Angelegenheiten NICHTS weiss.
      17 14 Melden
    • Gulubat 16.08.2018 18:36
      Highlight Highlight Ist das so? Das heisst, die sollen jetzt auch einfach was daherplappern, nur damit etwas gesagt worden ist?
      Ich bin nicht Pro-AfD, aber die andern sind nicht besser und wähnen sich ganz oben auf dem Ross.
      9 1 Melden
  • Rumbel the Sumbel 15.08.2018 17:30
    Highlight Highlight Also wenn ich schon nur daran denke, wie sich Deutschland resp die Justiz sich offensichtlich Mühe gibt, einen Sami A. zurückzuholen wollen, verwundert mich gar nichts. Nicht das erste Mal so ein Beispiel. Kam ja auch schon bei uns vor. Dafür will man gut integrierte Ausländer/Asylanten ausschaffen. Da gibt es dann genügend unzufriedene Bürger, welche dann von gewissen Kreisen dann halt liebend gern zur braunen Horde gesetzt werden. Verwundert mich dann auch nicht.
    87 58 Melden
    • Maria B. 16.08.2018 12:02
      Highlight Highlight Exakt so ist es, und in D schäumen nicht nur AfDler und stramme Rechte gegen den Unsinn, einen als Gefährder eingestuften ehemaligen Leibwächter von Osama Bin Laden nach erfolgter Ausschaffung wieder ins Land holen zu wollen, Motto: wir sind ein Rechtsstaat.

      Solch grotesker nonsens im Zusammenspiel mit den unsäglichen Spätfolgen von Merkels Willkommenskultur zum Schaden D und Europas wird es sein, dass sich die AfD - allen Querelen und Anfeindungen zum Trotz - zu einer staatstragenden Partei entwickeln wird.

      Und so wird sie künftig auch für deutsche Normalverbrauchern mehr und mehr wählbar.
      41 19 Melden
    • Fabio74 17.08.2018 19:27
      Highlight Highlight @maria B Träum weiter. Braun und staatstragend. Ja Deutschland ist ein Rechtsstaat udn wenn eine Staat gegen geltendes Recht verstösst, gibt es halt zurecht ein Urteil gegen diese Staat.
      Dass Freunde der braunen Front mit dem Rechtsstaat Mühe haben, ist kein Wunder.
      8 9 Melden
    • Rumbel the Sumbel 18.08.2018 11:51
      Highlight Highlight Es mag formelle Fehler gegeben haben und das nächste Mal muss das unbedingt besser laufen. Aber der Sami A. muss dort bleiben wo er jetzt ist. Ansonsten darfst du ihn getrost zu dir nach Hause nehmen.
      8 4 Melden
  • stabiler 15.08.2018 17:02
    Highlight Highlight "Die ganze Strategie, das unablässige Provozieren der Muslime, Migranten und Ausländer..."

    Kurzer Realitätsabgleich:

    "Schlägerei mit Macheten, Messern und Baseballschlägern", 8.8.2018

    "Massenschlägerei mit rund 200 Beteiligten", 4.8.2018

    "Schlägerei zwischen Familien mit Messern und Schlagstöcken", 9.8.2018

    "Streit von zwei Frauen artet zu Massenschlägerei aus", 5.8.2018

    "Massenprügelei mit Stühlen, Flaschen und Baseballschlägern", 29.7.2018

    "Schlägerei in Freibad – Polizei rückt zu Großeinsatz aus", 27.7.2018
    120 106 Melden
    • Adam Gretener (1) 15.08.2018 19:31
      Highlight Highlight Soll ich Dir 20000 rechtsradikale Straftaten aufzählen? Kein Problem!
      39 50 Melden
    • Bürogummi 15.08.2018 22:36
      Highlight Highlight Ja so ist es leider. Aber solange es die Linken nicht direkt selber betrifft, nennen Sie das die sogenannten Einzelfälle. Naiv ist hier wohl das richtige Wort. Diese Gutmütigkeit und Naivität wird uns noch viele Probleme bescheren in Zukunft.
      52 31 Melden
    • Citation Needed 16.08.2018 08:43
      Highlight Highlight Streitet irgendwer diese Vorfälle ab? Fragt sich dennoch, ob deswegen ein Staatsstreich unterstützt werden sollte, bei dem ausgemachte Rassisten ans Ruder kämen, die finden, man sollte auch auf die Nazi-Jahre stolz sein dürfen.
      Zudem: wer Lügen in die Welt setzt à la 'Merkel hat gerufen, die Flüchtlinge kamen' und seit über drei Jahren bewusst davon ablenkt, dass die extreme Zunahme von Fluchten über das Mittelmeer ein Resultat einer ganze Menge anderer Vorbedingungen war, der hat kein Regierungsmandat verdient.
      Dass mit sowas gut Stimmung gemacht werden kann, zeigt Dein Kommentar.
      35 30 Melden
  • DaMedico 15.08.2018 15:20
    Highlight Highlight So beeindruckend wie besorgniserregend welche Kommentare unter diesem Artikel (in einer CH-Zeitung) welche Anzahl Blitze resp. Herzchen kassieren …
    161 81 Melden
  • Slavoj Žižek 15.08.2018 14:50
    Highlight Highlight Bereits in der ersten Antwort schreibt die Dame Unsinn. Journalistenlizenz? Wie kann man etwas entziehen was nicht existiert?
    137 239 Melden
    • Rectangular Circle 15.08.2018 15:56
      Highlight Highlight Ja klar, gibt es sowas nicht. Was es aber gibt, sind offizielle Presseausweise und Akkreditierungen für Pressekonferenzen und andere Events. Beides Dinge, die man jemandem verwehren kann.
      104 26 Melden
    • FrancoL 15.08.2018 16:15
      Highlight Highlight Wie kann man eigentlich immer nur einen relativ unwichtigen Punkt herauspicken und dann auf Unsinn schliessen. Ist das die übliche Argumentationskette von a bis z und hört bei a+ auf?
      114 56 Melden
    • geissenpetrov 15.08.2018 16:22
      Highlight Highlight Du musst erst die Frage lesen, dann die Antwort.
      Hier noch mal für Dich: "Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?"
      50 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 15.08.2018 14:47
    Highlight Highlight Eine Partei, die rechtsradikale Personen an ihrer Spitze duldet, ist für mich eine rechtsradikale Partei. Mir ist es egal, ob sich in ihr auch gemässigte Personen befinden, da diese keinen Einfluss haben auf das, was durch die Parteispitze abgesegnet den Weg nach aussen findet. Gauland, Höcke, von Storch, Weidel - all das sind Namen, bei denen mir das Kotzen kommt und ich frage mich, wie lange es dauert, bis Protestwähler begreifen, wem sie da eigentlich ihre Stimme geben.
    247 74 Melden
    • zombie woof 15.08.2018 15:46
      Highlight Highlight Nach dem 2. Weltkrieg hat auch niemand von irgendetwas gewusst
      79 17 Melden
    • FrancoL 15.08.2018 16:17
      Highlight Highlight Bitte unterschätze nicht die Anzahl Menschen die immer noch dem braunen Sumpf nachtrauern, es sind mehr als man meinen möchte.
      98 44 Melden
    • gise 15.08.2018 17:31
      Highlight Highlight Und die liken sind liksradikal, welche immer wieder ganze Strassenzüge verwüsten und alles zusammenschlagem was ihnen in den Weh kommt, aber hey, sind ja linke und drum ok ;)
      58 142 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 15.08.2018 14:45
    Highlight Highlight Hm, zeigt eigentlich gut auf wie Rechtsextremismus als vermeintlich "rationale" und "wissenschaftliche" politische Meinung getarnt werden kann. Ich erlebe das auch oft bei Kollegen, die politische Meinungen links der Mitte grundsaetzlich als kindisch abtun, weil dort ein Grundverstaendnis von Empathie und dem Wunsch, Menschen, die weniger haben zu helfen inhaerent ist.
    155 52 Melden
    • LeChef 15.08.2018 18:07
      Highlight Highlight Meinst du, rechts der Mitte fehlt die Empathie? Sicher nicht. Der Unterschied ist das zu Ende Denken.

      Und häufig stimmt leider das Sprichwort: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
      44 66 Melden
  • Chili5000 15.08.2018 14:38
    Highlight Highlight Jeder der das Gefühl hat wichtiger oder wertvoller zu sein als ein dunkelhäutiger Mensch, macht solche Entwicklungen erst möglich. Es ist ein reiner Zufall das man nicht irgendwo anders auf der Welt geboren wurde. Man hast es weder verdient noch hast man anspruch darauf. Manche Menschen werden das nie verstehen können...
    160 46 Melden
  • dinner for one MGTOW 15.08.2018 14:32
    Highlight Highlight Egal ob linke oder rechte beide Seiten denken im Kollektiv und versuchen anderen vorzuschreiben was sie zu tun und denken haben. Ich kann die gesamte Politik im Westen nicht ernst nehmen.... Eigentlich sind beide Seiten Altruisten die im Namen des "Guten" Freiheit einschenken wollen.
    74 127 Melden
    • FrancoL 15.08.2018 16:19
      Highlight Highlight Wow so einfach ist das? ok muss ich mir merken. Links gleich Rechts, Beweggründe links = Beweggründe rechts. So einfach siehst Du die Welt?
      41 36 Melden
    • Chili5000 15.08.2018 16:46
      Highlight Highlight Gibt es denn eine Politik, irgendwo auf der Welt, die man ernst nehmen kann?
      30 16 Melden
    • Menel 15.08.2018 20:10
      Highlight Highlight Auch hier zitiere ich gerne aus den Känguru Chroniken:

      »Ein extrem wichtiges Thema. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ob Links-oder Rechtsextremismus – da sehe ich keinen Unterschied.«
      »Doch, doch«, ruft das Känguru laut dazwischen. »Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine.«
      17 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 15.08.2018 14:24
    Highlight Highlight Wer nicht erkennt, dass die AfD eine rechtsextreme Partei und eine Gefahr für die Demokratie ist, der ist blind und taub. Eine weitere Möglichkeit wäre Dummheit.

    https://m.huffingtonpost.de/entry/bei-afd-hardliner-treffen-zeigt-sich-wie-radikal-die-partei-bereits-ist_de_5b66ac86e4b0b15abaa40703

    177 105 Melden
    • Flötist 15.08.2018 14:47
      Highlight Highlight Genau mit dieser Einstellung erreicht man die Betroffenen Leute niemals. Sie fühlen sich eher bestätigt, als dass man sie überzeugen könnte. Jetzt sagst du gleich: Ja, mit denen kann man ja nicht reden und somit auch nicht überzeugen. Da sage ich: Genau, mit dieser Einstellung geht das tatsächlich garantiert nicht.
      92 58 Melden
    • Gipfeligeist 15.08.2018 16:43
      Highlight Highlight Ja, es stimmt dass sich Menschen bei Gegenargumenten Abschotten. Eine Diskussion muss immer miteinander auf Augenhöhe stattfinden. Leider wollen konservstive den "links versifften" nicht zuhören, und umgekehrt.
      Aber zu sagen die AfD ist eine Gefahr für die Demokratie, ist gerechtfertig. Sie zu verharmlosen ist unklug.
      40 17 Melden
    • gecko25 15.08.2018 18:28
      Highlight Highlight @numelch. Nur mit solchen Leuten zu reden bringt überhaupt nichts. Zielführender wäre es hingegen sich Gedanken zu machen, wie man eine Gesellschaft und ein System umgestaltet, damit nicht so viele „Verlierer“ entstehen, welche sich von Menschen in noch grösserer Not bedroht fühlen
      37 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papst Benedikt 15.08.2018 14:21
    Highlight Highlight Aussteigerin? Klingt nach einer Sekte ;)
    65 85 Melden
    • Besorgter Bürger 15.08.2018 15:14
      Highlight Highlight Text gelesen? Darum geht es ja ...
      139 21 Melden
    • Filii Fornicatricum 15.08.2018 15:52
      Highlight Highlight Artikel gelesen?
      29 9 Melden
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 15.08.2018 14:09
    Highlight Highlight In dieser Kommentarspalte lässt sich die Strategie der RechtspopulistInnen wunderbar erkennen: Auf den Menschen (in diesem Fall Frau Schreiber) zielen, diesen verunglimpfen und vom Thema ablenken.
    185 111 Melden
    • Bobo B. 15.08.2018 21:36
      Highlight Highlight Die andere Seite macht es ja ganz anders. Dort wird man bei kritischen Voten gleich zum Rassisten, Homophoben, Nazi, Rechtsnationalen, Islamophoben und im besten Fall als bildungsferner Wutbürger "gerufmordet"...
      26 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.08.2018 02:22
      Highlight Highlight Schreiber ist ganz bestimmt nicht das arme Huscheli, das sie vorgibt zu sein. Dieses Buch würde ich nur mit Vorsicht in die Finger nehmen.
      Ist doch eigentlich klar um was es hier geht: um gute Verkaufszahlen und die macht man mit Skandalen. Wieviel davon stimmt oder nicht, ist egal. Das sieht man ja schon hier an den Kommentaren.
      22 13 Melden
    • Fabio74 17.08.2018 19:29
      Highlight Highlight armer Bobo: Homophob ist nur wer sich so gibt. Gleiches für alle anderen Begriffe.
      Die Frage ist nur warum steht ihr nicht dazu?
      4 4 Melden
  • dmark 15.08.2018 14:06
    Highlight Highlight ¡Viva la revolucion siempre - hasta la victoria!

    Ach nein, das waren ja die anderen...
    48 27 Melden
  • Dimmu 15.08.2018 14:05
    Highlight Highlight Angst frisst Deutschland
    100 29 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 15.08.2018 20:03
      Highlight Highlight Angst frisst sehle auf
      6 3 Melden
  • Rhabarber 15.08.2018 13:59
    Highlight Highlight Eine mutige Frau. Danke.
    146 103 Melden
  • lilas 15.08.2018 13:49
    Highlight Highlight Anhand der Blitze in den Kommentaren ist mal wieder ne Horde brownies in den foren unterwegs.
    233 137 Melden
  • dding (@ sahra) 15.08.2018 13:38
    Highlight Highlight Wie auch schon gesagt. Die AFD ist das Resultat einer gescheiterten Migrationspolitik der CDU/SPD.

    "Wir schaffen das", war eine Zumutung für Deutschland.

    Aber wenn William Stern die Kommentare aufschaltet, sind solche Worte vermutlich schon zuviel.
    148 275 Melden
    • Switch_On 15.08.2018 14:20
      Highlight Highlight Und bei jedem Artikel der etwas kritisch gegen rechts ist, kommt von ihnen dasselbe Gerede...

      Warum kann mit diesem Thema nicht mal differenziert umgehen?
      175 65 Melden
    • Sportfan 15.08.2018 14:29
      Highlight Highlight Die AfD wurde als Reaktion auf den Euro gegründet.

      Also von der wirtschaftskritischen Partei ist sie nun, wie sie sagen, zur "ausländerkritischen" oder gar feindlichen Partei geworden. Genau das, was diese junge Frau erklärt. Die AfD wurde von Rechtsextrem übernommen.
      146 30 Melden
    • dding (@ sahra) 15.08.2018 14:34
      Highlight Highlight Sportfan
      Das glaube ich nicht.
      Bedenken Sie, dass von allen Seiten her krampfhaft versucht wurde, diese Partei in eine rechtsextreme Ecke zu drängen.
      Ist ja klar. Die verknöcherte Macht gibt nicht s freiwillig ab.
      Deutschland kann froh sein, eine Alternative zu haben.
      66 151 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 15.08.2018 13:33
    Highlight Highlight Vom Saulus zum Paulus?

    Hoffentlich kauft jetzt endlich jemand ihr Buch...
    93 122 Melden
  • Groovy 15.08.2018 13:30
    Highlight Highlight Ups, eine zutiefst enttäuschte Person schreibt ein Buch, weil ihre Politkarriere beendet wurde. Ich würde das Geschriebene und die Motivation auf jeden Fall auch mal kritisch hinterfragen.
    126 260 Melden
    • FrancoL 15.08.2018 14:25
      Highlight Highlight Dann lass uns doch wissen WO genau das Geschriebene weit neben der Wahrheit liegt. Ich und wohl auch andere sind ganz gespannt.
      123 55 Melden
    • Sportfan 15.08.2018 14:30
      Highlight Highlight Können sie gerne tun. Lesen Sie das Buch, beurteilen sie, ob sie vielleicht recht hat, und wenn nicht, bringen sie Belege dafür.

      Aber, ihre Karriere wurde nicht beendet, sie hat sie selber beendet. Ein ziemlicher Unterschied. Wenn sie gewollt hätte, hätte sie gross raus kommen können. Sie erkannte aber die Zeichen rechtzeitig und stieg aus.
      126 26 Melden
  • Fruchtzwerg 15.08.2018 13:28
    Highlight Highlight Was viele noch nicht wissen: Der Typ heisst Bernd Höcke!
    85 12 Melden
  • Freedom Fighter 15.08.2018 13:22
    Highlight Highlight "Du hast 0 von 9 Punkten
    Du kennst dich nicht so gut mit den Rechtspopulisten aus? Egal! Als Trost gibt's einen Stoff-Willy und eine WC-Papierrolle, bedruckt mit dem Parteiprogramm der SVP."

    Also so wie ich das sehe, habe ich die Maximal-Punktzahl erreicht. Meine konsequente Nichtbeachtung dieser "scheiss-"braunen Propaganda hat sich bezahlt gemacht.
    121 54 Melden
    • GustiBrösmeli 15.08.2018 17:11
      Highlight Highlight Na der Kommunismus der Linken ist ja um einiges Besser. Mao, Stalin und Co waren ja sooooo Friedliche Menschen.
      28 57 Melden
    • DonChaote 15.08.2018 19:43
      Highlight Highlight @GustiBrösmeli
      Wann begreifen die leute endlich, dass, wenn man eine extreme position kritisiert, es nicht heisst, dass man die gegenteilige extremposition gutheisst?

      Nur weil ich weiss nicht mag, heisst das nicht, dass ich schwarz bedingungslos toll finde.

      Differenzierung heisst das zauberwort.

      Und wiedermal: die welt ist nicht schwarz/weiss, die welt ist bunt 🏳️‍🌈

      Und weiter: mal den begriff whataboutism googeln... bitte merken - zählt nicht als argument
      13 1 Melden
    • Beggride 15.08.2018 19:43
      Highlight Highlight Wieso glauben Sie, dass es entweder rechtsextrem oder linksextrem gibt? Machen Sie mal Ihre Augen auf und sehen sie, was Alternativen es alles für die Politik gibt!
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 15.08.2018 13:21
    Highlight Highlight Eine Korrektur: bei der Bundestagswahl 2017 haben nicht 17% die AfD gewählt sondern 12,6%.

    Erst neuste Sonntagsfragen ergaben um die 17% Unterstützung.
    83 13 Melden
  • Fastlane 15.08.2018 13:10
    Highlight Highlight Absurdes Interview. Dieser offensichtlich raschsüchtigen ehemaligen AFDlerin kann man kein einziges Wort glauben. Beschämend wie sie jetzt versucht Schmutz auf die Partei zu werfen. Aber das wird ja hier bei uns mit der SVP auch immer wieder versucht. Ohne Erfolg zum Glück.
    Und dann dieser pathethische Begriff "Aussteigerin". Die ist einfach aus der Partei ausgetreten. Soll vorkommen.
    111 297 Melden
    • geissenpetrov 15.08.2018 14:00
      Highlight Highlight Ist Dir aufgefallen, dass Du wie ein Sektenmitglied argumentierst? Wobei argumentieren hier nicht das Wort der Wahl ist. Du stellst Sie einfach als Lügnerin dar, ohne mit einem Wort auf den Inhalt einzugehen.
      178 56 Melden
    • Switch_On 15.08.2018 14:25
      Highlight Highlight Eine sehr differenzierter und wohl überlegter Kommentar. Ich habe auch Mitleid mit den armen Rechten die in diesem Buch diskriminiert werden!
      94 36 Melden
    • FrancoL 15.08.2018 14:28
      Highlight Highlight Na dann berichtige doch ihre Aussagen!
      Die Beweggründe mag ich nicht werten, aber die Aussagen sind entweder zu entkräften oder dann muss man sich seine Gedanken machen.
      98 42 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bababobo 15.08.2018 13:09
    Highlight Highlight Gerade Deutschland sollte sich in den Kopf rufen was war und von der Geschichte lernen, die Geschichte scheint sich zu wiederholen.
    113 54 Melden
    • Hashtag 15.08.2018 13:56
      Highlight Highlight Sollten sie ja, allerdings gehört dazu auch sich zu erinnern, was der Nährboden des Faschismus war. Dass wird meiner Meinung nach zu wenig getan, weder historisch noch aktuell.
      78 11 Melden
    • Waedliman 15.08.2018 14:51
      Highlight Highlight Jeder sollte aus Geschichte lernen - auch die 28 % Schweizer, die die SVP wählen, die im Kern nichts anderes will, als die AfD.
      27 11 Melden
    • GustiBrösmeli 15.08.2018 17:13
      Highlight Highlight Bababobo auch dan wäre Rechts immer noch Friedlicher als der Linke Kommunismus. Mao und Co haben doch mehr Tote hervorgebracht als der Adolf. Für mich wäre die Goldene Mitte besser.
      17 36 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • jive 15.08.2018 12:51
    Highlight Highlight "Ihre Schwester ist bei der AfD"

    Sollte das nicht "Antifa" heissen?
    Im Artikel der Morgenpost (Link unter "zur Person") steht's zumindest so.
    84 6 Melden
    • JoeyOnewood 15.08.2018 14:17
      Highlight Highlight dachte ich auch, ergibt sonst gar keinen sinn, dass die interviewte ja die einzige nicht links-tickende in der Familie ist.

      Wie kann man AFD und Antifa miteinanderverwechseln?
      62 5 Melden
    • INVKR 15.08.2018 14:49
      Highlight Highlight Allerdings kann man gar nicht "bei der Antifa" sein, da die Antifa keine Organisation ist, sondern eher eine Art Slogan, den sich jeder aneignen kann.
      32 5 Melden
    • Flughund 15.08.2018 18:40
      Highlight Highlight So gross ist der Unterschied gar nicht !
      12 20 Melden
  • Gipfeligeist 15.08.2018 12:49
    Highlight Highlight Sehr traurig, dass sich Anhänger dieser Partei nicht mehr trauen, von ihrer Vernunft gebrauch zu machen. Ich hoffe, mehr Mitglieder als nur Frau Schreiber wagen den Schritt zur Aufklärung...
    307 141 Melden
  • Braunhilde von Rotzberg 15.08.2018 12:46
    Highlight Highlight Ich finde die Aussage mit dem "imaginären" Feind Islam fragwürdig. Die meisten Terroranschläge in Europa und Weltweit werden von Muslimen begangen. Was in einigen Moscheen mit Unterstützung der Türkei/ Saudi Arabien gepredigt wird, ist der Hetzrede gegen Deutsche und den deutschen Staat zuzuordnen.
    Ich frage mich, warum in unserer Gesellschaft der Islam immer noch als Religion des Friedens betrachtet wird?
    89 189 Melden
    • rauchzeichen 15.08.2018 14:17
      Highlight Highlight menschenskinder, lernt ihr es nie? islam=sammelbegriff aller glaubensströmungen die an den koran und den propheten mohammed glauben. islamischer terror=extremste interpretation des korans und verschwindend kleiner teil aller muslime. jedoch auch der lauteste, was alleine der gewaltsamen ausrichtung dieser glaubensrichtung geschuldet ist. und auch dieser teil ist versplittert... aber hey, wieso differenzieren lernen, wenn man svp wählen kann...
      160 34 Melden
    • JoeyOnewood 15.08.2018 14:28
      Highlight Highlight Den Islam als Religion als Gesamtes zum Feindbild zu nehmen oder noch schlimmer, alle Muslime zum Feindbild zu machen, ist inakzeptabel. Die Differenzierung zwischen Menschen, welche einer Religion angehören, Religionen an sich und Extremisten, muss jederzeit gewährleistet sein. Das macht die AfD nicht und das machen Sie hier nicht in ihrem Post.

      Ich persönlich sehe keine Religion als Religion des Friedens. Ich glaube aber daran, dass ich als ehemaliger Katholik nicht Schuld an Kreuzzügen oder pädophilen Priestern bin. das gleiche Recht hat jede Muslima und jeder Muslim.
      132 13 Melden
    • Mutzli 15.08.2018 14:33
      Highlight Highlight @Braunhilde v.R. Entgegen der landläufigen Meinung, die durchaus von der Medienberichterstattung gestützt wird, ist es keineswegs so, dass "Die meisten Terroranschläge in Europa und Weltweit werden von Muslimen begangen".

      Siehe z.B. die Aussage von Europol 2017: "Die meisten Terroranschläge in Europa und Weltweit werden von Muslimen begangen" oder
      2018: Ethno-nationalist and separatist terrorist attacks
      continue to far outnumber attacks carried out by violent extremists inspired by any other ideologies or motivations.
      Quelle: Europolberichte 2017/2018.

      Ganz zu schweigen von den USA z.B.
      14 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 15.08.2018 12:44
    Highlight Highlight Bei "Lizenz für Journalisten" bin ich beim Lesen des Interviews stutzig geworden. Kann mir das mal jemand erklären? Die AfD ist eine konservative, neoliberal ausgerichtete Partei und unterscheidet sich in vielen Punkten nicht gross von der CSU oder der SVP in der Schweiz. Vielleicht findet Franziska Schreiber ja bei der linken Bewegung "Aufstehen" eine neue politische Heimat. Sahra Wagenknecht ist übrigends auch für eine Verschärfung der Einwanderungspolitik. Probleme müssen offen diskutiert werden. Oder wollen wir gewisse Themen gänzlich den Rechten überlassen?
    80 118 Melden
    • Juliet Bravo 15.08.2018 14:19
      Highlight Highlight Du schreibst, diese Parteien unterschieden sich nicht gross. Frau Schreiber führt im Interview aber genau aus, was die AfD von einer SVP unterscheidet. Also lies mal weiter bis zum Schluss.
      88 28 Melden
    • FrancoL 15.08.2018 14:30
      Highlight Highlight Die Frage ist WIE man diese Themen diskutiert ob vorgewärmt oder nüchtern konstruktiv.
      Nüchtern konstruktiv ist nicht die Domäne der AfD und leider auch nicht die Domäne einer breiten Schicht in der Bevölkerung.
      59 36 Melden
    • Switch_On 15.08.2018 14:36
      Highlight Highlight Sarah Wagenknecht ist für die vernünftigen Linken ein riesen Problem.
      10 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • inVain 15.08.2018 12:44
    Highlight Highlight Schreibers Schwester stand gemäss des verlinkten Morgenpost-Artikels der Antifa nahe und nicht der AfD wie es in der Frage steht. Hallo Sigmund Freud. :)
    64 9 Melden
  • DerSimu 15.08.2018 12:43
    Highlight Highlight «An der Spitze der AfD stehen Rechtsextreme»
    Play Icon
    62 20 Melden
  • Angelo C. 15.08.2018 12:36
    Highlight Highlight Wieder mal eine typische Wichtigtuerei im Verbund mit Beachtungserheischung, die man sich noch mit den Tandiemen für ein Buch versüsst - wie das von vielen Aussteigern, sei es bei Sekten, sei es bei politischen Parteien oder ähnlichen Gruppierungen zur Genüge kennt 🤔.

    Während Frauke Petry Anstand bewahrt hat und einfach gegangen ist, versucht hier eine andere Frau, welche dieser Partei jahrelang führend mit angehört hat, das ins Abseits zu stellen, was sie ganz offenkundig ebenfalls jahrelang wissend und willig mitgetragen hat 🙄.

    Die Gründe ihres Ausstiegs sind also anderswo zu suchen.
    174 276 Melden
    • Grigor 15.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Ja wenn die Botschaft nicht passt ist es natürlich einfach den Sender anzugreifen. Man sollte genau so wenig alles naiv glauben wie alles scheisse finden. Weil dann ist man extrem. Und extrem ist immer unsympathisch, egal ob links oder rechts.
      113 61 Melden
    • Crack'nAvocado 15.08.2018 13:00
      Highlight Highlight Frauke Petry und Anstand in demselben Satz, ist grammatisch falsch.
      130 67 Melden
    • Astrogator 15.08.2018 13:08
      Highlight Highlight @Angelo C.: Wenn man keine Argumente hat, spielt man auf den Mann/Frau.

      Insofern eine Meinungsäusserung die höchstens dahingehend zu deuten ist wie du zu rechtsextremen Gedankengut stehst.

      Zudem macht sie klar, dass Sie gegangen ist weil interne Kritik an der rechtsextremen Ausrichtung der Partei nicht zugelassen wird.
      104 56 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • jimknopf 15.08.2018 12:31
    Highlight Highlight Die Partei ist besorgniserregend, v.a. da sie so viel Zuspruch aus dem Volk erhält. Leider ist nicht nur in Deutschland der Nationalismus und Populismus auf dem Vormarsch.

    Btw. das Quiz ist ja Wahnsinn!
    404 246 Melden
    • gise 15.08.2018 17:30
      Highlight Highlight Ist nicht wirklich besorgniserregender als der Linkspopulismus.
      23 36 Melden
    • DonChaote 15.08.2018 20:07
      Highlight Highlight @gise
      Es wurde vom jimknopf der „populismus“ erwähnt. Nicht „rechtspopulismis“.

      Und weiter: whataboutism... weiter oben schon erwähnt...
      7 4 Melden
    • Besorgter Bürger 16.08.2018 10:55
      Highlight Highlight @gise

      Du gibst also zu, dass die AfD besorgniserregend ist.
      4 5 Melden
  • jimknopf 15.08.2018 12:13
    Highlight Highlight Wenn man nur den Titel liest:
    User Image
    31 51 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

Artikel lesen
Link to Article