International
Nordkorea

USA stationieren zeitweise weitere Patriot-Raketen in Südkorea

USA stationieren zeitweise weitere Patriot-Raketen in Südkorea

13.02.2016, 07:5913.02.2016, 10:36

Als Reaktion auf den jüngsten Raketentest Nordkoreas haben die USA vorübergehend weitere Patriot-Flugabwehrraketen in Südkorea stationiert. Die zusätzliche Batterie Patriot-Raketen sei Teil einer Bereitschaftsübung «als Reaktion auf die jüngsten nordkoreanischen Provokationen», erklärten die US-Streitkräfte in Südkorea am Samstag.

Geschütze in Stellung gebracht: Patriot-Abschussrampen in Südkorea.
Geschütze in Stellung gebracht: Patriot-Abschussrampen in Südkorea.
Bild: Ahn Young-joon/AP/KEYSTONE

Demnach wurden die Flugabwehrraketen aus Texas eingeflogen. Die zusätzlichen Patriot-Raketen werden den Angaben zufolge für eine Flugabwehrübung der US-Streitkräfte am Luftwaffenstützpunkt Osan, rund 50 Kilometer südlich von Seoul, benötigt. Die dort stationierte Brigade verfügt bereits über mehrere Patriot-Batterien.

Nordkorea hatte am 7. Februar eine Langstreckenrakete gestartet. Laut der Führung in Pjöngjang sollte die Rakete einen Satelliten für eine wissenschaftliche Mission ins All befördern. Die internationale Gemeinschaft wertete das Vorgehen dagegen als Test einer ballistischen Rakete und damit als Verstoss gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.

Anfang Januar hatte Nordkorea bereits mit einem Atomwaffentest weltweit Empörung hervorgerufen. Laut Pjöngjang handelte es sich um den Test einer Wasserstoffbombe. (oku/sda/afp)

Im Zentrum von allem: Kim Jong Un

1 / 21
Kim Jong Un
Nordkorea hat am 6. Januar 2016 nach eigenen Angaben einen Atomtest durchgeführt. Es habe sich um eine «strategische Entscheidung» unter Leitung des Staatsführers Kim Jong Un gehandelt.
quelle: x02538 / © kcna kcna / reuters
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Strasse von Hormus: Iran warnt unautorisierte Schiffe vor Konsequenzen
Die vom Iran zur Verwaltung der Strasse von Hormus eingerichtete Behörde PGSA hat Schiffe vor Konsequenzen gewarnt, wenn sie «nicht autorisierte» Routen in der Region befahren. «Dieses Vorgehen birgt nicht nur das Risiko finanzieller und menschlicher Verluste für das Schiff, die Reederei, den Kapitän und die Besatzung, sondern schränkt auch die künftige Durchfahrt des Schiffes durch die Strasse von Hormus erheblich ein», teilte die PGSA auf der Plattform X mit.
Zur Story