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Mallorca: Polizei findet 1,3 Kilo Kokain in Körper von Mann

Röntgenbild Kokain Drogenschmuggel Mallorca
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Das Röntgenbild des Festgenommenen: Die eierförmigen Kokain-Päckchen sind gut zu erkennen.Bild: Spanische Nationalpolizei

Mallorca: Polizei findet 1,3 Kilo Kokain in Körper von Mann

Ein Mann will eine grosse Menge Drogen nach Mallorca schmuggeln und begibt sich dafür in Lebensgefahr. Doch am Flughafen fliegt seine Masche auf.
12.09.2026, 15:5012.09.2026, 15:50
Leon Pollok / t-online
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t-online

Ein nach Mallorca einreisender Passagier ist von der Polizei wegen Drogenschmuggels in grösserem Stil festgenommen worden. Wie mehrere spanische Medien unter Berufung auf die Nationalpolizei berichteten, ging der Mann aus Nigeria den Ermittlern bereits am 6. September ins Netz. Er soll 1,3 Kilogramm Kokain im Körper geschmuggelt haben.

Laut «Bild»-Zeitung hatten die mallorquinischen Behörden einen Hinweis aus Belgien bekommen. Die dortigen Ermittler sollen den 46-Jährigen schon länger wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel auf dem Schirm gehabt haben. Als der Flieger aus Belgien schliesslich auf Mallorca landete, hätten Zoll, Guardia Civil und Nationalpolizei bereits am Gate gewartet.

Der Mann wurde einer Röntgenuntersuchung unterzogen, woraufhin sich der Verdacht bestätigte: Er hatte den Berichten zufolge 109 eierförmige mit Kokain gefüllte Kapseln geschluckt, die auf den Röntgenbildern gut zu sehen waren.

Der Mann wurde in eine Klinik gebracht, wo er die Kapseln unter kontrollierten Bedingungen ausschied. Die Drogen brachten insgesamt 1,3 Kilogramm auf die Waage. Der Mann wurde einem Richter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft.

Schlucken von Drogen kann lebensgefährlich sein

Nach Angaben der Ärztezeitung «MSD» handelt es sich bei dieser Art des Drogenschmuggels um das sogenannte Bodypacking. Die Schmuggler nehmen demnach in der Regel Medikamente ein, um den Transport durch den Verdauungstrakt zu verzögern – und scheiden die Päckchen am Zielort wieder aus. Reisst eines der Pakete im Körper, kann es zu einer lebensgefährlichen Überdosis kommen. Ausserdem können die Drogenpakete den Darm blockieren oder verletzen.

Das Schlucken von Drogen ist auch in deutschen Grossstädten Alltag. Viele Dealer bewahren ihre Kokain-Kugeln bis zum Verkauf im Mund auf. Kommt es zu einer spontanen Polizeikontrolle, schlucken sie sie einfach herunter.

Hier gibt's Hilfe bei Suchtproblemen!
Alkohol und andere Drogen sind nie die Lösung. Bei Suchtproblemen gibt es in der Schweiz diverse Anlaufstellen. Beispielsweise die kantonalen und lokalen Angebote der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, die unter suchtindex.ch einfach nach Region und Thematik herausgefiltert werden können. Eine weitere Anlaufstelle ist Safezone.ch, die Online-Beratung des Bundesamtes für Gesundheit in Zusammenarbeit mit Kantonen und Suchtfachstellen.

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