International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06984428 The President of the European Commission, Jean Claude Juncker, addresses European Commissionnaires at the beginning of a seminar of the European Commission in Genval, Belgium, 30 August 2018.  EPA/ARIS OIKONOMOU /  POOL POOL AFP

Bild: EPA/AFP POOL

«Die Zeit wird knapp» – EU-Kommissionspräsident Juncker drängt auf Rahmenabkommen



EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Schweiz am Donnerstag aufgefordert, so schnell wie möglich mit der EU über das Rahmenabkommen einig zu werden. Die Zeit werde knapp, warnte Juncker.

Die Zeit dränge, weil die EU derzeit mit Grossbritannien Verhandlungen über eine neue Beziehung führe, sagte Juncker am Donnerstag in einem Interview mit dem Westschweizer Fernsehen RTS. Er wolle nicht, dass sich diese beiden Verhandlungen überschneiden. Das würde alles komplizierter machen.

Zudem sei es für die Schweiz besser, wenn das Abkommen noch mit ihm abgeschlossen werde. «Verhandeln Sie mit mir, schliessen Sie das Abkommen mit mir ab», forderte Juncker. In einem Jahr sei er nicht mehr da, und «das könnte wirklich schlimm sein» für die Schweiz, warnte er. Juncker tritt bei der Wahl im Mai nicht für eine weitere Amtszeit als EU-Kommissionspräsident an.

Er zweifle aber nicht daran, dass er mit «seinen Schweizer Freunden» eine Übereinkunft erziele. Juncker spricht sich aber für ein umfassendes Abkommen aus. Das sei nach wie vor möglich, glaubt Juncker. Ein Vorgehen in einzelnen Etappen lehnt er ab. (sda)

Küsse von Jean-Claude Juncker

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 14.09.2018 11:47
    Highlight Highlight Stellt euch vor. Kein Rahmenabkommen, die Erdkugel dreht sich trotzdem und die Schweiz geht nicht unter. Herrn Juncker steht seine Ehrlichkeit im Gesicht geschrieben. Oder will er sich vor seinem Abgang ein sogenanntes Denkmal setzen?
    28 0 Melden
  • Tepesch 13.09.2018 22:14
    Highlight Highlight Ein Rahmenabkommen wird in den nächsten Jahren kaum zu Stande kommen. Am besten mal abwarten wie der Deal zwischen UK und der EU aussieht.
    Im schlimmsten Fall können wir immernoch dem EWR beitreten.
    116 16 Melden
    • Ueli der Knecht 13.09.2018 22:31
      Highlight Highlight Streitfälle zwischen EWR-Mitgliedern werden vom EUGH (für EU-Mitglieder) oder von EFTA-Gerichtshof (die anderen, N, FL, IS) entschieden. Wir wären dann wieder gleichweit. Auch im EWR entscheidet letztlich der EUGH.
      13 22 Melden
  • elias776 13.09.2018 22:11
    Highlight Highlight Die Slideshow mit den Küssen von Juncker sind wirklich hammer😂😂 vor allem das mit Sommaruga.
    34 4 Melden

Anwaltskosten und Facebook-Likes – dafür hat AfD-Weidel die Schweizer Spenden verwendet

Alice Weidel hat von einer Schweizer Pharmafirma 130'000 Euro, gestückelt in 18 Tranchen, erhalten. Laut deutschem Recht sind Spenden aus einem Nicht-EU-Land illegal. Strafanzeige wurde eingereicht, Untersuchungen laufen.

So viel war bekannt. Was man bisher noch nicht wusste, ist wofür die AfD-Fraktionschefin das Geld verwendet hat. Bis jetzt.

Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» berichtet, hat Weidel das Geld einerseits für einen Medienanwalt ausgegeben, der rechtlich gegen Journalisten …

Artikel lesen
Link to Article