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Dieses Video der BBC demonstriert die Flucht mit dem Smartphone

Wie sähe es auf dem eigenen Smartphone aus, wenn man selbst Flüchtling wäre? Diese Frage beantwortet ein neues Video der BBC. Was dabei besonders auffällt: Kommunikation und die Beschaffung von Informationen ist elementar für die Flüchtenden.



Für zahlreiche Flüchtlinge ist das eigene Handy ein zentrales Hilfsmittel, um sich auf der Flucht zu vernetzen und die beste Route nach Europa zu finden. Ein neues Video zeigt, wie dies auf dem eigenen Smartphone ausschauen würde und welche Schwierigkeiten dabei auftauchen.

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Die Flucht per Smartphone: Kommunikation über SMS, mit der Karten-App und Navigationssystem zum Ziel. YouTube/bbcmediaaction

Hinter dem Projekt steht BBC Media Action, die internationale Entwicklungshilfsorganisation der BBC. Damit will sie beispielhaft aufzeigen, wie sich Tausende von Flüchtlingen während ihrer Flucht fühlen.

In einer Studie hatten die Macher des Videos mit 66 Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und Irak gesprochen, die sie in verschiedensten offiziellen und inoffiziellen Camps in Griechenland getroffen hatten. Weitere 13 Interviews fanden in Deutschland statt.

Bei der Befragung wurde deutlich, wie wichtig das Smartphone auf der Flucht ist: Flüchtlinge, die oft in Kontakt mit anderen Flüchtlingen und der eigenen Familie oder Freunden standen, waren belastbarer als jene, denen ein solcher Austausch fehlte.

ZUR MELDUNG, DASS DIE ASYLGESUCHE IN DER SCHWEIZ IM ERSTEN QUARTAL DIESES JAHRES UM 45 PROZENT ZURUECKGEGANGEN SIND, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 14. APRIL 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Asylsuchende vertreiben sich die Zeit am Handy, in der als Asylnotunterkunft genutzten Zivilschutzanlage in St. Gallenkappel, am Donnerstag, 12. November 2015. Der Kanton St. Gallen will die im Oktober in Betrieb genommene Notunterkunft bis laengstens Ende Januar 2016 betreiben. Derzeit leben 100 Asylsuchende in der Anlage. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Smartphone ist besonders während der Flucht ein wichtiges Hilfsmittel für viele Flüchtende. Bild: KEYSTONE

Ein grosses Bedürfnis bestand bei den Befragten auch nach aktuellen und verlässlichen Informationen, um etwa sicher zum nächsten Ziel zu gelangen. Auch hierbei zeigt sich die Wichtigkeit von Smartphones – aber auch, überhaupt eine Verbindung zum Internet zu haben.

Das Video der BBC fasst die Ergebnisse der Studie zusammen und weist auf die Probleme vieler Flüchtlinge hin. Mit der unvermittelt direkten Erzählweise baut sie die (geografische) Distanz zum Geschehen ab und macht betroffen mit den zahlreichen Einzelschicksalen tausender Flüchtlinge, die sich ihren Weg nach Europa bahnen. (blu)

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