International
Russland

Russische Drohne trifft Büro von Geheimdienst-Chef in Kiew

Russische Drohne trifft Büro von Geheimdienst-Chef in Kiew

Eine russische Drohne hat das Hauptgebäude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt Kiew angegriffen.
04.09.2026, 17:1704.09.2026, 17:23

«Die Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Gebäude», teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen «spiegelbildlich» auf diesen Schlag zu antworten. Angaben der Stadtverwaltung zufolge gab es bei dem Angriff mindestens fünf Verletzte.

ukraine kiev
Bilder zeigen den Einschlag der Drohne am SBU-Sitz.Bild: x

Der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko berichtete später von mindestens sieben Personen, die durch den Angriff verletzt wurden. Sie würden in verschiedenen Spitälern der Stadt behandelt. Mehrere Strassen rund um den Einschlagsort wurden gesperrt.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren gegen die russische Invasion. Russland hat zuletzt Luftangriffe mit Raketen und Drohnen verschärft und zielt neben militärischen Einrichtungen und Versorgungsinfrastruktur auch häufiger direkt auf zivile Gebäude wie Wohnhäuser.

(sda/dpa/con)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Schweres Erdbeben in Panama – Tsunami-Gefahr ist vorüber
Nach dem schweren Erbeben in Panama hat es vorübergehend Tsunami-Alarm an Teilen der Pazifikküste Mittel- und Südamerikas sowie Mexikos gegeben.
Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Die Tsunami-Gefahr sei vorüber, teilte die zuständige Behörde mit. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu hatte zunächst vor gefährlichen Wellen an Teilen der Küsten von Panama, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Peru, Nicaragua, Guatemala, El Salvador und Mexiko gewarnt. Für Teile der panamaischen Küste wurden Wellenhöhen von ein bis drei Metern für möglich gehalten.
Zur Story