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Treffen in Genf? Hinweise auf Gipfel Bidens und Putins verdichten sich

24.05.2021, 17:2424.05.2021, 17:39
Biden und Putin sollen sich bald in Genf treffen.
Biden und Putin sollen sich bald in Genf treffen.Bild: sda

Die Vorbereitungen für ein Spitzentreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Kremlchef Wladimir Putin in Europa nehmen offenbar Form an. Nach Konsultationen von Bidens Nationalem Sicherheitsberater Jake Sullivan mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, hiess es in einer in Washington und Moskau verbreiteten gemeinsamen Erklärung: «Das Treffen war ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung eines geplanten Gipfels zwischen den USA und Russland, dessen Termin und Ort zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird.» Sullivan und Patruschew waren am Montag im Genf zusammengekommen.

«Die Gespräche verliefen konstruktiv und ermöglichten trotz noch bestehender Differenzen ein besseres Verständnis für die gegenseitigen Positionen», hiess es in der Erklärung weiter. «Die Seiten brachten ihre Zuversicht zum Ausdruck, dass in einer Reihe von Bereichen für beide Seiten annehmbare Lösungen gefunden werden können.» Man sei sich einig gewesen, «dass eine Normalisierung der amerikanisch-russischen Beziehungen im Interesse beider Länder wäre und zu globaler Berechenbarkeit und Stabilität beitragen würde».

Vergangene Woche waren US-Aussenminister Antony Blinken und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow im isländischen Reykjavik zusammengekommen. Biden hatte Putin einen Gipfel im Juni in Europa vorgeschlagen. Der Kreml hatte bislang offen gelassen, ob sich Putin mit Biden treffen werde.

Der «Tages-Anzeiger» (Bezahl-Artikel) berichtete am Montag unter Berufung auf «zuverlässige Quellen», das Spitzentreffen solle voraussichtlich in Genf stattfinden. Das Aussenministerium in Bern teilte lediglich mit, dass die Schweiz bereit sei, «ihre guten Dienste anzubieten, wenn diese nützlich und gewünscht sind.» Dies umfasse auch die Rolle als Gastgeberin für Gespräche und Treffen. Zu konkreten Angeboten wollte sich das Ministerium nicht äussern. (aeg/sda/dpa)

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