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Nach Infantino-Kritik: Betriebsdirektor verlässt FIFA

ISTANBUL, TURKEY - AUGUST 26: Kevin Lamour, UEFA Deputy General Secretary looks on prior to the UEFA Europa League 2022/23 Group Stage Draw on August 26, 2022 in Istanbul, Turkey. (Photo by Joosep Mar ...
Der Ex-FIFA-Betriebsdirektor Kevin Lamour arbeitete früher bei der UEFA.Bild: UEFA

Nach Infantino-Kritik: FIFA entlässt Schweizer Funktionär

17.08.2026, 22:3418.08.2026, 06:19

Erst kritisiert FIFA-Betriebsdirektor Kevin Lamour Präsident Gianni Infantino sowie dessen Investorenpläne. Jetzt endet die Zusammenarbeit zwischen Lamour und dem Weltfussballverband.

Nach der Kritik an den Investorenplänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben sich Betriebsdirektor Kevin Lamour und der Weltfussballverband getrennt. «Die FIFA bestätigt, dass die Arbeitsbeziehung zwischen der FIFA und Kevin Lamour in seiner Funktion als Chief Operating Officer der FIFA am 17. August 2026 beendet wurde», teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

FIFA President Gianni Infantino arrives for the inauguration of President Abelardo de la Espriella in Cali, Colombia, Friday, Aug. 7, 2026. (AP Photo/Matias Delacroix)
Gianni Infantino
Der kritisierte: Fifa-Präsident Gianni Infantino.Bild: keystone

Der Verband dankte Lamour für seine zweijährige Tätigkeit. Zu den Gründen für das Ende der Zusammenarbeit nannte der FIFA-Sprecher keine Details. Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor der FIFA und zuvor seit 2007 bei der UEFA tätig.

Lamour hatte Ende Juli nach Bekanntwerden der Investorenpläne der FIFA schwere Vorwürfe gegen Infantino erhoben. Infantino habe die Mitarbeiter hintergangen. Sie hätten Besseres verdient als Missachtung und Einschüchterung, hatte es in einem Schreiben Lamours, das der US-Nachrichtenagentur AP vorlag, geheissen.

Er forderte sogar indirekt Konsequenzen. «Nicht nur darf dieses Projekt nicht weitergehen. Aber die Zeit ist nun gekommen, dass sich die politischen Entscheidungsträger im Fussball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen», hatte Lamour erklärt.

Der französisch-schweizerische Staatsangehörige sagte ausserdem, er sei bereit, wegen seiner öffentlichen Äusserungen seinen Job zu verlieren. «Wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann sei es so», hiess es weiter in seiner Erklärung. (sda)

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30 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Bluedog5420
17.08.2026 22:58registriert Dezember 2024
Trump Methoden haben bei der FIFA abgefärbt. Den Virus muss sich Infantino wohl bei der Übergabe des Friedenspreises geholt haben.
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Militia... is back!
17.08.2026 22:59registriert August 2025
Ein Mann mit Rückgrat!
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Coffeetime ☕
18.08.2026 02:17registriert Dezember 2018
Ist aber wieder still geworden, um Infantino... Leider.
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