International
Atomwaffen

Trump stellt Nordkoreas Kim «starke Sicherheiten» in Aussicht

Endet Kim wie Gaddafi?  Trump droht Nordkorea mit dem Modell Libyen 

17.05.2018, 21:4118.05.2018, 07:45

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag bei seinem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Nordkorea gegenüber «sehr starke Sicherheiten» versprochen. Sollte es kein Abkommen geben, drohe Nordkorea aber das Schicksal von Libyen.

President Donald Trump and NATO Secretary General Jens Stoltenberg shake hands during a expanded bilateral meeting at the White House, in Washington, Thursday, May 17, 2018. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Trump beim Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Bild: AP/AP

Im Falle eines Abkommens werde es nicht zu einer Lösung nach dem Modell Libyens kommen, sagte Trump zu Beginn seines Treffens mit Stoltenberg in Washington. Wenn Nordkorea ein Abkommen unterzeichne, werde Kim Jong Un «sehr starke Sicherheiten» bekommen.

«Wenn wir keinen Deal erreichen, dann wäre das das Modell», sagte Trump mit Blick auf die Entmachtung von Libyens früherem Machthaber Muammar al-Gaddafi, der später von Rebellen getötet wurde.

Deswegen sei es sinnvoll, wenn Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sich auf ein Abkommen mit den USA einlasse. «Das Libyen-Modell war ein ganz anderer Deal», sagte Trump. «Wir haben Libyen vernichtend geschlagen», sagt Trump. Dies sei nicht der Plan für Nordkorea. Er hoffe stattdessen auf ein prosperierendes Nordkorea. (sda/dpa)

«Hör auf mir zu sagen, dass Brot ungesund ist!»

Video: watson/Adrian Bürgler, Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Jens Spahn tritt nach Ferienfoto-Eklat aus dem Haushaltsausschuss zurück
Erneut gibt der deutsche Politiker einen Rücktritt bekannt: Er zieht sich aus dem Bundestagsausschuss zurück.
Im Juli der Posten als Fraktionschef der CDU, jetzt sein Posten im Haushaltsausschuss des deutschen Bundestags: Jens Spahn soll seinen Rücktritt bekannt gegeben haben, berichtet der «Spiegel». In einem Schreiben habe er die anderen Politiker der Union am Montag darüber informiert.
Zur Story