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CIA-Chef glaubt, dass Russen auch den US-Kongress-Wahlkampf aufmischen

Russian President Vladimir Putin speaks during a meeting with employees of the Engine Industrial Association plant, a leader in the production of aircraft engines in Russia, in Ufa, Russia, Wednesday, ...
Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

CIA-Chef glaubt, dass Russen auch den US-Kongress-Wahlkampf aufmischen

30.01.2018, 06:24

CIA-Chef Mike Pompeo rechnet anlässlich der Kongresswahlen im Herbst dieses Jahres mit weiteren Versuchen Russlands, Einfluss auf eine US-Wahl zu nehmen. Er habe keinen bedeutenden Rückgang der russischen Aktivitäten feststellen können.

Dies sagte der Geheimdienstchef am Montag dem Rundfunksender BBC. Er gehe fest davon aus, «dass sie es weiter versuchen werden, aber ich bin zuversichtlich, dass Amerika freie und faire Wahlen haben wird». Die USA würden derart reagieren, «dass die Auswirkungen auf unsere Wahlen nicht gross sein werden».

Die US-Geheimdienste werfen Russland vor, sich 2016 in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt zu haben, um dem Republikaner Donald Trump zum Sieg über seine demokratische Rivalin Hillary Clinton zu verhelfen. Sonderermittler Robert Mueller untersucht daher wegen mutmasslich illegaler Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfteam sowie wegen mutmasslicher russischer Hackerangriffe zugunsten des Republikaners vor der Präsidentschaftswahl 2016.

CIA Director Mike Pompeo listens to a question during and event on intelligence issues at the American Enterprise Institute in Washington, Tuesday, Jan. 23, 2018. (AP Photo/Susan Walsh)
Mike Pompeo, CIA-Boss. Bild: AP/AP

Trump, der illegale Absprachen mit Moskau bestreitet, steht wegen der Russland-Affäre seit Monaten unter Druck.

Am 6. November werden das Repräsentantenhaus sowie ein Drittel des Senats gewählt. Derzeit werden beide Kammern von den Republikanern beherrscht. Die Umfragen deuten darauf hin, dass dies nicht so bleiben könnte. Sie geben den oppositionellen Demokraten gute Chancen, zumindest das Repräsentantenhaus zu erobern. (sda/afp)

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10 Kommentare
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10
Liebe Manosphere-Männer, ihr habt Recht, aber ...
Nach dem Anschauen der «Inside the Manosphere»-Doku habe ich gemerkt, was ich wirklich für die Männer darin empfinde. Und was wir dagegen unternehmen können.
«Meine Frau nenne ich meine Spülmaschine», «Ich f*cke so viele Frauen, wie ich will, aber meine Ehefrau berührt keinen anderen Mann» oder «Ich bestimme, wann ich meinen Sch*anz in sie stecke»: Das sind Aussagen, die Manosphere-Influencer mit einem Millionenpublikum in der neuen Dokumentation «Inside the Manosphere» von Louis Theroux gemacht haben. Die Dok sorgt gerade weltweit für Entsetzen und zeigt Theroux beim Versuch, die Welt der «Red Piller» besser zu verstehen. Bei mir hat die Dokumentation aber ein ganz unerwartetes Gefühl ausgelöst.
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