International
Blaulicht

Shuri: Historische Burg in Japan ist niedergebrannt

Historische Burg in Japan ist niedergebrannt – sie war Weltkulturerbe

31.10.2019, 06:4231.10.2019, 06:42

Eine zum Weltkulturerbe gehörende Burg in Japan ist einem Brand zum Opfer gefallen. Das Hauptgebäude der historischen Shuri Burg im südlichen Ferienparadies Okinawa sei in der Nacht zum Donnerstag niedergebrannt, berichteten japanische Medien.

1 / 9
Historische Burg in Japan brennt nieder
Weltkulturerbe in Flammen: Das Hauptgebäude der Burg Shuri im südjapanischen Ferienparadies Okinawa stand in der Nacht zum Donnerstag im Vollbrand.
quelle: epa / hitoshi maeshiro
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Das Feuer sei aus noch ungeklärter Ursache nach Mitternacht ausgebrochen und habe auch auf andere Gebäude in dem auch unter Touristen beliebten Burgareal übergegriffen, hiess es.

Die Burg Shuri liegt im gleichnamigen Stadtteil von Naha, der Hauptstadt der südlichen Inselprovinz Okinawa. In der Edo-Zeit (1603 bis 1868) residierten dort die Herrscher über das einstige Königreich Ryukyu, dem heutigen Okinawa. 1945 fiel die Burg den Kämpfen gegen US-Truppen während des Pazifikkrieges zum Opfer, wurde aber später wieder aufgebaut. 2000 wurde sie in das Weltkulturerbe aufgenommen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
500 Pferde flüchten vor dem Waldbrand in Südkalifornien
Video: srf
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
EU-Kommissar: «Schwerste Energiekrise aller Zeiten»
Die Welt ist nach Einschätzung des Energiekommissars der Europäischen Union, Dan Jørgensen, mit der «wohl schwersten Energiekrise aller Zeiten» konfrontiert. «Seit Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bereits über 30 Milliarden Euro mehr für Importe fossiler Brennstoffe ausgegeben – ohne dafür zusätzliche Lieferungen zu erhalten», sagte er in Brüssel.
Zur Story