Touristenfallen in Rom: Diese zehn sind die schlimmsten
Wer an Rom denkt, denkt an antike prächtige Bauwerke, den Vatikanstaat, aber auch an italienisches Lebensgefühl und leckere Spezialitäten vom Eis bis zur Pizza. Doch bei all den schönen Seiten eines Italienurlaubs solltest du auch diese zehn Tipps beachten, damit es nicht ungewollt teuer wird:
Finger weg von Touristenmenüs
Viele Restaurants – vor allem in der Nähe der beliebtesten römischen Sehenswürdigkeiten – haben ihre Chance erkannt und bieten spezielle Touristenmenüs an.
Doch auch wenn das verlockend klingt, solltest du dich lieber auf die Suche nach einem Restaurant abseits des Trubels machen, dort ist es meist deutlich günstiger und auch leckerer.
Vorsicht ist zudem geboten, wenn vor dem Restaurant jemand mit einer Speisekarte in der Hand ins Restaurant einlädt. In diesen Restaurants ist die Qualität oft schlecht und die Preise sind überteuert.
Sehenswürdigkeiten besser vorab buchen
Kolosseum, Vatikan oder Forum Romanum sind weltbekannt und bei Touristen beliebt. Deshalb bietet es sich an, sich bereits vorab über Öffnungszeiten, Preise und Tickets zu informieren und Eintrittskarten online zu buchen. Denn vor allem vor den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gibt es immer wieder illegale Ticketverkäufer, die Sie aus der Warteschlange locken, um überteuerte Eintrittskarten zu verkaufen.
Zudem sparst du mit einer Vorabbuchung viel Zeit, die du sonst in Warteschlangen verschwendest. Im schlimmsten Fall stehst du so lang an und kommst dann doch nicht mehr an die Reihe. Und: Häufig gibt es sogar Rabatte, wenn du online buchst.
Passende Kleidung für den Vatikan
Wie bei vielen anderen Gotteshäusern gibt es auch für den Petersdom und den gesamten Vatikanstaat eine Kleiderordnung, an die du dich besser halten solltest. Denn wer in zu freizügiger Kleidung anreist, wird im schlimmsten Fall gar nicht hineingelassen.
Das haben sich zudem viele fahrende Händler zunutze gemacht: Sie bieten überteuerte Kleidung für Touristen an, die nicht passend gekleidet sind.
Vorsicht vor illegalen Taxiunternehmen
Wie in vielen Touristenstädten gibt es auch in Rom Probleme mit illegalen Taxis. Die Fahrer verlangen häufig ein Vielfaches des normalen Taxipreises und werden schnell ungehalten, wenn man sich weigert die hohe Summe zu zahlen.
Achte daher immer darauf, dass du ein offizielles Taxiunternehmen buchst, und zahl am besten mit Kreditkarte. Im besten Fall aber erkundest du Rom zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wasser aus Brunnen trinken
Überall an beliebten Plätzen in Rom gibt es kleine Getränkewagen und Souvenirstände mit Getränken, die teils zu horrenden Preisen verkauft werden. Gerade bei den hohen Temperaturen, die in Rom häufig im Sommer herrschen, sind viele Touristen dafür dankbar.
Allerdings sind die teuren Getränkewagen gar nicht notwendig: Überall in Rom gibt es kostenloses Trinkwasser an Brunnen. Sie benötigen also nur eine kleine Flasche oder ein Glas und können sich dort kostenlos erfrischen.
Touristenfallen in Bars und Restaurants
Auch Bars und Restaurants in Rom freuen sich über Touristen, nutzen deren Unwissenheit aber teilweise aus. Deshalb solltest du auf einige Dinge achten, bevor du etwas essen oder trinken gehst.
In einer Bar ist es beispielsweise häufig so, dass Kaffee und Gebäck sehr günstig sind – allerdings nur, wenn es auch im Stehen an der Bar verzehrt wird. Setzt man sich hingegen an einen der Tische, kann der Preis deutlich steigen. Oft gibt es auch zwei Preislisten: «al banco» (an der Bar) und «al tavolo» (am Tisch).
Und auch im Restaurant wird es trickreich: Häufig wird Brot gereicht, das extra abgerechnet wird, obwohl es gar nicht bestellt wurde. Zudem gibt es in vielen Restaurants eine Servicepauschale, die im Menü zu finden ist. Als sogenannten «Servizio» zahlst du beispielsweise Bedienung und Besteck mit einem Aufschlag von 10 bis 20 Prozent.
Überteuerte Kutschfahrt durch Rom
Nicht nur Paare oder Kinder lassen sich von einer Kutschfahrt begeistern. Pferde sind beliebt, eine Kutsche steht für Romantik. Doch die Kutschfahrt durch Rom kann sehr schnell sehr teuer werden.
Vor dem Pantheon beispielsweise warten meist zwei oder drei Kutschen auf Kunden, die dann jedoch für eine kleine Runde durch die Stadt zwischen 100 und 200 Euro zahlen müssen.
Vorsicht, Taschendiebe!
Überall in Rom solltest du auf deine Wertsachen achten, Taschendiebe gibt es vor allem dort, wo viele Menschen zusammenkommen. Besonders beliebt ist in Rom allerdings eine bestimmte Buslinie: Der Bus 64 zwischen dem Petersplatz und dem Bahnhof Termini gilt als «Taschendieb-Express».
An jeder Haltestelle drängen Fahrgäste in den Bus und es passiert leicht, dass im Gedränge etwas verloren geht.
Falsche Unterschriftensammler
Eigentlich ist die Masche schon recht alt und aus vielen Touristenstädten bekannt. Trotzdem gibt es auch in Rom immer noch vermeintliche «Unterschriftensammler». Meist tarnen sie sich als taubstumm und bitten um eine Unterschrift für eine scheinbar harmlose Petition.
Allerdings wird nach Unterschrift um eine Spende gebeten und manchmal arbeiten die Betrüger mit Taschendieben zusammen. Man sollte also keinesfalls dasPortemonnaie aus der Tasche holen und auch nichts unterschreiben.
Betrüger tarnen sich als Polizisten
Sie wirken zunächst wie echte Polizisten, doch in der Uniform steckt in Rom manchmal auch ein Betrüger: In der Regel tauchen die falschen Beamten zu zweit auf und fordern dich beispielsweise auf, für eine Sicherheitskontrolle die Taschen zu öffnen und beispielsweise Reisepass, Ausweis oder Bargeld vorzuzeigen.
So wollen die Betrüger entweder an Bargeld oder an persönliche Daten kommen. Du solltest daher niemals einer Kontrolle auf offener Strasse zustimmen. Biete an, dass Sie zur Kontrolle gern mit auf das nächste Polizeirevier kommen, dann sind die Betrüger entlarvt.

