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Iran-Krieg live im Ticker: US-Militär greift weitere Ziele im Iran an

Tankers and cargo vessels are seen in the Gulf of Oman, along shipping routes linking the Strait of Hormuz and the Arabian Sea, Tuesday, June 16, 2026. (AP Photo)
Oman Strait of Hormuz
Steht wieder im Fokus: die Strasse von Hormus.Bild: keystone
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US-Militär greift weitere Ziele im Iran an ++ UN-Generalsekretär Guterres besorgt

Der Konflikt um die Strasse von Hormus lässt die Kämpfe in Nahost wieder aufflammen. Alle News live im Ticker.
12.07.2026, 23:3513.07.2026, 00:39
Inhaltsverzeichnis

Die neusten Entwicklungen

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23:33
Guterres besorgt
UN-Generalsekretär António Guterres teilte auf der Plattform X mit, er sei zutiefst besorgt über die «erhebliche Eskalation». Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft. «Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen.»
23:32
US-Militär greift weitere Ziele im Iran an
Das US-Militär greift nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran an. Die Streitkräfte hätten um 23 Uhr damit begonnen, weitere Angriffe auf den Iran durchzuführen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Der Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus zu attackieren. Es ist bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten.
17:20
Trump widerspricht Iran: Strasse von Hormus ist offen
US-Präsident Donald Trump hat die Strasse von Hormus entgegen iranischer Aussagen als offen für den Schiffsverkehr erklärt. «Sie ist offen», sagte Trump am Sonntag in der NBC-Sendung «Meet the Press». Auch das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom schrieb in einem Post auf der Plattform X, die für den Handel wichtige Meerenge bleibe eine internationale Wasserstrasse, die der Iran nicht kontrolliere.

Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatten in der Nacht bekanntgegeben, dass die Meerenge bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleibe. Die Durchfahrt sei verboten. Zuvor hatte die Marine der Iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Schiff abgegeben, das eine nicht genehmigte Route befahren haben soll.

Die USA bombardierten daraufhin rund 140 iranische Militärziele entlang der Südküste, das war die dritte Angriffswelle binnen einer Woche. Der Iran schlug mit Raketen und Drohnen auf Ziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück. (sda/dpa)
13:51
Katar rät zu vorübergehendem Stopp der Schifffahrt
Der Golfstaat Katar hat nach erneuten iranischen Angriffen zur vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere «meeresbasierte Tätigkeiten» werde empfohlen, diese bis auf Weiteres auszusetzen, teilte das katarische Transportministerium heute mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und «alle anderen Seefahrzeuge». Auch der katarische Nachrichtensender Al Jazeera berichtete von so einer Empfehlung. Teils berichteten Medien, es handle sich um eine Anordnung.

Von den Perlentauchern und traditionellen Daus bis zu heutigen touristischen Fahrten und Luxusbooten ist die Identität Katars eng mit der Schifffahrt am Persischen Golf verbunden. Das auf einer Halbinsel liegende Land verfügt über Dutzende Fischerei- und Jachthäfen für kommerziellen und privaten Betrieb.

Katar meldete heute erneute Angriffe aus dem Iran. Dabei wurden nach offiziellen Angaben durch herabfallende Trümmerteile drei Menschen verletzt, darunter ein Kind. Katar wurde im Iran-Krieg in vergangenen Monaten immer wieder angegriffen, meldete aber weniger Angriffe als etwa Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Katar tritt zusammen mit Pakistan im Krieg zwischen den USA und dem Iran als ein Vermittler auf. (sda/dpa)
11:47
Oman meldet Drohnenangriffe nahe Strasse von Hormus
Der Oman hat Drohnenangriffe nahe der Strasse von Hormus gemeldet. In der nördlichen Provinz Musandam seien mehrere Ziele mit Drohnen angegriffen worden, berichtete die Staatsagentur ONA unter Berufung auf Militärkreise. Der Oman verurteilte die Attacken und erklärte, man werde alle notwendigen Schritte zum Schutz des Landes und der Bevölkerung ergreifen. Die zum Oman gehörende Enklave Musandam ragt in die Strasse von Hormus hinein und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate.

Irans Revolutionsgarden (IRGC) teilten zuvor mit, sie hätten im Oman in der südlichen Provinz al-Wusta unter anderem Logistikzentren angegriffen, die vom US-Militär genutzt werden. Der dort liegende Hafen von Dukm wurde im Iran-Krieg bereits mehrfach angegriffen. Die Gegend liegt aber weit entfernt von dem Gebiet, in dem der Oman selbst Drohnenangriffe meldete. (sda/dpa)
10:07
Crew verlässt Schiff in Strasse von Hormus – Brand an Bord
Bei einem erneuten Vorfall in der Strasse von Hormus ist die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen. Die Besatzungsmitglieder hätten sich auf ein Rettungsschiff begeben, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am frühen Morgen mit. Die Crew sei dann gerettet worden. Die UKMTO berichtete zuvor, dass das Schiff östlich des Omans beschädigt wurde.

Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, Irans Revolutionsgarden (IRGC) hätten das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff «GFS Galaxy» in der Strasse von Hormus angegriffen. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das 300 Meter lange Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen.

Irans Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben. Das Schiff habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, ihre Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Strasse von Hormus bis auf weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben. (sda/dpa)
8:13
Gespräche über Strasse von Hormus enden ohne Durchbruch
Der Iran und der Oman haben ihre Gespräche über die Strasse von Hormus ohne Durchbruch beendet. Beide Länder hätten beschlossen, die Gespräche auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, «um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt» in der Meerenge zu gelangen, hiess es in einer Erklärung des iranischen Aussenministeriums. Nach Angaben aus Teheran nahm auch eine Delegation des Golfstaats Katar an dem Format in der omanischen Hauptstadt Maskat teil. Katar trat den Angaben nach als Vermittler zwischen dem Iran und den USA auf.
7:55
Iranische Tageszeitung fordert Rache - auch gegen Merz
Eine auflagenstarke Tageszeitung im Iran hat eine Infografik mit Racheaufrufen gegen Politiker aus dem Westen veröffentlicht. Auf ihrer Website publizierte das Blatt «Hamshahri» aus der Hauptstadt Teheran eine Collage, die US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn zeigt.

Auf der Infografik sind zudem die Köpfe europäischer Regierungschefs zu sehen, allesamt in orangefarbenen Shirts, wie sie für US-Häftlinge typisch sind. Unter ihnen ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). «Eine Liste derjenigen, die auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen», betitelt die Zeitung den Onlineartikel. «Die Verbrecher werden den Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen», heisst es in der Grafik.
7:18
Irans Militär attackiert Trump
Auch Irans Militär warf US-Präsident Donald Trump vor, Zusagen nicht einzuhalten. «Die Amerikaner versuchen, südlich der Strasse von Hormus eine regelwidrige Route durchzusetzen, die der mit der Islamischen Republik Iran unterzeichneten Vereinbarung widerspricht», sagte Militärsprecher Amir Akraminia laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Gemäss dem Rahmenabkommen liege die Verantwortung beim Iran, sagte Akraminia weiter. Teheran bemühe sich gemeinsam mit dem Golfstaat Oman, «eine gemeinsame Verständigung und gemeinsame Regelungen in der Region durchzusetzen».
7:08
Iran wirft USA Vertragsbruch vor und droht
Der Iran hat den USA nach der bereits dritten Angriffswelle diese Woche Vertragsbruch vorgeworfen. «Die Zeit der einseitigen Abmachungen ist VORBEI. Wir haben es euch gesagt: Haltet euer Wort oder zahlt den Preis», schrieb der iranische Parlamentspräsident und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf auf X.
6:41
US-Militär: Angriffswelle im Iran beendet
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seine jüngste Angriffswelle gegen den Iran beendet. Die Attacke sei ein Vergeltungsschlag für den Angriff auf ein weiteres Handelsschiff in der Strasse von Hormus gewesen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Nach einer früheren Centcom-Mitteilung handelte es sich dabei um das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff «GFS Galaxy».
6:33
Auch Alarm in Kuwait
Auch im kleinen Golfstaat Kuwait meldete die Armee «feindliche Ziele» im eigenen Luftraum. Bei Explosionen handle es sich um Flugabwehr, die Angriffe abwehre. Einwohner wurden aufgerufen, Schutz zu suchen
6:20
USA fliegen dritte Angriffswelle
Bereits zum dritten Mal binnen einer Woche hat das US-Militär eigenen Angaben zufolge in der Nacht Ziele im Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf einen Angriff der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff «GFS Galaxy» in der Strasse von Hormus, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.
6:17
Alarm in Golfstaaten: Angriffe mit Raketen und Drohnen
Nach nächtlichen Angriffen des US-Militärs gegen den Iran herrschte in den frühen Morgenstunden in mehreren mit den USA verbündeten Golfstaaten Alarm. In Bahrain ertönten in den frühen Morgenstunden wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten wieder unter Beschuss. Dort würden Angriffe mit Raketen und Drohnen abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Katastrophenschutz warnte die Bewohner vor einer Bedrohung durch Raketen. Das Innenministerium von Katar teilte auf der Plattform X mit, die Sicherheitslage sei ernst. Die Einwohner sollten zu Hause bleiben, nicht nach draussen gehen und sich von Fenstern und offenen Flächen fernhalten. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Flugabwehr habe einen Raketenangriff abgewehrt.
6:15
Irans Revolutionsgarden: Haben US-Militärbasen angegriffen
Irans Revolutionsgarden (IRGC) haben sich zu Angriffen auf US-Militärbasen in mit den USA verbündeten Golfstaaten und Jordanien bekannt. Die Luftstreitkräfte hätten in einer ersten Phase «wichtige militärische Infrastruktur und Anlagen» auf dem Luftwaffenstützpunkt Prince Hassan Air Base in Jordanien angegriffen, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Die Revolutionsgarden behaupteten, mit mehreren ballistischen Raketen ein Kommando- und Kontrollzentrum sowie Hangars für MQ-9-Drohnen zerstört zu haben. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig prüfen.
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Das Klavier singt Schlagzeug
12.07.2026 02:18registriert Juni 2024
Die Strasse von Hormus wird ja häufiger gesperrt als die Axenstrasse!
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26
Ukrainische Skandal-Brigade: Kommandeur wegen Entführung und Mord gesucht
Die 155. Brigade der ukrainischen Armee war als Prestigeprojekt geplant, ist jedoch schon länger als Skandaleinheit bekannt. Jetzt gibt es erneut schwere Vorwürfe.
Stanislaw Lutschanow, Kommandeur der 155. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, hat sich nach Angaben des Militärs unerlaubt von seiner Einheit entfernt und ist untergetaucht. Die Ermittler werfen ihm und weiteren Angehörigen der Brigade Freiheitsberaubung und vorsätzlichen Mord vor. Lutschanow soll Untergebene angewiesen haben, zwei Zivilisten aus der Region Kiew zu entführen und zu töten. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
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